Neuer Lost Place Cache unter dem Friedhof

Wie sich am Wochenende rausstellte lag ich richtig mit meiner Vermutung, dass es unter dem alten Hauptfriedhof in Heilbronn noch einen alten Tunnel der ehemaligen Schmalspurbahn gibt. Der Weg dorthin war schon stark zugewuchert (laut Wikipedia fuhr der letzte Zug 1999) und es lagen auch schon einige Bäume auf den Gleisen, aber die starken Trampelpfade zeigten dass es dort wohl öfters Leute hin verschlägt. Glücklicherweise hatten wir gleich eine Dose mitgenommen um sie dort zu platzieren, nur stellt man in einem Tunnel schnell fest dass es dort keinen GPS Empfang gibt. Also musste die Parkkoordinate herhalten, schließlich ist es ja nicht besonderst schwer einen Tunnel zu finden wenn man einfach nur den Gleisen folgen soll ;-) Im übrigen stellten wir im Tunnel auch schnell fest dass wir hätten Taschenlampen mitnehmen sollen … wie unerwartet dass es auch tagsüber dort drin dunkel ist ;-)

Der Cache ist übrigens hier zu finden: Heilbronn History: Unter dem Friedhof (Lost Place)

Im übrigen waren einige Geocacher mal wieder besonderst eifrig in der Ausübung ihres Berufes als Geocache-Polizei, die für Recht und Ordnung sorgt. Denn es kann ja nicht angehen dass es einen Traditional Cache gibt bei dem die Koordinate nicht direkt auf den Cache zeigt.
Leider gab es nur direkt vor Ort keine Möglichkeit die Koordinate des Caches zu erfassen (Tunnel = kein Empfang) und bevor ich die Koordinate vom Eingang nehme, da nehme ich doch lieber die wo man parken kann und es los geht. Als Multi wollte ich ihn nicht machen, da es keine Stationen gibt und Mystery fand ich ebenfalls nicht besonderst passend.

14 Kommentare zu “Neuer Lost Place Cache unter dem Friedhof”

  1. HNXfindNix sagt:

    Oh, was macht denn der Blog aus meiner message?

    Da Du so nett zur Diskussion hier aufforderst:

    [Im übrigen waren einige Geocacher mal wieder besonderst eifrig in der Ausübung ihres Berufes als Geocache-Polizei, die für Recht und Ordnung sorgt.]
    Wenn ich diesen Kommentar im voraus gewusst hätte, wäre ein SBA-Log wohl angebrachter gewesen, um sich mal so richtig fett als Geocache-Polizei aufzuspielen.
    Ein Tradi muß da liegen wo angegeben, denn den will ich auch nur mit GPS ohne Papierzeug/PDA dort vorfinden können. Das werden die meisten Cacher auch so sehen – und die GC-Regeln übrigens auch.

    [Leider gab es nur direkt vor Ort keine Möglichkeit die Koordinate des Caches zu erfassen (Tunnel = kein Empfang)]
    Als sehr erfahrener Cacher solltest Du wissen, daß man Koordinaten auch projizieren kann. Das ginge hier auch, z.B. vom Tunnelportal aus 50m 180°. Dann als Tradi ok, evtl. noch mit Hint oder empfohlener Marschroute das Tunnelportal, bzw dessen Koordinaten.

    [Als Multi wollte ich ihn nicht machen, da es keine Stationen gibt und Mystery fand ich ebenfalls nicht besonderst passend.]
    Doch, genau das wäre viel passender gewesen.

    Aber weitaus schlimmer als das falsche Labeln des Caches:
    Wusstest Du, daß Du den Tunnel gar nicht fürs Cachen ‘erfunden’ hast? Nein, das war 0800Peter, der hier vor langer langer Zeit einen beinahe schon legendären Heilbronner Cache legte.
    Mit Deinem ‘Tradi’ baust Du hier eine Abkürzung in diesen wesentlich schwierigeren und um Welten aufwendigeren Multi.
    Das ist bäh! Aber ich will Dir hier keinesfalls Vorsatz unterstellen.
    Vielleicht hätte es aber auch nicht geschadet, die umliegenden Caches vorher näher zu betrachten…
    Mit den richtigen Koords hättest Du vielleicht sogar den 160m-Alarm der Reviewer ausgelöst und Deine Dose wäre gar nicht erst published worden.

