Produktvergleich: Mammut Needle vs. Mammut Redburn Pro

Mammut Redburn Pro und Needle Mittlerweile ist es nun fast auf den Tag genau 1 Jahr her, dass ich meine Mammut Needle Schuhe bekommen habe. Nach den ersten beiden Testwochen und er anfänglichen Begeisterung waren die Schuhe regelmäßig in Gebrauch und haben es auf ca. 300 km Jahresleistung gebracht, wovon circa 80% Asphalt, 10% Schotter und 10% Waldboden waren (geschätzte Werte). Bei den meisten Schuhen habe ich mittlerweile dran gewöhnt, dass diese nur 1-2 Jahre halten, weil die Sohle dann bereits einen starken Abrieb aufweist. Bei den Mammut Needle war nach einem Jahr jedoch die ganze Sohle schon durchgelaufen und es war bereits das Innenfutter zu sehen.

Mammut Needle Es wurde also dringend Zeit für einen Ersatz. Da ich nach wie vor von den Mammutprodukten und deren Qualität überzeugt bin (und da Mammut zu den zu den wenigen Herstellern gehört der Schuhe in meiner Größe 49 anbietet), sollte es wieder ein Schuhpaar aus dem Hause Mammut werden. Schon allein um einen direkten Vergleich möglich zu machen. Dieses Mal fiel die Wahl auf die Mammut Redburn Pro, ein Reise- und Urban Climbing Schuh welche ebenfalls wieder von Bergfreunde.de zur Verfügung gestellt wurden.

Mammut Redburn Pro und NeedleOptisch sehen sich sowohl Needle als auch Redburn Pro sehr ähnlich, zumal in meinem Fall beide Modelle auch noch Cyan sind, von den Eigenschaften liegen beide Modelle jedoch weit auseinander. Beide Modelle sind zwar laut Mammut in der Kategorie “Reisen, Urban Climbing” einsortiert, aber man merkt vor allem bei der Sohle erhebliche Unterschiede. Der Needle mit einem Flex Index von 4 hat eine sehr weiche Sohle, welche sich (mittlerweile auch aufgrund der starken Abnutzung) mit nur einem Finger komplett umbiegen lässt. Da er auch von der Form sehr stark an einen Kletterschuh erinnert, kann ich mir vorstellen, dass er vor allem für spontane Boulder-Kletteraktionen gut geeignet ist.
Der Redburn Pro hingegen mit einem Flex Index von 7 hat eine sehr harte und starre Sohle. Diese lässt sich selbst mit der ganzen Hand nur um ein paar Grad nach oben verbiegen. Diese Eigenschaften kennt man vor allem von alpinen Schuhen. Je schwieriger und spitzer das Gelände, desto verwindungssteifer ist die Sohle.

Grundsätzlich geht der Flex Index von A4bis A9, sowie zusätzlich B1 bis B3. Während A4 eine sehr weiche und biegsame Sohle hat, ist A9 sehr steif und für Steigeisen geeignet. die B-Stufen sind dann nochmal speziell für das Bergsteigen ausgelegt. Der Index A7 ist übrigens als mittelfeste Sohle und als erste Stufe mit aktiver Stützung definiert.

Mammut Redburn ProDer Mammut Redburn Pro hat auch noch die Geschwister Redburn Low, Redburn Low GTX und Redburn Mid GTX. im Vergleich zu diesen Modellen hat der Redburn Pro eine eine steifere Sohle (A6), einen Poro-Keil (die Erhebung unter der Ferse), eine Gummimischung in der Sohle mit stärkerer Haftung, sowie eine konventionelle Zungen-Konstruktion (der Teil unter der Bindung).
Im Vergleich zum Needle verfügen die Redburn Modelle über eine speziell entwickelte gripex Cougapproach-Sohle, sowie eine besonders steife “climbing zone” in der Spitze der Sohle.

