Hmmm, Donuts!

Mal wieder was für echte Liebhaber (wie mich). TomTom hat mal wieder eine neue Stimme für die Sprachnavigation raus gebracht (eigentlich halte ich ja nicht viel von der Sprachnavigation, da sie penetrant, nervig und verwirrend ist im Bezug auf das was man auf dem Bildschirm sieht). Als Simpsonsfan der ersten Stunde bin ich natürlich mehr als begeistert, dass es jetzt die original Homerstimme (im englischen von Dan Castellaneta gesprochen) für´s Navi gibt.

Wohl gemerkt handelt es sich hierbei um den englischen Sprecher und auch um englische Ansagen. Vielleicht schafft es TomTom ja auch noch den deutsch Sprecher Norbert Gastell zu ein paar Aufnahmen zu überreden.
Die Sounddatei für´s tomTom kostet im übrigen 12,95 $ (entspricht nach aktuellem Dollarkurs 9,25 Euro).
(via geardiary)

Kommerzielle Caches auf dem Vormarsch

Da lobt man noch die Reviewer, was sie eigentlich für eine tolle Arbeit machen und so wie man sich umdreht schalten sie sowas frei: GCV12NP! Über literarische Kunstgriffe wie “Der beste Truck wo ich meinem Opa gesagt hab wo er sich kaufen soll kauft er nicht lemich den Volvo FH16 700 mit 700 PS” will ich mich nicht mal beschweren und auch über seit-seid-Verwechslung kann ich drüber wegsehen (ich weiß, dass ich selbst spontane Legastenieanfälle in meinen Artikeln habe). Aber wie kann man einen Cache freischalten mit dem Titel “Spedition Tränkle”!?
Ich zeige hier nicht mal unbedingt mit dem Finger auf den Owner, denn ich habe ihn mal zufällig bei einem seiner Caches angetroffen und weiß, dass es noch ein blutiger Anfänger ist und die Guidelines noch nicht im Schlaf runterbeten kann wie unsere ü1.000-Found-Gurus. Aber als Reviewer sollte man doch wissen was die eigenen Vorgaben sind.

Ich vermag mich zu entsinnen, dass es da was in den Guidelines gibt, bzgl. kommerzieller Caches und ähnliches. Ok, die Diskussionen schaukeln sich gerade ziemlich hoch, bzgl des Garmin Events. Aber ich bin mir mehr als sicher, dass Garmin eine nicht grad kleine Geldsumme richtig Groundspeak fließen lässt, damit sie recht penetrant mit dem Sport Geocaching in Verbindung gebracht werden.
Aber warum wird ein Cache für so eine kleine ländliche Spedition freigeschalten!? Nugut, mich soll´s nicht stören. Ein Punkt mehr in meiner Statistik. Und wenn die Guidelines jetzt so ausgelegt werden, dann finde ich sicherlich mehr als eine Handvoll Unternehmen in der Region, die mir ein paar Euro dafür geben auch mit einem eigenen Cache mit Logo und Link im Internet vertreten zu sein.

Und wenn wir schon beim Thema sind, was sollen eigentlich diese großen und kleinen E und L Caches!? Nennen wir das Kind beim Name, es sind Caches für Lidl und Edeka! Diese Unternehmen haben zwar nichts mit Geocachen am Hut und geben Groundspeak unmengen an Gelder dafür, wie andere (*Richtung-Garmin-guck*) aber es sind und bleiben kommerzielle Caches! Aber auch hier scheinen die Reviewer wieder ein Auge zu zudrücken.

“www.get-a-cache-for-your-company.com” wär noch frei. 5 Euro für nen Tradi. Bei Multis 3 Euro pro Station. Bei Mysterycaches 10 Euro pro Schwierigkeitsstern. Wer also für seine Firma einen eigenen Cache will, ich habe noch ein paar Filmdosen übrig :-)

Schmerz, lass nach!

Berlin, die Stadt der Demonstrationen. Am Montag wurden wir bereits mit einer Demonstation von Verdi am Alexanderplatz begrüßt. Heute Morgen, nach unserem Frühstück in der Back Factory, ist uns ein nich kleiner Trupp von Jugendlichen und Alternativen lautstark entgegen marschiert und hat für Bildung statt Kapitalismus demonstriert.

Wie gut dass alle abgelenkt waren und am anderen Eck vom Alexplatz waren, denn so konnten wir noch schnell den empfohlenen Cache Lost and Yellow machen.

Heute war ein Tag, an dem Anja bestimmen durfte wo es hingeht … was sich später als fataler Fehler heraus stellte. Denn es ging zur Museumsinsel. End vom Lied, 5 Stunden Harcore-Kultur-Tour und blutige Füße. Ob ich jemals wieder schmerzfrei gehen kann!?

