Auf in den Schwarzwald

Dieses Wochenende geht es für einen Kurzausflug in den Schwarzwald, um genauer zu sein nach Freiburg. Angekündigt sind zwar bis -7°C, aber das GPS-Gerät für den ein oder anderen Cache darf in der Ausrüstung natürlich nicht fehlen. Da die Aufenthaltszeit doch recht kurz ist, bin ich natürlich über jeden Tipp über “Pflichtcaches” in Freiburg dankbar.

Spielerisch an OpenStreetMap mitarbeiten

OpenStreetMap dürfte mittlerweile vielen ein Begriff sein, da es sich immer mehr als brauchbare Konkurrenz zu Google Maps und Bing Maps mausert. Der Grundgedanke Kartenmaterial durch kollektives sammeln von GPS-Daten zu erstellen hat mittlerweile eine bereits sehr detaillierte Regionen entstehen lassen, dennoch nimmt nur ein kleiner Teil der OSM Nutzer am sogenannten mapping teil.

Um mehr Menschen für Mitarbeit an OSM zu gewinnen, greift die Plattform Kort ein spielerisches Prinzip auf. Kort zeigt auf einer OSM Karte Aufgaben an, zu denen bestimmte Fragen beantwortet werden müssen, wie zum Beispiel “Name des Objekts?”, “Welches Tempolimit?” oder “Um welchen Weg-Typ handelt es sich?”. Für dieses Beantworten der Fragen sammelt man Punkte und steigt in einem Ranking auf.
Andere Aufgaben bestehen darin die Antworten der anderen zu bewerten, ob diese richtig sind oder nicht. Hat eine Antwort genügend Bestätigungen erhalten, wird diese in das offizielle OSM Kartenmaterial übernommen.

Besonders für Geocacher ist dieses Spiel interessant, da man den Anfahrts- und Fußweg zum Geocache mit ein paar Kort-Fragen sinnvoll verbringen kann. Mitspielen kann jeder unter der Domain play.kort.ch.
[via Geckos Geocaching]

Produkttest – Mammut Moench Longsleeve

Laut Kalender ist Winter. Das heißt für mich eigentlich, dass vor der Haustür nen Meter Schnee liegt und dass ich mich beim Verlassen der Haustür zum geocachen dick einpacken muss. Leider ist das Wetter aktuell jedoch wenig konstant, letztes Wochenende wurde noch groß vor Blitzeis und Eisregen gewarnt und heute Abend erst meinte der Wettermann vom SWR, dass es diese Woche noch bis zu 18°C geben soll. Bei dem Wetter hilft nur eins: Zwiebellook! Möglichst viele Kleidungsschichten, um sich der wechselnden Wetterlage anpassen zu können.
Fast wie aufs Stichwort erreichte mich eine Anfrage der Bergfreunde.de, ob ich nicht mal wieder etwas im Outdooreinsatz testen möchte. Die Entscheidung fiel nicht schwer und so erreichte mich ein Tag später das neue Mammut Moench Longsleeve.
Wer sich in der Kollektion von Mammut etwas auskennt weiß, dass ihn für stolze 119 Euro kein einfaches Longsleeve erwartet, welches man es aus der eigenen Freizeitbekleidung kennt. Es handelt sich vielmehr um Funktionskleidung für die erste Bekleidungsschicht, oder wie der Fachmann so schön sagt Hightech-Unterwäsche für den Baselayer.

Zuerst mal zu den technischen Facts des farbigen Schmuckstücks: Es besteht zu 66% aus Polyamid, 24% Polyester und 10% Elastan, ist in den Größen S bis XXL, sowie jeweils in 4 unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich und wiegt in der mittleren Größe leichte 203 Gramm. Auf der Vorderseite ist ein halbhoher Reißverschluß, welche etwa bis zur Mitte der Brust reicht.
Gefertigt ist das Fleece aus Polartec Power Stretch Pro Gewebe, welches auch bei vielen großen und namenhaften Bekleidungsherstellern wie Marmot, North Face oder Moutain Hardware im Einsatz ist. Die fein gewebte isolierende Kusntstoffgewebe der Außenseite ist windabweisend und abriebfest, während die Innenseite etwas gröber gewebt ist und sich dadurch weicher anfühlt, was für einen optimalen Feuchtigkeitstransport sorgt.
Auch in der XXL Verison die mir vorliegt ist das Longsleeve sehr körpernah geschnitten, ohne dabei aber als eng oder spannend empfunden zu werden. Dies soll vor allem bei sportlichen Aktivitäten wie Klettern oder Laufen für eine gewisse Kompression sorgen.
Sehr positiv ist mir die Hautfreundlichkeit aufgefallen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass alle Übergänge sauber und mehrfach vernäht sind, damit keine kratzigen harten Kanten entstehen. Dies merkt man besonders im Bereich des Reißverschluss, da dieser von Natur aus immer sehr hart und kratzig ist und eher untypisch für Unterwäsche ist. Wie der Selbstversuch zeigte, wurde auch der “Barttest” erfolgreich bestanden, denn nichts Schlimmeres als scheuern am Hals oder gar ziehen an den Haaren.