Auch beim Halt und den Stützfunktionen lassen sich Unterschiede feststellen. Der Needle lässt sich fast wie ein Sneaker tragen, man kann also leicht rein und raus schlupfen. Für meinen Geschmack jedoch etwas zu wenig Seitenhalt, denn gegen Ende haben die Seitenteile soweit nachgegeben, dass ich sogar die Kante der Fußsohle spüren konnte.
Beim Redburn pro sieht das anders aus. Vor allem rund um den Knöchel lässt sich ein deutlich besser Halt feststellen. Die Seitenteile wirken auch etwas fester, dies kann aber auch daran liegen, dass der Needle bereits sehr ausgelatscht ist. Ob die neuen patentierten Seitenbänder vom Redburn Pro wirklich mehr halt geben, werde ich dann wieder in einem Jahr sehen.

Fazit:
Der Mammut Needle ist grundsätzlich kein schlechter Schuh, aber für meine Verwendungszwecke wohl nicht die richtige Wahl. Ich vermute dass man sich in der horizontalen Bewegung (also Klettern/Bouldern) mit ihm leichter tut, als in der vertikalen Bewegung (Wandern). Der Mammut Redburn Pro ist dagegen eher der kleine Bruder der großen Bergstiefel und hat entsprechend deren Eigenschaften geerbt. Die Sohle macht zumindest zu Beginn einen deutlich langlebigeren Eindruck. Ob sich diesr Eindruck auch bewahrheiten wird, werde ich wohl wieder erst in einem Jahr feststellen.

Geokrety: Die Reise geht weiter

Fabidoo Geokrety“Eine Email von Geokrety? Ach stimmt, da war mal was!”. Mich erreichte gerade eine Email von Gekrety, dass mein Fabidoo Geokret in den USA angekommen ist. Ich muss gestehen, dass ich diesen kleinen Kollegen schon fast vergessen hatte, schließlich hatte ich ihn 2008 auf Reisen geschickt. Während seine Route anfangs recht holprig durch Europa ging, blieb es eine Weile still, bis er 2012 wieder in China auftauchte. Danach war wieder Funkstille und ich hatte ihn eigentlich als verschollen abgehakt. Nun, 2 Jahre später gibt es ein neues Lebenszeichen aus San Francisco.

Nach insgesamt über 5 Jahren hat er nun 18.628 km zurückgelegt. Sein Ziel einmal die Erde zu umrunden (Äquator = 40.000 km) wäre somit fast zur Hälfte erledigt. Da es in Amerika doch einige Geocacher mehr als in China gibt, hoffe ich, dass die nächsten 20.000 km nicht wieder 5 Jahre brauchen.

Im Wald mit Sextant und Kompass

Ein bisschen fühle ich mich wie ein alter Seebär. Früher war das Navigieren auf hoher See noch ein richtiges Handwerk. Da musste man noch Sternenbilder kennen um dann mit Hilfe von Kompass und Sextant den eigenen Kurs bestimmen zu können. Heute kann jedes Ruderboot mit einem GPS-Gerät ausgestattet werden und weiß immer wohin die Reise geht. Technischer Fortschritt ist toll, lässt aber altes handwerkliches Können aussterben.

Genauso erging es mir heute beim Geocachen. Das GPS-Gerät hatte nach einer doch recht langen Pause schon eine ordentliche Schicht Staub auf dem Display angesetzt. Trotzdem funktioniert es noch einwandfrei und die alten Handgriffe sitzen auch. Nach einer kurzen Zeit waren Karten und Caches aktualisiert und es konnte seit langen mal wieder auf eine richtige Cachetour gehen … also so eine richtige Runde, mit mehreren Caches die man vorher ausgewählt hat. Und nicht nur solche die man zufällig am Wegesrand mit nimmt, weil da eben gerade einer lag.

An der Parkkoordinate angekommen sollte es mit zwei befreundeten Geocachern auf eine Runde mit 15 Caches gehen und etwa 2 Stunden in Anspruch nehmen. Mein altes Garmin Colorado wirkte jedoch schon etwas antik neben den modernen Smartphones. Großes Bildschirm, Touchfunktion und vor allem Internet. Ich wusste ja, dass es von Groundspeak eine App zum geocachen gibt. Mit fast 9 Euro hatte ich diese aber immer als zu teuer abgetan, schließlich habe ich ja alles und es funktioniert auch. Wozu soll ich mir dann also noch zusätzlich so ein neumodernes Appszeug holen? …so zumindest meine Einstellung bis zum heutigen Tag.

