Field Notes für alle!

Wer nicht gerade ein Colorado sein eigen nennt oder Geocache Navigator benutzt, der hat mit Field Notes recht wenig am Hut und das obwohl sogar jedem “free”-Account der Field Notes Upload zur Verfügung steht. Da ich selbst Field Notes verwende (dank Colorado) und sie auch für recht sinnig erachte, habe ich ein kleines Tool names: FiNoG – Field Notes Generator programmiert, mit dessen Hilfe man sich Field Notes auch ohne Colorado und Geocache Navigator erstellen kann.

Das kleine Tool ist noch nicht komplett fertig und wirft hier und da mal einen Bug entgegen, aber im wesentlichen funktioniert alles. Die Bedienung gestaltet sich so einfach wie simpel. Erst auswählen wie die Caches geloggt werden sollen (Found, DNF oder Need Maintenance) und dann mit Komma getrennt die Wegpunktnamen des Caches auflisten. Um die Eingabe zu beschleunigen kann man Anfang auf das GC im Wegpunktname verzichtet werden (muss aber nicht. Man kann es auch mischen, das Tool erkennt es von allein). Die danach generierte Textdatei kann man dann bei geocaching.com hochladen und diese Caches mit wenigen Mausklicks loggen.

Über Feedback, Bugreport oder Verbesserungswünsche würde ich mich sehr freuen!

Was ein Start ins Cacherwochenende

Samstag, kurz nach 10 Uhrund ich saß grad gemütlich am Rechner beim programmieren, *Ping* neuer Cache veröffentlicht in 2,5 km. Normalerweise bin ich nicht so begierig auf FTF Logs, aber da ich gerade eh nix besseres zu tun hatte (und in der Hoffnung vielleicht noch ein paar andere FTF Cacher zu treffen) wurden schnell die Wanderschuh geschnürt und ab zum Cache! Cache veröffentlicht um 10:13 Uhr, Ankunft an der Parkkordinate 10:20Uhr … wow, so schnell war ich noch nie an einem Cache!

Hier geschaut, da geschaut, drunter gekletter, rauf geklettert, umgedreht, hochgehoben, dabei noch nen halben Finger abgerissen … aber nix zu finden! Nach fast 40 Minuten und einigen Rentnermuggel hatte ich die Suche dann frustriert abgebrochen. Wäre ja auch zu schön gewesen das Wochenende mit einem FTF zu beginnen!

Colorado Update ist da!

Ok, ganz neu ist diese Meldung nicht mehr, denn das Update auf die neuste Version 2.54 Beta gibt es schon seit 2 Wochen. Das von den Colorado-Besitzern lang ersehnte und lang erwarte Update ist da, das wie erhofft alle Bugs behebt und alle gewünschten neuen Features bringt.

Naja, man darf ja noch träumen. Es stehen zwar 30 Änderungen (7x Hinzugefügt, 12x Verbessert, 11x Berichtigt) in der neusten Beta an, jedoch wurde keiner der Wünsche die in den Communities geäußert wurden umgesetzt.
Die einzige fürs Geocachen wirklich interessante Änderung ist, dass das Colorado jetzt bis zu 200 GPX Dateien verarbeiten kann. Alle weiteren Änderungen sind eher von “Allgemeiner” Natur wie “Distanzberechnung verbessert” und “Fortschrittsbalken beim Update” (woohoo, welch Lebenswichtige neue Funktion!).

Ich habe das Update auf mein Colorado zwar noch nicht aufgespielt,  aber anhand des Changelogs kann man von der aktuellen Version auch nicht wirklich mehr erwarten als von der letzten! Somit heißt es also wieder warten bis zum nächsten Update, in der Hoffnung dass dort die gewünschten Verbesserungen enthalten sind.

HighTech für Unterwegs

Mit meinem Colorado habe ich ja schon einen großen Schritt gemacht Richtung “HighTech für Unterwegs”. Jedoch wär ich in manchen Situationen froh wenn ich a) das Notebook dabei hätte und b) ich auch noch Internet hätte. So z.B. wenn wir uns bald auf den weg nach Hamburg machen … wie soll ich nur eine Woche OHNE Internet leben???