Die Kernkompetenzen des Longsleeve zeigen sich besonders bei großer körperlicher Anstrengung und tiefen Temperaturen. Wichtig ist es, dass das Longsleeve so körpernah wie möglich getragen wird. Dank des hohen Stretchanteils passt es sich genau an und ist trotzdem bequem zu tragen.
Das Polartec Power Stretch Gewebe dient einerseits als Isolationsmaterial, damit der Körper nicht auskühlt, andererseits hat es einen hervorragendes Feuchtigkeitsmanagment, dass man bei hoher körperlicher Anstrengung nicht im eigenen Saft steht.
Sehr angenehm war auch der tiefe Reißverschluss, welcher für eine zusätzliche Luftzirkulation sorgt. Dank des Kunststoffgewebes war das Longsleeve bereits wenige Minuten nach dem Waschen wieder trocken.

Das Fazit ist wie üblich bei Mammut Artikel: Wer bereit ist ein paar Euronen mehr für seine Bekleidung auszugeben, erhält bei Mammut Spitzenqualität auf höchstem Niveau. Nach meinen bisherigen Erfahrungen haben ausnahmslos alle Mammutartikel eine sehr hohe Lebensdauer, was die Kosten somit auf die Zeit amortisiert.
Im Geocachingbereich bietet sich das Fleece vor allem im Winter für die T5- Kletterchaches an, da erst in der Kombination von Kälte und körperlicher Anstrengung die Stärken des Longsleeves zu tragen kommen.

Marmot Softshell im Test

Pünktlich zum Nordseeurlaub hat mich kurzfristig noch ein Softshell Testmuster der Bergfreunde erreicht. Dieses kam wie gerufen, denn nach meinen Vorkenntnissen sollte die steife Priese an der See doch sehr wechselfreudig sein (um dies vorweg zu nehmen, alle meine Wettervorurteile hatten sich bestätigt). Somit durfte sich kurzentschlossen noch die Marmot ROM Softshelljacke zum Reisegepäck dazu gesellen.

Marmot, klingt zwar ähnlich wie der bekannte Schweizer Outdoorspezialist Mammut, haben aber nichts miteinander zu tun. Während die Schweizer Mammuts ihre Kernkompetenzen im Klettersport haben, sind die kalifornischen “Murmeltiere” Spezialist für allgemeine Outdoorbekleidung.

Im wesentlichen besteht die Marmot ROM Softshell aus zwei Kernkomponenten. Dies ist zum einem das GORE Windstopper ® Gewebe für die Außenseite und ein partielles feines Fleece als Futtermaterial für die Innenseite. Wie man es von GORE Geweben bereits gewohnt ist, sorgt dieses mit einem speziellen Membran für eine sehr atmungsaktive Schicht die aber nach außen wind- und wasserabweisend ist. Bei dem GORE Windstopper ® Gewebe liegt der Schwerpunkt jedoch mehr bei wind- als bei wasserabweisend.

Die Softshell Jacke wirkt im ersten Moment etwas groß geschnitten, wenn man sie aber mit einem Fleece kombiniert sitzt diese wieder passgenau am Körper. Außen befinden sich zwei große Seitentaschen und jeweils innen und außen nochmals eine Brusttasche. Alle Taschen können mit einem Reißverschluss geschlossen werden. Ein etwas merkwürdiges Feature ist der Gummizug, bei dem ich mir nicht sicher bin ob dies wirklich ein Feature ist, oder von mir nur falsch interpretiert wurde. Im unteren Saum der Jacke befindet sich wie üblich ein Gummizug, um die Jacke nach unten zu schließen, damit kein Wind rein pfeift. Die Enden dieses Gummizugs sind jedoch nicht wie gewöhnlich vernäht, sondern liegen als offene Enden in den Außentasche (jedoch mit einem Spanner vor dem herausrutschen gesichert).
Man kann die Jacke nun unten zuziehen, indem man einfach innen in den Taschen an den Enden des Gummizugs zieht. Ob dies jetzt aber irgendwelche Vorteile bringt, oder überhaupt ein Feature ist, bleibt fragwürdig.

