Garmins Topo hat ausgedient

Und wieder geht es bei OpenStreetMap mit großen Schritten voran! Vor einiger Zeit gab es die Meldung dass Hamburg komplett erfasst ist und nun geht es ganz groß im Süden weiter, um genau zu sein in Bayern. Das Bayrische Landesvermessungsamt hat der OSM Gemeinde für einen Testzeitraum von 4 Monaten die Luftaufnahmen von 10.000 m² in Oberpalz zur Verfügung gestellt, um diese vektorisieren zu lassen und in die OSM Datenbank mit aufzunehmen.

Nach diesem Versuchszeitraum ist die Bereitstellung von weiteren Luftaufnahmen vom Bayrischen Landesvermessungsamt geplant und auch ein Einsetzen für OSM bei anderen Landesvermessungen.

Mit Hilfe der Luftaufnahmen ist nun ein viel höherer Detailgrad in vorallem abgelegenen ländlichen Regionen möglich, wovon natürlich Wald- und Wiesen-Geocacher profitieren, denn während die meisten Großstädte schon sehr detailgetreu erfasst sind, so sind auf dem Land noch viele leere Flecken. Wenn in Zukunft tatsächlich noch weitere Landesvermussungen ihre Luftaufnahmen zur Verfügung stellen, so bekommt es Garmin echt schwer ihre nicht ganz kostengünstigen Topokarten zu vertreiben.

Geocacher räumen Amazon leer

Vor einigen Tagen hatte ich das EMSA Bundle mit 8 Dosen für rund 15 Euro empfohlen, da dies eigentlich das ideale Einstiegspaket für angehende Geocacher ist. Zu Beginn lagen die Lieferzeiten bei Amazon noch bei 24 Stunden, mittlerweile liegen sie bei 3 – 6 Wochen!! So eine lange Lieferzeit habe ich bei Amazon noch nie gesehen! Da scheinen einige Geocacher aber fleißig eingekauft zu haben.

Wer jedoch keine 6 Wochen auf seine Dosen warten will, der kann alternativ auch zu Lock & Lock Dosen greifen. Sehen genauso aus, funktionieren genauso, aber teils etwas andere Maße. Auch hier gibt es wieder bei Amazon ein 5-teiliges Lock & Lock Bundle von 180 ml bis 3,9 Liter (also sogar nochmal einiges größer als die 2,4 Liter ovn EMSA). Der Preis hierfür liegt derzeit bei 16,95 Euro, was also umgerechnet 3,39 Euro pro Dose sind. Vom Gesamtvolumen liegen beide Bundles etwa gleich, EMSA bei 5,84 Liter und Lock & Lock bei 5,90 Liter.

Auswertung: Logbuch-Umfrage

Vor gut einem Monat hatte ich die Umfrage online gestellt, was ihr eigentlich mit den benutzen Logbüchern macht. In 36 Tagen haben 33 Leute teilgenommen. Der erste Teil der Frage war, wie viele Caches man überhaupt besitzt:

1-3 Caches waren 8 Stimmen (entspricht 24%), 4-10 Caches waren 13 Stimmen (39%), 11-25 Caches waren wieder 8 Stimmen (24%), 26-50 war einer (3%), 51-100 Caches auch nur einer (3%) und mit mehr als 100 Caches waren sogar ganze 2 (6%).
Also Powercacher mit mehr als 25 Caches sind wie man sieht eher die Ausnahme, wo hingegen um die 10 Caches zum Standard gehört.

Die zweite Frage war, was mit den Logbüchern gemacht wird wenn sie voll sind. Ergebnis:

3 entsorgen sie direkt (9%), 7 Lesen die Logbücher noch und entsorgen sie dann (21%),  6 gleichen es mit den Onlinelogs ab (18%), ganze 15 sammeln die Logüche, aber ohne Onlineabgleich (45%) und die restlichen 2 machen was ganz anderes (6%).

Das Ergebnis der erste Umfrage hatte ich mir zum Anfang schon fast gedacht, dass der Schnitt der eigenen Geocaches bei etwa 10 Stück liegt. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, dass lediglich 18% das Papierlogbuch auch mit den Onlinelogs abgleichen. Es ist zwar jedem slebst überlassen ob er dies macht oder nich, aber ich hätte hier mit einem größeren Anteil gerechnet.