Wie gut dass auch die neusten technischen Errungenschaften bereits Preislich erschwinglich sind! Wovon ich rede? UMTS! Mein aktuelles Lieblingsbeschäftigungsgebiet neben OSM ist jetzt UMTS. Mein Handyanbieter hat bereits einige Flatrate-Pakete im Angebot, jetzt fehlt nur noch eine neue SIM Karte und viel Zeit und Nerven den ganzen Spass auf dem Notebook einzurichten. Sobald ich es geschafft habe die erste Internetverbindung im Wald aufzubauen, werd ich hier natürlich schreiben wie es geht und vor allem was der Spass kostet!

Colorado 300, Schlechtwettertest

Natürlich bin ich immer noch dabei mein Colorado auf Herz und Nieren zu testen und auszuprobieren, mittlerweile hat es auch die erste große Schlechtwetterfront beim letzten Geocachen überlebt. Es hatte geschifft wie Drecksau und nach den ersten paar Schritten waren wir schon komplett durchgeweicht, das Colorado die ganze Zeit natürlich komplett ungeschützt.

Nach etwa einer 3/4 Stunde im Regen hatte ich das Colorado im Trockenen mal soweit wie möglich zerlegt und im Inneren ist alles komplett trocken geblieben. Bei der Abdichtung im Innenraum hat sich Garmin sogar mal was gedacht, denn zusätzlich zur vollgummierten Schale ist um das Batteriefach und um den SD-Slot eine zusätzliche Gummilippe, die mit einer zweiten Gummilippe in der Außenschale komplett abdichtet. Wie jedoch schon in Foren zu lesen ist, gibt es wohl schon die ersten Probleme mit dieser Gummilippe, bei mir jedoch funktioniert es (noch) ohne Probleme.

Sehr überrascht war ich vom Rockn-Roller Rad, denn wie man auf dem Bild sieht war es komplett klitsch nass und ich vermutete schon dass es durch den seitlichen Spalt in Gerät eindringen könnte, aber zum Glück blieb alles trocken.

Die offiziellen Angaben von Garmin zur Wasserfestigkeit:

Prüfung durch vollständiges Untertauchen in Wasser
Prüfbedingungen: Eintauchen in Tauchgrube
Wasseroberfläche X mm über höchsten Punkt des Gehäuses [> 150 mm] (Geräte > 850 mm)
niedrigster Punkt des Gehäuses 1 m unter Wasseroberfläche (Geräte < 850 mm)
Prüfdauer: 30 min
Temperatur des Wassers: Gehäusetemperatur ± 5 K

Also nach meiner bisherigen Erfahrung glaube ich durchaus, dass das Gerät ein komplettes Abtauchen in Wasser überlebt!

Edit:
Weiß jemand ob das so einem Display schadet, wenn man es mit so einer Nanopaste einschmiert, was man sich beim Auto auf die Windschutzscheibe machen kann? Denn dann würd man bei regen auch was auf dem Display sehen.

Tankstellencache Auswertung

Auch wenn Tankstellencaches nicht immer auf Begeisterung stoßen, so sind sie doch auf Langzeit betrachtet sehr interessant. Mein Tankstellencache in Ilsfeld an der Autobahnausfahrt der A81 kurz nach dem Weinsberger Kreuz ist mittlerweile fast ein halbes Jahr Online und erfreut sich über bereits 114 Found-Logs. Obwohl es Logbedingung ist, haben doch immerhin 43 Geocacher den aktuellen Tagespreis in ihre Logs geschrieben was es jetzt möglich macht diese Preisentwicklung darzustellen. Wie heißt es immer so schön “traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast”, daher hier mal eine “echte” Benzinpreisentwicklung die von Geocachern erfasst wurde:

Der Zeitraum umfasst knapp ein halbes Jahr und der Preis für Super ist in der Zeit um 22 Cent pro Liter angestiegen. Sehr schön sieht man übrigens auch, dass der Cache im 1/3 seiner bisherigen Lebenszeit häufiger geloggt wurde als in den restlichen 2/3.
Der Preis stieg zwischenzeitlich auch schon über 1,60 Euro pro Liter, aber ich bin mal auf die nächste Auswertung in einem halben Jahr gespannt wenn es dann heißt “boah, 1,60 Euro, so billig war es mal!”.

