Wanderabzeichen fürs Geocachen (DWJ)

Die Deutschen sind ein Wandervolk, dafür sind sie bekannt. Um noch mehr Menschen zum Wandern zu animieren, hat sich die Deutsche Wanderjugend (DWJ) nun den “Wander-Fitness-Pass” ausgedacht, mit dem man sich das “Deutsche Wanderabzeichen” verdienen kann (Offizielle Pressemeldung der DWJ: PDF).

Um sich das Deutsche Wanderabzeichen zu verdienen, muss mit Hilfe des Wander-Fitness-Pass eine gewanderte Strecke von 200 km nachgewiesen werden (Jugendliche 150 km, Kinder 100 km). Wie das Deutsche Sportabzeichen soll es das Wanderabzeichen auch in Bronze, Silber und Gold geben, was dafür aber erfüllt werden muss wird jedoch nicht genannt.

Um nun diese Kilometer zu sammeln nennt der DWJ viele Möglichkeiten wie z.B. das normale Wandern, Nordic Walking, Skilanglauf und unter anderem auch Geocaching. Der Haken an der Geschichte, es werden nur Kilometer gezählt, die von autorisierten Wanderführern begleitet und geführt werden. Wie man das nun mit Geocaching realisieren will und ob es in Zukunft nur noch DWJ Rudelcacher gibt, stell ich mir doch sehr fragwürdig vor.

Gerade fürs Geocaching würde es wohl sicherlich elegantere Möglichkeiten geben als einen autorisierten Guide der einem zu den Caches führt und man nur abwarten muss bis einer im Rudel den Cache findet. Z.B. spezielle autorisierte Multi-Caches (die Aufgrund der Umgebung nur gewandert werden können), eine Art Abklatsch von Whereigo das die Wanderung führt oder auch eine Möglichkeit gelaufene Tracks hochzuladen (wie es z.B. GPSies macht). Das aber mal nur so als reines Brainstorming.

[via n-tv]

29 Kommentare zu “Wanderabzeichen fürs Geocachen (DWJ)”

  1. -jha- sagt:

    Das ganze hat ein wenig von Letterboxing, wenn man sein Büchlein nach und nach mit Einträgen füllt und dann hinterher mit stolz geschwellter Brust herumzeigen kann.

    Als Zusatzaspekt gibt es noch die Diskussion beim Loggen, wessen Angaben vom Schrittzähler jetzt übernommen werden dürfen, oder zumindest der ODO-Wert vom GPS, ob es doch nur die vorab auf der Topo gezirkelte Strecke sein darf.

  2. Schrottie sagt:

    Nicht schlecht, ein einziges Wort in einem langen Artikel genügt, um der DWJ mal wieder einen Strick sdaraus zu drehen und Dinge zu behaupten, die so irgendwie überhaupt nicht das wiedergeben, was im Artikel steht.

    Aus einem einzigen Wort, das da einfach nur beispielhaft steht (direkt neben drei anderen, die ohne das man groß darüber nachdenken muß nicht nur die hauptsächlich gemeinten Möglichkeiten sein sollen) hier gleich wieder Verschwörungstheorien zu fabrizieren ist schon echt unterste Schublade.

    Kinenrs, wenn euch die DWJ so sehr anbricht, wenn euch alles was mit der DWJ zu tun hat (bspw. OC) so unheimlich egal ist, wieso befasst ihr euch dann immer wieder mit solchen hahnebüchenen Verschwörungstheorien? Da kann man gar nicht soviel essen wie man kotzen möchte. Geht doch besser geocachen!

  3. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    …und wieder eine “Meldung” bzw. ein DWJ-Bashing auf Grundlage vieler Mutmaßungen und Annahmen, ich bins ja schon gewohnt ;-) (Stichwort http://www.bischiweb-online.de/wp/mongolian-clusterfuck/)

    Aber da wir als DWJ (ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe) auch einen (außerschulischen) Bildungsauftrag haben, will ich den gern auch hier ausüben… :-)

    Wenn “die lieben Kleinen” eben lieber draußen laufen gehen, wenn “geocaching” statt “wandern” auf der “Verpackung” steht, dann soll es uns Recht sein.

    -Gebetsmühle on-
    Die Methode Geocaching ist eine von vielen Möglichkeiten, um Bewegungsmangel und Naturentfremdung entgegenzuwirken.
    -Gebetsmühle off-

    Und wenn durch “Dosen suchen”, die mutmaßlich “lauffaulen Kids” wieder mehr (mit ihren Eltern?) draußen unterwegs sind, dann gibt es m.u. weniger Erkrankungen, mehr Respekt vor der Natur usw.

    Harry-Potter-Wanderungen gehen übrigens auch… (haben aber eben keine eigene Bezeichnung)

    Beste Grüße
    Jörg (DWJ_Bund)
    Deutsche Wanderjugend
    Wilhelmshöher Allee 157
    34121 Kassel

  4. JensHN sagt:

    @Schrottie & Jörg: Der Artikel war im wesentlichen Sinne nicht mal negativ gemeint, ich selbst habe auch kein Problem mit der DWJ. Das Deutsche Wanderabzeichen selbst halte ich generell für keine schlechte Idee und dass man dazu Kilometer sammelt.

    Fragwürdig ist eben nur daran, wie man dies mit Geocaching realisieren möchte. Denn Geocaching ist nun mal eher ein Individualsport und kein Gruppensport. Wenn es da eine brauchbare Umsetzung gibt, wäre ich der generellen Geschichte ja nicht mal abgeneigt.
    Aber wie gesagt, ich bezweifle eher, dass es eine brauchbare Umsetzung zur Kilometerzählung beim Geocaching geben wird.