Die allgemeine Verarbeitung der Jacke ist sehr gut. Alle Stellen sind sauber vernäht und es gibt keine losen Fäden. Dem Gewebe sind 10% Elasthan beigemischt, weshalb es auch unter Belastung immer etwas nachgibt ohne an den Nahtstellen gleich zu reißen.

Im Urlaubstest zeigte sich die Softshell als idealer Begleiter. Denn bereits nach wenigen Tagen zwischen Bremen und Helgoland war klar dass Sonnenschein am Morgen nicht zwingend heißt, dass es weder warm oder trocken werden muss. Somit wurden das Mammut Fleece und die Marmot Softshell zum dauerhaften Begleiter. Dank der schlanken Bauform passen beide problemlos in einen Tagesrucksack.

Sobald es etwas kühler wurde, wurde das Fleece als Wärmedämmung übergezogen. Sobald dann noch Wind oder Regen dazu kam, wurde als dritte Bekleidungsschicht die Softshell übergeworfen. Bei warmer Umgebung aber starkem Wind durfte dann nur die Softshell herhalten, da sie selbst keine wärmenden Eigenschaften besitzt, sondern als reiner Windstopper funktioniert.

Mit Sportpolo, Fleece und Softshell ließen sich alle Wetterschwankungen von 15 – 30°C und Sonnenschein bis Sturmböe perfekt ausgleichen … naja, bis auf den Sonnenbrand, den gab es gratis dazu.

Geocaching auf dem Android Tablet

Seit einiger Zeit bin ich in dem Besitz eines Dell Streak 7. Wie sich dem Name entnehmen lässt, handelt es sich um ein 7 Zoll Tablet (also größer als ein Smartphone mit normalerweise 4 Zoll, aber kleiner als ein iPad mit 10 Zoll) und somit ein weiteres technisches Spielzeug für die Geocachingjagd. Als Betriebssystem dient Andtroid 3.2. Da Dell bereits das Modell wieder aus dem Sortiment genommen hat, ist wohl leider mit keinem weiteren Updates zu rechnen.

Als Androidneuling ging es natürlich erst einmal an das große Ausprobieren der GeocachingApps. Im Google Play Store, wie dieser seit kurzer Zeit heißt, findet sich aktuell unter dem Suchbegriff “Geocaching” ganze 501 Einträge. Die meisten davon sind mehr schlecht als recht und sind eher eine Art Minitools die z.B. beim Umrechnen und Lösen von Koordinaten helfen. Da das generelle Angebot sehr groß ist, versuche ich zuerst eine brauchbare Lösung im Freewaresegment zu finden, wodurch die offizielle Groundspeak App mit 7 Euro direkt raus fällt.

Was auf den ersten Blick einen viel versprechenden Eindruck macht sind die Apps GeoBeagle, GeoHunter, c:geo, Maverick und Locus. Diese Apps werde ich in den nächsten Wochen und Monaten zusätzlich zum altbekannten Garmin mit auf Tour nehmen und auf Herz und Nieren testen, ob diese eine brauchbare Alternative zu den echten GPS Geräten bieten.

Da mir selbst noch etwas der Überblick bei den Unmengen Apps fehlt, bin ich über jeden Tipp dankbar!

800 auf Hochsee

Statistisch signifikant auffällig sind die Fundorte unserer 100er Meilensteine. 100 in Heilbronn, 300 in Hamburg (oh man, ist der Besuch schon so lang her?), 400 in Frankfurt, 500 in Berlin. Der nächste große Meilenstein der Statistik ist die große 800 zu der noch ganze 15 Zähler fehlen. Wie es der Zufall will, geht es Anfang August nach Bremerhaven, mit Abstechnern nach Bremen und Helgoland. Somit springt es einem also regelrecht engegen die Nummer 800 auf Deutschlands einzigster Hochseeinsel Helgoland zu loggen.

