Cache-Routenplanung

Rückblick: Sommer 2007. Wenn es auf Cachingtour am Wochenende ging, dauerte die Vorbereitung midestens genauso lange wie die Tour selbst. Es mussten Caches rausgesucht werden, alle Beschreibungen und Hints gelesen werden, Google Maps Karten audrucken, Routen einzeichnen. 2 Stunden Vorbereitungszeit waren da keine seltenheit, nur damit man mit einem akribisch ausgearbeiteten Leitzordner auf Toru gehen konnte, denn GPS gabs noch nicht (zumindest bei uns nicht)

Mai 2009. Morgen geht es nach München. Die Google Maps Karte zeigt etwa eine Million potentielle Caches an. Wir haben rund 10 Stunden Zeit geocachen zu gehen. Wo fängt man an? Wo hört man auf? Und was liegt alles dazwischen?? Mittlerweile bin ich zwar Besitzer eines Garmin colorados und eines TomTom XL, was die Routenplanung stark vereinfacht und das Ausdrucken von Cachebeschreibungen erspart, aber trotzdem steh ich wie der Ochs vorm Berg.

Gibt es denn kein Tool, wo ich meine Gewichtsklasse, meinen Bewegungsdrang und die gewünschte Stadt eintrage, damit mir eine perfekte Route mit Caches berechnet wird?

Kundenservice bei den Großen

Ich bin ja schon lange Amazonfan und hab ja auch schon des öfteren über den super Kundenservice und die problemlose Abwicklung gebloggt. Dicht gefolgt und auf Platz 2 kommt dann bei mir auch schon der Globetrotter Shop, dort kaufe ich zwar nicht annähernd so viel wie bei Amazon, dafür sind uns die Shops schon mehrere Tagesausflüge wert gewesen(Hamburg mit Kletterwand und Kältekammer, Köln mit Kanubecken und Regenkammer, …). Wie ich gerade bie Team Weihnachtsbaum lese scheint Globetrotter wohl auch zu denen zu gehören, die Kundenservice sehr groß schrieben.

Es scheint doch zu gehen, mit dem Kundenservice. Nur warum schaffen das Vereine wie Telekom, Deutsche Bahn und Post nicht?

Vollausstattung im Einsatz

Mittlerweile sind alle meine bestellten Artikel aus der Vollaustattung eingetroffen und konnte sie soweit auch schon im Einsatz testen. Die EcoCell Akkus hatten natürlich wie von allen anderen schon erwartet nicht die versprochene Leistung von 1900 mAH gebracht, sondern im Schnitt nur um die 1000 mAH und weniger. In meinem Fall war es dennoch ein Schnäppchen, da ich die Akkus im 4er Pack für rund 4 Euro bekommen hatte, aber leider ist mittlerweile der Preis  auf 9,90 Euro gestiegen … wofür man sich auch gleich Eneloops holen kann (8,10 Euro 4er Pack mit Akkubox).
Fazit: EccoCell für 5 Euro sind empfehlenswert, bei 10 Euro lieber Finger weg und zu den günstigeren und besseren Eneloops greifen.

Ebenfalls zur Vollaustattung gehörte ein neues Ladegerät, welches sich AccuPower Schnell-Ladegerät schimpft. Bei diesem Gerät habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge. Denn von der Technik her ist das Ding absolut super, es gibt quasi nix dass es nicht kann. “Normales” Aufladen, Entladen, “Pflegen” und einen Test-Modus.
Auf- und Entladen muss ich sicherlich nicht weiter erklären, außer dass man beim Lademodus einen Ladestrom von 200, 500 und 700 mA wählen kann (und bei entladen jeweils die Hälfte, also 100, 250 und 350 mA).
Der Testmodus macht im Endeffekt nichts anderes als den Akku einmal komplett zu entladen und dann einmal komplett voll zu machen. Das Ergebnis der Speicherkapazität des Akkus bekommt man danach auf dem Display angezeigt. Leider habe ich kein anderes Vergleichsgerät zum testen, in wie weit die gemessene Kapazität von der realen Kapazität abweicht. Aber die bisher angezeigten Kapazitäten erscheinen soweit realistisch.
Der vierte Modus ist das “Pflegen” der Akkus, hierbei wird versucht durch mehrmaliges auf- und entladen der Akkus den Memoryeffekt zu reduzieren und so die Gesamtkapazität wieder zu erhöhen (wohl gemerkt, es wird lediglich der Memoryeffekt reduziert. Bei neuen oder wenig gebrauchten Akkus hält sich der zusätzliche Kapazitätsgewinn also eher in grenzen bzw tendiert gegen Null). Für diesen Modus sollte man jedoch einiges an Zeit mitbringen, denn ein einzelner Durchlauf dauert durchaus mehrere Stunden und je größer die Akkus sind, desto länger dauert es. Bei meinen getesteten Akkus von Hama mit 2500 mAH hatte der komplette Pflegemodus fast 2 Tage benötigt. Der Kapazitätsgewinn lag zwischen 100 -300 mAH.

