Wie es zum dpa Artikel über Geocaching kam

Hier ein Statement von Schnitzel, der zusammen mit der Höhenrettung zum Projekt Cave Event geladen hatte: Das project cave und die dpa

Geocaching bei n-tv (EDIT)

Moderne Schnitzeljagd Geocaching – Riskant für Teilnehmer und Umwelt so bei n-tv Online zu lesen. Naja, wie man es halt von den Medien gewohne ist. Es wird pauschalisiert und übertrieben.

Bei den angegebenen 25.000 Geocachingmitgliedern handelt es immerhin um ganz 0,034% der deutschen Bevölkerung. Ebenfalls handelt es sich bei den 1.400 T5er Cache bei einer Gesamtmenge von 100.000 gerade mal um 1,4%.
Oder den Satz etwas anders formuliert: Etwa 0,04% der deutschen Bundesbürger betreibt einen Outdoorsport, von dem maximal 1,4% Umweltgefährdend sein kann. Hallo!? Hat schon mal jemand die Abgase von dem polnischen Laster gemessen, der jeden Tag vor meinem Fenster steht!? Und dann heult man rum weil ein Promil an Geocachern in Höhlen klettern geht!?

Ebenfalls stimmt es nicht, dass (so wie von n-tv dargestellt) alle Geocacher T5er machen, denn dabei handelt es sich um den kleinsten Teil der als (Zitat) “Extrem- und Hardcore-Cacher” bezeichnet werden kann.

“Wenn sie mit unzureichender Ausrüstung und wenig Erfahrung in alte Schächte und brüchige Stollen einsteigen”. Ich glaube jeder Gesunde Menschenverstand wird einem daran hindern “mal so aus Spaß” sich in eine Höhle abzuseilen, wenn man davon keine Ahnung hat. Ich glaube es gibt keinen Geocacher der nicht vorher einen Kletterkurs gemacht hat, einen Experten dabei hat oder bereits vorher schon erfahrener Kletterer ist, wenn er sich irgendwo abseilt.

“Alte Bunker, Bergwerksschächte oder Naturhöhlen sind beliebte Verstecke. Viele werden mehrmals wöchentlich aufgesucht.” Der erste Satz stimmt. Auch der Zweite ist korrekt. Leider aber im Zusammenhang total falsch. Ich habe auch Caches die mehrmals in der Woche gefunden werden … die liegen dann aber weder in einem Bunker noch in einer Naturhöhle, sondern direkt am Autobahnkreuz oder am Hauptbahnhof.

EDIT:
Dank dpa-Ticker ist natürlich auch die gute alte Bildzeitung ganz vorn mit dabei: Geocacher ärgern Umweltschützer und Höhlenretter. Ganz wie man es von ihr erwartet, Qualitativ noch schlechter als n-tv!

EDIT:
Quasi gleicher Text 1zu1 wie bei n-tv bei Greenpeace Journal: Moderne Schnitzeljagd ärgert Umweltschützer

Gibt es denn keine Journalisten mehr? Schreibt denn jeder nur noch von der dpa ab, ohne auch nur ein bißchen selbst zu recherchieren?

Winterdepression vs. Sommerloch

Rückblick: November 2008, die Winterdepression hatte zugeschlagen, es ist einfach zu kalt zum Geocachen! Irgendwie konnte man keine so rechte Motivation aufkommen lassen sich nach draußen zu begeben.
Zeitsprung: August 2009, der Counter für August ist bei 1 (und das auch nur weil wir beim Spectaculum waren), der Counter für Juli konnte sich mit Müh und Not noch auf 6 retten. Nach der letzten Winterdepression sind wir jetzt wohl in ein tiefes Sommerloch gefallen, denn sowohl -5°C als auch +33°C ist echt nichts für so Weicheier wie wir es sind!

Den Vorsatz für dieses Jahr kann ich also getrost in die Tonne werfen, denn nach 230 Tagen in diesem Jahr haben wir gerade mal 155 Caches gefunden. Für einen 75 Cache-Defizit müsste wohl echt eine Powertour her … aber bei 33°C°? Niemals!

Noch 2 Tage bis zum GEOCACHIUM SPECTACULUM Event

Das kommt davon wenn man es sich nicht in den Kalender einträgt! Durch Zufall bin ich heute mal wieder auf den GEOCACHIUM SPECTACULUM Event gestoßen, über das ich sogar schon berichtet hatte. Erschrocken musste ich feststellen, dass ja in 2 Tagen schon das Vorglühen los geht!