    Viele Grüße,

    Matthias

  2. gps-guru sagt:

    … und wieder wurde aus einem genialen Lost-Place Multicache und F-U-Z-Y Hinweis in Heilbronn naemlich FE vom 0800Peter ein Drive In.

    Bin mal gespannt wan Wien74 faellig ist.

    Vielen Dank

  3. PU44 sagt:

    Nach der ganzen Klugscheißerei von einigen Cachern weiß nun auch der letzte Depp, dass hier in der Nähe ein Heilbronner Classic-Cache liegt. Ich denke etwas mehr Zurückhaltung und weniger Klugscheißerei über Cachelocation und Cachelabeling wäre hier angebrachter gewesen. Ich habe an der Cache- bzw. Startkoordinate auch erst einmal gestutzt, aber wenn man sich, was man ja eigentlich auch hin und wieder tun sollte, die Beschreibung in Erinnerung ruft, was ja auch kein Problem sein dürfte, falls man nicht gerade 100 Caches pro Tag suchen will, ist schnell klar, wo man suchen muss. Und dort wird man ja dann auch fündig, und das ist doch die Hauptsache! Liebe Cacher, seid doch bitte etwas toleranter anderen und vielleicht nicht ganz so erfahrenen Cachern gegenüber und auch etwas nachsichtiger bei der Beurteilung ihrer Locations und der Bezeichnung und Benennung ihrer Caches. Solange diese Caches nicht an unappetitlichen, unzugänglichen, verbotenen, lebensgefährlichen oder unauffindbaren Stellen liegen, ist doch noch alles im grünen Bereich.
    Tschüß
    Peter / PU44

  4. Jens sagt:

    Für alle die groß rumgejammert haben dass es ja kein Traditional ist sondern ein Mystery, für die kann ich die frohe Botschaft verkünden dass der Cache mittlerweile von einem Reviewer auf Mystery umgeswitcht wurde (wahrscheinlich gingen denen die Proteste wohl auch auf die Nerven und damit endlich Ruhe ist).

  5. lovertux sagt:

    Ich denke, dass der erste Gedanke vieler war, dass Jens mit Absicht keinen Multi daraus gemacht hat, weil er sonst die Koordinaten der Dose hätte angeben müssen und die dann zu dicht an FE dran wären. Stimmt zwar wahrscheinlich nicht, aber ich muss zugeben, dass das auch mein erster Gedanke war und der ist nicht so weit hergeholt.

    Mittlerweile glaube ich einfach nur, dass Jens gegen ein Best Practise des Geocaching verstoßen hat: Wenn man einen Cache legen will, sollte man zuvor alle Caches der Gegend gemacht haben. Dass er dann auch noch mit einem der besten Caches in HN kollidiert, provoziert natürlich Kritik. Und weil man die nicht so offen und direkt anbringen will, katalysiert sie sich an so Kleinigkeiten wie Cachelabeling und Versteckart etc.

    Ich finde es nur blöd von Jens, wie er bei Kritik reagiert. Der Cache ist nun mal falsch gelabelt und damit basta. Statt das als Anregung zu nehmen und einfach kommentarlos zu ändern mit “Geopolizei”-Rufen zu antworten ist genauso abgenutzt undifferenziert wie das beliebte “Micros sind Scheiße”, über die Jens sich gerne beschwert. Solche Phrasen dienen einfach dazu andere Meinungen abzubügeln und öffentlich abzuwerten. Es ist aber keine ernsthafte Auseinandersetzung damit. Manche Kritik ist nun mal hart, aber auch berechtigt. Und Fakt ist: Der Cache war falsch gelabelt und er ist quasi ein Spoiler für einen der besten Caches in Heilbronn.

    Wahre Größe hättest Du, Jens, bewiesen wenn du sogar gesagt hättest: “Leute, tut mir leid, ich wusste nicht, dass da schon ein Cache liegt. Ich mach das Ding wieder zu.” Denn genauso wie gilt, dass man nicht jeden Cache suchen musst, gilt eben auch, dass man nicht jeden Cache gelegt haben muss. Ich habe den Cache zwar noch nicht gesucht, aber ich habe ein ganz gutes Bild von der Situation und teile die Meinung von Kuki, HNXfindNix und dem guru.

