Produkttest – Mammut Moench Longsleeve

Laut Kalender ist Winter. Das heißt für mich eigentlich, dass vor der Haustür nen Meter Schnee liegt und dass ich mich beim Verlassen der Haustür zum geocachen dick einpacken muss. Leider ist das Wetter aktuell jedoch wenig konstant, letztes Wochenende wurde noch groß vor Blitzeis und Eisregen gewarnt und heute Abend erst meinte der Wettermann vom SWR, dass es diese Woche noch bis zu 18°C geben soll. Bei dem Wetter hilft nur eins: Zwiebellook! Möglichst viele Kleidungsschichten, um sich der wechselnden Wetterlage anpassen zu können.
Fast wie aufs Stichwort erreichte mich eine Anfrage der Bergfreunde.de, ob ich nicht mal wieder etwas im Outdooreinsatz testen möchte. Die Entscheidung fiel nicht schwer und so erreichte mich ein Tag später das neue Mammut Moench Longsleeve.
Wer sich in der Kollektion von Mammut etwas auskennt weiß, dass ihn für stolze 119 Euro kein einfaches Longsleeve erwartet, welches man es aus der eigenen Freizeitbekleidung kennt. Es handelt sich vielmehr um Funktionskleidung für die erste Bekleidungsschicht, oder wie der Fachmann so schön sagt Hightech-Unterwäsche für den Baselayer.

Zuerst mal zu den technischen Facts des farbigen Schmuckstücks: Es besteht zu 66% aus Polyamid, 24% Polyester und 10% Elastan, ist in den Größen S bis XXL, sowie jeweils in 4 unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich und wiegt in der mittleren Größe leichte 203 Gramm. Auf der Vorderseite ist ein halbhoher Reißverschluß, welche etwa bis zur Mitte der Brust reicht.
Gefertigt ist das Fleece aus Polartec Power Stretch Pro Gewebe, welches auch bei vielen großen und namenhaften Bekleidungsherstellern wie Marmot, North Face oder Moutain Hardware im Einsatz ist. Die fein gewebte isolierende Kusntstoffgewebe der Außenseite ist windabweisend und abriebfest, während die Innenseite etwas gröber gewebt ist und sich dadurch weicher anfühlt, was für einen optimalen Feuchtigkeitstransport sorgt.
Auch in der XXL Verison die mir vorliegt ist das Longsleeve sehr körpernah geschnitten, ohne dabei aber als eng oder spannend empfunden zu werden. Dies soll vor allem bei sportlichen Aktivitäten wie Klettern oder Laufen für eine gewisse Kompression sorgen.
Sehr positiv ist mir die Hautfreundlichkeit aufgefallen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass alle Übergänge sauber und mehrfach vernäht sind, damit keine kratzigen harten Kanten entstehen. Dies merkt man besonders im Bereich des Reißverschluss, da dieser von Natur aus immer sehr hart und kratzig ist und eher untypisch für Unterwäsche ist. Wie der Selbstversuch zeigte, wurde auch der “Barttest” erfolgreich bestanden, denn nichts Schlimmeres als scheuern am Hals oder gar ziehen an den Haaren.

Die Kernkompetenzen des Longsleeve zeigen sich besonders bei großer körperlicher Anstrengung und tiefen Temperaturen. Wichtig ist es, dass das Longsleeve so körpernah wie möglich getragen wird. Dank des hohen Stretchanteils passt es sich genau an und ist trotzdem bequem zu tragen.
Das Polartec Power Stretch Gewebe dient einerseits als Isolationsmaterial, damit der Körper nicht auskühlt, andererseits hat es einen hervorragendes Feuchtigkeitsmanagment, dass man bei hoher körperlicher Anstrengung nicht im eigenen Saft steht.
Sehr angenehm war auch der tiefe Reißverschluss, welcher für eine zusätzliche Luftzirkulation sorgt. Dank des Kunststoffgewebes war das Longsleeve bereits wenige Minuten nach dem Waschen wieder trocken.

Das Fazit ist wie üblich bei Mammut Artikel: Wer bereit ist ein paar Euronen mehr für seine Bekleidung auszugeben, erhält bei Mammut Spitzenqualität auf höchstem Niveau. Nach meinen bisherigen Erfahrungen haben ausnahmslos alle Mammutartikel eine sehr hohe Lebensdauer, was die Kosten somit auf die Zeit amortisiert.
Im Geocachingbereich bietet sich das Fleece vor allem im Winter für die T5- Kletterchaches an, da erst in der Kombination von Kälte und körperlicher Anstrengung die Stärken des Longsleeves zu tragen kommen.

