Große Pflaster für kleine Auas

Das Wetter der letzten zwei Wochen hat regelrecht zum Geocachen eingeladen. Also Team Swips eingepackt und ab zur Weibertreu in Weinsberg. Noch vor Beginn der Tour hat es Holidayfunclub geschafft Ihr Knie so elegant in die Klappmechanik meines Autositzes zu rammen, dass wir nun die erste Verletzte mit blutendem Knie beim Geocachen verzeichnen konnten. Wie gut dass wir noch am Auto waren, denn so war der Verbandskasten nicht weit.

Eine Woche später stand eine Wanderung in Oberstdorf und der Breitachklamm an. Nach der Erkenntnis des Vorwochenendes, dass ein Erste-Hilfe-Koffer klare Vorteile hat aber definitiv zu groß ist um ihn überall hin mitzunehmen musste also eine andere Lösung her. Irgendwas kleineres, leichters und vor allem Wasserdicht.

Über bergfreunde.de bin ich dann auf eine große Auswahl an Erste-Hilfe-Taschen für den Outdooreinsatz gestoßen. In einer Preisspanne von 13 – 45 Euro findet man Hilfe für so ziemlich jedes Wehwehchen auf das man Unterwegs stoßen kann. Da ich gerne Alternativen zu Amazon ausprobiere, habe ich mir von Deuter (die mir bereits von etlichen Rucksäcken bekannt waren) das First Aid Kit Dry M in einer mittleren Preiskategorie von 30 Euro ausgesucht um mal wieder einen neuen Shop zu testen.

Zum Shop selbst von bergfreunde.de two-thumbs-up! Einfacher und übersichtlicher Bestellvorgang. Ich selbst bin immer großer Fan, wenn ich mit Paypal zahlen kann und die Versandzeit (angegeben 1-2 Tage) in einem Tag realisiert wird (und auf Hermes verzichtet wird!).

Das First Aid Kit von Deuter ist echt top! Von der Größe passt es perfekt in eine Seitentasche des Tagesrucksacks und enthält die wichtigsten Sachen die man auf Tour braucht: Mullbinde, Kompresse, Pflasterrolle, Schere, Rettungsdecke, Gummihandschuhe und noch ein paar andere Kleinigkeiten wie z.B. eine Pfeife. Das Einzige was ich selbst noch dazu gesteckt hatte, war ein Spongebob-Pflaster für die besonders großen Auas!

Was leider nicht so gut ist, sich jedoch mit der Funktionalität beißt, ist das Auspacken. Es werden erst zwei Verschlüsse geöffnet, die Tasche ausgerollt, das Kit rausgezogen, ein weiterer Verschluss geöffnet und dann ausgeklappt (und für die Innentasche noch ein Reißverschluss geöffnet) um an die benötigten Materialien ran zu kommen (hinzu kommt dann noch die Zeit für das eigentliche Auspacken der Hilfsmittel). Aufgrund dieser ganzen Mechanismen ist die Tasche zwar absolut Wasserfest, jedoch ist man bei einem „schnellen“ Bedarf eine Weile mit dem Auspacken beschäftigt. Von daher, etwa schnell oder trocken.

Geocaching Kinderbuch von Manuel Andrack

Neben dem bekanntesten Promi-Geocacher Bernhard Hoëcker und seinem Buch “Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers” hat nun ein weiterer “Promi” zum Geocachen gefunden und ein Buch darüber geschrieben. Der ehemalige Sidekick von Harlald Schmidt Manuel Andrack hat bisher schon mehrere Bücher über das Wandern verfasst und hat nun seit einigen Tagen sein neustes Werk “2 mit Grips und GPS” veröffentlicht und eine dazugehörige Website mit weiteren Informationen und Caches für Kinder (OpenCaching).

Das Buch richtet sich ganz klar an Junge Geocacher, seeehr Junge Geocacher, bzw. die die es noch werden wollen (sollen). Die Rezensionen klingen recht vielversprechend (für ein Kinderbuch), auch wenn zwischen “bösen Stadtmenschen” und den “lieben Naturfreunde” unterschieden wird.
Mit 13 Euro und 176 Seiten ist es auch nicht unbedingt das günstigste ABC-Schützen-Buch.
(via Team Lazybone)

shortGPS – Koordinaten in Kurzform

Wer Twitter kennt, der weiß wovon ich rede. Aus platztechnischen Gründen gibt es bei Twitter die ShortURLs, um eine lange Webadresse in eine kurze Webadresse zu kodieren. Macht bei Twitter durchaus Sinn, da man ja bei seinen Postings auf wenige Zeichen begrenzt ist.