    Gruß lovertux

  6. Anja sagt:

    jetzt muß ich doch auch mal was schreiben.
    ich finde es schade das es immer so ausarten muß in konflikte, missverständnissen und vielleicht auch ein wenig wut. als jens und ich dieses hobby angefangen haben, haben wir es bewusst gewählt. es ist ein hobby in dem man in der natur unterwegs ist und mal was anderes sieht. aber es kommt uns immer mehr so vor das es nur noch darum geh, wer ist der beste, wer hat hier recht, wer macht was falsch und wir als nächstes an den pranger gestellt.

    meiner meinung nach ist geocaching einfach nur ein HOBBY und kein lebensstil, etwas so wichtiges das ich es in meiner freizeit nur noch ausüben möchte und so leben will. es ist nur ein HOBBY. und das sollte es auch bleiben.

    es ist doch egal ob mal was falsch läuft, man lernt ja daraus. keiner ist perfekt. und deshalb reg ich mich nicht auf…. leben und leben lassen…

    wenn mir was nicht passt, dann geh ich der sache aus dem weg, d.h. ich mach einfach den cache nicht. keiner ist gezwungen ein cache zu suchen vom geocachung-blog team. KEINER!

    ich habe nichts gegen denkanstöße, aber wenn man durch eine gewisse wort wahl andere das cachen mieß macht, dass ist nicht mehr schön. das ist traurig. jens und ich überlegen schon ob es den ganzen stress wert ist, oder nicht. es macht kein spaß mehr ein cache zu legen, da eh immer wieder was nicht stimmt.

    bitte, bitte vergisst nicht, es ist ein HOBBY das spaß machen sollte und nicht in stress ausartet.

    liebe grüße
    anja geocaching- blog team

  7. Kuki (Marcus) sagt:

    Danke an lovertux, der Kommentar entsprich auch meiner Meinung, wenn auch wesentlich neutraler ausgedrückt :-) Nochmals sorry für den Tonfall, aber schon wieder ein schnöder Micro/Small, dann falsch gelabelt, unmittelbar neben einem vorhandenen Cache, trotz Hinweis von mir per mail auf die schon verwendete Location (ist die mail eigentlich angekommen?) und dann noch ein Megaspoiler in einem Log war einfach zuviel.
    Natürlich ist es nur ein HOBBY, aber wie bei so vielen anderen Hobbys gibt es auch beim Geocachen einfach gewisse Regeln einzuhalten, was bei dem enormen Zuwachs des Hobbies, den vielen neugelegten Caches und manchmal auch mangeldem gesunden Menschenverstand leider immer notwendiger wird. Darum sollte man sich beim Legen eines Caches einfach auch Gedanken zu evtl. betroffenen Cachern oder Caches zu machen, auch der voherige Kontakt zu anderen Ownern hilft oft Missverständnisse zu vermeiden.
    Wir hatten das Geocachen glücklicherweise schon zu einer Zeit entdeckt als fast jeder Cache noch lohnenswert war und man Filmdosen vorwiegend vom Fotografieren her kannte :-) Inzwischen muss man leider immer mehr Zeit darauf verwenden interessante Caches von 0815-Statistikmicros zu unterscheiden (ok, Statistikcacher haben dieses Problem nicht, die machen einfach alles :-)
    Wenn Ihr einfach ebensoviel Zeit und Aufwand in das Finalversteck investiert wie in die gutgemachten, informativen und ausführlichen Cachebeschreibungen steigert das die Qualität dieses Hobbys und somit den Spaß beim Suchen und Finden (und immer kuken ob nicht schon ne Dose liegt :-) Gruß Kuki

