GSAK – ohne mich!

Als Technikfreak bin ich natürlich immer auf der Suche nach neuen Tools, Programmen und Spielereien. Geocaching ist da natürlich das perfekte Hobby, da es eine vielzahl an Tools und Programmen gibt. Um eines kommt man da natürlich nicht rum und zwar um das Geocachink Swiss Army Knife oder kurz GSAK. Es ist eines der beliebtesten und am weitesten verbreitete Programm zur Verwaltung von Geocaches. Also konnte es nicht lange dauern bis auch ich es antesten musste.

Über einen der vielen Links im Netz bin ich auf das Tool und die Seite GSAK.net gestoßen. Ich persönlich liebe groß aufgemachte Seite die ihr Produkt schön ins Licht setzen, viele Bilder und Screenshots haben und eine umfangreiche Downloadabteilung. All das sucht man bei GSAK vergebens! Es gibt eine lieblose Startseite auf der in wenigen kurzen Sätzen (zumal nur in Englisch) erklärt wird was es ist. Mitten drin dann mal ein Downloadlink. Das einzigste was auf den ersten Blick recht üppig wirkt sind die Möglichkeiten Hilfe zu bekommen.

Also mich hat diese doch magere Präsentation stark abgeschreckt. Das ist wie als wenn Mercedes Benz das beste Auto der Welt gebaut hätte aber als Werbemaßnahme nur zwei Sätze und ein verpixeltes Bild in Form eines Pizzaflyers verteilt! Qualität will auch präsentiert werden (wobei ich es bei diesem “Produkt” eher fragwürdig finde).

Zwischen viel sinnlosen Text den eigentlich niemanden so recht interessiert wartet auch shcon die erste optische Täuschung! Im Text prangert groß in roten Buchstaben “GSAK is FREE and to download and to use” (“GSAK ist kostenlos zum runterladen und benutzen“). Klingt gut, wer klickt da nicht gern auf den (doch sehr versteckten) Downloadbutton? Noch im gleichen Absatz aber wieder klein und schwartz geschrieben verbirgt sich dann der Hinweis das man es doch nach 21 Tagen registrieren sollte (auf einer Unterseite bekommt man dann mitgeteilt das dies NUR 25 $ kostet!).

Geiles Angebot! “Sie bekommen diese nagelneue S Klasse mit 500 PS absolut kostenlos, müssen nichts zahlen und können sie sofort mitnehmen. Nach 21 Tagen jedoch müssen sie aber ihr komplettes Kontoguthaben überweisen damit der Autoschlüssel noch funktioniert!” In diesem Stil zumindest bietet GSAK das Produkt an! Und das selbstverständlich nur auf englisch, sonst merkt es vielleicht noch einer der es nicht kann!

Naja, trotz der doch sehr abschreckenden Aufmachung hatte ich es trotzdem, dank des “guten Rufes”, heruntergeladen. Immerhin das ging halbwegs schnell und ohne Probleme, ich hätte eher erwartet das ich auf 20 Mirrorseiten umgeleitet werde um endlich den Downloadlink zu bekommen. Aber wenn ich schon am meckern bin, die 7 MB Datei hätte man ruhig in eine ZIP packen können ;-)

Die Installation lief dafür ohne weitere Probleme und auch das Programm selbst startete sofort ohne Fehlermeldungen (oh wundert, bis zu diesem Zeitpunkt hätte ich Gegenteiliges erwartet). Nach dem Start wird man erstmal erschlagen von Fenstern, Fragen, Tipps und Millionen kleine Buttons und Funktionen. Eine Unübersichtlichkeit sonders gleichen! Es dauert einige Minuten um sich mal einen groben Überblick zu schaffen was es alles gibt und wo die Grundfunktionen liegen.