Ein großer Minuspunkt des Gerätes ist das Material und die Verarbeitung. Das komplette Gerät besteht aus Kunststoff, wogegen ja generell nichts einzuwenden ist, aber alle Knöpfe sind sehr locker, wackelig und schlecht verarbeitet. Bei mir ist sogar sofort ein Defekt der 4 Schachtknöpfe aufgetreten. Die Knöpfe stehen etwa 2 mm über dem Kunststoffgehäuse, beim drücken des Knopfes macht es kurz und leise knack, schon steckt der Knopf eben im Gehäuse (man kann es auf dem Bild teilweise sehen. Die linken beiden Knöpfe sind noch in Ordnung, die rechten beiden sind eingedrückt). Die Knöpfe funktionieren zwar trotzdem noch, aber man muss Sie jetzt eben mit etwas mehr Druck bis ganz ins Gehäuse drücken damit sie reagieren. Ein ganz klarer Konstruktionsfehler des Gerätes (wer sich ebenfalls dieses Ladegerät zulegen will, ein kleiner Tipp von mir: Die Knöpfe nur bis zum “klack” ANdrücken, niemals ganz bis zum Anschlag DURCHdrücken!).
Ein weiteres Problem sind die Halterungsklammern für die Akkus. Die Akkus liegen so dicht nebeneinander, dass man die mittleren beiden Akkus nicht raus bekommt, wenn alle Schächte voll sind (auch in den Amazon Rezessionen wurde bereits darauf hingewiesen, dass man diese nur mit einem Löffel o.ä. raus bekommt). Mit diesem Manko kann man aber leben, wenn man weiß dass man die inneren Akkus erst raus nehmen kann wenn die äußeren fertig sind. Was viel störender ist, dass die Spange in die die Akkus eingespannt werden so komisch gebogen sind, dass beim raus nehmen der Akkus die äußere beschriftete Folie des Akkus anreißt. Nur mit etwas Fingerspitzengefühl bekommt man die Akkus raus, ohne dass man sich die Folie kaputt macht.

Fazit: Rein technisch ist es ein absolut empfehlenswertes Gerät und bietet für seine rund 33 Euro recht viel (andere Geräte in der gleichen Preisklasse können in der Regel weniger). Von mir aus hätte das Gerät auch 5 Euro mehr kosten können, wenn es dafür etwas besser verabeitet gewesen wäre, denn Verarbeitung und Material lassen leider etwas zu wünschen übrig.

Leatherman-Wochen bei McAmazon

Für alle Outdoorbegeisterten mit einer Leidenschaft für Leathermanartikel gibt es bei McAmazon seit heute 7 neue Komplettmenüs:

Das teuerste Set gleich vorweg. Es besteht aus einem Leatherman Charge TTi (Titangriff, Zange, Messer, … was eben so alles in einem Leatherman drin ist) und eine Litexpress Workx 500 Taschenlampe (3 LEDs mit 500 Lumen. Zum Vergleich, eine Maglite 3D hat etwa 70 Lumen und eine P7 hat 170 Lumen). Das komplette Bundle aus Leatherman und Taschenlampe kostet 108.95 Euro (inkl. Versandkosten).

Weiter geht es mit meinem Liebling, dem Leatherman Skeltetool (Zange, Drahtschneider, Messer, Nylonholster … was man eben alles so als männlicher Mann braucht) und dazu das Faltfernglas Trailite Spirit (10×25 mm). Das Bundle aus Skelettool und Fernglas kostet 70,95 Euro (inkl. Versandkosten). Der Witz an diesem Bundle ist eigentlich, dass das Skelettool CX alleine eigentlich 74,95 Euro kostet! Somit bekommt man es also 4 Euro billiger und noch kostenlos ein Fernglas drauf (was man zwar nicht braucht aber immerhin nice-to-have ist).

