Trackstick, WTF!?

Ich sollte mir echt angewöhnen nach Simpsons den Fernseher auszuschalten! Denn danach kommt Galileo, die ständig WTF-Themen zeigen bei denen man sich echt fragen muss, ob in der Redaktion nur ein Trupp Schimpansen arbeitet. Mit dem Thema “Gefahr durch GPS” haben die ja schon den Vogel abgeschossen und heute noch eins drauf gesetzt. Gerade ging es um besonders tolle Auto-Gadgets, mit dabei ein Track-Stick. Dieser zeichnet oh Wunder die komplette gefahrene Route auf. Im Test wurde sogar extra durch eine Tiefgarage und durch einen Tunnel in München gefahren. Erstaunlicherweise wurde die komplette Route aufgezeichnet, auch in den abgeschirmten Bereichen (so zumindest von Galileo beworben). Dieses tolle Gadget kostet nur etwa 250 Euro.

WTF!? Hallo!? Falls zuuufällig einer aus der Galileo-Redaktion dieses Eintrag liest: BIIITTE berichtet nicht mehr über Sachen, von denen Ihr nicht mal ein Hauch Ahnung habt (so wie z.B. GPS Technik)! Denn jeder der sich auch nur ein Pups mit der Technik auskennt, auf den wirkt das mega unseriös und unprofessionell!
1. Ich habe zwar keine Ahnung welches GPS Empfänger verbaut wurde, jedoch bezweifle ich mal sehr stark, dass dieser in Tiefgaragen und Straßentunnels etwas empfängt.
2. Natürlich zeigt es danach auf Google Maps die komplette Strecke an. Das Programm macht auch nichts anderes, als die Aufgezeichneten Punkte (auch den Punkt vor dem Tunnel und dem Punkt nach dem Tunnel) mit einander zu verbinden.
3. Und WTF!? Warum soll ich mir einen Trackstick für 289 Euro kaufen, dessen Aufgabe nur darin besteht einen Track aufzuzeichnen, wenn es ein Garmin etrex für 79 Euro gibt, bei dem die Trackaufzeichnung nur eines von vielen Features ist?

Cache-Routenplanung

Rückblick: Sommer 2007. Wenn es auf Cachingtour am Wochenende ging, dauerte die Vorbereitung midestens genauso lange wie die Tour selbst. Es mussten Caches rausgesucht werden, alle Beschreibungen und Hints gelesen werden, Google Maps Karten audrucken, Routen einzeichnen. 2 Stunden Vorbereitungszeit waren da keine seltenheit, nur damit man mit einem akribisch ausgearbeiteten Leitzordner auf Toru gehen konnte, denn GPS gabs noch nicht (zumindest bei uns nicht)

Mai 2009. Morgen geht es nach München. Die Google Maps Karte zeigt etwa eine Million potentielle Caches an. Wir haben rund 10 Stunden Zeit geocachen zu gehen. Wo fängt man an? Wo hört man auf? Und was liegt alles dazwischen?? Mittlerweile bin ich zwar Besitzer eines Garmin colorados und eines TomTom XL, was die Routenplanung stark vereinfacht und das Ausdrucken von Cachebeschreibungen erspart, aber trotzdem steh ich wie der Ochs vorm Berg.

Gibt es denn kein Tool, wo ich meine Gewichtsklasse, meinen Bewegungsdrang und die gewünschte Stadt eintrage, damit mir eine perfekte Route mit Caches berechnet wird?

1.500 km Geocaching-Killertour

Die nächsten 4 Wochen wird unsere Geocachingstatistik mal so richtig aufgemöbelt! 21.05 München, 05.06. Hamburg und 15.06 Berlin! Klingt nach einer Musiktournee, ist aber nur unser Urlaubs- und Brückentageplan. Ich glaube soviele Kilometer haben wir in so kurzer Zeit noch nicht zurück gelegt, wenn dann auch noch entsprechend viele Caches raus springen freut sich die Krte mit den Pins überm Wohnzimmersofa :-)

Selbstverteidigung mit Photonenpumpe

Ne P7 is schon ein cooles Teil, keine Frage. LED Lenser gibt auch selbst schon an, dass man die Photonenpumpe auch zur Selbstverteidigung einsetzen kann, indem man andere blendet.

