Im Detail liegt die Stärke
Immer wenn ich in letzter Zeit mal ein paar Minuten Zeit finde, beschäftige ich mich mit OpenStreetMap, da ich Kartographie ein recht interessantes Thema finde. Um sich bei OSM reinzufinden muss man wirklich einige Wikiseiten lesen, bis man mal die Basics verstanden hat. Bis ich zumm Kartenbastler werde dauert es wohl noch ein bißchen.
Was ich bei der Planung für einen Cache festgestellt habe, dass OSM durchaus eine brauchbare Alternative zu Google Maps ist! Hier ums Eck gibt es ein Tal mitten im Wald, das Köpfertal und dazu der Köpferbach mit passendem See. Was liegt da näher als einen Cache zu legen. Die große Frage ist nun, wie kommt man da hin?
Google Maps war da leider nicht besonders hilfreich, denn nach Google existiert dieses Tal mit Bächle garnicht. Eher aus Witz bin ich dann mal zu OSM um zu schauen wie bei denen das Gebiet erfasst wurde und ich muss sagen ich bin wirklich erstaunt! Am besten sieht man den Unterschied im direkten Vergleich: links Google Maps, rechts OpenStreetMap.
Die OSM Variante ist eindeutig detailreicher und zeigt Wege die es bei Google Maps nicht gibt. Witzigerweise ist genau in der Mitte bei OSM eine Weiß-Rot-Gestrichelte-Linie die (nach meinen bisherigen Abschätzungen, da ich den Cache noch nicht gefunden habe) direkt zum Cache führt. Das sieht fast danach aus, dass ein Geocacher seinen Track aufgezeichnet und hochgeladen hat.
Das ist übrigens die große Stärke von OSM im Vergleich zu Google Maps. Jeder Geocacher der seine Tour hochläd, macht es jedem Nachfolgecacher einfacher den Weg zu finden. Bei Google Maps ist es vollkommen egal wieviele Cacher den Weg lang gehen, man muss hoffen dass einer ihrer Kartographen die Wege vervollständigt.
Jetzt muss ich nur noch irgendwie die OSM Karten auf mein Colorado bekommen, aber die neue 4 GB Karte ist bereits bestellt und wird hoffentlich morgen eintreffen!
Jetzt reichts!
Also die Biester gehen einem echt auf den Sack! Man wird zwar an allen Ecken und Enden vor ihnen gewarnt, aber so langsam werden sie echt penetrant! Wovon ich rede? Zecken! Diese grauenhafen Spinnenwesen! Wir waren gestern auf einem etwa 1,5 km Waldmulti, der Weg war gut 3 Meter breit, mit Rollsplit befestigt und Rechts und Links vom Weg waren nochma gut 2 Meter bis zu den Bäumen. Für die Aufgaben des Multis mussten wir nur Schilder ablesen die direkt am Weg standen. Obwohl wir nicht mal in die NÄHE eines Grashalms waren, wurden trotzdem 2 Zecken auf Anjas Hose gefunden. Anscheinend hilft nicht mal ein 5 Meter Sicherheitsabstand von Busch und Strauch!
Wir sind dieses Jahr noch von KEINEM Cacheausflug im Wald ohne Zecke zurück gekehrt! Beim Vorletzten Waldausflug hatten wir ganze 7 Stück auf unserem Suchhund gefunden … und der is nichma Kniehoch! Ich geh erst wieder zum Cachen, wenn die Außentemperatur unter -10°C gefallen ist und alle Tiere tiefgefroren auf dem Rücken liegend alle Viere von sich strecken! DRECKS BIESTER!
Tipps & Tricks: Wie kommen die Caches aufs Colorado?
Bei meinem alten etrex war das eigentlich ganz einfach. Das Gerät per USB an den Rechner stöpseln und bei den jeweiligen Caches dann einfach auf “Sent to GPS” klicken, den Rest hat dann das Garmin Communicator Plugin übernommen (welches installiert sein muss, damit Garmin und PC kommunizieren können).
Dabei wurde dann der Cache als Wegpunkt (als Name GCxxx) angelegt und der Name des Caches als Hinweis gespeichert. Aber wie bekommt man jetzt Name, Beschreibung, Koordinate, Wegpunkt, Hint und Logs aufs Colorado 300?