Ich hatte mich natürlich auch schon auf meinen Androidgeräten am geocachen probiert. Vor allem mit Locus, OSM Karten und ein paar Pocketqueries konnte man durchaus auf Cachetour gehen.
Ich bekam jetzt aber den Hinweis, dass es die Groundspeak App auch als “light version” kostenlos gibt. Dank Smartphone und HSDPA konnte ich mein Smartphone direkt im Wald mit der neuesten App versorgen … verrückt, diese neue Technik! mit Garmin am Rucksack und Smartphone in der Hand ging es nun auf Tour. Schnell musste ich feststellen, dass die App, wenn auch nur in abgespeckter Form, besser war als ich vermutete. Dank mobilem Internet werden die aktuellen Kartenabschnitte heruntergeladen. Es werden die aktuellen Caches in der Gegend angezeigt und noch ein paar andere kleine Spielereien. Die für mich wichtigste Funktion war jedoch, dass ich den Cache direkt vor Ort loggen konnte. Erst mit dem Stift im Logbuch, danach mit dem Finger auf dem Smartphone.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, als ich wie ein alter Seebär Stunden damit verbracht hatte alle Seekarte…ääh, Topokarten und Satellitenbilder in Google Maps zu studieren. Die optimale Route zu erarbeiten. In den Anfangszeiten noch ohne GPS alles auf Papier auszudrucken, wenn es später relevant werden könnte. Und heute? Da klicke ich mitten im Wald auf meinen Appstore und hab binnen Minuten alle Informationen zur Hand, für die ich früher Stunden brauchte. Vielleicht werde ich doch meine Cachegewohnheiten wieder etwas überarbeiten. Vor allem häufiger und spontaner. Bei mir persönlich wirkt die App sehrmotivieren, schließlich fallen die Standardfragen weg wie: “Muss ich noch eine Pocketquery generieren?”, “Sind alle Caches auf dem GPS?”, “Sind alle Kartenkacheln auf dem GPS?” …. und und und, die zu Beginn jeder Reise standen. Jetzt steigt man einfach ins Auto, fährt in eine beliebige Region und schmeißt einfach sein Smartphone an.

Die kostenlose App hat mich überzeugt und ich vermute mal, dass ich mir in naher Zukunft wohl auch die große Version für 9 Euro holen werden. Diese bietet einfach nochmal mehr Komfort und Funktionen. Was die App aber an Auswirkungen auf die Geocaching-Community hat, finde ich jedoch eher fragwürdig. Bisher gab es für nur die Kasten “Geocacher” und “Premium Geocacher”. In Zukunft muss dies wohl noch um die Gruppe der “Casual Geocacher” erweitert werden. Eine Gruppe an jungen Menschen die mehr in Ihr Smartphone als in den Wald schauen und deren App ihnen gerade sagt, dass sich ein Cache in der Nähe befindet. Man muss nicht mehr wissen was eine Koordinate ist oder wie man sein Kartenmaterial aufbereiten muss.
Wie auch beim alten Seebär ist zwar technischer Fortschritt was tolles, aber es geht doch irgendwie ein bisschen Handwerk verloren.

Olympia Lost Place

Pünktlich zum Ende der Olympische Winterspiele in Sotschi beginnen nun sie Spekulationen was aus den Spielstätten wird. Die ein oder andere Halle soll zwar für die Fussball Weltmeisterschaft 2018 in Russland recycelt werden, aber die meisten Plätze werden wohl zu einem Lost Place verfallen (wohl spätestens nach der WM). Passend zum Thema gehen aktuell wieder die Bilder der Olympiastätte in Sarajewo von 1984 durch das Internet, welche zu einem absoluten Bilderbuch Lost Place verfallen sind. Selbstverständlich darf ein Geocache an einem solchen Ort nicht fehlen.
Die ersten Wetten werden angenommen, ab wann es die ersten Lost Place Caches in Sotschi gibt :-)

Umzug Phase 1 abgeschlossen

Sodele, der Serverumzug inkl. Softwareupdates ist wie erwartet abgelaufen … also nicht Fehlerfrei und nur mit hängen und würgen durch die einzelnen Schritte. So wie es eben immer ist.
Für den Besucher hat sich bisher jedoch noch nichts geändert. Inhaltlich ist alles bisher beim alten geblieben. Wer jedoch irgendwelche Probleme findet die von mir übersehen wurden, darf Sie gerne in die Kommentare posten.