USB-Sticks für den Outdoorbereich

Als platzsparendes Speichermedium, das heute auch immer mehr Kapazität bietet, sind USB-Sticks die meistgenutzte Möglichkeit, um Daten offline von A nach B zu transportieren. Sie sind praktisch und werden immer schneller, jedoch ist hierbei auch die Zuverlässigkeit wichtig. Denn wer möchte schon die Urlaubsfotos, für die auf der Speicherkarte kein Platz mehr war oder die Hausarbeit für die Uni verlieren, weil der Stick plötzlich nicht mehr funktioniert. Häufig ist dabei nicht nur das mehrfache Beschreiben des Flash-Speichers das Problem, sondern der schnelle Verschleiß des Materials im Alltag. Selbst mit einer Schutzschicht versiegelte Kontakte können korrodieren, wenn sie täglich im Einsatz sind. Am Schlüsselbund ist ein USB-Stick zwar immer griffbereit, wird dafür aber leichter beschädigt. Eine besondere Belastung stellen Wind und Wetter dar. Vor diesem Problem steht der Nutzer vor allem bei Ausflügen und auf Reisen, denn auch da möchte man heute seine Daten griffbereit haben.

So haben sich findige Hersteller eine ganz neue Kategorie von USB-Sticks ausgedacht: die Outdoor Flash Drives. Solche Sticks sollen dem Kunden die Sicherheit seiner Daten bieten, auch wenn täglicher Gebrauch und Umwelteinflüsse wie Nässe und Temperaturschwankungen eine Rolle spielen. Dies stellt eine ganz neue Herausforderung für die Qualität der Materialien dar. Denn es ist nicht schwer, einen Stick herzustellen, der unter Laborbedingungen, also normalem Luftdruck und 25°C Raumtemperatur perfekt funktioniert. Sobald die Umwelt aber ins Spiel kommt, sieht das anders aus. Bei Nässe etwa können metallische Komponenten leichter oxidieren. Hitze hingegen erhöht den Widerstand in elektronischen Bauelementen und lässt sie so schneller altern. Kunststoff wird spröde, der Stick kann zerbrechen.

Das sind nur einige Beispiele, wie erhöhte Anforderungen an solch ein Speichermedium zustande kommen können. Aber wie sieht die Umsetzung nun konkret aus?

Verschiedene Firmen setzen auf verschiedene Produkte. Die Sparte der Outdoor-Sticks beginnt bei einfachen USB-Stick Modellen, die für den täglichen Gebrauch als Anhänger am Schlüsselbund geeignet sind, und reicht bis zu dick gepanzerten Alleskönnern, die man zum Klettersteig mitnehmen kann. Die schlichten Schlüsselanhängermodelle sind meist aus metallischen Materialien von erhöhter Steifigkeit, um Zerbrechen zu verhindern. Dazu wird versucht, die Kontakte zu schützen, etwa durch spezielle Beschichtung oder auch durch eine flexible Hülle aus Gummi.

Eine Stufe belastbarer sind wasserfeste USB-Sticks. Hier gibt es verschiedene Ansätze, den Speicher resistent gegen Nässe zu machen. Vollständig abgeschlossene Sticks, die aussehen, wie aus einem Stück hergestellt, sind eine Möglichkeit. Hier kann die Passform jedoch Probleme machen, da die Bauweise oft zur Folge hat, dass diese Sticks unter hoher Spannung im USB-Slot sitzen. Man sollte dies deshalb vor dem Kauf testen oder die Maße überprüfen.
Eine andere Möglichkeit sind komplett gummierte Sticks. Diese haben Schutzvorrichtungen aus Gummi, etwa eine flexible Kappe, die das Eindringen von Spritzwasser verhindern sollen. Hier sollte man genau auf die Beschreibung des Herstellers achten, denn die Aussage, dass ein Stick einen bestimmten Wasserdruck verträgt, heißt keinesfalls, dass dieser zum Tauchen geeignet ist oder einen schweren Sturm mit durchnässter Jackentasche mitmacht. In jedem Fall aber sorgt die Verwendung einer breiten Gummihülle für erhöhte Stoßfestigkeit, sodass es dem Stick nicht nur nichts ausmachen soll, in der Pfütze zu landen, sondern auch nach Begegnung mit einem Wanderstiefel will dieser noch funktionsfähig sein.

Viele Outdoormodelle bieten über den Schutz vor Wind und Wetter hinaus noch kleine Extras, welche die Nutzerfreundlichkeit verbessern. Dazu gehören ausreißfeste Ösen für Bänder, sodass man den Stick umhängen kann oder die Befestigung der Kappe am Stick, damit auch diese nicht verloren geht. Eine große Auswahl an USB-Sticks und dessen Zubehör finden Sie bei www.cec-promotions.de

Fazit:
Durch die Verwendung von Materialien wie Gummi, Metallen und hochwertigen Kontakten sowie hitzeresistenter Elektronik ist es möglich, USB-Sticks nicht nur alltagstauglicher zu machen, sondern auch für den Gebrauch bei Wind und Wetter zu optimieren.