Irgendwie ist alles sehr verwirrend und unübersichtlich. Man braucht doch sehr lang um eine spezielle Funktion zu finden die man denkt zu brauchen (mir ist klar das man als geübter GSAK Benutzer nur Sekunden braucht, aber ein Programm sollte auch für Neulinge transparent sein). Ich habe etwa eine halbe Stunde mit dem Programm und den unendlich vielen Schlatern, Feldern und Funktionen verbracht … bin jedoch kein Fertz schlauer als vorher. Ich versteh bis heute nicht warum mir das Programm Geocaches aus Österreich anzeigt wenn mein angegebener Ort ganz klar in Baden Württemberg liegt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde mir dann auch klar warum es so viele Hilfemöglichkeiten gab, denn die braucht man auch um das Programm bedienen zu können. Ein gutes Programm braucht keine (“übertriebene”) Hilfe. Sowas nennt man Usability, Think Simplicity und Selbsterklärend! Aber von diesen Wörtern ist das Programm Meilenweit entfernt! Das Programm kann sicherlich, das will ich nicht bestreiten, ziemlich viel aber ich will nicht erst 30 Minuten in einer Anleitung lesen um eine Aktion auszuführen die nur wenige Sekunden dauert, vor allem wenn es sich dabei auch noch um Standardaktionen handelt (Es gehört zwar nicht hier her aber ich muss sagen das erinnert mich stark an Linux: Es kann alles! Man muss nur 2 Stunden in der Anleitung lesen, 13 Foren befragen und Programmiertechnisches Fachwissen erlangen um es zu bewerkstelligen!).

Mein Fazit:
Das Programm hat seine Popularität zu unrecht! Bei mir wurde es nach nicht einmal einer Stunde wieder von der Festplatte verbannt und wird auch so schnell nicht mehr drauf kommen. Viel Unübersichtlichkeit und Unflexibilität für 25$!

26 Kommentare zu “GSAK – ohne mich!”

  1. Maik sagt:

    1) GSAK ist ein Programm, das von einem einzelnen Programmierer programmiert und vertrieben wird. Der Webseite fehlende Usability anzulasten ist zwar Geschmackssache, aber ich möchte dann doch lieber, daß sich der Programmierer um das Produkt und nicht das darum kümmert, sein Produkt ins rechte Licht zu rücken.

    2) Ich unterstelle mal, daß Ihr Englisch lesen könnt. Warum tut Ihr das dann nicht? Auf der Webseite steht ganz klar, daß GSAK nach 21 Tagen noch ganz genau so funktioniert wie vorher. Es wird lediglich ein “nag screen” beim Start gezeigt.

    3) Warum sollte der Download über 20 Mirror-Server laufen? So einen unglaublichen Unsinn erzählt nur, wer sich sonst Software illegal über rapidshare & co besorgt.

    4) Das Innosetup Installer-File ist deshalb 7MB groß weil es bereits gepackt ist Du Depp!

    5) Zitat: “Die Installation lief dafür ohne weitere Probleme und auch das Programm selbst startete sofort ohne Fehlermeldungen” – Ja wie? Eine Deiner Meinung nach unübersichtliche Webseite gepaart mit Unverständnis bzgl. der Kosten des Programms plus Nicht-Verständnis von “gepackt oder nicht” verleiten Euch zur Annahme, ein Programm starte mit Fehlern? Ich schmeiß’ mich weg :-)

    6) Rechtschreibung ist nicht jedermanns Sache, das sehe ich ein. Aber “Selbsterklärend” ist und bleibt ein Adjektiv (schau mal in den Duden!)

    7) Der Seitenhieb auf Linux zeigt dem geneigten Leser, welch einfache Denkweise hier am Werk ist…

    Gruß
    Maik

    PS: Wenn Promis Bücher über GC schreiben, die richtig viele Finds haben, dann ist das eine tolle Sache. Leute die nichtmal die 100 Finds voll haben und dann darüber bloggen – das ist eine ganz andere Sache…

  2. Jens sagt:

    lol* Wie schön zu beobachten dass das alte Prinzip “Don´t feed the Troll” immer noch funktioniert! Da stellt man einen leicht provokanten Text ins Internet und keine Stunde später fühlen sich die Ersten auf den Schlips getreten.
    Aber das zeigt mir das meine Beiträge wenigstens gelesen werden, von daher: Danke für das Feedback! :-)

    (ich nehme jetzt mal mit Absicht kein Bezug auf die persönlichen Vorwürfe gegen mich)

  3. Alex Schweigert sagt:

    Sorry, ich muss Dir widersprechen.