Im nächsten Schritt steht nun auch die inhaltliche Überarbeitung des Geocaching Blogs. Tote Funktionen und Seiten fliegen raus. Beliebte Inhalte erhalten ein Update. Diese Phase wird aber sicherlich noch die ein oder andere Woche in Anspruch nehmen. Für Wünsche nach besonderen Inhalten bin ich natürlich jederzeit offen … auch hier, einfach in die Kommentare damit.

Geocachign Blog needs maintenance

Aufgrund mangelnder Zeit ist der Geocaching Blog leider etwas eingestaubt. Vor allem im technischen Bereich merke ich dies doch sehr stark, da Software und Plugins schon viele Versionen hinterher sind. Ich werde deshalb in den nächsten Tagen versuchen den ganzen Webauftritt auf einen komplett neuen Server umzuziehen und der Seite eine Erneuerungskur mit einigen Updates zukommen lassen.

Auch inhaltlich werde ich in den nächsten Tagen und Wochen versuchen an den Karteileichen zu arbeiten. Denn viele Links funktionieren nicht mehr und einige Provider auf dessen Funktionen ich zugreife, haben bereits ihren Dienst eingestellt. Wie es eben bei einem größeren Relaunch üblich ist läuft nicht alles reibungsfrei, weshalb immer wieder mit einer gewissen Ausfallzeit zu rechnen ist, in der Hoffnung dass danach alles in neuer Frische erstrahlt.

Produkttest: Mammut Needle Approachschuh

Der Sommer ist da, der Urlaub naht. Wie sollte es auch anders sein, dass pünktlich zur Urlaubssaison die alten Treter durch gelatscht sind. Statt in die Alpen geht es dieses Jahr an die Ostsee, um genau zu sein nach Usedom, mit Europas längster Strandpromenade von 12 km. Die Kritikpunkte für das neue Schuhwerk waren also schnell gefunden: Da es kein Gebirge gibt sollte die Sohle weich sein um bequem darin zu laufen. Das Haupteinsatzgebiet liegt im urbanen Bereich, es sollten aber auch entsprechende leichte Wanderungen möglich sein.

Die Wahl des richtigen Schuhs, der als alltäglicher Alleskönner herhalten muss ist auf den Mammut Needle Approachschuh gefallen. Er ist das Highlight der Mammut Urban Climbing Serie und konzipiert für Reisen, unwegsames Gelände und Urban Climbing. Besonders in der Farbkombination Schwarz-Cyan sorgt auch das Design für den entsprechenden Hingucker.

Der erste Eindruck der Schuhe war wie gewohnt bei allen Mammut Produkten. Hochwertige Materialien, gute Verarbeitung und ansprechendes Aussehen. Das Außenmaterial ist eine einfache Single Shell Construction aus Velourleder mit Textileinsätzen. Die Schuhspitzen sind zusätzlich noch mit einer „Liquid Rubber Protection“ versiegelt, eine Gummikappe die dafür sorgt dass die Schuhspitzen stoßfester sind und vor verstärkten Abrieb schützt.

Bei einem frontalen Blick stellt man auch schnell die Verwandtschaft zu den reinrassigen Kletterschuhen von Mammut fest, da diese optisch leicht nach innen gebogen sind und eine asymmetrische Bindung haben. Wenn man nur normale Wanderschuhe kennt wirkt diese gebogene und asymmetrische Form etwas verwirrend, der Bequemlichkeit und dem Laufkomfort tut dies keinen Abbruch. Da Mammut seine Kompetenzen im Klettersport hat, sind die Schuhe daher sehr gut für spontane Kletteraktionen geeignet um zum Beispiel auch an die höher gelegenen Caches zu kommen.