Sollte die 4 stündige Schifffahrt ohne größere Speiaktionen überwunden sein, geht es hoffentlich erfolreich ans Inselcachen. Die recht große Anzahl an Caches lässt auf einen Erfolg hoffen. Für uns wären dies dann auch die ersten Funde auf einer Deutschen Insel. Generell sieht der hohe Norden noch sehr leer aus in usnerer Statistik.
Die größere Schwierigkeit wird eher sein die verbleibenden 15 Caches nicht auf der 8 Stündigen Autobahnfahrt nicht an den unmengen an Leitplankenchaches zu verbraten.

Geocaches automatisch durch Berührung loggen

Im Zeitalter von Smartphone-Geocacher könnte nun vielleicht auch bald das klassische Logbuch aus Papier ausgedient haben. Der Smartphonehersteller Samsung hat schon seit einiger Zeit NFC-fähige (Near Field Communication) Geräte im Sortiment. Diese Technik ermöglicht einen Informationsaustausch auf eine kurze Distanz von 4 cm. Einer der Hauptideen dieser Technik ist das bargeldlose bezahlen durch auflegen des Geldbeutels.
Neu von Samsung sind jetzt sogenannte Tectiles. Ein Aufkleber der einen programmierbaren NFC Chip enthält. Diese Chips sollen mit geringen Aufwand für den eigenen Gebrauch programmiert werden. Wird ein NFC-fähiges Smartphone an diesen Aufkleber gehalten, werden dadurch die einprogrammierten Standardaktionen ausgeführt.

Technikbegeisterte Geocacher könnten darin also einen zusätzlichen Nutzen für den eigenen Cache erkennen. So könnte zum Beispiel durch das Berühren des Smartphones mit der Geocachedose automatische die Logseite zum Geocache aufgerufen werden. Dies könnte vor allem in großen und vollen Innenstädten interessant sein, da (so meine letzten Erfahrungen) man fast nur auf volle Nanocaches trifft. Die Zeiten der vollen und zerfledderten Logzettel wäre vorbei.
Da kein direkter Kontakt mit Chip und Smartphone nötig ist, könnte das Auffinden ebenfalls in die Geocachsuche integriert werden, indem dieser verdeckt angebracht wird und ein definierter Bereich mit Smartphone abgesucht werden muss.
Ebenfalls würden sich solche NFC-Chips für die Zwischenstationen eines Multis anbieten, indem man die neue Koordinate angezeigt bekommt, oder man wird auf eine bestimmte Internetseite mit einem Rätsel zur nächsten Koordinate geführt.

Aktuell bietet Samsung das 5er-Pack Tectiles in den USA für umgerechnet etwa 12 Euro an.
Man darf also gespannt sein, ab wann es die ersten NFC-fähigen Geocaches gibt.

[via Golem]

Geocaching.com jetzt ohne Google Maps

Bereits im April letzten Jahres angekündigt und im Oktober umgesetzt, wurde die Einbindung von Google Maps in Webseiten kostenpflichtig. Dies galt jedoch nicht pauschal für alle, sondern nur für Seiten bei denen die Map mehr als 25.000 mal pro Tag aufgerufen wurde. Pro weitere 1.000 Aufrufe sollte eine Lizenzgebühr von 4 USD anfallen.

Laut Aussage von Google sind lediglich 0,35% der Websites davon betroffen die Google Maps verwenden. Eine dieser betroffenen Seiten ist nun geocaching.com, die mit einem täglichen Aufruf von etwa 2.000.000 zu buche schlägt. Dies ergäbe laut der genannten Preise von Google eine Lizenzgebühr von 6.000 Euro … täglich! Um diese zusätzliche finanzielle Belastung nicht an die Geocachinggemeinschaft weiter zu geben (hiervon betroffen alle Premium Mitglieder), hat Groundspeak entschlossen sich von Google Maps zu trennen und stattdessen auf Open Street Map zu setzen.

Das Ergebnis des Kartenwechsels kann auch bereits unter www.geocaching.com/map bewundert werden. Großer Vorteil: Das OSM Kartenmaterial ist vor allem in Ballungsgebieten deutlich detailreicher und zeigt besonders für Geocacher zusätzliche nützliche Trampelpfade an. Großer Nachteil: Es gibt keine Satellitenansicht mehr. Diese konnte vor allem für die Wegfindung sehr hilfreich sein oder den entsprechenden Hinweis geben um welche Häuserecke es sich handelt. Vor allem in Gebieten mit schlechten GPS Empfang waren die Satellitenbilder sehr nützlich.