Das nächste Bundle scheint quasi extra für Geocacher gemacht zu sein. Es besteht aus dem Leatherman Core (quasi die 08/15 Standardversion eines Leathermans) und dazu eine Litexpress Liberty 106 Stirnlampe (eine 1 Watt LED Lampe mit extra 3xAA Zellen Akkupack am Hinterkopf). Das Bundle aus Leatherman und Stirnlampe kostet 70,45 Euro (inkl. Versandkosten). Auch hier wieder der Witz, der Leatherman Core kostet alleine schon 75,95 Euro.

Das vierte Bundle kann man schon fast den Stempel “Geocaching-Starterkit” aufdrücken, denn es besteht sogar aus 4 Artikeln, die da wären: Das Leatherman Wave (sehr ähnlich wie das Leatherman Core), eine Litexpress Liberty 105 Stirnlampe (ebenfalls wie die Liberty 106 mit einer 1 Watt LED, aber dafür statt einem Akkupack am Hinterkopf nur noch 2xAA Zellen direkt in der Lampe), eine Litexpress Choice 102 Taschenlampe (was für eine LED verbaut ist wird leider nicht genannt, jedoch kann man zwischen einer LED und einer Xenonbirne wechseln. Mit 2xAA Zellen also eher vom kleineren Kaliber) und noch ein ANALOGER Kompass von Trailite (also so richtig echter analoger Kompass zum ANFASSEN(!), nich so wie der digitale Zeiger im Garmin). Das Geocaching-Starterkit aus Leatherman, Stirnlampe, Taschenlampe und Kompass kostet 69,96 Euro (inkl. Versandkosten). Auch hier kostet der Leatherman Wave mit 69,96 Euro wieder mehr als das ganze Bundle.

Und weil alle in der Wirtschaftskrise ja kein Geld mehr haben, gibt es auch noch ein 5. Bundle. Ebenfalls wieder mit Leatherman Wave wie beim Vorgänger, dafür aber mit einem richtigen Feldstecher Marke Trailite Modell Trail mit 21×40 mm (mein Teleskop hat zwar 150 x 1200 mm, aber das ist doch a bissili unhandlich im Wald :-) ) und wieder ein analoger Kompass (dass sowas überhaupt noch gebaut wird? Dass sie die digitalen in den GPS Geräten noch nicht vom Markt verdrängt haben!?). Das Bundle aus Leatherman, Fernglas und Kompass gibt es für 68,95 Euro (inkl. Versandkosten). Nur nochmal zum Vergleich, das Leatherman Wave lag allein bei rund 70 Euro.

Die Bundlewelle nimmt kaum ein Ende! Weiter geht es mit einem Leatherman Core (das gleiche wie beim Stirnlampen-Bundle) und einer Litexpress Tactical 100 Taschenlampe (Hat etwa das Größenformat einer P7 und bringt es immerhin mit einer LED auf 80 Lumen, also ähnlich hell wie eine Maglite 3D). Das Bundle aus Leatherman und Handlampe kostet 68,45 Euro (inkl. Versandkosten). Der Letherman Core allein lag wie bereits erwähnt schon bei rund 76 Euro.

Und zu guter letzt noch das Kids-Menü. Damit sich die kleinen Stöpsel nicht die Augen ausstechen ist in diesem Bundle nämlich garkein Leatherman drin, sondern eine Litexpress 108 Stirnlampe (3 LEDs) und eine 0,5 Liter Trinkflasche von Isosteel mit zwei Trinkbechern (hier schient sich Amazon wohl nicht ganz sicher zu sein. Denn im Artikelname steht 0,5 Liter, in der Beschreibung steht aber 1,0 Liter). Das Bundle aus Stirnlampe und Trinkflasche kostet 17,95 Euro (inkl. Frachtkosten). Auch hier wieder gleiches Phänomen wie bei den Lethermans, die Trinkflasche alleine kostet 19,99 Euro also mehr als das ganze Bundle.

Da hat ja Amazon einige interessante bundles zusammen gestellt, ich persönlich könnte ja mal wieder beim Skelttool schwach werden … auch wenn ich nach wie vor keinen Letherman brauch. Obwohl …. Neulich bei dem einen Cache musste man eine Schraube rausdrehen. Das sollte eigenltich Grund genug sien, um sich ein 70 Euro HighTech Schraubenzieher zuzulegen.

