Cache Container

Es ist ein ganz klarer Vorteil wenn ein Cachebehälter einen natürlichen “Stealth-Mode” besitzt, so dass der Behälter auch beim Erblicken eines Muggels nicht gleich als Cachecontainer erkannt wird. Tuppernboxen fallen da ganz klar raus, wer eine sieht macht sie auch auf! Filmdosen sind auch nicht gerade der Renner. Schon einige male musste ich die Dose aus dem Müll fischen, weil es ein Muggel für Müll hielt.

Am Wochenende jedoch bin ich jetzt schon das zweite mal auf einen Cachecontainer gestoßen, der die ideale Tarnvorrichtung schon mitbringt! Ein Kabelkasten! Im inneren waren zwei Magnete und der Kabelkasten hing an einem Metallträger. Selbst wenn ein Muggel diesen Kabelkasten sieht, wird er kaum daran rumspielen und schon garnicht als Müll deklarieren. Im inneren haben zwei Filmdosen ohne Probleme platz und das Gehäuse selbst ist auch Wasserdicht.
Nach meinen Erkenntnissen mit diesem Behälter gibt es zwei Schwierigkeitsgrade: Den Deckel gibt es ganz schlicht zum überstülpen der dann einrastet und abdichtet, oder es gibt auch die Möglichkeit ihn mit 4 Schrauben zu fixieren. Das macht es dem Geocacher dann natürlich auch schwieriger ans Logbuch zu kommen. Diese Kabelkästen gibt es bei Amazon schon ab 79 Cent, oder eben beim nächsten Baumarkt.

Kleiner Tipp noch für alle Suchenden: Kabelkäste in die keine Kabel reinführen, sollte man sich etwas genauer anschauen ;-) Und auch Kabelkästen die an Metallträger “geschraubt” sind, scheinen nicht zufällig dort positioniert zu sein.

7 Kommentare zu “Cache Container”

  1. rehwald sagt:

    Was heißt denn keine Kabel reinführen? Da kann man doch 1-3 Kabelstücke als Attrape noch dranbasteln und fertig ist die perfekte Tarnung. Vor allem kann man die Dinger noch viel offensichtlicher anbringen als eine Filmdose. Nur der Eigentümer des bedosten Objektes sollte nicht unbedingt von diesem zusätzlichen Feature zu überascht sein, sonst geht es wieder los mit den Zeitungsmeldung zum Thema Bombe und Geocacher…

  2. Nordlichter sagt:

    Also bei meinem Cache wirst auch sowas finden.
    Ein Kabel führt auch dahin, aber nicht rein. Es hängt quasi einfach nur so da rum.

    Aber ja, sie sind nett. ;)

  3. Jens sagt:

    @rehwald:
    Nunja, Bombendrohungen hin oder her. Pauschal gesagt basieren Bombendrohungen und deren Entschärfungseinsätze ganz klar auf Informatiosnlücken, und zwar auf Seiten der Polizei.
    Wer also einen urbanen Cache legt wo die Vermutung groß ist, dass in absehbarer Zeit die Polizei mit Sprengknopf davor steht, der kann der Polizei auch einfach selbst bescheid geben, vorab wohlgemerkt.
    Man kann jeden Cache bei der Polizei bekannt geben, ich habe bisher auch noch nicht gehört, dass die Polizei dies abgelehnt hat und zur Entfernung des Caches aufgefordert hat.

  4. lovertux sagt:

    Ist doch gut, wenn keine Kabel reinführen, dann merkt der geneigte Geocacher, dass er was gefunden hat. Einem Muggel fällt das sowieso nicht auf. Eine zu perfekte Tarnung kann nämlich dann wieder die Lebensdauer des Caches beeinträchtigen. Nämlich dann, wenn die Jungens und Mädels zu lange Suchen müssen.

    An einem muggeligen Ort muss man die richtige Balance zwischen Tarnung und Findbarkeit erzielen. Der Cache den Jens meint, hatte sogar mal ein Geocaching-Symbol außen draufgemalt. Das ist jetzt aber schon verblasst.

  5. Jens sagt:

    Ich denke die Kabel entscheiden ganz klar über den Schwierigkeitsgrad. Denn der erste Kabelbox-Cache den ich hatte (bei dem ich natürlich nicht wusste dass er in der Kabelbox ist) musste ich ewig Suchen. Erst durch den Nebensatz in der Beschreibung “bitte Schraubenzieher mitbringen” war klar dass der Cache nicht unter einem Stein liegt.

  6. rehwald sagt:

    Ich meinte ja auch damit sowas wie nicht dem Besitzer bekanntes Anbringen z.B. am Rathaus oder einem Ministerium. Und klar machen es Kabel schwieriger ;-) .

  7. Posaunenclaus sagt:

    Auch ich hab mal so einen Cache gefunden, in Pforzheim, der hieß 400 Volt.

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