Ein neues Projekt, das mir zugetragen wurde nennt sich shortGPS.com und basiert genau auf diesem Prinzip. Wenn man ich z.B. auf Google Maps jemanden Heilbronn zeigen will, dann würde der Link so aussehen: http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=heilbronn&ie=UTF8&z=11&iwloc=A. Sehr lang, sehr umständlich und vor allem nicht zu merken. shortGPS.com macht jetzt nichts anderes als diese Linkwurst in ein kompakteres Format zu pressen und würde dann so aussehen: http://shortgps.com/9v. Das Resultat ist das gleiche, nur eben ein kürzerer Link (und die Variable “9V” lässt sich im Beispiel auch um einiges leichter merken, im Gegensatz zum Googlewurstlink).

Das generieren der ShortURL ist genauso simpel wie das bedienen von Google Maps selbst. Man begebe sich auf shortGPS.com, gibt seinen gewünschten Ort oben in die Suche ein (oder was für Geocacher viel interessanter ist die Koordinate), drückt Enter und schon wird das Ziel auf der Karte angezeigt und man bekommt die ShortURL. Im Link mitgespeichert werden alle benötigten Variablen wie Koordinate/Ort, welche Karte (Karte, Satellit, etc), Zoomstufe und was Google eben sonst noch so braucht.

Wofür sich das jetzt effektiv beim Geocachen einsätzen lässt, hat sich mir zwar noch nicht so ganz erschlossen, aber ich bin mir sicher, dass ich irgendwann in der Situation bin wo ich es sicherlich brauche. Technisch und Optisch ist die Seite gut gemacht und auch das “Endprodukt” kann sich sehen lassen … auch wenn der eigenliche Sinn eher fragwürdig ist, denn Twitter bietet selbst die Funktion dür ShortURLs und für Messenger und Emails isses wurscht wie lang der Link is, da man eh nur drauf klicken muss. Der effektive Mehrnutzen hält sich also noch in Grenzen.

Mit dem Notebook auf Tour

Mittlerweile habe ich mein Notebook schon 3 Monate und auch immer wieder mal  zum Geocachen dabei gehabt. Rückblickend muss ich sagen, dass ich mir kaum noch vorstellen kann ohne Notebook auf größere Touren zu gehen. Denn mit Hilfe von GSAK habe ich mir eine Datenbank zusammen geschustert, mit derzeit über 35.000 Caches, welche Regional sogar fast tagesaktuell sind. Da beim Colorado Filterfunktionen fehlen und auch die maximalen Wegpunkte auf 1.000 beschränkt sind, benutze ich gerne mal GSAK um mir einen Überblick zu verschaffen und eine gefilterte PoquetQuery zu generieren.
Genauso praktisch vor Ort auch MapSpource mit entsprechenden Kartenmaterial (Topo V2 und OSM) ist sehr hilfreich, wenn man größere Areale überblicken will, denn mein Colorado Dislay ist im Vergleich zum Notebook halt doch nur Briefmarkenformat.

Was ich derzeit noch am tüfteln bin, meine TtomTom Bluetooth GPS Maus an das Notebook zu koppeln, was in vielen Programmen nochmal eine Hand voll Vorteile bringt. Der ganze Spass (Notebook, neue Akkus, WLAN Chip und etwas Technick-Schnippes) hatte mich zusammen rund 250 Euro gekostet, was sich bisher durchaus gelohnt hat zu investieren (vorallem wenn ich überleg dass mein GPS-Knochen mal das doppelte gekostet hatte).

Alle die ebenfalls mit dem Gedanke spielen sich ein kleines Notebook für größere Touren zuzulegen, aber vor gebrauchten Geräten und selbst basteln zurück schrecken oder denen Neugeräte einfach zu teuer sind, für die habe ich neulich was passendes bei Amazon gefunden.  Der ein oder andere hat sicherlich schon den Acer One Werbespot gesehen, welcher sehr stark an den Herbal Esseces Spot erinnert. Ein kleines schnuckliches Notebook mit einem 8,9 Zoll Display, 1,6 Ghz Intel Prozessor, 512 MB RAM und 8GB Flash Speicher für nur 249 Euro bei Amazon (keine Versandkosten).