Luke, dein Laserschwert ist eingetroffen

Endlich ist sie gekommen, meine Heckler & Koch P7 … äh, ich mein LED Lenser P7. Also Darth Vader wäre neidisch auf dieses Lichtschwert, denn damit kann man im Wohnzimmer echt schwarze Flecken auf die Tapete zaubern, so eine Lichtpower steckt dahinter. Meine alte Maglite 3D stink mal vollkommen dagegen ab. Die 170 Lumen klingen zwar in der Beschreibung recht viel, aber wenn man diese “Waffe” mal in den Händen hält, merkt man recht schnell dass man vorne lieber nicht reinguckt während sie an ist!

LED Lenser P7Auf Tests und Berichte der wirklichen Leistung werde ich mal verzichten, denn davon gibt es im Internet schon genug und auch bessere. Aber soviel kann ich von meinen ersten Leuchtversuchen schon verraten, von meinem Haus aus konnte ich über nen Acker auf eine andere Häuserwand leuchten, die etwa 300 entfernt war. Im Streu-Modus ist da zwar nichts mehr angekommen, aber Fokus-Modus war dann die komplette Häuserwand hell erleuchtet. Das Bild auf der Startseite von LED Lenser funktioniert also wirklich (ich dachte das sind nur schöne Promo-Bildchen, aber die Lampen haben echt soviel Power).

Die 60 Euro für die Lampe sind zwar echt ne Stange Geld, aber dafür sind die “Nebenkosten” geringer. Denn meine Maglite 3D hatte damals nur 25 Euro gekostet, dafür haben aber die D Zellen nochmal mit 40 Euro zugeschlagen (von einem Ersatzpaar Akkus brauchen wir erst garnich reden). Bei der P7 hingegen reichen 4 x AAA Zellen, welche im Schnitt um die 10 Euro liegen. Jedoch liest man immer wieder, dass man keine Akkus nehmen soll, sondern normale Batterien, da diese wohl eine etwa höhere Spannung haben.

Gibt es Currywurst in Berlin?

Ich komme gerade vom meinem Local-Döner-Dealer und musste unweigerlich an unseren Hamburg Urlaub denken, bei dem ich ständig Fisch wollte aber nur Döner bekommen hatte. Jetzt stell ich mir natürlich die Frage, ob unser diesjähriger Urlaub in Berlin genauso aussehen wird und ich statt Currywurst wieder nur Döner bekomm. FastFood-Buden-Empfehlungen werden gerne angenomen (idealerweise mit Koordinate oder als GPX) :-)

Akku-Verarsche

Ich glaub ich seh schon doppelt! Denn nach wie vor bin ich immer noch auf Akku-Schnäppchensuche und habe eine “ganz besondere” Empehlung von Amazon bekommen. 4x AA Zellen von Mex Cell mit satten 3800 mAH für 8,99 Euro, keine Versandkosten. Mal ganz davon abgesehen dass auf der Verpackung 3800 mAH steht und in der Beschreibung nur noch 3200 mAH, so wäre es selbst noch ein guter Preis wenn es nur 3000 mAH wären. (zum Vergleich: Eneloop hat nur 2000 mAH und kosten 10,97 Euro).

Um mir noch ein paar Vergleichspreise von anderen “Billiganbietern” zu holen, bin ich bei Amazon zufällig auf diese Akkus gestoßen. 4x AA Mex Cell Akkus mit 3800 mAH für 7,49 Euro, keine Versandkosten. Seh ich doppelt? Das sind doch die gleichen Akkus wie die anderen auch!? Der Witz, beide werden sogar vom gleichen MP-Händler “akkucity” versendet. Also etwa seh ich den Unterschied zwischen den beiden nicht oder das is echt ne Verarsche! Bei diesen steht zwar jetzt die 3800 mAH in der Beschreibung drin, aber ich denke dass es sich bei den “3200 mAH” Akkus nur um einen Fehler handel.

Kulanter Marketplace

Bei Bestellungen über Amazon achte ich eigentlich immer darauf, dass der Versand direkt über Amazon geht und nicht über einen Marketplacehändler. Denn wie neulich schon berichtet ist Amazon doch mehr als kulant was fehlende Lieferungen angeht.

