Burgfest mit Cachingtour


Für dieses Wochenende stand ein Burgfest in Gemmingen auf dem Plan. Natürlich hatten wir es uns schon angewöhnt nach Caches in der Näher oder auf der Strecke zu Suchen, wenn wir irgendwohin wollten. Dementsprechend stand dieses mal auf dem Cacheplan der Wasserturm in Böckingen, der Wasserturm in Schwaigern und das Tor in Richen.

Auf der Hinfahrt hatten wir uns für den schwaigerner Wasserturm und das Tor in Richen entschieden, dann zur Burg um sich das Spektakel anzuschauen und auf dem Rückweg dann noch kurz in Böckingen am Wasserturm vorbei.

Leider funktionierte es nicht ganz so wie geplant, denn die Ausfahrt nach Schwaigern hatten wir sauber verpasst und beschlossen den Cache auch auf dem Rückweg zu machen. Somit ging es weiter nach Richen, leider hatten wir uns auch auf der Strecke “etwas” verfahren (Heilbronn – Moskau – Sibieren – Richen ;-) ).

In Richen dann endlich angekommen stellten wir recht schnell fest dass das gesuchte Tor direkt in der Innenstadt steht und gegenüber eine art Biergarten ist (ich muss nicht erwähnen das am Wochenende bei hohen Temperaturen Biergärten gut besucht sind!). Also schlichen wir unauffällig wie immer um das Tor rum, jedoch war auf dem ersten Blick nichts zu erkennen. Der Hinweis sagte uns das der Cache 8 cm hinter dem Tor in der Mauer stecken sollte. PUSTEKUCHEN! Wir suchten eine dreiviertel Stunde aber vom Cache keine Spur. Wir fanden zwar einige Meter hinter dem Tor eine löchrige Mauer, jedoch machte diese einen so instabilen Eindruck das wir lieber keinen der vielen Steine entfernen wollten.

Nach insgesamt einer Stunde brachen wir die Suche ab, schließlich standen ja noch einige andere Sachen auf dem Tagesplan. Im Übrigen:Ein paar Monate später schaute ich mir den Cache in der Beschreibung nochmal an und da war als Hinweis 8 METER hinter dem Tor angegeben, also genau in der Mauer an der wir waren. NA SUPER!

Kurz nach der Niederlage in Richen kamen wir in Gemmingen an, jedoch hatte keiner von uns auch nur einen Schimmer wo dort die Burg sein sollte, also kurvten wir durch das komplette Dorf bis wir irgendwann im Steinbruch raus kamen von wo aus man die letzten Kilometer laufen musste. Der Besuch war eigentlich recht nüchtern: 15 min Fußweg vom Steinbruch rauf zur Burg, 5 eur Eintritt, 10 min auf dem Gelände rumgelaufen, 15 min Rückweg zum Auto. Nach unserer Niederlage wollte einfach keine gute Stimmung mehr aufkommen, daher ging es recht schnell weiter zum nächsten Cache und dort wieder ein paar Glückshormone ausströmen zu können.

Auf der Landstraße Richtung Schwaigern sahen wir auch schon den Wasserturm, war nur noch die Frage wie hinkommen? Nach etwa 10 min ohne Straßenkarte, Navi oder sonstigen Hilfsmittel erreichten wir den Turm.

Hier war es schon etwas leichter mit dem Finden, denn wir hatten Spoilerbild und Beschreibungen dabei mit deren Hilfe wir kurzerhand den Cache in den Händen hielten. JUHU! Da war es wieder, dieses Glücksgefühl! Nicht lang aufhalten, gleich weiter zum nächsten!

Beim Böckinger Wasserturm war es wieder der gleiche Ablauf: Ankommen, Spoilerbild auspacken, Versteck suchen, Loggen, wieder verstecken und zurück zum Auto. Auch dieser Cache war sehr einfach. Lediglich die Kindermuggel ein paar Meter weiter machten uns ein wenig sorgen.

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