  8. PU44 sagt:

    lovertux schrieb:
    “… dass Jens gegen ein Best Practise des Geocaching verstoßen hat: Wenn man einen Cache legen will, sollte man zuvor alle Caches der Gegend gemacht haben. …”
    Hallo lovertux, wo hast denn Du diesen Schwachsinn aufgeschnappt?
    Wo steht denn geschrieben, bzw. seit wann ist es “best practise”, dass man alle Caches einer Gegend gemacht haben muss, bevor man selbst einen Cache legen darf? Was versteht man denn dann unter “der Gegend”? Ist es die Stadt, der Kreis, die Region, oder das Land?
    Was mir immer wieder auffällt, ist die Tatsache, dass es einige Cacher gibt, die sich, wegen ihrer langjährigen Cacherei, ihrer vielen Founds, oder was weiß ich, aus was für einem Grund, berufen fühlen, die moralische Instanz der Cachergemeinde zu sein. Es gibt für das Cachen bestimmte Regeln, die auch von jedem eingehalten werden sollten, denn jedes Spiel (und das ist das Cachen für mich) macht nur Spaß, wenn sich auch alle an die dafür gültigen Spielregeln halten. Darüber hinaus brauche ich aber keine selbsternannten Gurus oder Moralprediger, die mir vorschreiben wollen, wie ich Caches zu legen oder zu finden habe. Ich bin selber dazu in der Lage, die Spielregeln zu erkennen und auch einzuhalten.
    Tschüß
    Peter / PU44

  9. HNXfindNix sagt:

    [wenn sich auch alle an die dafür gültigen Spielregeln halten. ]

    Genau, Du hast es erfasst :-)
    - ein Tradi ist ein Tradi und muß folglich an den genannten Koords liegen.
    - Wer weiß DASS dort ein Tunnel ist, dem hätten die Koordinaten des Fe schon irgendwie suspekt vorkommen können. Den Schwachsinn von wegen umliegende Caches anschauen bevor man dort einen legt hab ich auch schon mal wo gelesen – aber offensichtlich ist es zumindest in manchen Fällen doch nicht sooo entsetzlich schwachsinnig.
    - In andere Caches (hier komplizierterer Multi) einen Spoiler-’Tradi’ einzubauen gehört sich nicht. Dafür braucht man keine Regeln, das versteht sich von selbst.

  10. PU44 sagt:

    Lieber HNXfindNix,
    bitte immer genau lesen, was geschrieben wurde und das dann auch genau so (und nicht irgendwie interpretiert) wiedergeben .
    Ich habe geschrieben:
    “Hallo lovertux, wo hast denn Du diesen Schwachsinn aufgeschnappt?
    Wo steht denn geschrieben, bzw. seit wann ist es “best practise”, dass man alle Caches einer Gegend gemacht haben muss, bevor man selbst einen Cache legen darf?”
    Du schreibst aber:
    “Den Schwachsinn von wegen umliegende Caches anschauen bevor man dort einen legt hab ich auch schon mal wo gelesen – aber offensichtlich ist es zumindest in manchen Fällen doch nicht sooo entsetzlich schwachsinnig.”
    Also “gemacht haben” und “anschauen” ist ein Unterschied, wie Tag und Nacht!
    Dass man sich die Gegend, wo man einen Cache legt, daraufhin anschaut, ob dort schon einer liegt, ist ja wohl selbstverständlich. Denn wenn man das nicht selbst macht, wird es spätestens der Reviewer tun.
    Es ist aber schon recht schwachsinnig, von anderen zu verlangen, dass sie erst alle Caches “machen” müssen, bevor sie einen legen dürfen. Gell!
    Im Übrigen wusste Jens wahrscheinlich überhaupt nicht, dass in der von ihm gewählten Location ein anderer Cache liegt. Das wussten sicherlich auch bisher alle die nicht, die diesen von Sagen umwobenen Cache bis jetzt noch nicht gefunden haben. Dass diese Cacher jetzt mehr als einen Superspoiler zu diesem Cache bekommen haben, ist nicht die Schuld von Jens, der das gar nicht wusste, sondern das “Verdienst” einiger Cacher, die die Klappe nicht halten konnten und sich unbedingt in diesem Forum outen mussten. Zum Beispiel der GPS-Guru:”… und wieder wurde aus einem genialen Lost-Place Multicache und F-U-Z-Y Hinweis in Heilbronn naemlich FE vom 0800Peter ein Drive In.” Wobei er entweder den Weg von der Parkmöglichkeit zu Jens’ Cache nicht kennt, oder nicht weiß, was ein Drive In ist. Denn ein “Drive In” ist der Cache von Jens auf gar keinen Fall.
    Tschüß
    Peter