Irgendwie bezweifel ich aber, dass so eine Wildsau sich während eines Nachtcaches so einfach blenden lässt. Der P7 fehlt da halt einfach der Totschlägereffekt. Den gibts dafür aber bei der Maglite 4D, welches Amazon derzeit im Angebot hat für 26,95 Euro. In der Lampe bereits verbaut ist die LED Lampe, welche allein als Upgrade-Kit schon 24,99 Euro kostet.

Kommt mir das nur so vor oder betreibt da Maglite derzeit eine recht harte Preispolitik? Denn meine Maglite 3D (mit normaler Birne)  hatte ich vor einem Jahr für etwa 30 Euro gekauft und das war auch noch ein Sonderangebot. Im übrigen hat LED Lenser auch mal wieder Preise gesenkt und die P7 ist für 48,97 Euros zu haben.

Wartungsarbeiten im Wald

Seit ziemlich genau einem halben Jahr liegt nun mein Cache “Pilze sammeln an der Uhlandlinde” im Heilbronner Wald und wurde fast 50 mal gefunden. In den Logs gab es bisher nur Lob und gute Worte, was mich als Owner natürlich immer besonders freut. Vor allem für diesen Cache hatte ich ein paar gute Ideen von anderen Caches genommen, neu verwurstet und alles mit ein paar Baumarktmaterialien umgesetzt.

Leider leider ist alles vergänglich, weshalb der Cache so langsam anfängt zu verrotten. Deshalb ging es am Wochenende mit Akkuschrauber und Werkzeugkoffer in den Wald um den Cache wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Im Zuge dessen möchte ich mich hier auch etwas selbstspoilern und zeigen, was einem bei diesem Cache erwartet.

Einfach “nur guckn” reicht nicht! Man muss schon genau hinsehen. Der Cachebehälter selbst ist etwa 20×40 cm groß, jedoch hat er dank der Wintermonate eine gute Patina abbekommen, die ihn perfekt im Wald tarnt. Vom Cache selbst zu sehen ist nur ein kleiner Teil, der bei genauer Betrachtung irgendwie nicht so ganz in das Naturbild passt. Der Name des Caches ist hier Programm!
Die Idee hierfür habe ich von einem lokalen Cache, der ebenfalls diesen “Suchbildeffekt” hat (der regelmäßige Blogleser weiß welchen Cache ich meine).

Ein Griff nach dem Pilz offenbart den Cache. Wie es bei echten Pilzen der Fall ist, besteht unter der Erde ein riesiges Wurzelgeflecht, aus dem weitere Pilze sprießen. Genauso auch beim Cache, denn mit einem Griff hat man auf einmal 24 Dosen in der Hand (ok, es sind nur noch 22, da einige mal wieder mit Gewalt, statt mit Verstand an die Sache gehen). In einer dieser Dosen befindet sich nun das Logbuch, welches es als nächstes zu finden gilt.
Die Idee hierfür habe ich von einem Cache aus Hamburg, bei dem es etwa 40 Blumenkübel gab und unter einem war der Cache versteckt. Der Cache, bzw. in meinem Fall das Logbuch, durfte vom letzten Finder immer wieder wo anders versteckt werden.

Nachdem ich selbst ein paar Sekunden brauchte um meinen eigenen Cache wieder zu finden, sah er doch schon ganz schön fertig aus. Der Pilz ohne Hut, das Brett zerbrochen und ein paar Filmdosen waren abgerissen. Aber zum Glück nichts, was ich nicht mit ein paar Schrauben wieder fixieren konnte.