Einerseits macht die Entscheidung von Google Sinn ein Lizenzmodell für große Anbieter einzuführen, schließlich dient das Kartenmaterial als deutliche Verkaufsförderung der Produkte (z.B. für Immobilien oder Hotels). Andererseits hat sich Google damit auch ins eigene Fleisch geschnitten, da mit Open Street Map ein mittlerweile gleichwertiger und vor allem kostenloser Gegner mit im Ring steht.
Aufgrund der immer weiter wachsenden OSM Community legt das Kartenmaterial täglich an Qualität zu und könnte auf langfristige Sicht Google Maps als Platzhirsch den Rang ablaufen. Genauso auch für Erstlingscacher die ganz ohne GPS Gerät unterwegs sind.

Der Wechsel von Groundspeak zum OSM Kartenmaterial ist eine win-win Situation für beide. Denn Geocacher sind durch Ihre GPS Geräte der ideale Nachschub an neuem Kartenmaterial in abgelegeneren Gebieten für OSM. Vielleicht kommt es früher oder später sogar noch zur Kooperation zwischen Groundspeak und OSM, dass zum loggen nicht nur die Fieldnotes eingereicht werden sondern gleich der ganze GPS Track.

Was ist aus den Anticachern geworden?

Mittlerweile ist es nun fast zwei Monate her, dass die anonyme Anticacher Fraktion in einem Onlinelog des Geocaches GCRW0R eine große Opening Aktion angekündigt hat. Leider habe ich aber seit dem nichts mehr von den Anticachern gehört.

Hat vielleicht jemand noch irgendwelche mysterösen Logeinträge oder Nachrichten der Anticacher bekommen, oder ist auch diese Aktion in viel warmer Luft verpufft?

Mammut Fleece im Dauertest

Mittlerweile ist es nun fast 6 Monate her, dass ich mir für meine sommerlichen Fahrradaktivitäten die Mammut Aconcagua Jacket zugelegt hatte. Aufgrund äußerlicher Wetteränderungen, im allgemeinen auch Winter bezeichnet, sind zwar meine sportlichen Ertüchtigungen auf dem Zweirad deutlich zurück gegangen, die Mammut Fleecejacke ist aber trotzdem noch im täglichen Gebrauch.

Während der Sommer- und Herbstmonate, welche dieses Jahr besonders warm ausfielen, diente das besonders Atmungsaktive Fleece als erste Kleidungsschicht. Da sie mit 435 Gramm sehr leicht und durch das Polartec Power Stretch sehr atmungsaktiv ist, diente sie sowohl als Sportbekleidung fürs Fahrradfahren, also auch als “dünnes Jäckchen” am Abend.
So atmungsaktiv das Gewebe auch sein mag, so anfällig ist dieses leider auch bei aufkommendem Wind. Während sie kleine Lüftchen noch abhält, so verfügt sie bei normaler Windgeschwindigkeit schon über keine Wind-Stopper-Eigenschaften mehr.

Aufgrund der enganliegenden Passform der Jacke wurde sie nun in den kälteren Monaten von der dünne Sommerjacke zum warmen Winterpulli in die zweiten Bekleidungsschicht umfunktioniert. Das innenliegende Fleecegewebe sorgt für wohlige Wärme, während eine  zusätzliche winddichte Softshell Jacke vor Wind und Regen schützt. Beides zusammen ist die ideale Kombination für warm und trocken, ohne gleich die dicke Winterjacke aus den unendlichen Weiten des Kleiderschranks zu exhumieren.

Im Sommer kaum bis gar nicht genutzt, aber im Winter dafür Gold wert sind die Daumenschlaufen der Mammut Fleecejacke. Diese dienen als perfekte Wärmebrücke zwischen Softshell Jacke und Handschuhe. Man muss nun also nicht mehr die Enden der Handschuhe in den Jackenärmel stopfen, damit einem auch ja keine kalte Luft in den Ärmel fährt, sondern mit den Daumenschlaufen geht das Fleece direkt übergangslos in den Handschuh mit über. In Kombination mit einer Skijacke dient dies als zusätzlicher Schneeschutz und kann sich direkt in die nächste Schneeballschlacht stürzen.

Die Verarbeitung der Fleecejacke ist nach wie vor makellos. Sowohl am Gewebe selbst als auch an den Übergangsnähten konnte ich bisher auch nach mehrmaligen Waschen und täglichen tragen keine Fehler, Abnutzungen oder Defekte feststellen. Auch die viel beanspruchten Teile wie die Daumenschlaufen und der Reißverschluss sehen ebenfalls noch aus wie neu.