  11. Jens sagt:

    Den Cache Fe kannte ich durchaus (als Icon auf der Karte) jedoch hatte ich mich nie nach ihm auf die Suche gemacht. Ich hatte ihn mir auf der Karte auch genauer angesehen, bin aber davon ausgegangen dass 1. der Hinweis von Stage 1 in dem Wohngebiet über dem Tunnel liegt 2. der Final wo ganz anders in Heilbronn liegt.
    Im übrigen hatte ich ein paar Tagen vor diesem Beitrag hier noch geschrieben dass ich in Google Maps ein paar alte Bahngleise gefunden habe die still gelegt sind und ich mir die mal etwas genauer anguck in der Hoffnung einen Lost Place zu finden und dort einen Cache zu legen. Wenn ich Fe gekannt hätte, hätte ich mich wohl kaum die Mühe gemacht einen eigenen unweit davon zu legen.

    Zur Äußerung sich alle Caches in der Gegend anzusehen, das habe ich durchaus gemacht, aber wie gesagt beim Fe vermutete ich dass er wo ganz anders liegt.
    Zur Äußerung alle Caches in der Gegen zu machen: na da wünsche ich dir aber viel Spass in Hamburg oder anderen Geocache-Ballungsräumen. Denn dann dürften da ja weniger als eine Handvoll Geocacher Caches legen weil die alle Caches kennen. Insofern kann man es als nicht verallgemeinern oder als “ungeschriebene Regel” festlegen alle Caches machen zu müssen bevor man einen eigenen legt.

  12. lovertux sagt:

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es mittlerweile ist einen Cache zu verstecken. Man muss an soooo viele Sachen denken und nicht nur die Regeln von GC. Und dann kommen da so ein paar Typen her und watschen einen mit ein paar Kommentaren ab. Ich weiß, wie sich das anfühlt: als ob jemand Dein eigenes Kind mit ner Nadel piekst und Du dabei zugucken musst. Und warum ist das so? Weil jeder das persönlich nimmt. Das ist auch ganz klar. Schließlich ist ein Hobby was sogar sehr persönliches. Das müssen sich die Logger klar machen. Aber wer es sich noch mehr klar machen muss, ist der Owner. Seid ich erkannt habe, dass ich Logs IMMER persönlich nehme, geht es mir besser. Ich habe nämlich angefangen, meine eigene Reaktion auf Logs oder Kommentare immer erst mal zu hinterfragen. Ich rege mich also über Logs erst mal nicht mehr auf, ignoriere sie und schaue sie mir ein paar Tage später noch mal in Ruhe an. Dann erst frage ich mich: Ist der Logger ein amtlich anerkanntes Arschloch oder nicht? Wenn nicht, wird er aus seiner Sicht einen Grund haben, das so zu schreiben, oder er war in diesem Moment eindfach nur gedankelos. Wenn er einen Grund zu haben scheint, kann ich da ein klitzekleines Körnchen Wahrheit drin sehen? Könnte ich was tun an meinem Cache, um das zu beheben? Wenn ja, bin ich bereit es zu tun? Dann lass ich das nochmal ruhen und dann setze ich zu einer Antwort an. Mit der Zeit habe ich erkannt, dass die wahren Arschlöcher diejenigen sind, die gar nichts sagen oder hintenrum. (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel)

    Ok, meine Äußerung alle Caches der Umgebung zu machen lässt wohl etwas zu viel Interprätationsspielraum zu.

    Was die Aussage nicht meinte: ich meinte nicht, dass Jens & Anja erst mal ALLE Dosen in ganz Heilbronn suchen MÜSSEN. Das haben nur die “Gurus” gemacht (sorry für das Wortspiel) und das würde bedeuten, dass nur diese Caches legen dürften. Was für ein Quatsch! Sogar in meinen Augen.

    Ich präzesiere das mal ein bisschen: Man SOLLTE MÖGLICHST alle UNMITTELBAR benachbarten Caches besucht haben. Das sind erstens nicht viele (meistens nur einer) und zweitens ist die Kollisionswahrscheinlickeit bei diesen am größten. Schon ab dem ersten Cache habe ich dies so praktiziert und es ist nicht viel Aufwand, der zudem noch Spaß macht, denn schließlich sind wir in erster Linie Sucher, ne?