Die Sohle verfügt innen über ein Mammut DC Fußbett um für eine optimale Passform zu sorgen und einem voll integriertem PU (Polyurethan) Keil als Zwischensohle, welcher eine große Dauerhaftigkeit und gute Dämpfung bietet. Zusätzlich ist noch die von Mammut patentierte Base Fit Technologie verarbeitet, die mit Hilfe von frei gleitenden Bändern, welche in der Brandsohle verankert sind, für eine verbesserte Kraftübertragung vom Schnürelement zur Sohle sorgt. Eingestuft ist der Schuh mit einem Flex Index von A4 und einem Leisten Index als „Multifunction“.

Fazit:
Im Alltag hat sich der Schuh bisher als perfekter Allrounder bewiesen. Dank der Kombination aus modernem Design und wesentlichen Outdooreigenschaften, habe ich den Schuh sowohl im Büro als auch beim Geocachen an. Wie die Namensbezeichnung Approachschuh schon ausdrückt, ist der Schuh von urbanem Gelände, über leichtes Gelände bis hin zum Zustieg geeignet.

Einen besonderen Pluspunkt erhält Mammut wie immer von mir dafür, dass das Modell in allen Varianten bis Größe UK 13 verfügbar ist. Denn für mich, mit Größe 48, stehen bei anderen Herstellern nicht mehr alle Modelle zur Auswahl.
Die ersten zwei Testwochen haben die Mammut Preisempfehlung von 125 Euro gerechtfertigt. Die nächsten Wochen und der Strandurlaub werden dann zeigen wie robust der Schuh bei dauerhafter Beanspruchung sich zeigt.

Auf in den Schwarzwald

Dieses Wochenende geht es für einen Kurzausflug in den Schwarzwald, um genauer zu sein nach Freiburg. Angekündigt sind zwar bis -7°C, aber das GPS-Gerät für den ein oder anderen Cache darf in der Ausrüstung natürlich nicht fehlen. Da die Aufenthaltszeit doch recht kurz ist, bin ich natürlich über jeden Tipp über “Pflichtcaches” in Freiburg dankbar.

Spielerisch an OpenStreetMap mitarbeiten

OpenStreetMap dürfte mittlerweile vielen ein Begriff sein, da es sich immer mehr als brauchbare Konkurrenz zu Google Maps und Bing Maps mausert. Der Grundgedanke Kartenmaterial durch kollektives sammeln von GPS-Daten zu erstellen hat mittlerweile eine bereits sehr detaillierte Regionen entstehen lassen, dennoch nimmt nur ein kleiner Teil der OSM Nutzer am sogenannten mapping teil.

Um mehr Menschen für Mitarbeit an OSM zu gewinnen, greift die Plattform Kort ein spielerisches Prinzip auf. Kort zeigt auf einer OSM Karte Aufgaben an, zu denen bestimmte Fragen beantwortet werden müssen, wie zum Beispiel “Name des Objekts?”, “Welches Tempolimit?” oder “Um welchen Weg-Typ handelt es sich?”. Für dieses Beantworten der Fragen sammelt man Punkte und steigt in einem Ranking auf.
Andere Aufgaben bestehen darin die Antworten der anderen zu bewerten, ob diese richtig sind oder nicht. Hat eine Antwort genügend Bestätigungen erhalten, wird diese in das offizielle OSM Kartenmaterial übernommen.

Besonders für Geocacher ist dieses Spiel interessant, da man den Anfahrts- und Fußweg zum Geocache mit ein paar Kort-Fragen sinnvoll verbringen kann. Mitspielen kann jeder unter der Domain play.kort.ch.
[via Geckos Geocaching]