Mit im Schnitt 140 Euro liegt das Fleece zwar im höheren Drittel des Preissegments, dafür bekommt man aber für sein Geld viel Qualität geboten, was sich durch die Langlebigkeit des Kleidungsstücks wieder ausgleicht. Ganz nach dem Motto “Wer spart zahlt doppelt”, lieber einmal was Gescheites holen.

Geocachingwappen bald kostenpflichtig

Dies könnte zumindest demnächst Cacheowner im Landkreis Kassel betreffen. Wer kennt sie nicht, die teilweise schön gestalteten Cachelabel auf denen gerne mal ein Wappen oder Zeichen der Region aufgebracht ist. Wappen sind in Deutschland gemeinfrei und dürfen verwendet werden, solange sie nicht als Hoheitszeichen geführt werden.

Der Landkreis Kassel hat jedoch vor eine Wappenschutzsatzung zu beschließen was zur Folge hat, dass nun das Verwenden von abgewandelten Wappen genehmigungspflichtig ist und somit gebührenpflichtig wird.

Laut einem Bericht der Piratenpartei Kassel sollen für diese ineffizienten Verwaltungsakte mit bis zu 500 Euro zur Kasse schlagen.
Da kann man nur hoffen, dass dies nicht als alternative Einnahmequelle der Gemeinden erkannt wird und womöglich noch Nachahmer findet.

[via Piratenpartei Kassel]

Die anonymen Anticacher sind wieder da

Vor über einem Jahr hatte ich bereits über eine dubiose Anticacher Hompage berichtet welche dann nach kurzer Zeit genauso schnell verschwunden ist wie sie gekommen war. Nun sind sie wieder zurück, unsere Freunde des anonymen Anticachings.

Die Hass- und Propagandatexte gegen Geocacher sind nun unter der neuen Adresse anticaching.npage.de zu finden. Inhaltlich scheint sich wenig geändert haben und auch strukturell setzt man wieder auf ein zurückverfolgungsfreies Webpaket mit Subdomain von npage.
Immerhin hat man teilweise in einem Punkt dazu gelernt und die Seite nun mit einem Impressum ausgestattet. Zu finden ist jedoch nur ein Vermerk, dass die Kontaktdaten entfernt wurden aufgrund von Drohungen und Besuche. Wie weit dies rechtlich in Ordnung ist sei einmal dahin gestellt, aber seriös ist dies nach wie vor  nicht. Die Anticacher scheinen auch weiterhin lieber anonym zu arbeiten, was ich persönlich ja sehr schade finde, denn laut ihrer eigenen Aussagen sind ja die Geocacher die Bösen, warum also diese Maskerade?
Des weiteren gibt es jetzt auch die offizielle Emailadresse anticaching@yahoo.de.

Und noch etwas neues gibt es: Ein eigenes geocahing.com Profil namens Anti_Caching, wohnhaft in Weiden bei Regensburg. Somit stehen den Anticachern also die Koordinaten für alle Caches zur Verfügung um auf Geocaching-Jagd zu gehen. Wie es aussieht hat es auch bereits GCRW0R als ersten Cache erwischt und wurde von den Anticachern gebrandschatzt.
Sehr interessant dazu auch der Log der Anticacher:

Zeit für Naturschutz und Co.!
In 1 Woche großes Opening!
Lasst Euch überraschen

Man darf also gespannt sein was als nächstes kommt.

Geocaching ist auf dem Radar der Politik angekommen

In der Gemeinde Freigericht, in der Nähe von Frankfurt, stellten die Vertreter der CDU bei der letzten Gemeindesitzung einen Untersuchungsantrag ob durch Geocaching eine Umweltzerstörung entsteht. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Wie und warum es nun zu diesem Antrag kam darüber lässt sich wild spekulieren. Doch die Begründung der Umweltzerstörung durch Geocacher ist eines der Hauptargumente der Jägergemeinde, die die Geocacher schon länger aus ihrem Wald vertreiben möchte. Wie viel politisches Eigeninteresse der CDU und wie viel von anderen Interessengruppen beigesteuert wurde bleibt fragwürdig.

