Das wars dann mit FON!

Der ein oder andere hat es hier vielleicht shcon gelesen, dass ich gelegentlich über FON gebloggt hatte. Wem FON jetzt jedoch überhaupt nix sagt, hier kurz angerissen worum es geht: Die Company FON stllt einen Router zur Verfügung, über die sich jeder FON User anmelden kann. Sprich, wenn ich irgendwo unterwegs bin und dort gibt es einen FON Router, kann ich mich dort kostenlos einloggen und mitsurfen. Hierfür gibt es zwei Grundlegende Möglichkeiten: Wenn ich FON User bin und ebenfalls einen Router besitze um meine Bandbreite zu teilen, darf ich mich überall umsonst einloggen. Besitze ich jedch keinen Router, muss ich einen kleinen Betrag entrichten, um das Internet zu benutzen.

Und genau mit dieser zweiten Möglichkeit hat FON jetzt ein Problem in Deutschland! Das Oberlandesgericht in Köln hat entschieden, dass das Konzept von FON rechtswiedrig ist, da es sich um unlauteren Wettbewerb handelt. Weitere Details zum Urteil gibt es hier.

Tjaa, dann hat sich das mit meinem FON Router ja richtig rentiert muss ich sagen! Knapp 5 Monate war er jetzt aktiv und ganze 0 (NULL!) Leute hatten sich darauf angemeldet. Die Frage ist jetzt, in wie weit FON das Konzept jetzt ändert, denn angeblich ist es für den nichtkommerziellen Bereich nicht rechtswidrig.
So toll das Gesamtkonzept des DSL-Sharings auch klingen mag, aber es funktioniert irgendwie nicht so, wie man es sich vorstellt. In Berlin hatte ich so einen Router etwa 50 Meter vor der Nase, aber dank riesiger Betonbunker habe ich nicht mal ein My der Funkstrahlung abbekommen. Vom Hostel-Router brauchen wir erst garnich reden. End vom Lied, es musste der gute alte UMTS-Stick herhalten!

2 Kommentare zu “Das wars dann mit FON!”

  1. jha sagt:

    Fon hat sich -scheint es mir- nicht um attraktive Standorte bemüht. Die Router “in die Pampa” zu streuen ist völlig ineffektiv. Die hätten mehr Caffe- und Bistrobetreiber ansprechen müssen.
    Aber die, die ich gefragt habe und vom technischen Background sogar Interesse gehabt hätten, die wollten nicht, weil sie wussten, dass die Surfer nicht aus dem VPN des Operators kommen, sondern von ihrer eigenen IP-Adresse.

  2. spun sagt:

    Die Idee sein Breitband zu sharen ist schon ganz nett, aber m. M. ist WiFi durch seine Spezifikation nicht die geeignete Technologie.
    Die Lösung um Breitband engmaschig und damit redundant zur Verfügung zu stellen heißt femto.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Femtocell

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