And the winner is …

… das Geocaching-Blog.de Team zusammen mit Team Swips! Naja, eigentlich hat nur Anja gewonnen, wenn man es genau nimmt. Was sie gewonnen hat? Eine Coin, um genau zu sein eine Kinderhospitz St. Nikolaus Coin. Warum sie gewonnen hat? Auf dem Flashmob Event in Stuttgart wurde auch dieses Jahr wieder die schönsten Logzettel mit einem Preis belohnt. Ich wollte ja nur einen Zettel mit allen Namen einreichen, aber Anja hatte dann doch die Bastelwut gepackt und sie hat ein Mobile mit allen Namen zusammengeklebt. Und siehe da, das Ding hat uns/ihr Platz 3 gebracht.Leider gibt es nur ein Bild von diesem “Ding” und es ist auch nicht besonders scharf.

Soviel ich irgendwo zwischen den Zeilen mal gelesen hab, soll es wohl im Herbst wieder einen Flashmob Event geben, da zocken wir dann den 1. Platz für die Logzettel ab! :-)

Stuttgarter Flashmob in HDR

Natürlich habe ich vom flashmobevent auch einige HDR Fotos geschossen.  Natürlcih noch vor dem eigentlichen Event, wo der Platz noch leer war … denn mit Menschen in Bewegung tut sich Software meist recht schwer, gescheite HDR Fotos zu rendern.

Flashmob Event in Stuttgart

Am 2. Mai war es mal wieder Zeit für einen World Wide FlamMob (WWFM) und dieses Jahr war auch Stuttgart wieder ganz groß dabei. Allein von den Anmeldezahlen verbreitete sich schnell das Gerücht, dass Stuttgart wohl neben Zürich der größte Flashmob an diesem Tag wird, mit über 250 Leuten.

Natürlich durften wir bei so einem ganz besonderen Event nicht fehlen und machten uns auf zu unserem ersten Flashmob. Als Begleitung hatten wir auch noch Team Swips (Matze & Yvonne) verpflichtet mit zum Event zu kommen.
die Aufgabe dieses Jahr beim Flashmob: Punkt 19 Uhr setzen sich alle Beteiligten auf dem Marktplatz in Stuttgart einen Papierhut/Malerhut auf und fangen an Seifenblasen zu blasen. Wer kein Seifenblasenblasgerät hat, der jagt den Bubbles der anderen hinterher. Klingt lustig, war auch so!

Punkt 19 Uhr ertönt ein Horn und das Gewusel setzte ein. Geschätzt 250 Leute strömten auf den Marktplatz und überfluteten ihn mit Bubbles. Leider war der Platz zu dieser Zeit relativ leer mit anderen Passanten, aber trotzdem blieben einige Leute verwundert stehen und schauten sich das Spektakel an.

Ein weiteres Highlight an diesem Tag war unser erster Whereigo Cache. Man hat ja doch schon so einiges schlechtes über Whereigo gelesen und auch die Dichte an wWherigo Caches hält sich doch sehr in Grenzen. Dennoch wollten wir uns auch endlich mal an so einen ran wagen und haben in Stuttgart die Brunnen-Rallye gemacht.
Der Cache besteht aus 10 Stationen, die alle mehr oder weniger im oberen schloßgarten verteilt sind. Zu den einzelnen Stationen wurde ein Bild gezeigt welches es zu finden galt, eine grobe Richtungs- und Entfernungsangabe und eine Aufgabe was an diesem Ort zu tun ist. Die Stationen waren super ausgearbeitet und an entscheidenden Stellen wurden immer wieder Hints gegeben, damit man nicht zu lange an den einzelnen Stages verweilen muss.
Von mir also eine ganz klare Empfehlung und für uns die Motivation noch weitere Whereigo Caches zu machen.

Nach langem hin und her habe ich mich jetzt von Sevenload als Bildhoster getrennt und bin nun zu Flickr gewechselt. Das Set mitt allen Fotos zum Event gibt es hier: WWFM V Flashmob Event in Stuttgart 2009

Geocacher-Vollversammlung

Jeder Geocacher im Unterland und angrenzenden Gebiete weiß, dass es in der Region 2 große Events gibt, auf dem sich alles eintrifft was ein GPS-Gerät hat und aus der Region kommt. Das ist zu einem das Weihnachtstreffen im Jägerhaus in Heilbronn und im Sommer das Megaevent Spectaculum Geocachium in Walheim.

