Geocaching ohne GPS-Gerät? So geht es!

Ist das nicht ein Widerspruch in sich? Denn Geocaching bedeutet ja Schatzsuche mit Hilfe des GPS-Gerätes, schließlich sind alle Angaben ja in Himmelskoordinaten definiert. Aber nein es ist kein Widerspruch, denn Geocaching geht ganz klar auch ohne GPS Gerät!

Man mag es kaum glaub, so subtil es auch klingen mag, das Geocachin-Blog.de Team besitzt KEIN GPS-Gerät! Und wie man unten an den Countern sieht haben wir bereits die 70er Grenze erreicht! aber wie geht das? Hier ein paar Tipps und Tricks wie man auch ohne GPS-Gerät eine erfolgreiche Geocache Suche erleben kann.

GPS-Geräte für den Outdoor Bereich sind teuer, da brauchen wir gar nicht diskutieren, jedoch ist Geocaching nicht nur den “reichen Leuten” vorbehalten. Im übrigen bieten mittlerweile sogar die ersten Autonavigationssysteme (z.B. TomTom 6) die Möglichkeit das Ziel als Koordinate einzugeben.

Eigentlich ist es ganz einfach, es bedarf lediglich etwas mehr Vorbereitungszeit im Gegensatz zum Geocachen mit GPS-Gerät. Was man jedoch braucht ist ein guter Drucker und wie üblich einen Internetanschluss ;-)

  • Als erstes Sucht man sich wie üblich einen Geocache in der Datenbank (z.B. bei Geocaching.com)
  • Die komplette Beschreibung mit Logeinträgen ausdrucken. Denn so mancher Logeintrag hatte dann vor Ort den versteckten Hinweis um den Cache zu finden.
  • Danach die Koordinate kopieren und in ein eine Onlinekarte werfen, mein persönlicher Favorit ist hier Google Maps. Dort auf Hybrid schalten das man sowohl die vektorisierten Karten hat und besonderst wichtig das Satellitenbild.
  • Dort druckt man sich dann zwei Karten aus: einmal eine Gesamtübersicht wie man zur Cache Area kommt und dann eine direkt von der Cachestelle mit der höchst möglichen Auflösung (so das man wenn möglich jeden einzelnen Baum sieht).

Das war es auch schon! Mit Hilfe dieser Ausdrucke (Cachebschreibung, Logeinträge, Gesamtübersicht, Detailkarte) lassen sich die meisten Geocaches finden. Also ich sag mal Caches bis zu einer Schwierigkeit von 3 bis 4 kommt man allein mit Hilfe dieser Ausdrucke recht weit.

Wie bereits erwähnt haben wir mit dieser Methode an die 70 Caches in unserer Region gefunden. Es empfiehlt sich jedoch als Anfänger Caches zu nehmen die einen Hinweis haben und ein Spoilerbild. Wenn man dann mal die die ersten Caches gefunden hat bekommt man ein Gespür dafür wo Caches versteckt sind und man kann sich an schwierigere ohne GPS Gerät wagen.

Viel Spass beim ausprobieren! ;-)

20 Kommentare zu “Geocaching ohne GPS-Gerät? So geht es!”

  1. [...] Geocacher haben doch zu Google eine ganz besondere Beziehung. Wir zoomen uns mit Google Earth oder Maps vom Wohnzimmer bereits bis an das Cache-Versteck heran, schauen uns bereits in der Gegend um, z.B. auf der Suche nach guten Parkmöglichkeiten oder planen [...]

  2. bick-fm sagt:

    Ja!!!
    Geht sehr gut und ist vor allem Anfängern, wie mir, zu empfehlen. Ich meine, falls man geocaching “nur mal testen” will oder sich kein gerät leisten kann, heißt das nicht, dass man nur mit jemandem gehen kann, der ein GPSr besitzt. Viel Spass beim Caching, bick-fm.

  3. schmitty sagt:

    Wow, bei 70 Caches macht das wieviel Farbausdrucke?

    Also du hast ja richtig Kohle!

    happy hunting!

    schmitty

  4. Julian sagt:

    Also, ich habe mal versucht einige caches im Raum saarbrücken ohne gps-gerät zu finden, aber ich denke dass es doch ein erheblicher vorteil ist wenn man eines besitzt. Ich denke ich versuche mir über die dauer der osterfgerien eins auszuleihen. Ich hab mich jetzt durch die telefonauskunft geklingelt, da kam nix brauchbares bei raus, jetzt versuch ichs mal beim Tourismusbüro Saarbrücken, mal schaun was bei rauskommt =)

  5. Julian sagt:

    *grml*… die haben auch keine geräte zu verleihen, ich komm wohl um nen kauf nicht rum

  6. Geomandi sagt:

    Ich cache seit einem Jahr ebenfalls ohne GPS – und es funktioniert (meistens) super, bis jetzt habe ich ohne GPS über 150 Caches geschnappt. Wenn immer möglich suche ich an Regenabenden neben google earth bzw. google maps nach weiteren Karten, Stadtplänen (GIS!) etc. aus der jeweiligen Gegend. Auch ich drucke mir pro Cache eine A4-Seite aus und lege die nach dem “Find” ab, evtl. versehen mit einigen Notizen. Die paar Cents für den Ausdruck reuen mich nicht, denn beim Betrechten kann / könnte ich zu jedem der Caches eine wilde, verrückt, lustige, … Geschichte erzählen, denn wer cacht, des kann was erleben, auch ohne GPS …

  7. AndyHN sagt:

    Für alle, die mal ein GPS leihen möchten vielleicht einen Tip:
    Unser Kreismedienzentrum verleit sowas. Einfach mal bei Euerm nachfragen – vielleicht auch mal in einem Outdoorshop bei einem netten und freundlichen Händler eins zum ausprobieren leihen…
    Grüße
    Andy

    PS: ich geh mit – hatte aber vorher schon eins für den Wassersport :-)

  8. froschengel sagt:

    mal ne frage wenn man den ersten standort gefunden hat wie macht man dann ohne gerät weiter?