    GSAK ist ich glaube ich die einzige Software, die ich mir seit Jahren gekauft habe und ich sage Dir auch warum:

    Das ist ein mächtiges und gutes Werkzeug; ich will auf Details jetzt nicht eingehen – das dauert zu lange. Ich bin jedenfalls begeistert. Ein gutes Preis – Leistungsverhältnis.

    Die “Free” Version hält übrigens fast ein Leben lang, netter und smarter kann man eine Software übrigens nicht beschränken um zum Kauf zu animieren.

    Was mich wundert:
    Du bist in der Lage ein Blog aufzusetzen, scheiterst aber an GSAK, das ein wenig Einarbeitungszeit benötigt nach 30 Minuten…. Merkwürdig.

    Eine Zipdate zu generieren aus einem File lohnt nicht bei 7Mb. Viele sind doch zu doof eine Zip Datei zu entpacken ;-)

    Aber ich akzeptiere Deine eigene Meinung – meine ist anders.

    Bis später!

    Alex Schweigert

  4. Jens sagt:

    @alex:
    Danke fürs Feedback. Jedem natürlich das seine, ich wollte mit meinem Artikel natürlich nicht generell sagen dass das Programm schlecht ist. Es entspricht einfach nur meiner persönlichen Vorstellung.
    Wem es gefällt und benutzen will, gerne! Wir sind ja Geocacher und keine Extremisten die wegen einer Meinungsverschiedenheit den Cache des anderen in die Luft jagen. ;-)

  5. Alex Schweigert sagt:

    Hallo Jens,

    du schriebst

    lol* Wie schön zu beobachten dass das alte Prinzip “Don´t feed the Troll” immer noch funktioniert! Da stellt man einen leicht provokanten Text ins Internet und keine Stunde später fühlen sich die Ersten auf den Schlips getreten.

    Wenn ich soetwas lese, dann fühle ich mich ehrlichgesagt verarscht.
    Entweder Du meinst es Ernst was Du schreibst oder du lässt es.
    Provokante Beiträge absichtlich zu bloggen um auf eine Reaktion zu hoffen – das kannst du jedenfalls bei mir vergessen.

    Bis auf den unnötigen Hinweis über die Rechtschreibung stimme ich Maik zu.

    Aber lassen wir das…

  6. Jens sagt:

    Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe den Artikel nicht mit dem Ziel geschrieben um zu provozieren. Mir war von Anfang an beim Schreiben des Artikels klar das ich mir damit nicht nur Freunde mache, aber warum sollte ich meine persönliche Meinung zu etwas der Allgemeinheit anpassen (BILD Zeitung ist nicht so erfolgreich weil sie die allgemeine Meinung wieder gibt und Leuten den Bauch pinselt!)? Dementsprechend habe ich ihn so geschrieben wie ICH über die Sache denke und war auf die Reaktionen gespannt. Denn es gibt IMMER Trolle die randalieren wenn man etwas gegen eine allgemeine Mainung sagt.

    Man sollte auch nicht jeden Satz auf die Goldwaage legen, denn ein bißchen Ironie kommt auch schonmal vor. So ist z.B. das mit dem ZIP natürlich nicht ganz ernst gemeint gewesen. Aber Trolle fühlen sich bei sowas gleich persönlich angegriffen.

    Im übrigen steht es jedem natürlich frei einen eigenen Artikel bzw Gegendarstellung darüber zu schreiben, bzw ich bitte sogar drum! Sonst steht mein Artikel allein im Raum und wird vielleicht noch als allgemein geltend anerkannt.

  7. Geocacher sagt:

    Der Artikel kommt mir vor als wenn jemand der soeben einen Windows Grundkurs absolviert hat Photoshop installiert und dann schreibt “Das Programm taugt nichts, weil ich es nicht bedienen kann.”

    Sorry aber du hättest dich vorher mal mit GSAK auseinandersetzen sollen bevor du so einen Artikel ins Netz stellst.