Woher auch immer die Idee hinter einem solchen Antrag kommen mag, so zeigt es doch mal wieder eine gewisse Inkompetenz der Politik, sich selbstständig mit Themen auseinander zu setzen. Eine kleine Eigenrecherche hätte schnell gezeigt, dass z.B. Projekte wie “Cache in Trash out” wohl eher gegenteiliges belegen.
Aber wahrscheinlich wollte sich mal wieder nur ein Politiker profilieren und die Meinung seiner privaten Interessensgemeinschaft durchsetzen.

[via Junge Piraten]

GORE-TEX Active Shell Jacke im Test

Bei einem Blick aus dem Fenster lassen sich die ersten untrüglichen Zeichen des Herbstanfangs erkennen. Zwischen Morgenstund und Mittagessen sind Temperaturschwankungen von 15°C und mehr, bereits einstellige Nachttemperaturen, sowie spontane Regenschauer. Aus diesen Gründen geht bei mir der Griff also immer häufiger zur Regenjacke, da vor allem in unseren Breitengraden mit schnelleren Temperaturwechseln zu rechnen ist, und je näher wir in der Alpenregion unterwegs sind, desto heftiger werden diese Wechsel.

Fast wie aufs Stichwort gehörte ich zum erlesenen Kreis der wenigen Auserwählten, die in Zusammenarbeit mit bergfreunde.de eine neue Active Shell Jacke vom Weltmarktführer für funktionelle Bekleidung Gore testen durften. Diese Jacke wirbt damit extrem atmungsaktiv zu sein, ein geringes Gewicht zu haben und einen hervorragenden „Next-to-Skin-Komfort“ aufzuweisen. Da die Jacke speziell für Einsatzzwecke mit großen körperlichen Belastungen konzipiert ist, wurde eine kleine Geocaching-Fahrradtour durch das fünf Mühlental mit vier Geocaches und rund 30 km Fahrstrecke festgelegt. Ein ständiger Wechsel von bergauf und bergab.

Als Vergleichsobjekt durfte meine alte 20-Euro-Resteverkauf-NoName-Regenjacke herhalten, welche ich aufgrund der eingebauten Sauna eher ungern trage.

Da es sich bei dem Gore Muster um ein eigens produziertes Testmuster handelt, kann ich leider nicht sagen ob diese so oder so ähnlich im Handel erscheinen wird. Aus diesem Grund werde ich im Wesentlichen auf das eigentliche Herzstück der Jacke eingehen, dem GORE-TEX Active Shell.

Das Active Shell Laminat besteht aus 3 Lagen und soll als ganzjähriges wasser- und windfestes Material dienen. Der Fokus des Materials liegt auf den Punkten Atmungsaktivität, Leichtigkeit und Wetterschutz (also Wind und Regen). Bereits beim Auspacken des Testmusters kann ein Punkt als bestätigt abgehakt werden. Das Material und auch die ganze Jacke fühlen sich sehr leicht an und wird von Gore mit maximal 400 Gramm angegeben, was je nach Größe natürlich etwas schwanken kann. Die starke Gewichtsreduzierung lässt sich ebenfalls darauf zurück führen, dass auf Spielereien und Schnippes verzichtet wurde und als minimalistische Outfit für den Extrembereich konzipiert ist.

Wie aufs Stichwort und fast wie bestellt gab es auf meiner Radeltour natürlich auch den ein oder anderen kleineren Regenschauer. Fahrtwind, Regen und körperliche Ausdünstungen, die ideale Testumgebung für das Active Shell Gewebe um sein Können zu zeigen.
Wie man es bereits von GORE-TEX Geweben kennt, blieb unter der Jacke alles trocken. Obwohl das Gewebe sehr dünn erscheint, so konnte es mehrere Minuten dem Regen stand halten und es drang keine Feuchtigkeit durch.

Im gleichen Atemzug konnte man sich auch gleich von der Winddichtigkeit und der Atmungsaktivität überzeugen. Denn während es immer schön bergauf und ab ging und sich somit Schweiß und Fahrwind abwechselten, kühlte man nicht aus.

Diese „Atmungsaktivität“ lässt sich auch messen und nennt sich „Resistance to Evaporating Heat Transfer“, der Dampfdurchgangswiederstand eines Gewebes, oder einfach nur RET bezeichnet. Die einzelnen Werte stehen für: 0-6 = sehr gute Durchlässigkeit, 6-13 = gute Durchlässigkeit, 13-20 = zufriedenstellende Durchlässigkeit und 20+ = unbefriedigende Durchlässigkeit.
Für die GORE-TEX Active Shell wird ein RET Wert von 3 angegeben, somit also eine sehr gute Durchlässigkeit.
Mir liegen zwar keine Messwerte meiner alten Regenjacke vor, aber diese liegen deutlich über 20+.