  9. Bobschmidt sagt:

    sehr gute Frage würde ich auch gerne Wissen bitte bitte bitte.
    wenn es einer weiß dann antworte >x<

  10. odio sagt:

    Da hilft nur eins, suchen, suchen und nochmals suchen. Wenn man den Standort ermittelt hat, dann heissts nach dem cache ausschuahalten. In ´Verbindung mit dem Nasmen, der Beschreibung und in ganz schwieriegen Fällen auch mit dem verschlüsseltem Hint losgesucht.
    Ich benutze ein PDA mit Cachewolf drauf. Nagefangen hab ich mit einem PDA und TOMTOM und einer Menge Papier um die Caches ausgedruckt dabei zu haben. Mit Cachewolf allerdings ist es Papierlos möglich, auch wenn man keine Wunder bezüglich der Geschwindigkeit und der Genauigkeit des GPS erwarten sollte.

  11. Caine sagt:

    Also ich habe bis jetzt 103 ohne gps gefunden…auch welche in Kroatien usw…mittlerweile habe ich mich schon so drauf eingeschossen, dass ich kaum noch Probleme habe…jedenfalls bei tradis ;-)

    Die Google maps bilder lade ich mir auf die psp…so erübrigt sich das ausdrucken…

  12. Cecilia-Jen May sagt:

    geocaching ohne gps.. wenn mans nur mal probieren will ist das ganz gut… aber wenn man sich immer alles ausdruckt kann man sich auch gleich ein gps kaufen. Außerdem wie kriegt man koordinaten von einem ort raus wenn man selber einen cach versteckt?
    Liebe Grüße
    Cecilia-Jen

  13. Amy sagt:

    Hey, ich betreibe Geocaching auch ohne GPS und hab auch schon nur durch spoilerbilder und hints viele Gefunden :-) mit der Zeit hat man den dreh raus zb. typische verstecke ausfindig gemacht und schnell geloggt.
    habe zuerst mit einem Cacher der ein GPS hat gesucht aber wie das leben so spielt ging verbindung durch Missverständnisse in die Brüche und seit dem versuche ich es halt ohne GPS
    momentan noch alleine aber ich muss sagen zu zweit hat die Schatzsuche mehr Spass gemacht zu dem man ja das Erfolgserlebnis teilen konnte :-)

  14. DieSense sagt:

    Ich bin begeisteter Cache Jäger und hoffe das viele Leute ohne GPS Gerät suchen.
    Es ist spannend und ein Abenteuer zugleich nur mit Karte und Kompass die Caches zu suchen und zu loggen.
    Das GPS Gerät ist in meinen Augen nur ein überteuertes Hilfsmittel, welches einem die Beobachtungsgabe, das Feingefühl und den Spass am Geocachen wegnimmt!
    Ich habe jeden meiner (hart) erarbeiteten Caches mit Fahrrad, Kompass und der guten alten Karte gesucht und gefunden und werde so auch weiter machen.
    Ich hoffe das wenigstens ein Paar Leute meiner Meinung sind.

  15. _Sven sagt:

    Ich nutze auf dem iPhone ja die Geocaching.com-App. Da gibt es auch die Google.Maps Option. Sehr hilfreich. Super-App.
    Grüße S.

  16. Burt_Munroe sagt:

    Ich gucke mir generell meistens erstmal auf der karte an, wo die caches ungefähr sind. mein etrex ist 5 jahre alt, wurde nie aktualisiert (scheiß modellpolitik von garmin, das navi habe ich gebraucht für 40, nen kabel zum aktualisierne kostet knapp 30). dementsprechend habe ich oft mal abweichungen von 20-50 metern, oft sthe ich am cache und bin laut gerät noch 20 meter weg. da weiß man dann meistens besser bescheid wenn man sich vorher die karte angeschaut hat, das garmin nehm ich nur für den weg zum cache

  17. acid4theplanet sagt:

    Kann dem User “DieSense” nur zustimmen ohne GPS macht es mehr Spass. Der Leitfaden auf dieser Seite ist derart gut beschrieben dass mein 2ter Cache ein Witz war. Beim ersten Cache wo Freunde mich auf den Geschmack gebracht haben, hat das Navi/GPS auch nichts gebracht. Zum Schluss waren es meine Beobachtungsgabe und Intuition welche die Cachejagd erfolgreich machten. Ist aber eine sehr schöne Freizeitbeschäftigung, selbst “alte Pfade” sieht man auf der Jagd mit ganz anderen Augen. Zudem nimmt man Sachen wahr die einem sonst gar nicht aufgefallen wären.

  18. Malvenblüte sagt:

    Hallo Leute,

    wir wollen in Island wandern und dort empfiehlt es sich ein GPS-Gerät mitzunehmen.

    Welches sollen wir nehmen und wo gibt es Karten dazu. Und, was müssen wir noch bedenken, wenn wir in der Hochebene wandern wollen?

    Grüße
    Malvenblüte

  19. VS- - - sagt:

    Habe etwa hundert Caches ohne GPS gefunden

  20. VS- - - sagt:

    Es funktioniert. Opencaching de Karte aufrufen. auf Sattelit gehen. Ranzoomen.da laufen die Koordinaten mit.eventuell ausdrucken. Und los. Klappt auch bei Mysterys

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