Aufgrund dessen wird das Abendessen wohl auf die erste Fastfood-Bude fallen, auf die wir treffen. Also Döner! BTW, Fast-Food-Fazit: Döner = 1, Currywurst = 0, Bulette = 1, Fish and Chips = 1.

Arbeiten Sie hier?

“Frühstück Buffet mit Bio-Produkten für 4 Euro”, so klang es zumindest noch im Januar als ich das Hostel gebucht hatte. Heute Morgen waren es dann mittlerweile 4,80 Euro geworden und die “Bio-Produkten” bestanden aus Lyoner, Salmi, Käse und Toast. Naja, was soll man auch groß für den Preis erwarten. Wir müssen und wohl doch wieder eine lokale Back Factory suchen, bei der wir brunchen können.

Erstes Ausflugsziel für Heute war der Globetrotter Laden. Denn nach Hamburg und Frankfurt musste sich auch Berlin unter Beweis stellen (ich meine auch, dass der Berliner Store als Flächengrößter angegeben wird, mag mich da aber auch irren, dass der Kölner ein paar Meter größer is).
Der Laden ist lang, der Laden ist sehr lang, und am Ende der Durststrecke erwartet einen ein Kanubecken und eine Kletterwand. Mitten drin gibt es dann auch mal wieder die berühmte Kältekammer, welche leider aus war (die Berliner scheinen generell ziemlich zu frieren. Viele laufen in dicken Jacken rum und schauen uns komisch in unseren Shirts an). Meine Persönlichkeit scheint im Globi ja schon eine gewisse Fachkompetenz auszustraheln (vielleicht sollte ich auch nicht ständig in Outdoorklamotten rumrennen), denn ganze drei mal wurde ich von Kunden angesprochen, ob ich denn dort arbeite und ob ich weiterhelfen könnte. Bei den GPS Geräten musste ich natürlich mal das “neue” Oregon ausprobieren (Fazit durchgefallen, das Touchscreen ist grauenhaft), als mich ein Kunde angesprochen hatte warum denn das 60 CSx nicht ausgestellt sei. Ich verwies ihn dann aufs 60 CS und klärte ihn über die minimalen Unterschiede auf. Er bedanke sich sich dann bei mir für die nette Beratung, aber seine Frage ob ich denn dort überhaupt arbeite musste ich verneinen. Sein Gesicht warf einige fragende Züge auf, wahrscheinlich hat er sich dann gedacht, dass ich dann wohl direkt von Garmin sei, oder so. Ich sparte mir weitere erklärende Worte und machte mich wieder übers Oregon her.

Zum Mittagessen ging es dann zum KaDWe … zumindest hatten wir das vor, denn kurz vorher hatten wir uns beim Schlemmermeyer was rausgelassen. By the Way, Fast-Food-Fazit: Döner = 1, Currywurst = 0, Fleischküchle (ach halt, hier heißt das Frikadelle) = 1.

Heute Abend geht es dann noch zu ein paar Caches in der Gegend und relativ Früh ins Bett, da Morgen die Museumsinsel dran glauben muss!

Tag 1: 500er Tour in Berlin

So, der erste Tag in Berlin ist hinter uns und auch der zweite neigt sich bald dem Ende. Nach dem kleinen Mittagsschläfchen (Morgens 6 Uhr aufstehen is halt echt nix für mich) ging es fit und gestärkt an die erste Geocachingtour in Berlin Mitte.

Am Morgen zeigte mein Counter noch Counter noch 496 gefundene Caches, somit ging mein Plan also voll auf, dass ich meine 500 in Berlin voll mache. Ohne größeren Plan und Route sind wir vom Alexanderplatz losmarschiert, immer dem Navi nach. Bei den ersten Caches waren wir bereits mehr als positiv Überrascht, denn die Berliner scheinen es groß zu mögen. So hatten wir nach bereits 30 Minuten schon 2 Munitionskisten gefunden und eine Tupperbox und das mitten in der Innenstadt auf teilweise sehr großen offenen Plätzen. Das würde es bei uns nie geben! Das End vom Lied, 14 Caches sind wir angegangen, 12 hatten wir gefunden, einer wurde gemuggelt und beim letzten hatte nach fast 3 Stunden Tour im Regen die Motivation nachgelassen.

Fazit: In Berlin Mitte gilt das Motto “Think Big”, an großen Plätzen werden auch große Cachebehälter Versteckt. Auf der ganzen Tour hatten wir nur 2 Micros. So habe ich mir meine 500er Tour vorgestellt. Vielen Dank an alle Owner für die schöne Runde und die mutigen Caches.

Woah ne, geht garnich!

Gestern scheine ich wohl eine Menge Glück gehabt zu haben mit dem WLAN. Denn heute kackt es die ganze Zeit ab und wenn ich mal eine Verbindung bekomme, die meist nicht länger als 20 Sekunden hält, dann ist sie etwa so schnell wie ein altes 56k Modem, dass sich 40 Leute gleichzeitig teilen. Da bringts mir nix, dass es kostenlos is.