    GSAK ist definitiv die beste Geocaching Software auf dem Markt.
    Man sollte sie nur auch bedienen können.
    Deine Kritik an der Website kann ich nicht nachvollziehen. Mir ist es lieber der Programmierer kümmert sich um die Weiterentwicklung und Pflege des Programms und nicht um seine nur um seine Homepage.
    Da du wie ich sehe kein Premium Member bei GC.com bist muss man allerdings auch zu deiner Verteidigung anmerken, dass du gar nicht in der Lage warst die Vorteile von GSAK kennen zu lernen.
    Besser informieren hättest du dich trotzdem können bevor du hier einen Verriss ins Netz stellst.
    Man könnte auch auf den Gedanken kommen das etwas mehr eigene Geocachingerfahrung hilfreich ist wenn man zu diesem Thema einen Blog betreibt.

    Wenn du deine Artikel hier nicht ernst meinen solltest, wäre es schön wenn das auch für alle klar erkenntlich gemacht würde.

  8. Jens sagt:

    Wie ich bereits anderen schon gesagt habe:
    Wir kämpfen alle mit den gleichen Waffen. Somit steht es dir jederzeit frei einen eigenen Geocache Blog einzurichten und deine Meinung zu dem Programm kund zu tun.

    Zum Premium Member: Ich bin in der tat kein Premium Mitglied, warum auch? Bin ich dadurch ein besserer Geocacher? Bin ich dadurch cooler, angesehener, erfolgreicher? Ich will einfach nur Spass am Hobby.
    Wenn GSAK nur voll funktionsfähig ist wenn man Premium Mitglied ist, so ist das für mich nur ein weiterer Nachteil! Oder leben wir jetzt schon in einer Zweiklassen-Geocacher-Gemeinschaft? Nur wer Premium ist darf sich Geocacher bezeichnen und alles andere sind nur Mitläufer?

  9. Geocacher sagt:

    Wenn ich mir so deine Antworten auf Leserkommentare anschaue frage anscheinend nicht nur ich mich wer hier der Troll ist.

    Ich habe versucht dir klar zu machen, das du als nicht PM gar nicht in der Lage sein konntest den Funktionsumfang von GSAK zu testen.
    Wenn du dich deswegen als Cacher Zweiterklasse betrachtest ist das allein dein Problem.
    Deine im letzten Kommentar gemachten Aussagen zeigen mir, das zu weder weißt wozu eine Premiummitgliedschaft gut ist, noch welche Möglichkeiten GSAK bietet.

    Du solltest wirklich lieber über Dinge schreiben von denen du etwas verstehst, oder dich zumindest ehrlich bemühen Sachkenntnis zu erlangen bevor du über etwas in der Öffentlichkeit dein Urteil abgibst von dem du keine Ahnung hast.

    Ich gebe dir nochmals den gut gemeinten Rat zuerst etwas mehr Einblick in dein neues Hobby Geocaching zu nehmen bevor du hier fragwürdige Artikel darüber schreibst. Am Ende glaubt sonst noch jemand hier würde ein Experte schreiben.

  10. Janine sagt:

    Könnt ihr blöden Leute eigentlich auch einen Bericht im Internet lesen ohne gleich euren ungefragten Senf dazugeben zu müssen? Wenn ihr anderer Meinung zu dem Programm seid, dann tut das auf eurer eigenen Seite entsprechend kund oder suft wo anders hin, haltet die vorlaute Klappe oder sucht euch eine Alte die ihr zulabern könnt.
    Manche Leute haben offensichtlich wirklich kein Reallife und müssen aus schierer Langeweile anscheinend permanent zu jedem der sich die Mühe macht etwas im Internet zu publizieren ihren sinnlosen Seier ablassen.
    Was glaubt ihr denn, wen das interessiert? Denkt Ihr im Ernst, daß Ihr den Urheber des Blogs damit läutern werdet und er seine Meinung ändert nur weil ihm ein paar Trolle ans Bein gepisst haben?
    “Uuuh Mama der hat mein Sandförmchen geklaut obwohl er viel weniger Chaches in seinem Counter hat als ich!” Na und? Ich kann leider kein Gesetz finden in dem steht wieviele Caches man gemacht haben muß um eine eigene Meinung haben zu dürfen also heul halt rum, du Memme.

