USB-Sticks für den Outdoorbereich

Als platzsparendes Speichermedium, das heute auch immer mehr Kapazität bietet, sind USB-Sticks die meistgenutzte Möglichkeit, um Daten offline von A nach B zu transportieren. Sie sind praktisch und werden immer schneller, jedoch ist hierbei auch die Zuverlässigkeit wichtig. Denn wer möchte schon die Urlaubsfotos, für die auf der Speicherkarte kein Platz mehr war oder die Hausarbeit für die Uni verlieren, weil der Stick plötzlich nicht mehr funktioniert. Häufig ist dabei nicht nur das mehrfache Beschreiben des Flash-Speichers das Problem, sondern der schnelle Verschleiß des Materials im Alltag. Selbst mit einer Schutzschicht versiegelte Kontakte können korrodieren, wenn sie täglich im Einsatz sind. Am Schlüsselbund ist ein USB-Stick zwar immer griffbereit, wird dafür aber leichter beschädigt. Eine besondere Belastung stellen Wind und Wetter dar. Vor diesem Problem steht der Nutzer vor allem bei Ausflügen und auf Reisen, denn auch da möchte man heute seine Daten griffbereit haben.

So haben sich findige Hersteller eine ganz neue Kategorie von USB-Sticks ausgedacht: die Outdoor Flash Drives. Solche Sticks sollen dem Kunden die Sicherheit seiner Daten bieten, auch wenn täglicher Gebrauch und Umwelteinflüsse wie Nässe und Temperaturschwankungen eine Rolle spielen. Dies stellt eine ganz neue Herausforderung für die Qualität der Materialien dar. Denn es ist nicht schwer, einen Stick herzustellen, der unter Laborbedingungen, also normalem Luftdruck und 25°C Raumtemperatur perfekt funktioniert. Sobald die Umwelt aber ins Spiel kommt, sieht das anders aus. Bei Nässe etwa können metallische Komponenten leichter oxidieren. Hitze hingegen erhöht den Widerstand in elektronischen Bauelementen und lässt sie so schneller altern. Kunststoff wird spröde, der Stick kann zerbrechen.

Das sind nur einige Beispiele, wie erhöhte Anforderungen an solch ein Speichermedium zustande kommen können. Aber wie sieht die Umsetzung nun konkret aus?

Verschiedene Firmen setzen auf verschiedene Produkte. Die Sparte der Outdoor-Sticks beginnt bei einfachen USB-Stick Modellen, die für den täglichen Gebrauch als Anhänger am Schlüsselbund geeignet sind, und reicht bis zu dick gepanzerten Alleskönnern, die man zum Klettersteig mitnehmen kann. Die schlichten Schlüsselanhängermodelle sind meist aus metallischen Materialien von erhöhter Steifigkeit, um Zerbrechen zu verhindern. Dazu wird versucht, die Kontakte zu schützen, etwa durch spezielle Beschichtung oder auch durch eine flexible Hülle aus Gummi.

Eine Stufe belastbarer sind wasserfeste USB-Sticks. Hier gibt es verschiedene Ansätze, den Speicher resistent gegen Nässe zu machen. Vollständig abgeschlossene Sticks, die aussehen, wie aus einem Stück hergestellt, sind eine Möglichkeit. Hier kann die Passform jedoch Probleme machen, da die Bauweise oft zur Folge hat, dass diese Sticks unter hoher Spannung im USB-Slot sitzen. Man sollte dies deshalb vor dem Kauf testen oder die Maße überprüfen.
Eine andere Möglichkeit sind komplett gummierte Sticks. Diese haben Schutzvorrichtungen aus Gummi, etwa eine flexible Kappe, die das Eindringen von Spritzwasser verhindern sollen. Hier sollte man genau auf die Beschreibung des Herstellers achten, denn die Aussage, dass ein Stick einen bestimmten Wasserdruck verträgt, heißt keinesfalls, dass dieser zum Tauchen geeignet ist oder einen schweren Sturm mit durchnässter Jackentasche mitmacht. In jedem Fall aber sorgt die Verwendung einer breiten Gummihülle für erhöhte Stoßfestigkeit, sodass es dem Stick nicht nur nichts ausmachen soll, in der Pfütze zu landen, sondern auch nach Begegnung mit einem Wanderstiefel will dieser noch funktionsfähig sein.

Viele Outdoormodelle bieten über den Schutz vor Wind und Wetter hinaus noch kleine Extras, welche die Nutzerfreundlichkeit verbessern. Dazu gehören ausreißfeste Ösen für Bänder, sodass man den Stick umhängen kann oder die Befestigung der Kappe am Stick, damit auch diese nicht verloren geht. Eine große Auswahl an USB-Sticks und dessen Zubehör finden Sie bei www.cec-promotions.de

Fazit:
Durch die Verwendung von Materialien wie Gummi, Metallen und hochwertigen Kontakten sowie hitzeresistenter Elektronik ist es möglich, USB-Sticks nicht nur alltagstauglicher zu machen, sondern auch für den Gebrauch bei Wind und Wetter zu optimieren.

2 Kommentare zu “USB-Sticks für den Outdoorbereich”

  1. Susi sagt:

    Das ist wirklich eine sehr gute Idee! Sicher hat inzwischen jeder einen USB-Stick. Gerade wenn der häufig in Benutzung ist, kann der Stick auch schnell mal kaputt gehen. Da ist dann Qualität gefragt. Und Sticks, die extra dafür ausgelegt sind, auch Wasser und extreme Hitze auszuhalten, haben sicher eine viel höhere Lebensdauer als “normale” Sticks.

  2. Jochen sagt:

    Top Sache aber wirklich sensible, wichtige Daten würde ich auf keinen Stick ziehen den ich zum “outdooren” mitnehme. Qualität hin, spezielle Materialien her, das Risiko ist mir dann doch zu groß. Für bisschen Musik oder so aber sicherlich ne gute Sache.

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