Vorbild-Cacher

Cachepflege ist Ownersache, diese Diskussion hat im Internet schon ganze Brockausbände gefüllt. In letzter Zeit häufen sich bei mir die Logs, dass das Logbuch voll ist (is ja klar, es kommt nicht eins nach dem anderen sondern gleich alle auf einmal!). Da wir aber derzeit noch im Umzugsstress sind und auch im Büro die Weihnachtszeit ausgebrochen ist, fehlt einfach die nötige Zeit mal eine komplette Rundreise zu machen und alle Logbücher auszutauschen.

Aber Geocacher sind ja ein geselliges Völkchen und helfen sich gegenseitig. Letzte Woche kommt die Email bei mir reingeflattert, in der acey0703 seine Hilfe angeboten hatte das Logbuch in meinem Cache am Hauptbahnhof auszutauschen. Natürlich habe ich dankend dieses Angebot angenommen und möchte mich auch hier nochmal bei ihm für die Cachepflege bedanken!

Technischer Schnippes

GPS Dongles für das Notebook sind nichts neues und auch integrierte GPS Empfänger in Smartphones und Handys haben sich seit dem iPhone als Standard durchgesetzt. Was kann man nun noch neues Erfinden? Man sucht sich irgendwelchen technischen Schnickschnack der im Haushalt schon vorhanden ist, tackert daran ein GPS Dongle und verkauft es dann als Navi.

So gefunden heute bei Amazon. Den GO! Explore GPS-Empfänger für die Sony PSP. Ein kleines GPS Modul das oben in PSP gesteckt wird und zusätzlich eine UMD hat mit Kartenmaterial für die Straße und 3D Daten für Städtereisen. Hauptsächlich als Autonavi gedacht, kann es aber wohl auch mit dem “Fußgängermodus” auch ohne Straßenführung genutzt werden. Wenn man jetzt auch noch Koordinaten eingeben kann, dann wäre es tatsächlich eine Alternative für einen “kostengünstigen” Einstieg in den Geocaching-Sport für “nur” 150 Euro.

Auf wen der Hersteller es wirklich abgesehen hat erschließt sich mir nicht wirklich. Denn Autobnavis bekommt man schon für weit unter 100 Euro und Outdoor GPS Geräte wie z.B. das Garmin etrex H gibt es derzeit schon ab 79 Euro. Viel interessanter Wäre es gewesen wenn man GPS basierte Spiele auf der PSP hätte wie WhereIGo oder die kleinen GPS Spiele die auf der etrex Serie von Garmin drauf ist.

Wo beginnt ein Multi

Gerade habe ich im österreichischen Reviewer Blog einen sehr interessanten Beitrag dazu gefunden, wo und wie man die erste Stage eines Multis setzt und dass viele Caches eigentlich falsch beginnen.
Die Headerkoordinate (also Stage 1 wo der Multi beginnt) soll auch wirklich immer Stage 1 sein. Da dies aber der 161-Meter-Abstandsregel unterliegt, wird hier gerne mal getrickst und es wird für Stage 1 die Parkkoordinate genommen oder den Beginn einer Wanderung. Für beides gibt es aber eigene Wegpunktarten, weshalb Stage 1 auch wirklich Stage 1 sein soll und nicht nur der Parkplatz.

Wie wichtig diese Kategorisierung und Festlegung dieser einzelnen Wegpunkte ist, habe ich erst letztes Wochenende zu spüren bekommen. Nur 800 Meter von meine Homebase gab es einen neuen Cache, also sind wir zusammen zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen um diesen Cache zu holen. Ein 2/2er Tradi in der Nähe einer S-Bahn Haltestelle in einer Gegend in der ich mich recht gut auskenne. Daher blieb das Colorado auch in der Tasche und die Beschreibung wurde großzügig überlesen. An der Haltestelle angekommen war jedoch nichts zu finden und auch ein prüfender Blick auf das GPS half nicht weiter. Beim lesen des Textes stellte sich heraus dass es eigentlich ein Multi ist und dessen “Stage 1″ die Haltestelle ist an der man ankommt. An der eigentlichen Stage 1 sind wir vorher schon vorbei gelaufen, da wir es aber nicht wussten sind wir sauber daran vorbei gelaufen um zur Haltestelle zu gehen, was sich wiederum als falsch erwies und wir wieder zurück wandern durften.

Man kann sich als Suchender einige Wege ersparen, wenn der Owner seine Caches richtig anlegt und der Suchende nicht erst zur Parkkoordinate laufen mussnur um dann wieder zurück zu laufen.

