Softwaretest: Geolog

Seit langem gibt es jetzt mal wieder einen Test/Anleitung zu einem Programm dass einem beim Geocaching-Alltag hilft. Heute hat es das Programm Geolog von Fogg. Es ist ein kleines Konsolenbasiertes Tool (also ohne grafische Oberfläche), dass die eigenen Logs von Geocaching.com laden kann um diese dann zu speichern und grafisch in Tabellen oder sogar Google Maps darstellen kann.

Software: Geolog 2.01
Entwickler: Fogg
Homepage: Geolog
Kosten: Freeware

Testsystem: PC, Windows Vista

Generelle Benutzung
Da das Programm wie bereits Konsolenbasiert ist, ist es in der Handhabung sehr einfach, denn man muss im wesentlichen eigentlich nichts machen außer ein paar Fragen zu beantworten, Anhand deren Antworten dann die gewünschten Dateien generiert. Da das Programm auf Englisch ist und vielleicht nicht jeder weiß was manche Fragen bedeuten, habe ich dieser der Reihenach wie Sie das Programm stellt übersetzt (natürlich nur Sinngemäß) und erklärt. Der große Vorteil, hinter jeder Frage ist bereits eine Standardantwort hinterlegt. Man muss also in der Regel nicht mal was eingeben, da die Standardantwortfast immer zutrifft. Um also den Standardwert zu nehmen, einfach Enter drücken.

  1. Als Erstes möchte das Programm den Benutzername von Geocaching.com wissen. Einfach Name eingeben und Enter drücken.
  2. Als nächstes wird das Passwort benötigt, um sich bei Geocaching.com einzuloggen um die benötigten Informationen laden zu können. Benutzername und Passwort werden in einer eigenen Profildatei gespeichert. Wer dies nicht will kann sich auch einfach selbst auf der Internetseite einloggen und dieses Feld dann dafür leer lassen.
  3. Soll eine HTML Datei erstellt werden mit den eigenen Logs. Die Standardantwort ist “ja”. Also einfach leer lassen und Enter drücken.
  4. Soll die Index.html (Also die Startseite) in allen Unterseiten verlinkt sein? Dies ist durchaus zu empfehlen, da man von überall aus wieder auf die Startseite kommt. (Standard, Ja)
  5. Soll eine leere Indexseite in jeden Bilderordner, aus Sicherheitsgründen erstellt werden? Dies verhindert dass man eine Auflistung aller Dateien bekommt und stattdessen auf die jeweilige Indexseite landet. (Standard, Ja)
  6. Sollen Geocaching.com Smilies Bilder in Textsmilies umgewandelt werden? (Standard, Ja)
  7. Soll eine Find-Statistik der eigenen Caches erstellt werden? (Standard, Ja)
  8. Wie lange soll gewartet werden, bevor nach neuen Finds geschaut wird? Angabe in Tagen. Dies ist der Zeitraum in dem dass Programm nach neuen gefundenen Caches schaut und die HTML Seiten aktualisiert. (Standard, 1)
  9. Soll ein eigener Texteditor verwendet werden um eigene Werte oder Kommentare einzufügen. Hierfür den Pfad zum Editor eingeben. (Standard, Keiner)
  10. Soll ein Kopierbefehl eingefügt werden? (Standard, kein Kopierbefehl)
  11. Soll ein Proxyserver verwendet werden? Dies hängt davon ab wie Ihr, bzw da wo das Programm ausgeführt wird, ins Internet kommt. Normalerweise wird aber keiner verwendet. (Standard, Nein)
  12. Um den Geocaching.com Server nicht zu überlasten gibt es eine Standardwartezeit bevor eine neue HTML Seite aufgerufen werden kann. Die Standardzeit beträgt 3 Sekunden. Wie lange soll gewartet werden? (Standard, 5 Sekunden)
  13. Wie lange soll gewartet werden bis das nächste Bild angefordert wird? (Standard, 3 Sekunden)
  14. Soll eine Goole Map mit den Caches angezeigt werden? (Standard, Ja)
  15. Auf welche Koordinate soll die Karte zentriert sein? Den Latitude-Wert in Dezimalzahl. (Standard Latitude-Wert 50.85)
  16. Longitude Wert der Koordinate. Ebenfalls als Dezimal. (Standard, 10.3)
  17. Zoomlevel der Karte. Wert zwischen 1 und 20. (Standard, 11)
  18. Zoomlevel für besondere Caches (Standard, 13)
  19. Um eine Google Map zu erstellen und einzubinden, muss man sich bei Google registrieren und benötigt einen Key (Dies gilt nur wenn man es im Web verwenden will). Anmeldung..Der Key kann auch nachträglich eingegeben werden in der profile.txt Datei. (Standard, Kein Key)
  20. Es kann auch eine GPX Datei verwendet werden um Caches in der Nähe anzuzeigen. Dafür den Pfad zur Datei eingeben (Standard, nonear)
  21. Es kann auch eine GPX Datei verwendet werden um Caches die man noch suchen will anzuzeigen. Dafür den Pfad zur Datei eingeben (Standard, noplan)
  22. Alle Informationen werden in einem Ordner gespeichert, hierfür den Pfad angeben (Standard, aktuelles Verzeichnisgcdir)
  23. Der Ordner ist nicht vorhanden, soll er erstellt werden? (Standard, Ja)

Das war es auch schon! Ab jetzt heißt es warten! Je nachdem wie viele Logs man hat, kann dies durchaus einige Stunden dauern, denn wir erinnern uns dass das Programm gefragt hat wie lange zwischen den einzelnen Aufrufen gewartet werden soll.

Nachdem das Programm fertig ist mit röteln befinden sich im zuvor angegebenen Ordner einige Dateien, unter anderem eine index.html. Nach einem Doppelklick erscheint im Browser dann eine Seite mit “Gefunden”, “Nicht gefunden”, “Gelegt” und “Karte” unter denen man dann die jeweiligen Caches findet.

Fazit:
Ein nettes kleines Script mit dem man mal sieht wo man eigentlich schon war und wo man was geloggt hat. Besonderst praktisch und ansehnlich finde ich die Google Maps Karte. Ein weiteres tolltes Feature ergibt sich übrigens aus dem Zusatzskript Ocprop, mit dem man die gesammelten Daten von Geocaching.com zu Opencaching hochladen kann. Das erspart das doppelte loggen von Caches.

2 Kommentare zu “Softwaretest: Geolog”

  1. Gecko-1 sagt:

    Kann dir nur zustimmen. Benutze die beiden Scripte schon länger. Mit OCprop scheint es aber im Moment etwas Probleme zu geben, was den Bildupload betrifft.

  2. Quyen Modisett sagt:

    Interessanter Blog-Post ! Hast du auch irgendwo einen Twitter-Button? Würde gerne teilen ;)

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