Nach Weihnachten hatte ich ja eine P7 Taschenlampe bestellt, leider ließ es sich aber nicht verhindert diese über einen Marketplacehändler zu bestellen. Mittlerweile sind fast 4 Wochen rum aber von der Lampe ist immer noch nichts bei der Post. Just im diesen Augenblick ploppt eine neue Email in meinem Postfach auf:

“Guten Tag,
ich muß Ihnen leider mitteilen das sich die Lieferung Ihrer P7 Taschenlampe um bis zu 14 Tage verzögern wird.
Es gibt mit der Ware in unserem Lager Qualitätsprobleme . Wir haben daher beschlossen diese nicht mehr auszuliefern.
Es sind neue Lampen beim Hersteller bestellt. Diese werden allerdings erst in ca. 10-12 Tagen geliefert.
Sobald wir die Lampen haben werden wir diese per Express an Sie ausliefern.
Als kleine Entschuldigung werden wir der Lieferung 5 Euro beilgen.
Ich hoffe das ist so Ok und kann mich nur nochmal entschuldigen.
Sollten Sie dennoch eine Stornierung wünschen informieren Sie uns bitte .
Mit freundlichem Gruß”

Zum Glück war es keine eilige Bestellung, daher kann ich auch gern noch 2 Wochen drauf warten, zumal es dazu noch einen 5 Euro Rabatt drauf gibt. Aber das zeigt mal wieder dass es auch kulante Marketplacehändler gibt, wenn sie von sich aus schon einen Rabatt anbieten.

Kostenloses WLAN auf der Cachingtour

FONDa unser Ziel für unseren diesjährigen Sommerurlaub fest steht, habe ich mich mal wieder um eine Möglichkeit gekümmert an kostenlos WLAN ran zu kommen. In Berlin hatte ich schnell mehr als eine Hand voll offene und kostenlose WLAN Accesspoints gefunden, jedoch waren viele vom Anbieter FON, von dem ich zwar schon mal gehört hatte aber nicht wirklich was mit anfangen konnte.

Etwas Nachlesen was FON ist und was es kann, hat zu einem sehr interessanten Projekt geführt. Die Idee dahinter ist, dass jedes FON-Mitglied seine Bandbreite kostenlos mit allen anderen Mitgliedern teilt. Dazu benötigt man einen speziellen WLAN Accesspoint von FON über den sich jeder (innerhalb des Funkradius) in das WLAN kostenlos einloggen kann. Das gleiche gillt dann natürlich auch anders rum, wenn man sich in Reichweite eines FON Accesspoints befindet, kann man sich dort kostenlos einloggen. Derzeit gibt es weltweit fast 1,3 Millionen offene Funktnetze, in die man sich kostenlos mit einloggen kann. Es gibt auch eine Google Map auf der man sich alle Netze anschauen kann, etwas rumscrollen auf der Karte hat gezeigt, das es bei uns in jedem Dorf mindestens ein FON-Mitglied gibt und in allen Großstädten hat es mehr als eine Hand voll.

Da ich im Urlaub immer wieder auf WLAN angewiesen bin und in Berlin ein Accesspoint direkt vor der Tür vom Hostel ist, habe ich mir auch so einen La Fonera gekauft um in Zukunft die Netze nutzen zu können (Achtung: bei den 19,95 Euro handelt es sich nicht um den Endpreis! Es kommt noch Versandkosten und Steuern hinzu, danach landet man bei 29,95 Euro). Ganz wichtig, nur wer sein eigenes Internet mit einem La Fonera zur verfügung stellt, kann die anderen kostenlos nutzen! Alternativ kann man sich den Zugang für 1 Std, 24 Std oder 7 Tagen kaufen. 50% der Einnahmen gehen dann an den Accesspointinhaber, ich denke aber nicht dass man damit wirklich reich wird.

Jetzt muss ich nur noch 3-4 Wochen warten bis mein neuer Kasten kommt und schon habe ich überall kostenlos Internet. Hat vielleicht einer der Leser schon Erfahrungen mit FON gemacht?

Urlaubsplanung 2009, Teil 1

2007 Stockholm: abgehakt. 2008 Hamburg: abgehakt. 2009: ? Lange hat es gedauert bis wir uns nun endlich auf ein Urlaubsziel für dieses Jahr einigen konnten. Die Würfel sind gefallen, der Flug ist gebucht und das Zimmer ist reserviert. Wo es hingeht? Ich versuche es mal mit einem Sprechgesang anzudeuten (der ein oder andere mag es vielleicht unterschwellig zwischen den Zeilen rauslesen:

“BERLIN, BERLIN, wir fahren nach BERLIN!”