    Und dass das Best Practise ist, gerade in Gegenden mit hoher Cachedichte, scheint mir offensichtlich: Ich mache mir nicht einen Haufen Arbeit mit Dose und Beschreibung und was weiß ich nicht noch alles, nur um beim Veröffentlichen des Caches vom Reviewer eine auf die Mütze zu bekommen. Also mache ich mir ein möglichst vollständiges Bild von der Lokation. (Bitte das Wort “möglichst” beachten!) Die benachbarten Caches gehören dazu, besonders wenn es Multis sind. Und jetzt erzählt mir nicht, dass das nicht jeder von Euch in der ein oder anderen Art macht. Probleme kann es trotzdem noch geben, das ist klar – die Frage ist natürlich nur: wie weit sollte man gehen, um MÖGLICHST sicher zu sein? Aber dass ich mir zumindest um die wenige hundert Meter entfernt liegenden Caches nochmal intensiv Gedanken mache bevor ich die Dose lege, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Suchen ist aber trotzdem immer noch besser, denn dann weiß man es mit Sicherheit. Im Prinzip haben Jens und Anja das auch gemacht. Den Anschein hatte es zunächst für Außenstehende aber nicht. Deswegen kam die Kritik, was auch verständlich ist.

    So jetzt mal @Jens&Anja: Schade dass Ihr Euch mit Fe so intensiv auseinandergesetzt habt und es dann bei den Vorbereitungen zu Eurem eigenen Cache nicht “geschnaggelt” hat. Bei mir war genau das der Fall: Mir fiel der Tunnel ein und ich dachte: “Mann, was für ein geiles Versteck! Da pack ich einen Cache hin!” und dann fielen mir die Äußerungen ein in den Logs von Fe:”Echt geile Lokation!”, “Cooler Lost Place!”, “Bestes Cache in HN” und so weiter. Und damals war ich erstens noch mehr Newbie als ihr beide jetzt (40 Funde!) und der Cache war noch wesentlich seltener gefunden worden (weniger Logs, aus denen man was rauslesen kann) und unbekannter war er noch obendrein. Trotzdem fiel es mir direkt wie Schuppen von den Augen und ich wollte nur noch eins:”Ich muss dieses verflixte Rätsel lösen, um mir Gewissheit zu verschaffen!” Dabei muss man das gar nicht, zumindest für die Gewissheit… Ich war so unerfahren … Wenn man die Logs durchliest, merkt man dass es noch ein paar Leuten genauso erging.

    Nun, geschehen ist geschehen und es hilft nicht weiter, darüber zu lamentieren was passiert ist oder warum man es nicht hat vermeiden können. Was Ihr Euch jetzt fragen solltet: Was können wir tun, um das Problem zu entschärfen? Möglich wäre z.B. die Logger zu kontaktieren, die da erst einen Spoiler draus gemacht haben, damit sie ihre Logs wieder ändern. Dann solltet Ihr drüber nachdenken, den Link zum Blog aus den Kommentaren rauszunehmen. Vielleicht fällt Euch ja noch mehr ein. Wenn nicht, auch nicht schlimm.

    Jedenfalls will Euch keiner “ungeschriebene Regeln” aufzwängen. Wenn man so was von mir behauptet, fühle ich mich schon ziemlich angegriffen. Versuchen Eure Meinung zu ändern, das ja, aber nicht aufzwängen. Manche Schreiber stellen sich beim “Eure Meinung ändern” halt a bissele ungeschickt an, na und? Letztlich ist doch alles gut, was dazu beiträgt, die Qualität der eigenen Caches zu optimieren, oder?

    So, das soll es jetzt mal gewesen sein. Ich hoffe wir lernen uns mal kennen und dann könen wir das gerne auch nochmal persönlich besprechen. Bis bald im Wald (ich hass diesen Spruch, aber er passt einfach).

    Euer lovertux

  13. PU44 sagt:

    Ich würde vorschlagen, dass man beim nächsten Unterländer GC-Stammtisch GC17D6E (z.B. am Freitag 29 Februar 2008) mal ‘ne Friedenspfeife miteinander raucht, natürlich nur im übertragenen Sinne (wg. Rauchverbot!).
    Viele Grüße
    Peter / PU44

  14. [...] Fehlern lernt man, daher waren wir dieses mal vorher so schlau und haben uns alle Caches in der Nähe [...]

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