    “Arguing on the internet is like running the special olympics! Even if you win – you’re still retarded!”

  11. GeoFaex sagt:

    Hi Jens,

    GSAK is schon was feines. Anfangs vielleicht etwas schwer zu bedienen (bin nach 30min auch wieder auf das vorher benutzte umgestiegen), aber wenn man sich ein paar Stunden eingearbeitet hat isses eher schwer wieder davon los zu kommen – soviele Funktionen und Möglichkeiten die GSAK bietet sind eben kaum übersichtlicher Unterzubringen. Kosten tuts au nix. Nach 21 Tagen ploppt halt beim Start und bei einigen anderen Aktionen ein Fensterle auf das dich um Unterstützung bittet, sonst nix. Und je länger Du das Programm schon installiert hast, desto länger bleibt das Fensterle offen – bei mir nach etwa 2 Jahren ca. 250sek :-) Aber dann hab ich mich endlich zum Kauf durchgerungen und es auch noch net bereut.

    Gruß aus Hohenlohe,
    GeoFaex

  12. yrcko sagt:

    @janine
    Jens bittet um Kommentare und bekommt sie. Wie du weiter oben lesen kannst, bedankt er sich auch dafür. Ich verstehe nicht, warum dich das aufregt, will hier aber nicht über Dein real life spekulieren.

    @jens
    Zum Thema Troll: Dein Blog ist relativ substanzlos, obwohl es hübsch aufgemacht ist und dich sicher auch viel Zeit gekostet hat. Es steht aber etwa das drin, was man weiß, wenn man ein halbes Jahr beim Geocaching dabei ist. Deine Cacheberichte erinnern mich stark an die Schulaufsätze „Mein schönstes Ferienerlebnis“. Deinen GSAK Artikel haben Leute kommentiert, die etwas davon verstehen.
    Reaktionen bekommst Du offensichtlich nur, wenn Du provozierst, sei es beim GSAK Artikel oder beim Thema Spoilern. Und das ist in meinen Augen trollmäßiges Verhalten.

    Happy Hunting
    Yrcko

  13. Hannes sagt:

    Jetzt erst gelesen, aber ich möchte trotzdem noch mal meinen Senf abgeben.
    GSAK ist gut, sehr gut sogar. Es ist aber auch sehr komplex. Man braucht schon mehr als 5 Minuten, um sich einzuarbeiten.
    Allerdings macht es ohne Premium Mitgliedschaft deutlich mehr arbeit.
    Aber für eine Planung der Tour brauche ich jetzt keine 5 Minuten. Ich suche im Zielgebiet interessante Caches, lade mir alle in einer GPX Datei runter, Filter sie gegebenenfalls aus, drucke mir die Beschreibungen aus GSAK und beame die Caches per Makro auf eine googlemaps karte.
    Ausdrucken und fertig.
    Ohne das Tool würde es deutlich länger brauchen.

  14. PU44 sagt:

    Ich hatte mir die Freeware-Version von GSAK herunter geladen und wollte damit arbeiten. Da ging es mir aber anfangs genau so, wie Jens. Ich fand mich nicht gleich in die Bedienung hinein und habe das, für mich erst einmal unübersichtliche, Programm wieder deinstalliert. Nachdem ich aber immer wieder gelesen habe, dass es wirklich das “Schweizermesser der Geocacher” sei, habe ich es nochmals installiert und mich mal ernsthaft damit beschäftigt. Das Ergebnis war, dass ich nicht einmal die 21 Tage abgewartet, sondern meinen Obolus entrichtet und das Programm gekauft habe. Diesen Schritt habe ich bis jetzt noch keine Sekunde bereut! Ich habe mit Sicherheit auch jetzt noch nicht alle Möglichkeiten des Programms kennen gelernt, aber die, die ich benutze, funktionieren alle und erleichtern einem das Cacher-Leben ungemein. Man hat sogar die Möglichkeit, eigene Macros zu entwerfen. Was ich auch bereits getan habe. Mit diesen kann man immer wiederkehrende Abläufe automatisieren. Zusätzlich gibt es aber auch eine umfangreiche Bibliothek von fertigen Macros, die man im Original oder auf seine Bedürfnisse abgeändert, verwenden kann. Ich bin jedenfalls ein Fan von GSAK. Es bedarf aber tatsächlich einer längeren Eingewöhnungszeit, doch die dafür aufgebrachte Zeit lohnt sich auf jeden Fall! Da ich bei Groundspeak (allein schon wegen der “Pocket Queries” und dem “Notification Service”) PM bin, steht mir bei GSAK der gesamte Funktionsumfang zur Verfügung.
    Gruß
    Peter

