Log by view

Ich glaube so ziemlich jeden Geocacher ist dies schon passiert: Man kommt an der Cachearea an, sieht sogar schon das Versteck in dem der Cache ist, jedoch kommt man nicht ran da ein Muggel sich direkt davor platziert hat. 1. Problem: Der Muggel erweckt nicht den Anschein in naher Zukunft von diesem Ort zu verschwinden. 2. Problem: Man ist gerade auf einer größeren Runde und hat einfach nicht die Zeit solange zu warten bis der Muggel weg ist. 3. Problem: Die Runde befindet sich vielleicht noch in einer Region in die man sehr selten bis gar nicht mehr kommt. Was tun?

In der ungeschriebenen Bibel der Geocacher verbietet es ganz klar die Moral den Cache als Found zu loggen. Nur wer sein Autogramm in das Logbuch gesetzt hat darf ihn auch online als Found loggen.

Aber was wenn man ihn doch loggen will? Schließlich hat man die angegebene Stelle mit (oder ohne) GPS gefunden und hat sogar das Versteck selbst gesehen, es gab nur technisch keine Möglichkeit an das Logbuch ran zu kommen. Die andere Alternative wäre sich den Cache trotzdem zu holen, mit der Gefahr natürlich das Versteck preiszugeben und der Wahrscheinlichkeit dass es gemuggelt wird.

Da muss ich sagen: Lieber Log by view als geloggt und gemuggelt! Denn wenn der Cache erstmal weg ist haben alle nachfolgenden Cacher die A-Karte und der Owner muss zusehen den Behälter zu ersetzen.

5 Kommentare zu “Log by view”

  1. . sagt:

    “Die andere Alternative wäre sich den Cache trotzdem zu holen, mit der Gefahr natürlich das Versteck preiszugeben und der Wahrscheinlichkeit dass es gemuggelt wird.”: Das ist keine Alternative! Auch wenn man noch so “statistikgeil” ist, sollte man keinen Cache vosätzlich gefährden!!!

    Ich finde, es eine Entscheidung des Owners, ob er Fotologs erlaub, weil es z. B. vor allem um die Location geht, oder nicht, weil es ihm vielleicht auch um den Cache selbst geht.

  2. Jens sagt:

    Also ich als Owner bitte sogar um einen Fotolog bevor ein Cache vorsätzlich gefährdet wird.

    Und ich glaube so selten ist dies nicht, denn wenn ich sehe mit welcher Gewalt und Vandalismus unsere Caches gesucht wurde, ohne Rücksicht auf Versteck und Umgebung, solche Geocacher loggen auch vor Muggels!

  3. Winni sagt:

    Wenn ich eine Aufgabe gelöst habe, das Versteck klar vor mir sehe, aber eben nicht loggen kann, dann lass ich es eben. Ich selbst weiss das ich da war und habe wahrscheinlich schon die Location oder die Aufgabe genießen können. Das ist für mich das Wichtigste, nicht der Log an sich.

    Wer es gerne lückenlos und perfekt organisiert hat, soll es doch so wie es ist dem Owner schildern….da hat dann bestimmt jeder Verständnis.

    Viel ärgerlicher fände ich es wenn ich 11 Stationen eines 12 Stationen Multis gemacht hab und am 12.ten WP lungert dann jemand rum der mich am Weiterkommen hindert…grrrrrrrr!!!!!!!

  4. just sagt:

    Ich finde der “Papier Log” gehört einfach dazu. Jeder kann es ja halten wie ein Dachdecker, aber ich finde das ist einfach Teil des Spiels. In dem beschriebenen Fall würde ich ein DNF loggen, die Koordinaten des Finals (falls es kein Tradi war) irgendwo weglegen (meistens als Bookmark zum entsprechenden Cache) und wenn man mal irgendwann in der Gegend ist, wird geloggt.

    Aber jeder Jeck ist anders, hab ich mal irgendwo gelesen ;)

    Gruß

    just

  5. hmichel777 sagt:

    kein Eintrag – kein Log – sonst könnte ich mich auch mit dem Tele auf der Kamera vor die T5-Caches stellen und die Dosen von weit weg fotografieren – zählt ja wohl auch nicht!?

    Muss man eben wiederkommen. So ist das eben.

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