Lohnt sich die Premium Mitgliedschaft?
So, dank meines neuen Colorados bin ich jetzt schon fast ein Monat Premium Mitglied bei Groundspeaks Geocaching.com. Das hat sich Garmin ja richtig was kosten lassen, beim kauf eines 400 Euro teuren GPS Gerätes bekommt man einen Monat Premium-Mitgliedschaft im Wert von 1,94 Euro geschenkt! Der Hammer! Das hat ein bißchen was von Aral und Payback, man muss nur für 500 Euro tanken um einen Ball im Wert von 3 Euro geschenkt zu bekommen!
Dennoch ist dieser Gratis-Monat ganz gut um mal reinzuschnuppern was einem denn die 10 prophezeiten Verbesserungen alles bringen:
Es geht in die finale Runde
Wer will nochmal, wer hat noch nicht, alles einsteigen bitte! Der geplante Franken-Patch geht jetzt in die Finale Runde. Mittlerweile sind über 80 Bestellungen eingegangen und die 100 werden wahrscheinlich auch bald geknackt. Dies wirkt sich natürlich positiv auf den Preis aus, dass der Einzelpreis des Patches bei etwa 1,80 Euro liegen dürfte.
Wer sich jetzt also doch noch umentscheiden möchte einen Patch zu erwerben hat noch bis mitte nächster Woche Zeit, dies im Franken Forum kund zu tun, denn danach wird der Auftrag in Produktion gegeben.
EDIT 26.06.2008:
Ich bin sehr überrascht, dass ich gestern gegen 16:20 Uhr mit meiner Headline bereits das Ergebnis des gestrigen Fussballspiels 20:45 Uhr prophezeit hatte. Vielleicht sollte ich mich ab heute Nostradamus nennen.
Colorado Tipps: Karabiner-Clip
Wie schon berichtet ist mein Karabiner-Clip des Colorado 300 ohne Daumenbrechen kaum anzubringen. In den Kommentaren gab es den Tipp:
Das Nylonband kann man rausnehmen. Der Plastiksteg wo das Nylonband umschlungen ist, ist nicht durchgehend.
Rausnehmen und umdrehen so dass die Naht nach oben liegt.
Klingt vielversprechend! Es ist schon eine ziemliche Fummelei das Nylonband rauszufummeln. Umdrehen war da noch der leichteste Teil
und rein ging es dann leichter als raus. Resultat? Nüscht! Leider hat es nichts gebracht. Das eigentliche Problem liegt auch nicht unbedingt an der Nahtwulst des Nylonbandes sondern an den zu engen Schienen in die der Clip geschoben wird.
Wer also sein Nylonband auch noch drehen will …. kanns sich sparen, bringt leider nix. Was bei mir ein bißchen was gebracht hat, war den Clip erst nur in eine Schiene zu stecken und dann auseinander biegen. Das gleiche dann nochmal mit der anderen. Geht zwar immer noch zu schwer rein, aber immerhin etwas leichter als vorher.
Eine harte Nuss in Wien
Immer wieder hatte ich mir in den letzten Monaten den Cache Wien74 angeschaut, aber auf Grund der 5 Sterne nicht besonders viel Zeit reingesteckt. Jetzt habe ich mir aber fest vorgenommen meinen ersten Hardcorecache zu knacken und bin auch schon bis Stage 2 von 8 + Final gekommen.
Für alle die sich ebenfalls daran schon eine Weile die Zähne ausbeißen, hier meine bisherigen Recherchen und Ergebnisse (Achtung Spoiler!) vielleicht kann man das Rätsel ja zusammen lösen:
Ich glaub meine Map spinnt
Also dass meine gc.om GoogleMap nicht so will, wie sie soll ist mir ja schon länger bekannt. Aber so langsam habe ich dass Gefühl dass der “homekoordinaten-Bug” nicht das einzige Problem ist, denn ich habe ein paar Caches auf meiner Ignore List (alle von Anja, schließlich brauch ich keinen Cache suchen den ich selbst mitgelegt hab). Jedoch tauchen die Caches trotzdem auf meiner GoogleMaps Karte auf. Oder soll das vielleicht sogar so sein und ist garkein Fehler bei mir??