ALso schnell noch ein paar lokale Geocacher zusammnen trommeln und zum Event anmelden! Bisher sind 227 Leute angemeldet … Naja, zum Mega Event reicht es dieses Jahr wohl auch wieder nicht :-)

TomTom kann keinen Stau umfahren

Der ein oder andere Leser mag sich vielleicht entsinnen, dass ich mir aufgrund mangelnder Führungsfähigkeiten meines Colorados ein TomTom zugelegt hatte, in der Hoffnung dass ich schneller und effektiver zum Ziel geführt werde.

Es wäre ja auch echt zu schön gewesen, wenn das so einfach mit dem TomTom funktioniert hätte. Auf unserem Weg nach Hamburg (630 km) hatten wir insgesamt 7 Staus. Von diesem 9 Staus wurden sogar ganze 7 dank TMC Empfänger auf dem Tomtom angezeigt. Was macht Tomtom? Nichts! Fahrzeit, 8 Stunden!
Rückweg von Hamburg nach Heilbronn. Gleiche Strecke, gleiches Auto, gleiches Navi. Nur dieses mal fährt ein Kollege ebenfalls von Hamburg los, jedoch ohne TomTom und nur mit einem NoName-Navi bewaffnet.
50 km vor Kassel, Staumeldung per TMC. TomTom reagiert nicht, also wird es wohl keine geeignete Umfahrung geben. 50 km später stehen wir dann immerhin 80 Minuten im Stau. Danke TomTom!
Dieses Schauspiel zieht sich dann noch etwas und wir stehen noch weitere 3 mal im Stau (obwohl sie vorher angezeigt wurden). Wir hatten sogar die Versuch gewagt selbstständig von der Autobahn runter zu fahren in der Hoffnung eine alternative Route zu finden … leider waren die einzigen Worte “Bitte wenden”.

Für den Rückweg brauchen wir dann wieder an die 8 Stunden. Leider wurde mir aber am nächsten Tag vom Kollege mitgeteilt, dass er es in etwas weniger als 6 Stunden geschafft hatte und in keinem Stau stand!
Spätestens in diesem Augenblick wäre mein TomTom an der Wand gelandet, wenn ich es in Reichweite gehabt hätte! Wie kann es sein, dass ein NoName-Navi für 80 Euro es schafft Staus selbstständig zu umfahren und mein TomTom für 170 Euro sagt mir beim Abfahren der Autobahn, dass  ich mich wieder anstellen soll?

Nun gut, es soll ja sowas wie “Bedienfehler” geben. Vielleicht war ich ja auch einfach nur zu blöd und hab den “Staus umfahren Haken” nicht gesetzt (leider konnte ich diesen Haken nirgends in den Einstellungen finden).Also habe ich eine Anfrage an den Support von TomTom geschickt, wie ich denn mein TomTom einstellen muss, damit es mich drum rum leitet.

Antwort vom Support:

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Sie koennen sich eine alternative Route erstellen lassen. Wenn Ihnen ein Stau gemeldet wird, tippen Sie auf den Balken bzw. auf den Punkt wo der Stau angezeigt wird.
Im Folgefenster koennen Sie dann die Route entsprechend veraendern.

Aahja! Sprich, TomTom ist selbst nicht in der Lage automatisch um den Stau zu navigieren, sondern man muss selbst von Hand eine Umfahrung der Einzelstücke eingeben.
Sorry TomTom, durchgefallen! Also dass ein Navi selbstständig einen Stau umfährt setzte ich voraus! Ich will mich nicht minutenlang während der Autofahrt um eine alternative Route kümmern müssen, mit einem Auge auf der Straße und dem anderen auf dem Display um die Route zu ändern.

Lebenszeichen

Ich wollte nur mal eben ein paar Wortfetzen in den Blog werfen als Lebenszeichen. Keine Angst, den Blog gibts noch und wenn ich Zeit finde werde ich auch wieder regelmäßig bloggen. Aber derzeit habe ich so viel um die Ohren, dass wir nicht mal mehr zum Geocachen kommen. Der Counter für Monat Juli zeigt gerade mal 5 … soviel zu den geplanten 31!