Internet im Wald. Produkttest: FONIC Surfstick

Schon seit geraumer Zeit bin ich auf der Suche nach einer brauchbaren Lösung beim Geocachen “mal eben” mobil ins Internet gehen zu können. Sei es weil ich kein Spoilerbild mit habe oder nur überprüfen will ob der Cache nicht mittlerweile schon disabled wurde. So vielfältig hier auch die Lösungsansätze sind, so groß sind auch die Preisspannen. dies reicht von kostenlosen WLAN Hotspots bis zur UMTS Flatrate mit dem Handy.

Genau für letzteres habe ich mich entschieden. Denn mein Notebook habe ich auf größeren Touren immer dabei und das Handy steckt eh immer in der Hosentasche, warum also nicht beides verbinden um damit im Wald ins Internet zu gehen. Leider stießen meine Recherchen recht schnell auf hohe Kosten, da man in der Regel immer eine Monatsflaterate bei den anbieter abschließen muss. Dies kommt für mich leider nicht in Frage, da ich vor allem sporadisch nur Geocachen gehe und vor allem noch sporadischer dabei ins Internet will.

Schnell bin ich dann auf das Angebot von FONIC aufmerksam geworden mit ihrem Surfstick. Das Set besteht aus einem UMTS USB-Stick und einer SIM-Karte. Das Preismodell basiert auf einer 24-Stunden Flatrate für 2,50 Euro.

 

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So simpel, aber doch genial!

Seit Anbeginn meiner Geocachezeit habe ich Tag täglich das gleiche Problem. Volle Akkus in der linken Tasche leere Akkus in der rechten Tasche … oder war es andersrum? Und warum ist der eine aus der linken Tasche fast leer und der andere noch komplett voll!?

Dieses Problem ergibt sich bei meinem Kameraakku zum Glück nicht, denn hier gibt es eine Schutzkappe auf der eine Markierung ist. Je nachdem wie man die Kappe aufsetzt, sieht man ob der Akku voll oder leer ist. Genau so eine Lösung hätte ich mir auch für meine restlichen Akkus gewünscht.

Beim Durchstöbern von Amazon bin ich dann auf des Rätsels Lösung gestoßen. So simpel, so einfach, so banal! Warum bin ich da nicht schon vorher drauf gekommen!? Eine Akkubox! Jetzt habe ich eine Box auf der steht leer und eine andere auf der steht voll. Endlich sind Verwechselungen ausgeschlossen, denn dadurch habe ich mir schon einige Akkus kaputt gemacht, weil ich fast volle Akkus nochmal zum laden gegeben haben.

Es darf gefeiert werden!

Der Oktober war wohl der Monat mit den meisten Jubiläen! Während die einen ihren 1.000 Cache gefunden hatten und andere sogar auf ihren 30.000 hin arbeiten, so gibt es bei uns auch ein Jubiläum! Der Oktober war der erste Monat in unserer ganzen Geocacherkarriere in dem wir sage und schreibe 0 (oder in Buchstaben: N-U-L-L) Geocaches gefunden hatten! Nix, nada, ganix, keinen einzigen! Das sind eine ganze Null und keinem einser davor! Wahnsinn! Die Statistik mit dem Loch mitten drin druck ich mir aus und häng es übers Bett! :-)

Das muss uns erstma einer nachmachen! Jeden anderen hätte es schon in den Fingern gekribbeln, hätte kaum noch ruhig sitzen können und wäre womöglich sogar schlafwandelt zum nächsten Cache gelaufen nur um was loggen zu können.  Aber nicht Team Geocaching Blog! Gibt es eigentlich auch eine Coin mit “Null Finds”? Quasi die Couchpotatoe Coin :-)

Frag deinen BH

Sie “Wie weit ist es noch zum Cache?”
Er “Keine Ahnung, mein Colorado spinnt wieder”
Sie “Kein Problem, ich frage einfach meinen BH!”

So unglaublich es auch klingt, weibliche Geocacher könnten uns Herren bald stark im Vorteil sein! Denn  die Marke Lindelucy verkauft jetzt BHs mit GPS-Empfänger! Eigentlich ist die Gerätschaft dafür gedacht zu sehen wo sich gerade seine Frau befindet, aber ich kann es kaum erwarten die ersten Survival-Geocacher im Wald zu sehen, die mit Hilfe von Stock, Klebeband und BH eine GPS-Richtantenne basteln! :-)

Wer übrigens bald Frauen sieht die sich im Kreis drehen, nicht wunder! Die kalibrieren gerade ihr GPS ;-)

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