  15. Gerhard Schoene sagt:

    Volle Zustimmung, gsak ist von der usability unter dem üblichen Level dezeitiger Software! Außerdem habe ich schon mehrere Abstürze des neuinstallierten Programms auf verschiedenen Systemen erlebt – das zeugt mir nicht gerade von Qualität. Die mitgelieferte Beispieldatei sollte es dich wohl noch fehlerfrei hinbekommen?!
    Wer es mag – bei mir verschwindet es wieder von der Platte – und das nicht nur, weil die derzeitige Version nicht mehr unter Wine lauffähig ist.

  16. D-Buddi sagt:

    kurz und einfach: nur weil man mit einer Software nicht umgehen kann ist sie nicht schlecht und JA, es gibt immer Menschen die alles umsonst haben wollen, egal wieviel Arbeit dahinter steckt. Und klar, wenn 1000 Leute GSAK perfekt finden muß sich ein Berufsverweigerer finden…

  17. Klaus sagt:

    Also was die “Usability” des Tools angeht, so kann ich nur zustimmen. Auch die Sache mit Free und dann kassieren wollen stört mich, dann soll gleich Shareware oder was auch immer da stehen, dann ist die Sache klar und auch Verzögerungs-Bettel-Bildschirme sind nicht das was ich gerne sehe. Andere haben da viel bessere Lösungen gefunden, Programm Kostenlos und wer mag für den gibt es den Donate-Button und es funktioniert (Beispiel http://www.geosetter.de).

    Mich stört an GSAK ein weitere Punkt, es ist nur englisch. OK, jetzt kommt wieder das Argument, da wir doch nur von einem programmiert, aber das ist kein Argument: einfach die Texte auslagern, dann kann jeder (oder eine Community) diese lokalisieren. Aber sowas funktioniert eben nur bei echter Freeware. ;)

  18. [...] ein oder andere mag sich vielleicht noch erinnerin, dass ich eigentlich kein großer Fan von GSAK bin/war. Gerade erwische ich mich bei einem Gespräch über ICQ wie ich folgendne [...]

  19. Peter sagt:

    Ich bin selber Software-Entwickler und seit kurzer Zeit Geocacher und möchte diese Diskussion um ein paar Punkte bereichern, vielleicht hat der ein oder andere auch einen Tip für eine ähnliche Software parat.

    Natürlich habe ich mir auch GSAK heruntergeladen und es ausprobiert. Hier mein Fazit:

    - Die Webseite sieht tatsächlich dilettantisch aus. Heutzutage ist mit Joomla oder WordPress oder ähnlichen Web-’Baukästen’ sehr flott eine ansprechende Website erstellt. Natürlich kommt es primär auf die Qualität der beworbenen Software an, aber dieses steinzeitliche HTML-Gedingsel zeigt vielleicht schon ein wenig die Haltung des oder der Programmierer. Viele Open-Source-Projekte sehen so aus, aber denen verzeiht man es eher als jemandem der Geld für seine Software verlangt.

    - Geld verlangen? Richtig, da wird Geld *verlangt*, nicht ‘bei Gefallen erbeten’. Diese GSAK-NAG-Screens kommen nach 21 Tagen nämlich auch bei oft benutzten Aktionen wie z.B. dem Filtern und das macht die Software in meinen Augen unbrauchbar. Die hanebüchenen Erklärungsversuche des Programmierers machen eine Registrierung auch nicht gerade attraktiver, was interessiert es mich womit er seine Frau bei Laune hält? Es gibt keinen bilateralen Lizenzvertrag, d.h. wenn der Mann sich nächstens überlegt für jedes Update 10 Dollar zu verlangen dann macht man entweder mit oder bleibt auf seiner veralteten Software sitzen.