Es darf geknüppelt werden
Nur noch 10 Tage, dann geht es Richtung Leipzig aufs Force Festival! Die Wartezeit ging mal richtig schnell rum und die Vorfreude wächst von Tag zu Tag! Die Pocket Query für die Route ist ebenfalls schon generiert (Resultat 165 Caches auf 460 km Strecke), wenn wir wenigstens einen davon bekommen bin ich glücklich! Vielleicht sollte ich auch noch ein paar einfache Tradis für Leipzig mitnehmen, falls zuviel Langeweile auf dem Rückweg aufkommt!
Ich hoffe dass ich dieses Jahr mal die komplette Knüppelnacht von 0:00 Uhr bis 5:15 schaffe, da wird man dann stunden lang mit sowas vollgedröhnt! … Woraus sich auch der Name ergibt
Cache Container
Es ist ein ganz klarer Vorteil wenn ein Cachebehälter einen natürlichen “Stealth-Mode” besitzt, so dass der Behälter auch beim Erblicken eines Muggels nicht gleich als Cachecontainer erkannt wird. Tuppernboxen fallen da ganz klar raus, wer eine sieht macht sie auch auf! Filmdosen sind auch nicht gerade der Renner. Schon einige male musste ich die Dose aus dem Müll fischen, weil es ein Muggel für Müll hielt.
Am Wochenende jedoch bin ich jetzt schon das zweite mal auf einen Cachecontainer gestoßen, der die ideale Tarnvorrichtung schon mitbringt! Ein Kabelkasten! Im inneren waren zwei Magnete und der Kabelkasten hing an einem Metallträger. Selbst wenn ein Muggel diesen Kabelkasten sieht, wird er kaum daran rumspielen und schon garnicht als Müll deklarieren. Im inneren haben zwei Filmdosen ohne Probleme platz und das Gehäuse selbst ist auch Wasserdicht.
Nach meinen Erkenntnissen mit diesem Behälter gibt es zwei Schwierigkeitsgrade: Den Deckel gibt es ganz schlicht zum überstülpen der dann einrastet und abdichtet, oder es gibt auch die Möglichkeit ihn mit 4 Schrauben zu fixieren. Das macht es dem Geocacher dann natürlich auch schwieriger ans Logbuch zu kommen. Diese Kabelkästen gibt es bei Amazon schon ab 79 Cent, oder eben beim nächsten Baumarkt.
Kleiner Tipp noch für alle Suchenden: Kabelkäste in die keine Kabel reinführen, sollte man sich etwas genauer anschauen
Und auch Kabelkästen die an Metallträger “geschraubt” sind, scheinen nicht zufällig dort positioniert zu sein.
Ich hätts gelöscht!
Logs werden immer knapper, das ist kein Geheimnis mehr! Ein “Danke” und “Schnell gefunden” find ich schon hart an der Grenze, aber gerade bin ich über einen Log gestoßen “.”. Einfach nur ein Punkt! Der Finder hat 85 Caches auf dem Zähler innerhalb von 9 Monate (also knapp 9,5 Caches im Monat), weshalb ich ihn eher unter “Gelegenheitscacher” einsortiere. Aber muss sowas sein? Auch wenn man als “Neuling” vielleicht nicht so die Erfahrung hat was das loggen angeht, aber so sieht man doch an den anderen, dass zumindest ein kompletter Satz in deutscher Sprache zum guten Umgang miteinander gehört.
Zum Glück ist Logbedingung Ownersache, denn ich hätt dem Finder eine Hinweismail geschrieben und den Log gelöscht! Beim zweiten Versuch dann vielleicht nicht ganz so Schreibfaul!
Kartenalternative fürs Garmin
Mittlerweile schon öfters ist in den Kommentaren der Link zu OpenStreetMap gefallen, ein Portal bei dem aus einzelnen Tracks komplette Topokarten gebastelt werden. Ich hielt es bisher nur für eine Art Kopie von Google Maps, was ich nicht wusste dass man diese Topokarten auch aufs Garmin laden kann.
Irgendwie gestaltet sich das aber schwieriger als ich dachte. Ich beschäftige mich jetzt schon ein paar Stunden mit OSM und versuche das Kartenmaterial in Garmins MapSource zu bekommen und es dann von da aus Colorado zu verfrachten. Aber irgendwie will das alles nich so wie ich will. Hm, Usabillity is schonma keine Stärke von OSM, dafür ist das eigene Wiki sehr umfangsreich, welches ich schon seit geraumer Zeit durchforste nach den Lösungen für meine Probleme.