Wie gut dass ich mein UMTS Stick mitgenommen hab, so habe ich wenigstens eine brauchbare Geschwindigkeit von 3,6 Mbit, dafür aber leider nicht unbegrenzt nutzbar (Tagesflat für 2,50 Euro). Wie gut dass Berlin eine großflächige UMTS- und HSDPA-Abdeckung hat.

Welcome to Berlin

Stuttgart Airport, 10:15 Uhr, die Frisur sitzt. Berlin Tegel, 11:10 Uhr, die Frisur sitzt immer noch. Welcome to Berlin, Willkommen im Urlaub! Nach einem etwas ruckeligen Flug sind wir gerade in unser Hostel direkt am Alexanderplatz eingezogen und ich stelle erstaunt fest, dass es kostenloses Internet gibt. Da ergeben sich natürlich auf einmal vollkommen neue Möglichkeiten der Geocaching-Urlaubs-Berichtserstattung.

Ich dachte eigentlich, dass das 3 m² Zimmer in Hamburg schon sehr klein war, mit einem Bett und einem Schrank. Jedoch stelle ich fest, dass es auch kleiner geht. Hier in Berlin sind es nur 2 m² mit einem Bett und einer Gaderobe an der Wand. Who cares!? Mitten drin statt nur dabei.

Jetzt noch ne Stunde aufs Ohr hauen und dann geht es auf Erkundungstour mit dem GPS-Gerät und die Caches im nahen Umkreis einsammeln. Der Erste ist im übrigen 7,5 Meter von der Hosteleingangstür entfernt. Ahoihoi! Bis später!

The Logbook Tales

Als Owner gewöhnt man sich ja eigentlich recht schnell daran, dass Logeinträge so minimalistisch wie möglich gehalten werden, dass Statistikcacher auch gern mal nur mit einem Smily oder sogar nur einem Punkt loggen. Da ist es schon eine Rarität, wenn interessante Hintergrundgeschichten zum Cache erzählt werden.
So z.B. einer der letzten Logs in meinem Mystery Cache “Unter dem Friedhof“.

Garmin GPS-Festival 2009

Per Email eingetroffen:

Am 19./20 September findet die Erstauflage des „Garmin GPS-Festival 2009“ statt. GPS-Einsteiger und -Experten begegnen sich auf dem Areal des Weltkulturerbes Zollverein in Essen erstmalig auf Augenhöhe. Es wurde eine Plattform geschaffen, die sowohl Anbieter von GPS-Produkten und -Dienstleistungen als auch GPS-Anwender gleichermaßen bedient. Beim „Garmin GPS-Festival 2009“ geben wir Ihnen die Möglichkeit sich im zukunftsträchtigen Markt der Satellitennavigation zu positionieren.

Weitere informationen unter gps-festival.de

Premium only für Bunkerwälder

Mittlerweile ist eine doch recht interessante Diskussion losgebrochen, bzgl. Premium only Cache und was die Beweggründe der Owner  die eigenen Caches so zu deklarieren. Ich selbst bin kein Fan von Premium only Caches und verstehe auch nicht unbedingt alle Begründungen der Owner, jedoch hat mich eine Mail von treemaster & espontas erreicht, was speziell die Bunkerwaldcaches angeht, an denen wir unsere Logprobleme hatten:


Auch wenn die Bunker gesprengt sind und eigentlich herrenlos im Wald verkommen, sind sie doch “Eigentum” des Landes und stehen unter Überwachung. Nach dem Theater mit den gefakten Koordinaten am Bodensee, die alle im Ried (Naturschutzgebiet) angesiedelt waren, und dem direkten Kontakt vom BUND an GS wurden einige offizielle Stellen hellhörig und haben angefangen zu suchen…. aus diesem Grunde wurden die Bunker und einige andere Caches “mal eben schnell” umgestellt um sie von der “öffentlichen” Karte verschwinden zu lassen.

Anbetracht dieser Tatsache ist es zwar sinnig die Caches im “Premiumbereich” zu verstecken, damit Koordinaten und Beschreibung nich öffentlich sichtbar sind, andererseits: Macht man sich strafbar wenn man diese Caches sucht? Fällt das nicht unter Hausfriedensbruch? Schließlich gehört das Gelände ja dem Land und die wollen ja ganz offensichtlich nicht dass man es betritt.
Ich bin jetzt kein Fachmann für Fragen des Rechts, aber wenn dem wirklich so sein sollte, kann man das eigentlich nicht gut heißen und ich meine auch dass auch hier die Groundspeak Guidelines etwas dagegen haben.
(jaja, ich weiß, jetzt kommen gleich wieder die ganz großen Pioniere mit “Du musst die Caches ja nicht machen. Es zwingt dich ja keiner dazu”)

« Vorherige Berichte