Geocaching auf dem Android Tablet

Seit einiger Zeit bin ich in dem Besitz eines Dell Streak 7. Wie sich dem Name entnehmen lässt, handelt es sich um ein 7 Zoll Tablet (also größer als ein Smartphone mit normalerweise 4 Zoll, aber kleiner als ein iPad mit 10 Zoll) und somit ein weiteres technisches Spielzeug für die Geocachingjagd. Als Betriebssystem dient Andtroid 3.2. Da Dell bereits das Modell wieder aus dem Sortiment genommen hat, ist wohl leider mit keinem weiteren Updates zu rechnen.

Als Androidneuling ging es natürlich erst einmal an das große Ausprobieren der GeocachingApps. Im Google Play Store, wie dieser seit kurzer Zeit heißt, findet sich aktuell unter dem Suchbegriff “Geocaching” ganze 501 Einträge. Die meisten davon sind mehr schlecht als recht und sind eher eine Art Minitools die z.B. beim Umrechnen und Lösen von Koordinaten helfen. Da das generelle Angebot sehr groß ist, versuche ich zuerst eine brauchbare Lösung im Freewaresegment zu finden, wodurch die offizielle Groundspeak App mit 7 Euro direkt raus fällt.

Was auf den ersten Blick einen viel versprechenden Eindruck macht sind die Apps GeoBeagle, GeoHunter, c:geo, Maverick und Locus. Diese Apps werde ich in den nächsten Wochen und Monaten zusätzlich zum altbekannten Garmin mit auf Tour nehmen und auf Herz und Nieren testen, ob diese eine brauchbare Alternative zu den echten GPS Geräten bieten.

Da mir selbst noch etwas der Überblick bei den Unmengen Apps fehlt, bin ich über jeden Tipp dankbar!

6 Kommentare zu “Geocaching auf dem Android Tablet”

  1. Ich habe zwar kein Tablet, das wäre mir im Feld auch zu groß. Aber auf meinem Smartphone nutze ich c:geo, und damit bin ich hoch zufrieden.
    Zur Zeit teste ich ich auch den OpenCacheManager (OCM), den ich daheim auch am Linux-Desktop verwende. Ist vergleichbar mit GSAK, und hat in der mobilen Version noch Beta-Status. Schrottie berichtet hier immer wieder ausführlich drüber.

  2. Lönneberga sagt:

    Hallo, hier mal meine APP Auswahl:
    c:geo
    c:geo Anleitung (ist ein extra APP)
    Distance and arae measuremente
    CodeTabelle (von myGeotools … du kannst dir die Codes alle im Wlan ziehen und offline verwenden)
    QR Droid
    GCC
    Gc Tools
    WhereYouGo
    Challenges for Android

  3. HAE-Haie sagt:

    Wir haben auf dem Smartphone quasi immer c:geo genutzt. Aber spätestens seit der Version mit der neuen Live-Map merkt man: c:geo ist elend langsam. Da sich c:geo zur Umgehung der geocaching.com Nutzungsbedingungen als Browser ausgibt, lädt es bei Suchen, Cachebeschreibungen etc. immer die komplette Seite und parst sie dann für die eigene Anzeige. Grade in einer dichbedosten Stadt kann eine Umgebungssuche schon mal 5 Minuten dauern.
    Wir sind die Tage dann über Neongeo gestolpert, das man sich 30Tage anschauen kann, danach kostet die App etwas – allerdings weniger als die offizielle gc.com-App.
    Neongeo läuft über die gc.com-Api und ist deutlich schneller als c:geo, gerade im Bereich der Suche und Live-Karte. Ein weiterer Vorteil fürs Smartphone und den Volumentarif: Neongeo speichert sowohl Google-Maps/-Satellite als auch Openstreetmap-Karten auf dem Handy zwischen, wenn die Kachel einmal genutzt wurde.

  4. fabio sagt:

    hallo bei dem blogeintrag naujahrscache 09 sind 2 bilder dabei von einem bunkereingang bzw einer bunkeranlage mit dem grünen stahltor und dem schild nato 719 nebendran wo wurden diese bilder aufgenommen in der nähe von neckarsulm heilbronn wäre super wenn du mir af meine e-mail addresse schreibst. mfg

  5. Peter sagt:

    Ich nutze von Anfang an c:geo. für mich die beste App zum Cachen, leider wie schon erwähnt ohne offizielle API von Geocaching.com. Aber ansonsten vom FUnktionsumfang unschlagbar und super übersichtlich. Weitaus besser als die offizielle App.

    Zum Cachen eignet sich auch Locus, mit vielen zusätzlichen Features vorallem in der Proversion. Wer in dicht besiedelten Gebieten unterwegs ist, kann die Übersichtskarte mit Locus laden und von dort aus lässt sich auch der Cache dann gleich mit c:geo öffnen.

    Viel spaß beim testen.

  6. Michael sagt:

    Ich verwende GDAK. Das biete u.a. auch eine angepaßte Oberfläche für Tablets an. Kann mit Datenbanken aus GSAK oder GAPP befüllt werden, oder Caches per LIVE-API bzw. als Pocket Query importieren. Karten sind sowohl online als auch offline (OSM Mapsforge) möglich.

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