Da sind wir wieder

Nach über einer Woche Blog-Abstinenz sind wir jetzt wieder zurück aus dem Urlaub … und irgendwie auch ganz froh drüber! Hauptziel des Urlaubs war das With Full Force Festival bei Leipzig, aber das fiel im wahrsten Sinne des Wortes in Wasser. Die Anreise von 5 Stunden und die darauf folgenden 5 Stunden Wartezeit im Auto bei gut 35°C gestalteten sich zwar noch sehr schweißtreibend, jedoch hörte es nach dem Zeltaufbau bis zum Nachmittag des Folgetages nicht mehr auf zu regnen. Dementsprechend, nass, dreckig, stinkend und verdreckt waren wir! Leider jagte dann noch ein Unglück das nächste, erst fing das Beifahrerfenster an zu streiken und wollte sich nicht mehr bewegen (was soviel bedeutet wie: 5 Stunden Heimfahrt auf der Autobahn bei offenem Fenster), dann bin ich auch noch voll auf Anjas Brille gelatscht woraufhin sich ein Glas verabschiedete und sie von da an Blind durch die Gegend lief. Naja, und so ging es eben die ganze Zeit weiter, bis wir beschlossen hatten etwas früher wieder abzureisen und uns dafür noch ein paar schöne Tage zu Hause zu machen und Caches zu erledigen die schon länger auf der ToDo standen.

Da das Force dieses Jahr für uns nich so der Brüller wahr, haben wir beschlossen in 32 Tagen aufs nächste Festival zu gehen, welches zum Glück hier gleich “ums Eck” ist. Das Summer Breeze Festival in Dinkelsbühl. Also alle Ortsansässigen Geocacher, bitte mal noch ein paar Caches verstecken, damit sich der Besuch auch lohnt! ;-)

Ein Geocacher Paradis

Morgen Nacht ist es so weit, da treten wir die Reise in den Osten an zum With Full Force Festival bei Leipzig. Um die letzten Besorgungen an Lebensmittel, Equipment und Spirituosen zu machen, sind wie in den örtlichen Großhandel gefahren, wo man alles auf einmal bekommt (Vom Zelt bis zum Bierkasten). Beim Durchschlendern der endlosen und mindestens 5 Meter hohen Regale, war es nur eine Frage der Zeit bis wir am Lock&Lock Regal vorbeikommen mussten. Eine Auswahl in Hülle und Fülle, jede Form, Farbe und Größe aller Dosen die man sich nur vorstellen konnte. Es war garnicht so einfach dran vorbei zu gehen und nichts mitzunehmen!

Nunja, trotzdem wurde der Wagen dann gut voll und die Dame an der Kasse wollte ganze 185 Euro von mir … für EINEN Einkauswagen wohl gemerkt, und nicht ein ganzes Regal. Aber dafür sind wir für die nächsten 5 Tage mit Chinasuppen und Dosenbohnen eingedeckt! Roitschjora, wir kommen!

Einheitlichkeit hat Vorteile

Irgendwie hat da einer der Garmin Ingenieure wohl nicht ganz mitgedacht, als es darum ging den Speicherkartenslot ins neue Colorado 300 zu bauen. Denn warum auch immer, es ist jetzt ein SD Karten Slot. Eigentlich ja nichts schlimmes, nur leider wurden in den Vorgängerversionen (etrex) Micro SD Slots verbaut, was soviel heißt wie: Die alten Karten passen nicht mehr ins neue Colorado und man muss sich ne neue SD Karte kaufen.

Naja, dafür freut sich wenigstens Amazon über eine neue Bestellung von mir :-)