Richtig, es geht nach … Helsinki in Finnland (zumindest wenn es nach mir gegangen wäre)! Vom 15. bis 20. Juni werden wir also in Deutschlands Hauptstadt unser unwesen treiben und ein paar Logbücher mit unserem Kulli schänden. Mit dem Hostel, so scheint es zumindest, haben wir einen echten Glücksgriff gelandet. Denn nachdem wir in Hamburg jedesmal 20 Minuten bis zu S-Bahn laufen mussten um in die Innenstadt zu kommen, sind wir in Berlin direkt am Alex (geschätzter Fussweg etwa 2 Minuten). Trotz Hostel haben wir uns dieses mal auch den Luxus gegönnt ein Doppelzimmer mit EIGENEM Bad zu buchen (wer mal in Jugendherbergen oder Hostels war, der weiß dass das eigentlich nie der Fall ist).

Mein Part ist soweit erledigt, nun liegt es mal wieder an Anja einen Plan aufzustellen wie man in möglichst kurzer Zeit möglichst viele museen und andere Sehenswürdikeiten anläuft. Sehr interessant klingt die Führung vom Unterwelten ev, hat die schon einer gemacht?

Einmal Vollausstattung bitte

Bei manchen Leuten verschwinden durch Zauberhand die Socken in der Waschmaschine und bei mir verschwinden ständig auf mysteriöse Weise meine Akkus! Ich war einst stolzer Großakkubesitzer mit mehr als zwei Hand voll dieser Stromzäpfchen, aber nach meiner letzten Inventur stellte ich fest, dass es gerade noch 6 x AA Zellen sind. Wo sind die großen D Zellen für die Maglite hin? Wo sind die ganzen kleinen AAA Zellen verschwunden? Und wo zum Teufel haben sich die restlichen 20 AA Patronen versteckt??

Vor allem jetzt, da sich ein neuer Energiefresser meinem Inventar angeschlossen hat, wird die Energieversorgung immer kritischer! Also muss was neues her. Recht bekannt und immer wieder angepriesen sind zwar die Eneloop Akkus, aber das Preisleistungsverhältnis sagt mir nicht wirklich zu. Denn das Hauptproblem meiner Akkus ist eigentlich nicht dass sie sich selbst entladen, sondern eher dass sie aufgrund des Memoryeffekts an Kapazität verlieren. Daher habe ich mich (zu Testzwecken) mal für die Leistungsstärksten und billigsten Akkus entschieden die ich finden konnte. Von der Marke habe ich zwar noch nie was gehört, aber eine AAA Zelle hat 1900 mAH (der Durchschnittswert anderer Akkus liegt bei etwa 1000 mAH) und kosten runtergebrochen 0,99 Euro/Stück. Zum Vergleich, die AAA Eneloop Akkus haben gerade mal 800 mAH und kosten 2,71 Euro/Stück (also nur 42% soviel Leistung wie die anderen und mehr als zweieinhalb mal so teuer). Mal schauen wie lang sich die Dinger halten, aber für das Geld kann man eigentlich nicht viel Falsch machen.

Wie Männer sind muss natürlich immer alles größer und besser sein und noch mehr Technik haben! Oder anders gesagt: Ich habe zwar ein Ladegerät, aber es hatte einfach zu wenig Knöpfe und zu wenig Schnippes drum rum :-) also habe ich mir (natürlich nur um die Lebensdauer der neuen Akkus zu erweitern) noch ein neues Ladegerät bestellt, das irgendwie alles kann von Entladefunktion über Erhaltungsladung bis zum “speziellen” Akkupflegeprogramm, wovon ich aber sicherlich 90% der Funktionen nicht brauche. Egaaal!

Gibt es eigentlich irgendwelche tollen Messgeräte mit denen man die genaue Kapazität und die Lebensdauer von akkus messen kann? Und kann man irgendwie den Fortschreitenden Memoryeffekt messen?

Garmins Topo hat ausgedient

Und wieder geht es bei OpenStreetMap mit großen Schritten voran! Vor einiger Zeit gab es die Meldung dass Hamburg komplett erfasst ist und nun geht es ganz groß im Süden weiter, um genau zu sein in Bayern. Das Bayrische Landesvermessungsamt hat der OSM Gemeinde für einen Testzeitraum von 4 Monaten die Luftaufnahmen von 10.000 m² in Oberpalz zur Verfügung gestellt, um diese vektorisieren zu lassen und in die OSM Datenbank mit aufzunehmen.