Produkttest – Mammut Moench Longsleeve

Laut Kalender ist Winter. Das heißt für mich eigentlich, dass vor der Haustür nen Meter Schnee liegt und dass ich mich beim Verlassen der Haustür zum geocachen dick einpacken muss. Leider ist das Wetter aktuell jedoch wenig konstant, letztes Wochenende wurde noch groß vor Blitzeis und Eisregen gewarnt und heute Abend erst meinte der Wettermann vom SWR, dass es diese Woche noch bis zu 18°C geben soll. Bei dem Wetter hilft nur eins: Zwiebellook! Möglichst viele Kleidungsschichten, um sich der wechselnden Wetterlage anpassen zu können.
Fast wie aufs Stichwort erreichte mich eine Anfrage der Bergfreunde.de, ob ich nicht mal wieder etwas im Outdooreinsatz testen möchte. Die Entscheidung fiel nicht schwer und so erreichte mich ein Tag später das neue Mammut Moench Longsleeve.
Wer sich in der Kollektion von Mammut etwas auskennt weiß, dass ihn für stolze 119 Euro kein einfaches Longsleeve erwartet, welches man es aus der eigenen Freizeitbekleidung kennt. Es handelt sich vielmehr um Funktionskleidung für die erste Bekleidungsschicht, oder wie der Fachmann so schön sagt Hightech-Unterwäsche für den Baselayer.

Zuerst mal zu den technischen Facts des farbigen Schmuckstücks: Es besteht zu 66% aus Polyamid, 24% Polyester und 10% Elastan, ist in den Größen S bis XXL, sowie jeweils in 4 unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich und wiegt in der mittleren Größe leichte 203 Gramm. Auf der Vorderseite ist ein halbhoher Reißverschluß, welche etwa bis zur Mitte der Brust reicht.
Gefertigt ist das Fleece aus Polartec Power Stretch Pro Gewebe, welches auch bei vielen großen und namenhaften Bekleidungsherstellern wie Marmot, North Face oder Moutain Hardware im Einsatz ist. Die fein gewebte isolierende Kusntstoffgewebe der Außenseite ist windabweisend und abriebfest, während die Innenseite etwas gröber gewebt ist und sich dadurch weicher anfühlt, was für einen optimalen Feuchtigkeitstransport sorgt.
Auch in der XXL Verison die mir vorliegt ist das Longsleeve sehr körpernah geschnitten, ohne dabei aber als eng oder spannend empfunden zu werden. Dies soll vor allem bei sportlichen Aktivitäten wie Klettern oder Laufen für eine gewisse Kompression sorgen.
Sehr positiv ist mir die Hautfreundlichkeit aufgefallen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass alle Übergänge sauber und mehrfach vernäht sind, damit keine kratzigen harten Kanten entstehen. Dies merkt man besonders im Bereich des Reißverschluss, da dieser von Natur aus immer sehr hart und kratzig ist und eher untypisch für Unterwäsche ist. Wie der Selbstversuch zeigte, wurde auch der “Barttest” erfolgreich bestanden, denn nichts Schlimmeres als scheuern am Hals oder gar ziehen an den Haaren.

Die Kernkompetenzen des Longsleeve zeigen sich besonders bei großer körperlicher Anstrengung und tiefen Temperaturen. Wichtig ist es, dass das Longsleeve so körpernah wie möglich getragen wird. Dank des hohen Stretchanteils passt es sich genau an und ist trotzdem bequem zu tragen.
Das Polartec Power Stretch Gewebe dient einerseits als Isolationsmaterial, damit der Körper nicht auskühlt, andererseits hat es einen hervorragendes Feuchtigkeitsmanagment, dass man bei hoher körperlicher Anstrengung nicht im eigenen Saft steht.
Sehr angenehm war auch der tiefe Reißverschluss, welcher für eine zusätzliche Luftzirkulation sorgt. Dank des Kunststoffgewebes war das Longsleeve bereits wenige Minuten nach dem Waschen wieder trocken.

Das Fazit ist wie üblich bei Mammut Artikel: Wer bereit ist ein paar Euronen mehr für seine Bekleidung auszugeben, erhält bei Mammut Spitzenqualität auf höchstem Niveau. Nach meinen bisherigen Erfahrungen haben ausnahmslos alle Mammutartikel eine sehr hohe Lebensdauer, was die Kosten somit auf die Zeit amortisiert.
Im Geocachingbereich bietet sich das Fleece vor allem im Winter für die T5- Kletterchaches an, da erst in der Kombination von Kälte und körperlicher Anstrengung die Stärken des Longsleeves zu tragen kommen.

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