Geocaching ist auf dem Radar der Politik angekommen

In der Gemeinde Freigericht, in der Nähe von Frankfurt, stellten die Vertreter der CDU bei der letzten Gemeindesitzung einen Untersuchungsantrag ob durch Geocaching eine Umweltzerstörung entsteht. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Wie und warum es nun zu diesem Antrag kam darüber lässt sich wild spekulieren. Doch die Begründung der Umweltzerstörung durch Geocacher ist eines der Hauptargumente der Jägergemeinde, die die Geocacher schon länger aus ihrem Wald vertreiben möchte. Wie viel politisches Eigeninteresse der CDU und wie viel von anderen Interessengruppen beigesteuert wurde bleibt fragwürdig.

Woher auch immer die Idee hinter einem solchen Antrag kommen mag, so zeigt es doch mal wieder eine gewisse Inkompetenz der Politik, sich selbstständig mit Themen auseinander zu setzen. Eine kleine Eigenrecherche hätte schnell gezeigt, dass z.B. Projekte wie “Cache in Trash out” wohl eher gegenteiliges belegen.
Aber wahrscheinlich wollte sich mal wieder nur ein Politiker profilieren und die Meinung seiner privaten Interessensgemeinschaft durchsetzen.

[via Junge Piraten]

2 Kommentare zu “Geocaching ist auf dem Radar der Politik angekommen”

  1. [...] Donnerstag * Das Fotobuch von und über LostPlaces von Bernhard Hoecker ist erschienen * Geocaching auf dem Radar der Politik * Ein Tradi mit 7 Stages * Mullion X5000 und die PolizeiViel Hörvergnügen mit [...]

  2. Stephan sagt:

    Reine Lobbyarbeit …

    Meiner Meinung nach machen die “Hobbyjäger”, die Nachts mit Ihren teuren SUVs zu den Hochsitzen mitten im Wald fahren viel, viel mehr kaputt, als ein Geocacher, der vermooste Baumstümpfe oder vermodertes Holz durchsucht ;-)

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