Falls einer der Lesenden schon etwas erfahrener mit OSM darf mir gern helfen
Gewollt aber nicht gekonnt
Die Begeisterung war groß, als ich das erste mal mein Colorado in den Händen hielt. Leider sinkt die Freude immer weiter, je öfter ich es benutze. Immer wieder stolper ich über mangelnde oder/und unausgereifte Funktionen. Wenn man dann mal in die Internetforen schaut liest man nur noch “Dies geht nicht“, “Das geht nicht” und “Das geht auch nicht“.
Geocaches können nicht gelöscht werden, im gegensatz zu Wegpunkten (diese aber auch nur umständlich und einzeln über 2 Untermenüs). Möglichkeit 1: Man speichert es als Geocache, kann die Beschreibung lesen, kann ihn aber nicht löschen oder bearbeiten. Möglichkeit 2: man speichert es als Wegpunkt, kann es löschen und bearbeiten, dafür geht aber die Beschreibung und sämtliche Informationen flöten.
Einen Cache kann man nur löschen wenn er als eigene GPS Datei auf dem Gerät gepspeichert wurde und man das Colorado per USB anschließt und über den Computer löscht. Wer aber alle Caches als PQ draufgeschoben hat, hat pech gehabt! Der muss sich eine neue PQ ohne diesen Cache generieren lassen. Also Paperless-Caching sieht für mich anders aus!
Weiter gehts mit dem Bilderbetrachter. Anguckn geht, mehr aber nicht! Man darf zwar noch rein und raus zoomen, danach hört der Spass aber auch schon auf. Nicht mal den Dateinamen bekommt man, woher soll ich dann bitte wissen was das für Bild ist und wozu es gehört??
Also Garmin hat ganz schön geschludert bei der Software! Das Colorado wird zwar als tolles Paperless-Caching-GPS angepriesen, davon ist es aber noch Meilen entfernt! Da bleibt nur die alternative zum zusätzlichen PDA oder ausdrucken!
Wer braucht welches GPS?
An den Anfragen über Google sehe ich immer wieder, dass vorallem Anfänger danach suchen was für ein GPS Gerät man denn zum Geocachen braucht. Mittlerweile wird man auf dem Markt fast erschlagen von GPS Angeboten, aber leider taugen davon nur die wenigsten zum Geocachen.
Generell kann man sagen, dass sich die Hersteller für brauchbare Outdoor GPS-Geräte an zwei Fingern abzählen lässt: Garmin und Magellan. Wobei man hier auf Zweiteren sogar fast verzichten kann, denn Marktführer ist hier ganz klar Garmin, welcher auch der einzige ist der in seinen Geräten erxpliziete Geocachingfunktionen einbaut.
Leider gehören aber beide Gerätehersteller nicht zu denen, die man beim roten Riesen um die Ecke bekommt. In der Regel erhält man diese Geräte nur in Outdoorgeschäften (z.B. Globetrotter, Larca oder Adventure Store) oder eben in Internetshops (z.B. Amazon, NaviFuture und unzählige andere).
Da sich meine persönlichen Erfahrungen auf Garmingeräte beschränken, werde ich die GPS Geräte von Magellan mal außen vor lassen, was aber nicht heißen soll dass sie deswegen besser oder schlechter wären. Wer dazu konkrete Fragen hat, kann sich dazu auch an fachkundigeres Personal (als mich) wenden, z.B. im Naviboard.
Wo kommen auf einmal die Reader her?
Ich bin neulich mal meine Blogeinstellungen durchgegangen, was ich da so vor über einem Jahr konfiguriert hatte und stellte dabei fest dass ich den RSS Feed nur auf Auszüge gestellt hatte. Seit ich es auf ganze Artikel umgestellt habe, sind es auf einen Schlag 25 Reader mehr geworden (Eine Steigerung von 24,25%). Ob das wohl allein an der Feed-Umstellung lag!?
Falls es noch mehr Änderungswünsche gibt, bin ich über Feedback jederzeit dankbar!










