Ein Fabidoo GeoKret

Wie vor einiger Zeit berichtet bin ich neulich zufällig auf die Fabidoo-Figuren gestoßen die man individuell mit Bildern und Fotos von sich bedrucken kann. Ein paar Tage später hatte ich dann ein sehr interessantes Telefongespräch mit einem der Machern dahinter, da diese zuvor noch nichts von Travelbugs oder Geocaching gehört hatten. Nach etwas Aufklärungsarbeit im Bezug auf Geocaching und Travelbugs entwickelte sich im Gespräch dann die Idee man könnte doch die Trackingcodes direkt auf die Figuren aufdrucken, gesagt getan. Da ich selbst aber gerade keinen Travelbug zur Hand haar und um auch gleich auf einen neuen Trend aufzuspringen, beschlossen wir keinen Travelbug zu machen, sondern einen GeoKrety.

Vielen dürfte GeoKrety bereits ein Begriff sein. Für alle die es noch nie gehört haben: Dabei handelt es sich quasi um die kostenlose Variante der Travelbus von Groundspeak. Um einen Travelbug auf die Reise zu schicken muss man sich einen Dogtag kaufen (um die 6 Euro einer) auf der ein Trackingcode steht. Mit diesem Kettchen schickt man dann seine Figur auf die Reise.
Bei GeoKrety funktioniert das etwas anderst. Man legt einen neuen GeoKret an und erhält sofort einen Trackingcode (kostenlos), diesen kann man dann auf ein kleines Kärtchen schreiben dass man seiner Figur umhängt und dann auf die Reise schickt.

Ich also dann ein GeoKret angelegt und den Jungs von Fabidoodie Gestaltung überlassen. Letzten Freitag fand ich dann auf meinem Postkasten ein kleines Päckchen mit einem Fabidooaufkleber. Auf der Figur selbst waren jetzt die ID der Figur untergebracht, der Trackingcode und noch ein paar Domains.

Großer Vorteil: Dogtags, bzw Annhänger auf denen der Trackingcode steht kann nicht mehr verloren gehen und ist untrennbar mir der Figur verbunden da es ja direkt aufgedruckt ist. Für den ersten Fabidoo GeoKret habe ich aber trotzdem noch diesen kleinen “Ausweis” ausgedruckt mit allen Codes und Anleitung da eben doch noch nicht jeder von GeoKrety weiß und wie es funktioniert. Generell lässt sich aber jeder Code aufdrucken, auch die von Groundspeaks Travelbugs.

Die Fabidoofigur selbst beseht aus einem Kunststoff der sich (meinem Empfinden nach) anfühlt wie die Plömpel auf Bügelbierflaschen. Die Oberfläche ist mit einem ungiftigen Lack überzogen der die Figur wasserfest macht und auch gegen ausblassen schützt.

Am Samstag hatte ich dann den Geokret Fabidoo im Kaudenwald ausgesetzt mit dem banalem Ziel “Einmal um die Welt”. Der Weg des Fabidoos kann hier verfolgt werden. Je nachdem wie die Resonanz ist, wird es dann vielelicht auch speziell fürs Geocaching eine Fabidoo Grundform geben auf die man die Codes und Anleitung etwas besser aufdrucken kann.

2 Kommentare zu “Ein Fabidoo GeoKret”

  1. [...] etwas verwechselt – es ist kein Travelbug sondern ein GeoKrety … Was der Unterschied ist, beschreibt Jens ziemlich einleuchtend auf seinem Blog. Schön finden wir folgendes Zitat: Die Fabidoofigur … beseht aus einem [...]

  2. [...] Jens Stelmaszyk vom Geocaching-Blog schickte vor einiger Zeit ein von uns gesponsertes fabidoo auf Weltreise. [...]

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