Ausflug mit Nebeneffekt

Als wir nach unseren ersten zwei erfolgreichen Caches zuhause waren ging es an die Planung für den nächsten Tag, denn es war ein Feiertag und es wurde gutes Wetter prophezeit. Da schon seit längeren auf unserer Ausflugsliste der Luisenpark in Mannheim stand, beschlossen wir diesen mal abzuhaken. Planungseifrig wie ich bin durchzuckte mit der Gedankenblitz: Andere Städte andere Caches!

Denn Vollprofis wie wir mittlerweile sind war ich der Meinung man könnte sich jetzt auch in Gebiete wagen die man nicht Stein für Stein auswendig kennt. Übrigens ist der Pocket Pc mit Bluetooth GPS Empfänger bereits in der Ecke gelandet, da er einfach zu ungenau und zu langsam ist, da bin ich mit altmodischen Stadtkarten aus Papier schneller!

Nachdem wir bis Mittags ausgeschlafen hatten ging es dann mit Klimaanlage und 30°C im Schatten Richtung Mannheim. Auf dem Tagesprogramm stand der Besuch im Luisenpark, 2 Caches in der Nähe davon und noch 2weitere beim Bahnhof.

Bereits bei der Ankunft in “Mannem” stellte ich fest das hier irgendwie mehr los war als es wohl sonst der Fall ist. Diese Vermutung bestätigte sich dann als ich diese zirkusartige Veranstaltung namens “Afrika Afrika” sah die genau mitten der beiden Caches lag. Somit konnte ich den Cache Mannheimer DIVA direkt abhaken, da der quasi mitten drin war und unmöglich muggelfrei zu bergen war (für alle die der Geocachingsprache noch nicht so mächtig sind: Muggels sind alle anderen Menschen die keine Geocacher sind. Diese sollte natürlich auch nicht wissen das sich an den Orten ein Cache befindet).

In der Hoffnung das es vielleicht doch noch weniger Leute werden ging es erst einmal in den Luisenpark, in dem es so einiges zu guckn gab. Vom Heilpflanzenkräutergarten bis zu Pinguinen wird vieles geboten und wir waren fast 3 Stunden am Wandern in diesem Park. Jedoch waren wir nach so vielen Stunden Laufen in brütender Hitze so erschöpft, das wir den Besuch in der Innenstadt absagten, was wieder 2 Caches weniger auf der Liste sind.

Summa summarum hatte ich noch einen einzigen Cache auf der Liste, Landesmuseum für Technik. Glücklicherweise lag das auch noch genau auf dem weg zu unserem Auto. Schlau wie ich bin hatte ich vorher alle Logeinträge, Fotos und Beschreibungen auf mein Poket PC kopiert (Paperless Caching), was die Suche ohne GPS Gerät erheblich vereinfachen soll.

Als Versteck kamen etwa 20 Bäume auf dem Parkplatz des Museums. Es waren 2 Reihen mit je 10 Bäumen. Es gibt also vier Möglichkeiten anzufangen und somit eine 25% Chance den Cache bereits in den erste 5 Bäumen zu finden, bzw eine 50% Chance die richtige Reihe auszusuchen.
Naja, ich muss glaub nicht erwähnen das wir genau die fasche Seite ausgesucht hatten und somit den Cache erst in Baum 19 von 20 gefunden hatten. Sah auch “toal unauffällig” aus wie wir um die Bäume geschlichen sind und die Wurzel mit einem Stock abgesucht hatten. Aber das gehört wohl zu dem Berufsbild der Geocacher möglichst “auffällig unauffällig” zu wirken.

Nach dem Fund ging es dann zurück zum Auto und die Klimaanlage auf Anschlag gedreht. Während der Rückfahrt gab es dann wieder die obligatorische Planung was man beim nächsten mal unbedingt mitnehmen muss zum Suchen, denn auch dieses mal hatten wir wieder die Handschuhe und Suchstöcke vergessen.

Ein Kommentar zu “Ausflug mit Nebeneffekt”

  1. [...] dem Ausflug in den Luisengarten mit Cache in Mannheim sollte der Tag aber noch nicht vorüber sein! Denn wieder in Heilbronn [...]

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