    - Eine gängige und in meinen bessere Alternative wäre, wenn es ein dauerhaft kostenloses “GSAK light” ohne diese hirnrissigen Nag-Screens gäbe, mit dem die gebräuchlichsten Funktionen abgedeckt werden. Viele Geocacher wachsen mit ihrem Hobby und an neuen Aufgaben und sind dann vielleicht irgendwann bereit, für erweiterte Funktionalität und ‘premium support’ ein wenig Geld auszugeben. So wie es aktuell gelöst ist werden potentielle Benutzer abgeschreckt oder eben zur Kasse gezwungen.

    - Die ‘Benutzerführung’ der Software ist wirklich etwas dröge und veraltet, dieses Macro-Gefummel ist auch der letzte Schrei aber es funzt halbwegs. Nur bleibt – zumindest bei mir – ein schaler Geschmack zurück, wenn in einem neu beworbenen Macro eine Versionsabfrage auf eine nicht herunterladbare GSAK-Version implementiert ist. Weshalb gibt es keine Downloadbereiche für ältere GSAK-Versionen bzw. ältere Macro-Versionen? Ich habe wenig Lust mit diesem VB-Macro-Zeugs herumzueiern bis meine Caches endlich korrekt auf dem Garmin ankommen, und schon gar nicht für bezahlte Software. Da muss das funktionieren. Insofern, und dieser Punkt ist jetzt natürlich noch subjektiver als der Rest meines Postings… halte ich den oder die Macher dieser Software nicht eben für professionell.
    In dieses Bild passt auch die Tatsache, daß GSAK nie vollständig von einem Rechner entfernt werden kann. Die Un-Install-Routine lässt das Installationsverzeichnis samt diversen Dateien stehen und die Registry bleibt auch voll mit GSAK-Einträgen.

    Am liebsten würde ich mir selber so ein GSAK light programmieren, aber ggw. fehlt mir dafür die Zeit.
    Wenn jemand ein ähnliches Programm kennt das GPX-Daten darstellt, filtert und dann auf ein Garmin-GPS hochlädt bin ich für Tips dankbar.

    Gruß
    Peter

  20. TweetyHH sagt:

    Hallo Peter,

    als eine ähnliche Alternative fällt mir noch der CacheWolf ein. Dieser steht unter GPL und ist in einem Java-Derivat geschrieben (EWE bzw. EVE – gerade in Umstellung). Wie es mit Garmin-Export aussieht weiß ich nicht, bin ich doch Magellaner. Aber da es GPL ist und der Quellcode offen ist bist du vielleicht in der Lage, wenn es für dich keinen passenden Exporter gibt, dir selber einen zu schreiben und anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen (das hab ich damals nämlich gemacht). Wenn nämlich nur jeder zehnte Cachende Softwareentwickler ein Feature für den Cachewolf auch nur ein Feature umsetzt dürfte dieser recht bald GSAK an Funktionalität überholt haben ;-)

    Grüße Florian

  21. JensHN sagt:

    @TweetyHH
    In einigen bereichen finde ich Cachewolf jetzt schon besser als GSAK. Z.B. was Fotos und Spoiler zum Cahclisting angeht. Dafür ist aber die Installation echt n Krampf.
    Im Vergleich zu GSAK finde ich auch die Javaumgebung von Cachewolf etwas “schwerfällig” und langsam.

  22. TweetyHH sagt:

    Momentan nutz ich Cachewolf kaum – weil ich einfach wenig Cache ;-)
    Aber was wichtig ist beim Cachewolf ist (sofern man natürlich kein PDA oder ähnliches benutzt) die Java-Version zu benutzen. Die “Exe” ist einfach grausam langsam und bringt damit den teilweise schlechten ruf ein, dass der Cachewolf langsam wäre. Die ist wirklich nur für Arbeitsplatzrechner wo es keine Möglichkeit gibt eine richtige (möglichst akutelle) Java-VM zu installieren (ob man da dann ein privates Programm wie Cachewolf ausführen darf sei dahin gestellt …).