Nach diesem Versuchszeitraum ist die Bereitstellung von weiteren Luftaufnahmen vom Bayrischen Landesvermessungsamt geplant und auch ein Einsetzen für OSM bei anderen Landesvermessungen.

Mit Hilfe der Luftaufnahmen ist nun ein viel höherer Detailgrad in vorallem abgelegenen ländlichen Regionen möglich, wovon natürlich Wald- und Wiesen-Geocacher profitieren, denn während die meisten Großstädte schon sehr detailgetreu erfasst sind, so sind auf dem Land noch viele leere Flecken. Wenn in Zukunft tatsächlich noch weitere Landesvermussungen ihre Luftaufnahmen zur Verfügung stellen, so bekommt es Garmin echt schwer ihre nicht ganz kostengünstigen Topokarten zu vertreiben.

Internet im Wald. Produkttest: FONIC Surfstick

Schon seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer brauchbaren Lösung beim Geocachen “mal eben” mobil ins Internet gehen zu können. Sei es weil ich kein Spoilerbild mit habe oder nur überprüfen will ob der Cache nicht mittlerweile schon disabled wurde. So vielfältig hier auch die Lösungsansätze sind, so groß sind auch die Preisspannen. dies reicht von kostenlosen WLAN Hotspots bis zur UMTS Flatrate mit dem Handy.

Genau für letzteres habe ich mich entschieden. Denn mein Notebook habe ich auf größeren Touren immer dabei und das Handy steckt eh immer in der Hosentasche, warum also nicht beides verbinden um damit im Wald ins Internet zu gehen. Leider stießen meine Recherchen recht schnell auf hohe Kosten, da man in der Regel immer eine Monatsflaterate bei den anbieter abschließen muss. Dies kommt für mich leider nicht in Frage, da ich vor allem sporadisch nur Geocachen gehe und vor allem noch sporadischer dabei ins Internet will.

Schnell bin ich dann auf das Angebot von FONIC aufmerksam geworden mit ihrem Surfstick. Das Set besteht aus einem UMTS USB-Stick und einer SIM-Karte. Das Preismodell basiert auf einer 24-Stunden Flatrate für 2,50 Euro.

 

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So simpel, aber doch genial!

Seit Anbeginn meiner Geocachezeit habe ich Tag täglich das gleiche Problem. Volle Akkus in der linken Tasche leere Akkus in der rechten Tasche … oder war es andersrum? Und warum ist der eine aus der linken Tasche fast leer und der andere noch komplett voll!?

Dieses Problem ergibt sich bei meinem Kameraakku zum Glück nicht, denn hier gibt es eine Schutzkappe auf der eine Markierung ist. Je nachdem wie man die Kappe aufsetzt, sieht man ob der Akku voll oder leer ist. Genau so eine Lösung hätte ich mir auch für meine restlichen Akkus gewünscht.

Beim Durchstöbern von Amazon bin ich dann auf des Rätsels Lösung gestoßen. So simpel, so einfach, so banal! Warum bin ich da nicht schon vorher drauf gekommen!? Eine Akkubox! Jetzt habe ich eine Box auf der steht leer und eine andere auf der steht voll. Endlich sind Verwechselungen ausgeschlossen, denn dadurch habe ich mir schon einige Akkus kaputt gemacht, weil ich fast volle Akkus nochmal zum laden gegeben haben.

Frag deinen BH

Sie “Wie weit ist es noch zum Cache?”
Er “Keine Ahnung, mein Colorado spinnt wieder”
Sie “Kein Problem, ich frage einfach meinen BH!”

So unglaublich es auch klingt, weibliche Geocacher könnten uns Herren bald stark im Vorteil sein! Denn  die Marke Lindelucy verkauft jetzt BHs mit GPS-Empfänger! Eigentlich ist die Gerätschaft dafür gedacht zu sehen wo sich gerade seine Frau befindet, aber ich kann es kaum erwarten die ersten Survival-Geocacher im Wald zu sehen, die mit Hilfe von Stock, Klebeband und BH eine GPS-Richtantenne basteln! :-)

Wer übrigens bald Frauen sieht die sich im Kreis drehen, nicht wunder! Die kalibrieren gerade ihr GPS ;-)

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