Wartungsarbeiten im Wald

Seit ziemlich genau einem halben Jahr liegt nun mein Cache “Pilze sammeln an der Uhlandlinde” im Heilbronner Wald und wurde fast 50 mal gefunden. In den Logs gab es bisher nur Lob und gute Worte, was mich als Owner natürlich immer besonders freut. Vor allem für diesen Cache hatte ich ein paar gute Ideen von anderen Caches genommen, neu verwurstet und alles mit ein paar Baumarktmaterialien umgesetzt.

Leider leider ist alles vergänglich, weshalb der Cache so langsam anfängt zu verrotten. Deshalb ging es am Wochenende mit Akkuschrauber und Werkzeugkoffer in den Wald um den Cache wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Im Zuge dessen möchte ich mich hier auch etwas selbstspoilern und zeigen, was einem bei diesem Cache erwartet.

Einfach “nur guckn” reicht nicht! Man muss schon genau hinsehen. Der Cachebehälter selbst ist etwa 20×40 cm groß, jedoch hat er dank der Wintermonate eine gute Patina abbekommen, die ihn perfekt im Wald tarnt. Vom Cache selbst zu sehen ist nur ein kleiner Teil, der bei genauer Betrachtung irgendwie nicht so ganz in das Naturbild passt. Der Name des Caches ist hier Programm!
Die Idee hierfür habe ich von einem lokalen Cache, der ebenfalls diesen “Suchbildeffekt” hat (der regelmäßige Blogleser weiß welchen Cache ich meine).

Ein Griff nach dem Pilz offenbart den Cache. Wie es bei echten Pilzen der Fall ist, besteht unter der Erde ein riesiges Wurzelgeflecht, aus dem weitere Pilze sprießen. Genauso auch beim Cache, denn mit einem Griff hat man auf einmal 24 Dosen in der Hand (ok, es sind nur noch 22, da einige mal wieder mit Gewalt, statt mit Verstand an die Sache gehen). In einer dieser Dosen befindet sich nun das Logbuch, welches es als nächstes zu finden gilt.
Die Idee hierfür habe ich von einem Cache aus Hamburg, bei dem es etwa 40 Blumenkübel gab und unter einem war der Cache versteckt. Der Cache, bzw. in meinem Fall das Logbuch, durfte vom letzten Finder immer wieder wo anders versteckt werden.

Nachdem ich selbst ein paar Sekunden brauchte um meinen eigenen Cache wieder zu finden, sah er doch schon ganz schön fertig aus. Der Pilz ohne Hut, das Brett zerbrochen und ein paar Filmdosen waren abgerissen. Aber zum Glück nichts, was ich nicht mit ein paar Schrauben wieder fixieren konnte.

4 Kommentare zu “Wartungsarbeiten im Wald”

  1. Ruhrcacher sagt:

    Ich find’s ne lustige Idee und würde bestimmt blöd aus der Wäsche gucken – kann ich nämlich gut – wenn ich 24 Döschen durchsuchen müsste.

  2. JensHN sagt:

    Leider konnte ich den Suchenden nie beim Fund zusehen, aber ich denke da werden so einige dumm guckt haben, wenn sie endlich den Cachebehälter gefunden hatten, aber dann noch das Logbuch suchen mussten ;-)
    Da wirds sicherlich einige entnervte Gesichter gegeben haben.

  3. Marko sagt:

    Was ist das denn für eine tolle Idee!? Das mit dem Pilz ist klasse gemacht!

    Und wenn die Cacher den weiterhin nicht pfleglich behandeln, packst du in die anderen 23 Dosen leere Zettel rein, die aussehen wie Logbücher! :-) Spätestens dann würde sich auch die Anschaffung einer Webcam im Wald lohnen mit anschließender Preisverleihung “dümmster Gesichtsausruck”.

  4. Etc. sagt:

    Die Idee hatte hier auch schon jemand, allerdings wenn man die Platte angehoben hatte kam ein bestimmt ein Würfel 30*30*100cm heraus, da waren an die 60 Dosen dran. Der hieß “Viel zu tun” o.ä
    War einer der wenigen, wo sich jemand mal technisch was ausgedacht hat.

Hinterlasse eine Antwort