Wartungsaufwand vs. Spannercache

Wie ich sie liebe diese Caches. Direkt vor der Haustür des Owners oder direkt am Bürofenster, damit man auch ja jeden Geocacher beobachten kann wie er sich an den Cache schleicht zum loggen. Solche Caches habe ich noch ein paar in der nahen Region offen, die mir leider die leere gc.com-Karte versauen, aber wer lässt sich schon gern beim Arbeiten auf die Finger schauen!? Von daher werden diese nach wie vor gekonnt ignoriert.

Leider stelle ich derzeit fest, dass diese Caches einen entscheidenden Vorteil haben. Der Wartungsaufwand dieser Caches tendiert gegen Null. Dies muss ich gerade trauriger weise bei einen meiner Caches feststellen, der an einer Autobahn 17 km von meiner Homebase entfernt liegt. Da er durch die gute Erreichbarkeit recht stark frequentiert ist, häufen sich derzeit immer mehr die DNF Logs und auch die Emails. Leider fehlt mir aktuell aus beruflichen Gründen einfach die Zeit um zum Cache raus zu fahren und dort eine neue Dose zu platzieren.

Auch wenn mich der Wartungsaufwand mehr Zeit kostet und die Geocachingwelt etwas länger auf Ersatz warten muss, so werde ich trotzdem auf Spannercaches vor meinem Bürofenster verzichten.

11 Kommentare zu “Wartungsaufwand vs. Spannercache”

  1. Gecko-1 sagt:

    Ich weiß aber leider nicht ob jetzt “Spannercaches” schlechter sind als Autobahncaches, sorry.

  2. Uwe (usimo) sagt:

    Ich habe eine Cachedose (Multi) bei mir im Vorgarten liegen weil: Wir wohnen neben einem Park, vielen Bäumen, Bänken und einer Burg von 14HundertundeinpaarKurzen. Dazu noch viele Alkoholiker, Junkies, Sprayern und sonstigem Gesindel!
    Den habe ich in den Vorgarten gelegt damit das Pack (sorry) das Final nicht findet und zerstört.
    Es haben sich hier aber auch schon nette Gespräche am Gartenzaun etwickelt! Ich sehe das gar nicht soooo negativ

    Gruß vom Niederrhein
    Uwe

  3. radioscout sagt:

    > Ich habe eine Cachedose (Multi) bei mir im Vorgarten liegen

    Steht das wenigstens in der Beschreibung, damit man vorher weiß, daß man gar nicht erst anfängt, wenn man solche Caches nicht mag?
    Letzte Woche habe ich ein “?”-Cache-Rätsel gelöst nur um dann festzustellen, daß die Dose auf dem Grundstück des Owners liegt. Schade um die verschwendete Zeit.

  4. Uwe (usimo) sagt:

    Ich habe als Hint drin stehen : Die Anwohner wissen Bescheid!
    Das habe ich schon oft in Cachebeschreibungen gelesen und das hat bis jetzt auch immer auf ein Final bzw. Dose an bewohnten Gebäuden hingedeutet.
    Es ist kein Mystery, es ist ein Multi. Wenn die Leute gerechnet haben müssen die halt nur ca 15m aus dem Park raus.
    GC154EK
    Es ist zwar Vorgarten aber da geht kein Fenster raus… ich lasse mich doch nicht beim Fußballschauen von Cachern beobachten….
    Bis jetzt hat sich noch keine Beschwerde bekommen.

    Gruß
    Uwe

  5. just sagt:

    >die mir leider die leere gc.com-Karte versauen

    Mich hat die nicht leere Karte (wegen Caches die man nicht unbedingt machen will) früher auch gestört, bis ich dann ein Freund der Ignore Funktion wurde. Einfach auf gc.com und in GSAK rausfiltern die Dinger und gut ist.
    Was man nicht sieht macht ein nicht heiss….oder wie war das? ;)

    Gruß

    just

  6. Hab vor kurzem eine ganze Reihe Caches gefunden, die auf Privatgrund liegen. Der Owner der Caches erwähnt ausdrücklich, dass alle diese Caches mit den jeweiligen Grundstückseigentümern abgesprochen sind. Nach dem zweiten Cache hatte ich dann auch keine Skrupel mehr, entspannt im Vorgarten zu suchen. In allen Fällen war das allerdings in ländlicher Umgebung. Innerstädtisch empfinde ich sowas auch als grausam, wenn einem hundert Schlippsträger beim Loggen zusehen.

  7. radioscout sagt:

    > Wenn die Leute gerechnet haben

    Gibt es wenigstens eine Kontrollmöglichkeit für die Koordinaten?
    Sonst sucht man im falschen Vorgarten und darf das dann der Polizei erklären.
    Ähnliches ist auch bei schlechtem GPS-Empfang oder Tippfehler möglich.

  8. Martina sagt:

    Auf diese Art von Caches stehe ich auch gar nicht! Wo ich das Gefühl nicht loswerde beobachtet zu werden ;-)
    ——————————–
    Meine Döschen habe ich auch in Reichweite, allerdings nicht direkt vor der Haustüre ausgelegt :-)

    Martina

  9. myon7 sagt:

    Hallo JensHN,

    keine Spannercaches? Hab Dich heute gerade noch wegfahren sehen, also ich aus dem Haus kam. Zumindest vermute ich das, da die beiden, die gerade in den Kleinwagen stiegen, so ein komisches Gerät in der Hand hatten :)
    Nein, im Ernst, Sichtkontakt habe ich keinen zum Cache, aber der Ort ist halt nicht weit weg von zuhause und ich hätte dort auch so einen gelegt.
    Mein anderer Cache liegt eine Radstunde entfernt. Als ich das letzte Mal das Logbuch getauscht habe kam ich bei Eiseskälte in den Regen und war dann erst mal ein paar Tage krank.
    So ein Cache in der Nacbarschaft hat schon seine Vorteile.

    Viele Grüße,
    Chris

  10. PZ44 sagt:

    Caches auf Privatgrund finde ich generell nicht sinnvoll, da ich der Meinung bin, dass die Privatsphäre gewahrt werden sollte und kein Unbefugter etwas auf Privatgrund zu suchen hat.
    Selbst, wenn ein Owner dies für seinen eigenen Vorgarten gestatten sollte, kann es durchaus möglich sein, dass ich durch schlechte Koordinaten und/oder Berechnungsfehler beim Nachbarn im Garten stehe und dem wird das sicherlich nicht gefallen!
    Gruß
    Peter von Sontheim

  11. PU44 sagt:

    Sorry, sollte im vorangegangenen Kommentar natürlich “PU44″ heißen!
    Übrigens kann man den Wartungsaufwand der eigenen Caches relativ gering halten, wenn man nicht zu viele oder gar keine Caches, oder sie in noch gut erreichbaren Entfernungen legt.
    Deshalb bin ich auch absoluter Gegner der sogenannten “Urlaubs-Caches”, die Gott weiß wie weit von den Homekoordinaten entfernt liegen und in der Regel überhaupt nicht gewartet werden (können).
    Gruß
    Peter von Sontheim

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