Ein voll funktionsfähiges Notebook im Hosentaschenformat für unter 250 Euro ist durchaus eine attraktive Alternative zu den gebrauchten Notebooks bei ebay. Einziger Haken an diesem Angebot, das Betriebssystem ist nicht Windows sondern Linux.  Möglichkeit 1, man gewöhnt sich an Linux und steigt dementsprechend auf linuxbasierende Softwarelösungen fürs Geocachen um, Möglichkeit 2, man legt sich zusätzlich noch Windows XP zu (von Vista würde ich aus Performancegründen abraten) , welches bei Amazon in der aktuellsten Version für rund 80 Euro zu haben ist (jedoch habe ich schon andere Angebote im Internet gesehen, bei denen es ab 50 Euro schon zu haben ist).

Acer One Systeme mit Windows vorinstalliert sind “schon” ab 350 Euro erhältlich, diese haben dann aber auch etwas mehr Leistung.

Wohin mit den Geocaching-Fotos?

Das größte Nebenprodukt das beim Geocachen entsteht, außer volle Logbücher, sind wohl die digitalen Fotos die jeder auf seiner Tour so schießt. Aber was tun damit? Vor allem bei mir geht dies bereits in die Tausende, was allein die Anzahl der Geocaching-Fotos angeht. Am liebsten hätte ich gern alle Daten immer Online verfügbar, da ich sie mal hier und da in die Artikel einbaue, leider stellt mein Server nicht genug Kapazitäten zur Verfügung, um die Masse an Bilder auch zu bewerkstelligen. Der größte und bekannteste Anbieter für “Bilder-Hosting” ist wohl Flickr, jedoch werden einem hier recht stark die Hände gebunden, da der kostenlose Service keine unbegrenzte Anzahl an Speicherkapazität zur Verfügung stellt.

Auch die Konkurrenz von Google ist da eher ein Witz! Man erhält für das Webalbum ganze 1024 MB Kapazität. Für seine Mails hingegen erhält man von Google Mail derzeit 7269 MB! Was soll ich mit über 7 GB für Mails und gerade mal 1 GB für Bilder? Anders rum würde dies viel mehr Sinn machen!

Genau das dachten sich auch die Programmierer von GPhotospace.  Mit Hilfe eines kostenlosen Firefox Plugins (sowohl für PC als auch MAC), lässt sich das 7 GB große Google Mail Postfach zum Speichern von Bildern verwenden. Da Google Mail fast täglich die Kapazitäten für die Postfächer erhöht, stehen einem quasi unbegrenzte Speicherkapazitäten für das eigene Bildmaterial zur Verfügung.

Mit Flickr, Sevenload & Co kann es zwar nicht ganz mithalten, da auf das komplette Community Schiki-Miki-Gedöns verzichtet wurde. Dennoch eine brauchbare Alternative für große Bildmengen.

Internet im Wald. Produkttest: FONIC Surfstick

Schon seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer brauchbaren Lösung beim Geocachen “mal eben” mobil ins Internet gehen zu können. Sei es weil ich kein Spoilerbild mit habe oder nur überprüfen will ob der Cache nicht mittlerweile schon disabled wurde. So vielfältig hier auch die Lösungsansätze sind, so groß sind auch die Preisspannen. dies reicht von kostenlosen WLAN Hotspots bis zur UMTS Flatrate mit dem Handy.

Genau für letzteres habe ich mich entschieden. Denn mein Notebook habe ich auf größeren Touren immer dabei und das Handy steckt eh immer in der Hosentasche, warum also nicht beides verbinden um damit im Wald ins Internet zu gehen. Leider stießen meine Recherchen recht schnell auf hohe Kosten, da man in der Regel immer eine Monatsflaterate bei den anbieter abschließen muss. Dies kommt für mich leider nicht in Frage, da ich vor allem sporadisch nur Geocachen gehe und vor allem noch sporadischer dabei ins Internet will.

Schnell bin ich dann auf das Angebot von FONIC aufmerksam geworden mit ihrem Surfstick. Das Set besteht aus einem UMTS USB-Stick und einer SIM-Karte. Das Preismodell basiert auf einer 24-Stunden Flatrate für 2,50 Euro.

 

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OSM: Hamburg komplett erfasst

Hamburg hat mittlerweile für Geocacher einen ganz klaren Standortvorteil, denn Hamburg ist die erste Großstadt in Deutschland die komplett im frei verfügbaren Kartensystem OpenStreetMap erfasst ist. Ein Abgleich mit dem Straßensystem des Hamburger Statistikamtes hat ergeben, dass die Genauigkeit von OSM in Hamburg bei satten 99,8% liegt!

Was bedeutet das nun  für Geocacher? Wer z.B. wir nur im Süden Deutschlands unterwegs sind und nur die Garmin Topo Süd hat, braucht sich für einen Urlaub Hamburg nicht extra die Topo Nord kaufen, sondern kann das kostenlose Kartenmaterial von OpenStreetMap nutzen.

