Das Geocaching-Handbuch für Anfänger

vor Äonen von Jahren, als ich mit dem Geocaching Blog angefangen hatte, kam in mir die Idee auf meine Erfahrungen und Erlebnisse beim Geocaching nicht einfach nur in Berichten nieder zu schreiben, sondern auch die wesentliche Essenz an Informationen auch in einer Art Handbuch zusammenzufassen. Aus diesem Grund erstellte ich schon Relativ früh die Unterseite “Handbuch“, welches mit der Zeit wachsen sollte.

Viele Jahre blieb es nun ruhig in dieser Rubrik, weshalb ich diese gerne wieder zum leben erwecken möchte, um vielleicht doch eines Tages Anfängern ein nützliches und vor allem kostenloses Handbuch zur Seite stellen zu können.

Den für mich wichtigsten Aspekt, das schützen der Natur, habe ich bereits ausgeführt. Auch einen wie ich finde “klassischen Fehler” zum legen von Geocaches habe ich bereits aufgearbeitet.
Leider gehen mir ab jetzt aber auch die Ideen aus, bzw. sehe viele Dinge vielleicht schon als selbstverständlich an um diese extra erklären zu müssen.

Daher meine Frage, was findet ihr gehört in ein solches Handbuch für Anfänger? Was sind eure Erfahrungen und auf was sollte man unbedingt hinweisen? Welche Fehler gilt es zu vermeiden und wie schafft man einen einfachen Einstieg in das Hobby Geocaching?
Schreibt eure Meinungen und Anregungen einfach in die Kommentare.

Produktvergleich: Mammut Needle vs. Mammut Redburn Pro

Mammut Redburn Pro und Needle Mittlerweile ist es nun fast auf den Tag genau 1 Jahr her, dass ich meine Mammut Needle Schuhe bekommen habe. Nach den ersten beiden Testwochen und er anfänglichen Begeisterung waren die Schuhe regelmäßig in Gebrauch und haben es auf ca. 300 km Jahresleistung gebracht, wovon circa 80% Asphalt, 10% Schotter und 10% Waldboden waren (geschätzte Werte). Bei den meisten Schuhen habe ich mittlerweile dran gewöhnt, dass diese nur 1-2 Jahre halten, weil die Sohle dann bereits einen starken Abrieb aufweist. Bei den Mammut Needle war nach einem Jahr jedoch die ganze Sohle schon durchgelaufen und es war bereits das Innenfutter zu sehen.

Mammut Needle Es wurde also dringend Zeit für einen Ersatz. Da ich nach wie vor von den Mammutprodukten und deren Qualität überzeugt bin (und da Mammut zu den zu den wenigen Herstellern gehört der Schuhe in meiner Größe 49 anbietet), sollte es wieder ein Schuhpaar aus dem Hause Mammut werden. Schon allein um einen direkten Vergleich möglich zu machen. Dieses Mal fiel die Wahl auf die Mammut Redburn Pro, ein Reise- und Urban Climbing Schuh welche ebenfalls wieder von Bergfreunde.de zur Verfügung gestellt wurden.

Mammut Redburn Pro und NeedleOptisch sehen sich sowohl Needle als auch Redburn Pro sehr ähnlich, zumal in meinem Fall beide Modelle auch noch Cyan sind, von den Eigenschaften liegen beide Modelle jedoch weit auseinander. Beide Modelle sind zwar laut Mammut in der Kategorie “Reisen, Urban Climbing” einsortiert, aber man merkt vor allem bei der Sohle erhebliche Unterschiede. Der Needle mit einem Flex Index von 4 hat eine sehr weiche Sohle, welche sich (mittlerweile auch aufgrund der starken Abnutzung) mit nur einem Finger komplett umbiegen lässt. Da er auch von der Form sehr stark an einen Kletterschuh erinnert, kann ich mir vorstellen, dass er vor allem für spontane Boulder-Kletteraktionen gut geeignet ist.
Der Redburn Pro hingegen mit einem Flex Index von 7 hat eine sehr harte und starre Sohle. Diese lässt sich selbst mit der ganzen Hand nur um ein paar Grad nach oben verbiegen. Diese Eigenschaften kennt man vor allem von alpinen Schuhen. Je schwieriger und spitzer das Gelände, desto verwindungssteifer ist die Sohle.

Grundsätzlich geht der Flex Index von A4bis A9, sowie zusätzlich B1 bis B3. Während A4 eine sehr weiche und biegsame Sohle hat, ist A9 sehr steif und für Steigeisen geeignet. die B-Stufen sind dann nochmal speziell für das Bergsteigen ausgelegt. Der Index A7 ist übrigens als mittelfeste Sohle und als erste Stufe mit aktiver Stützung definiert.

Mammut Redburn ProDer Mammut Redburn Pro hat auch noch die Geschwister Redburn Low, Redburn Low GTX und Redburn Mid GTX. im Vergleich zu diesen Modellen hat der Redburn Pro eine eine steifere Sohle (A6), einen Poro-Keil (die Erhebung unter der Ferse), eine Gummimischung in der Sohle mit stärkerer Haftung, sowie eine konventionelle Zungen-Konstruktion (der Teil unter der Bindung).
Im Vergleich zum Needle verfügen die Redburn Modelle über eine speziell entwickelte gripex Cougapproach-Sohle, sowie eine besonders steife “climbing zone” in der Spitze der Sohle.

Auch beim Halt und den Stützfunktionen lassen sich Unterschiede feststellen. Der Needle lässt sich fast wie ein Sneaker tragen, man kann also leicht rein und raus schlupfen. Für meinen Geschmack jedoch etwas zu wenig Seitenhalt, denn gegen Ende haben die Seitenteile soweit nachgegeben, dass ich sogar die Kante der Fußsohle spüren konnte.
Beim Redburn pro sieht das anders aus. Vor allem rund um den Knöchel lässt sich ein deutlich besser Halt feststellen. Die Seitenteile wirken auch etwas fester, dies kann aber auch daran liegen, dass der Needle bereits sehr ausgelatscht ist. Ob die neuen patentierten Seitenbänder vom Redburn Pro wirklich mehr halt geben, werde ich dann wieder in einem Jahr sehen.

Fazit:
Der Mammut Needle ist grundsätzlich kein schlechter Schuh, aber für meine Verwendungszwecke wohl nicht die richtige Wahl. Ich vermute dass man sich in der horizontalen Bewegung (also Klettern/Bouldern) mit ihm leichter tut, als in der vertikalen Bewegung (Wandern). Der Mammut Redburn Pro ist dagegen eher der kleine Bruder der großen Bergstiefel und hat entsprechend deren Eigenschaften geerbt. Die Sohle macht zumindest zu Beginn einen deutlich langlebigeren Eindruck. Ob sich diesr Eindruck auch bewahrheiten wird, werde ich wohl wieder erst in einem Jahr feststellen.