Quint Essenz des Tests: Das Herzstück und Aushängeschild der Jacke, das GORE-TEX Active Shell Gewebe, ist absolut top! Das Material hält was der Hersteller verspricht und es sind deutliche Unterschiede NoNameprodukten spürbar.
Das Gewebe ist speziell für die extreme Beanspruchung konzipiert, wie Trail Running, Moutain Biking und Speedklettern.
Die ersten großen Hersteller wie z.B. Mammut, Haglöfs und The North Face haben das Active Shell Gewebe bereits für die Winterkollektion 2011/2012 aufgenommen.

Warm eingepackt

15 Grad, der Wind pfeift, doch die Frisur sitzt. Von den einst autofahrenden Offroad-Geocachern bin ich nun auch auf die CO2 neutrale Variante umgesattelt, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ich gehöre nun auch zu den Geocaching-Radlern. Ursprünglich war es nur eine kleine sportliche Betätigung nach dem Feierabend, doch ohne konkretes Ziel und immer die gleiche Runde, wird dies schnell langweilig. Also schnell von Garmin die Fahrradhalterung bestellt, GPS an das Fahrrad getackert, die LED Lenser um die Stirn geschnallt und schon konnte es losgehen mit dem After-Work-Night-Bike-Caching.

Mal ganz davon abgesehen daß der Wind durch meine Engelslocken pfeift, so pfeift er dazu noch ziemlich kalt. T-Shirt zu kalt, Jacke zu warm. Wie gut daß ich nicht der Erste mit diesem Problem bin und wurde mal wieder schnell bei bergfreunde.de fündig. Es muß warm halten, aber aufgrund der körperlichen Ertüchtigung sehr atmungsaktiv sein, damit ich danach nicht aussehe wie nach einem Saunabesuch (passiert mir im Übrigen immer bei meiner 20 Euro Billig-Regenjacke, keine Ahnung warum die noch im Schrank hängt). Quintessenz, eine gescheite Fleecejacke muß her und da ich bereits einen Rucksack von Mammut besitze (der sowohl beim Radeln auch beim Geocachen immer dabei ist) und ich mit dem mehr als zufrieden bin, stand die Wahl der Marke schnell fest.

Nach einigem vergleichen und abwägen fiel die Wahl dann auf die Mammut Aconcagua Jacket in Schwarz für 139,95 Euro. Wie immer fallen bei den bergfreunden keine Versandkosten an, da ab 60 Euro kostenlos ist, was man mit hochwertigen Outdoorprodukten schnell zusammen hat. Und auch wenn ich mich selbst immer wieder dabei erwische wie ich mit der “Geiz-ist-Geil” Mentalität einkaufen gehe, stelle ich wiederholt fest, daß es sich lohnt einfach ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen. Man bekommt einfach bessere Qualität und hat länger Spaß daran. Und dies wurde mir von dieser Fleecejacke erneut bestätigt.

Bereits der erste Eindruck beim auspacken machte bereits einen sehr hochwertigen Eindruck. Saubere Nähte, keine losen Fäden und eine sehr hochwertige Haptik des Stoffs. Sehr begeistert hat mich das Außenmaterial der Jacke, denn bei herkömmlichen billigen Fleecejacken entspricht Innenmaterial gleich Außenmaterial, also ein grober Fleecestoff. Bei dieser Jacke jedoch ist außen ein sogenanntes Polar Power Stretch Material welches windabweisend ist. Innen ist ein sehr feiner Fleece verarbeitet. Diese Kombination macht sie also innen flauschig und außen robust.

Eine Besonderheit der Fleecejacke sind die Enden der Ärmel. Diese sind nicht einfach abgeschnitten, sondern haben Daumenschlaufen um ihn quasi wie eine Art Handschuh ohne Finger anziehe zu können. Zusätzlich ist die Ärmelöffnung mit Stretch verengt, damit dieser am Handrücken aufliegt und so der Wind nicht hinein blasen kann. Wirkt alles sehr durchdacht.

Einziges Manko welches ich im Gebrauch festgestellt habe sind die Taschen. Es gibt keine. Die Fleecejacke verfügt lediglich über eine Napolenon-Brusttasche mit einem separaten Reißverschluß. Aber nun gut, wer zusätzliche Taschen braucht muß eben noch einen Mammut Rucksack dazu bestellen

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