Für zweiteres steht bereits der Termin fest, welcher auch bald vor der Tür. Das 7. Spectaculum Geocachium 2009 findet 14.08 – 16.08.2009 auf der Burg in Walheim statt.


Auch dieses Jahr besteht wieder die Möglichkeit bereits am Freitag ab 18.00 Uhr zum Vorglühevent anzureisen und auf dem Gelände zu übernachten! Samstags geht es dann gegen 15 Uhr los mit Kaffee und Kuchen. Am Sonntagmorgen findet dann der traditionelle Geocaching-Brunch mit Resteessen sowie Abbau statt.

Wer zum Event anreisen will, von dem braucht das Organisationsteam (Neckar-Enz-team) folgende informationen:
- Die Anzahl und die Vornamen der Teilnehmer für das persönliche Namensschild
- Wer WO (Wohnmobil, Zelt, Matrazenlager) WANN (FR / SA / FR + SA) übernachten will
- Gourmetspenden
- Hardware Spenden/Leihgabe
- Helferliste
- Organisation Rahmenprogramm (Kinderbetreuung, Guided Tours, …)

Der Event selbst ist kostenlos, da aber die Örtlichkeiten nicht kostenfrei sind, wird um eine 3 Euro Spende und/oder eine eine Naturalspende von Kaffe, Kuchen oder Wurst gebeten.

Weitere Informationen zum Event sind im offiziellen Cacheliting zu finden:
GC1PM8J – SPECTACULUM GEOCACHIUM 2009

shortGPS – Koordinaten in Kurzform

Wer Twitter kennt, der weiß wovon ich rede. Aus platztechnischen Gründen gibt es bei Twitter die ShortURLs, um eine lange Webadresse in eine kurze Webadresse zu kodieren. Macht bei Twitter durchaus Sinn, da man ja bei seinen Postings auf wenige Zeichen begrenzt ist.

Ein neues Projekt, das mir zugetragen wurde nennt sich shortGPS.com und basiert genau auf diesem Prinzip. Wenn man ich z.B. auf Google Maps jemanden Heilbronn zeigen will, dann würde der Link so aussehen: http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=heilbronn&ie=UTF8&z=11&iwloc=A. Sehr lang, sehr umständlich und vor allem nicht zu merken. shortGPS.com macht jetzt nichts anderes als diese Linkwurst in ein kompakteres Format zu pressen und würde dann so aussehen: http://shortgps.com/9v. Das Resultat ist das gleiche, nur eben ein kürzerer Link (und die Variable “9V” lässt sich im Beispiel auch um einiges leichter merken, im Gegensatz zum Googlewurstlink).

Das generieren der ShortURL ist genauso simpel wie das bedienen von Google Maps selbst. Man begebe sich auf shortGPS.com, gibt seinen gewünschten Ort oben in die Suche ein (oder was für Geocacher viel interessanter ist die Koordinate), drückt Enter und schon wird das Ziel auf der Karte angezeigt und man bekommt die ShortURL. Im Link mitgespeichert werden alle benötigten Variablen wie Koordinate/Ort, welche Karte (Karte, Satellit, etc), Zoomstufe und was Google eben sonst noch so braucht.

Wofür sich das jetzt effektiv beim Geocachen einsätzen lässt, hat sich mir zwar noch nicht so ganz erschlossen, aber ich bin mir sicher, dass ich irgendwann in der Situation bin wo ich es sicherlich brauche. Technisch und Optisch ist die Seite gut gemacht und auch das “Endprodukt” kann sich sehen lassen … auch wenn der eigenliche Sinn eher fragwürdig ist, denn Twitter bietet selbst die Funktion dür ShortURLs und für Messenger und Emails isses wurscht wie lang der Link is, da man eh nur drauf klicken muss. Der effektive Mehrnutzen hält sich also noch in Grenzen.

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