    Eigentlich hätte ich Lust am Wölfchen ein wenig rumzuspielen (vielleicht mal ‘nen Hund daraus zu domestizieren), aber momentan sollte ich lieber für die Uni was programmieren ;-)

  23. Free Cacher sagt:

    Also ich muss mal generell dem Blog-Betrag zustimmen.
    GSAK ist ein UI-Nightmare ! Von intuitiver Bedienung keine Spur. Dann der relativ hohe Preis ist ebenfalls sehr fragwürdig.
    Dass dann aber die wichtigsten Features wie z.B. die Statistiken (jedenfalls in der von mir vor etwa einem Jahre getestete Version) durch Plug-Ins nachinstalliert werden muss ist einfach nicht akzeptabel.
    Ich bin Linux-User. Vielleicht sehe ich deswegen diese Software bei weitem nicht als so wichtig an, wie einige Windows-User. Schön dass es etwas gibt für den Cacher. Aber ich kann mich damit nicht zufrienden geben.
    Was ich brauiche ist eine ein automatischer Abgleich mit den Daten von Geocaching.com u. Opencaching.de. Das Ganze ohne Plug-Ins zu installieren. Ob es Geocaching.com erlaubt oder nciht ist mir ehrlich gesagt egal. Dann muss der Programmierer eben versuchen mit gc einen Vertrag zu schliessen. Schliesslich kann man eine Software die für gutes Geld verkauft wird nicht mehr als Hobby bezeichnen. Und ebenfalls sehr wichtig, eine richtige, intuitive GUI. Simplicity ist das Zauberwort. Ich will Geocachen und nicht mit der Software kämpfen. Sobald eine gute Alternative auf den Markt kommt, die diese Anforderunegn erfüllt, bin ich auch gerne bereit etwas dafür zu zahlen.

  24. Francis sagt:

    Ja hallo erstmal,
    nein, ich reihe mich nicht bei den Befürwortern von GSAK ein, dafür habe ich es zu oft benutzt und für nicht geeignet befunden (Für die Spezialisten hier: FÜR MICH NICHT GEEIGNET)

    Wenn das alles so toll wäre, was man über GSAK hört, dann frage ich mich, wieso so viele Selbsthilfegruppen gegründet werden, mit dem Ziel, GSAK zu ‘verbessern’ Tausende Makroprogrammierer glauben also nicht, dass GSAK das ultimative Toll ist, sondern wollen es besser machen. Glöeichzeitig lese ich, dass man immer updaten muss, weil sonst dies oder jenes nicht funktioniert. Ach!

    Allein bei Youtube gibts hunderte Einträge über GSAK. Dutzende zum Thema Installation.

    Also scheint doch einiges zu stimmen.

    Ich habe das halbe Netz abgesucht, wie man GSAK deinstallieren kann. Aber die Deinstall-Routine hinterlässt noch 40 Einträge in der Registry, die man manuell entfernen muss und selbst dann ist der Rechner noch nicht blitzeblank.

    Ich habe bisher noch nicht feststellen können, wie ich durch ein Computerprogramm besser cache, also kann GSAK mich auch nicht zu einem besseren Cacher machen. Für mich reichen die Bordmittel von GS bei Weitem.

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten.

    VG Francis

  25. Franz sagt:

    Oh, oh, oh,
    >>>Ich habe das halbe Netz abgesucht, wie man GSAK deinstallieren kann. Aber die Deinstall-Routine hinterlässt noch 40 Einträge in der Registry, die man manuell entfernen muss und selbst dann ist der Rechner noch nicht blitzeblank. <<>>Ich habe bisher noch nicht feststellen können, wie ich durch ein Computerprogramm besser cache,<<<

    Ohne Computerprogramme könntest Du GAR NICHT cachen.

    Oder willst Du nach Seattle fahren und dort jeden Cache vom Bildschirm abschreiben?

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