Neuer Travelbug-Klon Missiontag

Gerade bin ich über Googlewerbung auf einen neuen Travelbug-Klon namens Missiontag gestoßen. Eigentlich ist es auch nur ein Klon wie Geokrety auch, nur dass auf den eigentlich interessanten Punkt “Geocaching” verzichtet wird! Missiontag hat überhaupt nichts mit Geocaching zu tun und weicht auch etwas vom “Weitergabeprinzip” ab, jedoch merkt man, dass hier sehr stark von Groundspeak abgekupfert wurde!

Hier mal ein Auszug aus der Beschreibung wie es funktioniert:

Damit die Gegenstaende ihre Mission erfuellen koennen, werden sie unter den Agenten weitergegeben. Bei jeder Uebergabe (‘Transfer’) bestaetigen die Agenten ihre Mithilfe bei der Mission durch einen kurzen Text (‘Log’) und ein Bild. Zusaetzlich kann man die Route des Missiontags auf einer Karte verfolgen.

Fuer das Loggen erhalten die Agenten Punkte in Abhaengigkeit von der Summe der Zeit, die vergeht, bis sie selbst und der nachfolgende Agent den Missiontag uebergeben haben. Hierdurch soll ein zuegiger und zuverlaessiger Transfer erreicht werden.

Also iiirgendwie habe ich das Gefühl, dass sich dieses Portal nicht groß durchsetzen wird! Ich soll Gegenstände von anderen Leuten weitergeben, dass aber nicht über Zwischenbehälter (Cachebehälter) funktioniert sondern direkt von Hand zu Hand, wofür ich dann Punkte bekomme je nachdem wie lange ich dafür gebraucht hatte.

Mit Missiontag kann man große Gegenstaende sehr preiswert verschicken

Auch wenn ich den werten Gelben Riese namens DHL und Post nicht mag, so würde ich es doch trotzdem lieber bei denen abgeben, als meinem Paket einem “Agenten” zu übergeben und hoffen dass es ankommt. Ich will garnich wissen wieviele Travelbug und Geocoins verschollen gehen, da werd ich sicherlich keine “Wertgegenstände” verschicken!

Das Weitergabeprinzip basiert übrigens auf einer Ideen, die man bereits aus Businesscommunities wie Xing kennt. Denn so heißt es: Man kennt jeden Menschen auf der Welt über maximal 8 Zwischenpersonen. Und über dieses Prinzip hofft Missiontag werden dann auch die Sachen weiter gegeben. Leider konnte ich noch keine Zahl auf der Seite finden wieviele Mitglieder es bereits gibt, aber diese Zahl ist jedoch sehr ausschlaggebend ob sowas funktioniert … oder eher nicht!

2 Kommentare zu “Neuer Travelbug-Klon Missiontag”

  1. Benjamin sagt:

    Ich bin selbst ein begeisterter Geocacher. Als ich meinen ersten Travelbug verschickt habe, war ich voller Erwartungen. Diese wurden aber nach kurzer Zeit getrübt, da mein gutes Stück mehrere Monate im selben Cache lag und nicht mitgenommen wurde. Nachdem ihn viele Geocacher als “gesehen” geloggt hatten, wurde er endlich aus seinem Versteck geholt. Viele Leute machen sich nicht die Mühe und nehmen Travelbugs mit, da sie ja die Punkte auch für das “sehen” bekommen.
    Es dauert immer sehr lange bis etwas bei den Travelbugs passiert. Es spielt ja keine Rolle, ob man den Travelbug ein ganzes Jahr lang in der Schublade zu Hause einstauben lässt.
    Ich selbst habe ein Travelbughotel. Hier sehe ich auch noch, daß die Travelbugs, die zum Beispiel nach Italien sollen, einfach nach Norden mitgenommen werden. Und dies, obwohl ich extra die Cacherdose in Nord- und Südabteilungen getrennt hatte. Dies hatte nur zum Ergebnis, daß die Leute lästerten, weil die Dose für die Travelbugs zu klein geraten sei.
    Daß außerdem viele der schönen Travelbugs gemuggelt werden, wurde ja schon erwähnt.

    Dies alles führte zu der Idee, die 3 großen Nachteile der Travelbugs in einem neuen Produkt zu umgehen:
    - beschränkte Größe
    - langsame Weitergabe
    - Muggelgefahr

    Missiontags (Anhänger mit Aufgabe) ist kein Klon. Es hat nichts mit Geocachen zu tun. Wer so wie ich gerne Schätze in der Natur sucht, der kann dies unabhängig von Missiontag tun. Genauso, wie Leute, die gerne Gegenstände über Bekannte verschicken wollen, dies tun können ohne von Geocaching etwas zu wissen.
    Bei Missiontag kann ich mir selbst die Person aussuchen, die den Gegenstand annimmt. Ich kenne sie quasi persönlich.
    Missiontag ist auch kein Ersatz für DHL oder UPS. Dies zeigt sich auch in den Missiontags, die im Moment existieren. Kein Mensch würde mit der Post ein leeres Buch verschicken, in das jeder sein Lieblingsrezept schreiben soll. Es sind eben Gegenstände mit Aufgaben, wie die der Travelbugs. Aber es sind auch andere Aufgaben, wie die der Travelbugs, die zu 90% einmal um die Welt reisen wollen.

    Die Anzahl der Benutzer ist im Moment unerheblich. Das ganze Prinzip funktioniert erst richtig gut (genauso wie das der Travelbugs) mit einer großen Community. Würde es erst seit 2 Monaten das Geocaching geben, dann wäre es nicht sinnvoll über die mögliche Funktion von Travelbugs eine Aussage zu machen.

  2. [...] Geocaching-Blog.de » Neuer Travelbug-Klon Missiontag Jens schreibt über Missiontags – travelbugartige “Anhänger mit Aufgabe”, die zwar nichts mit Geocaching zu tun haben, aber sicher auch Geocacher begeistern können. Besonders aufschlussreich ist der erste Kommentar zum Text. [...]

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