Genauso auch Neulinge unter den Geocachern, die das erste GPS ihr eigen nennen und ihre ersten Geocaching-Schritte in Hamburg wagen, können dafür die sehr detaillierten und vor allem kostenlosen Karten von OSM nutzen.

In Hamburg ist aber noch lange nicht Schluss, denn bis zu 300 OSM-User arbeiten an der Hamburgkarte und versuchen nun auch noch alle Rad- und Fußwege zu erfassen. Und von unserem Hamburgtrip kann ich bestätigen, dass das wirklich einige Radwege sind! :-)

Wer nicht weiß wie man die OpenStreetMap Karten auf sein GPS bekommt, der findet hier eine ausführliche Anleitung: Open Street Map auf dem Colorado – So geht es!

(via Golem)

Linktipp: Liska PNY Tour

Vor einigen Tagen hatte mir Googlereader einen neuen Blog für den Reader vorgeschlagen. Auf der ersten Blick ein ganz normaler Geocachingblog, wie so viele andere. Ein Blog von ein paar Geocachern die mit ihren Monster-Jeeps ganze Berge besteigen.

Seit dem 1. Oktober sind die Beiträge jedoch besonders interessant. Denn die Blogschreiber sind mit ihren Jeeps auf Paris – New York Tour (was auch schon RTL und einige Radiosender auf die Matte gerufen hat). Gestern ging es in Paris los und nun wird einmal um die Welt nach New York gefahren. Die Bilder sind bisher einfach nur genial und auch diese Live-Erfahrungsberichte sind sehr interessant.

Daher eine absolute Leseempfehlung der Liska.de Blog!

Ich kann mein Auto sehen!

Das hört man öfers mal wenn man sich die Satellitenbilder von Google Maps anschaut und diese 5 roten Pixel als sein eigenes Fahrzeug identifizieren kann. Wie heute gestern schon mal angekündigt: Was Google kann Microsoft noch besser! Diese Meinung vertrete ich seit ich die Live Search Bildersuche kenne, denn gegen dieses Handling kackt Google Bildersuche ganz klar ab (ausprobieren und selbst urteilen!)!

Was bei Google Maps noch Mutmaßungen sind, ob diese 5 Pixel das eigene Auto sind, lässt sich bei Microsofts Live Search Maps schon fast am Nummernschild ablesen! Wie Google auch verfügt Live Search Maps über eine Kartenansicht und eine Satellitenbildansicht, was Google jedoch nicht hat, ist in einigen Regionen die Vogelperspektive (Beispiel: Marktplatz Heilbronn, Bundestag Berlin). Einfach in die Karte reinzoomen und in einigen Regionen wird die Schaltfläche “Vogelperspektive” weiß. Die verwendeten Bildern scheinen auch noch relativ neu zu sein, denn während die normalen Satellitenaufnahmen von Heilbronn gut 5 bis 6 Jahre alt sind, ist die Vogelperspektive kein Jahr alt.

Diese neue Perspektive ermöglicht einem natürlich ganz neue Möglichkeiten zur Cachevorbereitung, denn als Beispiel habe ich im Screenshot mal einen meiner eigenen Caches genommen, welches unten links am dem Häuschen mit den Solarpanelen liegt.

Leider sind diese Vogelperspektiven noch nicht überall verfügbar, mir scheint es jedoch als wenn du Süden etwas besser ausgebaut ist als der Norden. Denn so ist es Möglich sich Heilbronn und Stuttgart als Vogelperspektive anzusehen, Schwerin und Hamburg aber (noch) nicht.

Tipp für Anfänger: Mal ins neue Hobby reinschnuppern

Im Freundeskreis bekomme ich es immer öfters mit, dass Leute Geocaching ganz interessant finden und es auch gern einmal richtig ausprobieren wollen. Jedoch gehört zum Geocachen auch die Faszination für die Technik, also vorallem am GPS Gerät. Um sich aber nicht gleich Hals über Kopf in Unkosten zu stürzen um dann doch festzustellen, dass Geocachen wohl doch nich das Gelbe vom Ei ist, gibt es Alternativen mal kostengünstig an ein GPS zu kommen.

Jede größere Stadt verfügt über ein Kreismedienzentrum, in dem normalerweise Technische Geräte wie Monitore, Beamer, Kameras und ähnliches gegen eine geringe Gebühr ausgeliehen werden  können. Das Heilbronner Kreismedienzentrum ist sogar so hochmodern und bietet sogar Einführkurse fürs Geocachen an. Die Leihgebühr für ein GPS Gerät liegt in der Regel um die 15 Euro pro Tag.

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