  5. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    @JensHN: “Der Artikel war im wesentlichen Sinne nicht mal negativ gemeint, ich selbst habe auch kein Problem mit der DWJ. Das Deutsche Wanderabzeichen selbst halte ich generell für keine schlechte Idee und dass man dazu Kilometer sammelt.”

    Na dann empfehle ich dringend den Besuch eines Kommunikationstrainings…

    Es erinnert mich irgendwie an unsere “Qualitätsjournalisten”: OHNE überhaupt näheres zu wissen, wie was gemeint und konzipiert ist, haut man eben einen unqualifizierten Artikel in die Welt (sorry, aber so sehe ich das!).

    Du kannst gern näheres in Erfahrung bringen. Lesen bildet, fragen auch…

    Man, was geht mir das auf den Keks!

    Jörg

  6. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    PS: und wenn Du schon Meldungen wie diese in die Welt setzt:

    Nicht (Zitat Anfang)

    “die Deutsche Wanderjugend (DWJ) nun den “Wander-Fitness-Pass” ausgedacht, mit dem man sich das “Deutsche Wanderabzeichen” verdienen kann” (Zitat Ende),

    sondern das war unser Dachverband, der Deutsche Wanderverband, wie die URL der PDF schon zeigt.

    Uns auf http://www.wanderjugend.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Startseite (Startseite Wanderjugend) steht:

    “NEU: Deutsches Wanderabzeichen und Wander-Fitness-Pass
    Mit der Wandersaison 2010 startet die neue Bewegungsinitiative des Deutschen Wanderverbandes: Wander-Fitness-Pass und Deutsches Wanderabzeichen belohnen regelmäßiges Wandern. Ausführliche Informationen in der Pressemeldung des DWV zum Download (PDF 95 kB).”

    LESEN (können) bildet!

  7. Schrottie sagt:

    @JensHN: Und wieso dann die Nennung der DWJ schon gleich im Subject? Und das, wo selbst im Bezugsartikel immer nur vom DWV(!) die Rede ist? Warum dann Spitzen auf “DWJ Rudelcacher”?

    Und nochmal: Im Artikel von ntv steht nicht, das hier irgendetwas ausxdchließlich mit Geocaching realisiert werden soll. Es ist ein Beispiel von vielen, obendrein nur eines am Rande, denn Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, das der Artikel den Eindruck macht, man nehme im Zusammenhang mit dem Wanderabzeichen das Geocaching wichtiger als die tatsächlichen Wanderaktivitäten (Wandern, Nordic Walking und Langlauf)?

    Jörgs Vergleich mit den heutigen “Qualitätsjournalisten” passt da schon ganz gut. Hier wird aus einem kleinen Wort wieder ein Konstrukt gebaut, das zwar jeglicher Grundlage entbehrt, dafür aber wie immer das Potenzial hat, sich zur Schlammschlacht zu entwickeln. Und hinterher trifft es wieder die Falschen, die dann den Müll wegräumen dürfen. :-(

  8. JensHN sagt:

    Ist das schön anzusehen, wie sich die Leute wieder die Mäuler zerreißen über einen kleinen Artikel in einem kleinen privaten Popelblog.
    Da schmeißt man schon mal großbrüstig mit Begriffen wie Qualitätsjournalismus und Kommunikationstraining um sich. Ich vermag mich aber nicht zu entsinnen, dass ich mich JEMALS auch nur IRGENDWO als Journalist ausgegeben haben, geschweige denn, dass ich behaupte ein Nachrichtenportal oder Fachmagazin zu sein!

    Wir reden hier von einem kleinen privaten Blog eines Geocachers. Ich schreibe was ich was ich will und wie ich es will, schließlich gebe ich hier MEINE Meinung kund und nicht die von jemand anderen oder der Allgemeinheit! Ob ich alle Facetten des Themas ausgeleuchtet habe und auch wirklich alle Gesichtspunkte des Themas beachtet habe ist vollkommen irrelevant.

    Das ist mein Blog und meine Meinung! Wer es nicht mag, muss es auch nicht lesen!

  9. Schrottie sagt:

    @JensHN: Du scheinst zu vergessen, das auch ein “privates Popelblog” in der Geocachingszene wahrgenommen wird. Und jegliche Munition gegen die DWJ wird gern,sogar sehr gern, angenommen. Und willst Du nachher derjenige sein, der einen Stein ins Rollen brachte, obwohl mal wieder gar kein Stein bzw. keine Story vorhanden war? Doch vermutlich nicht, oder?

    Übrigens: Das Maul hast nur Du Dir zerrissen, alle anderen haben Dir nur erklärt das Du arg daneben liegst…

  10. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    “Ich vermag mich aber nicht zu entsinnen, dass ich mich JEMALS auch nur IRGENDWO als Journalist ausgegeben haben, geschweige denn, dass ich behaupte ein Nachrichtenportal oder Fachmagazin zu sein!”

    … und schon sind wir wieder bei meinem Kernsatz:
    LESEN _können_!

    Ich _bezeichnete_ Dich _nie_ als Journalist, ich schrieb: “Es ___erinnert___ mich irgendwie an unsere “Qualitätsjournalisten”: OHNE überhaupt näheres zu wissen, wie was gemeint und konzipiert ist, haut man eben einen unqualifizierten Artikel in die Welt (sorry, aber so sehe ich das!).”

    “Ich schreibe was ich was ich will und wie ich es will, schließlich gebe ich hier MEINE Meinung kund…”

    Ich befürworte freie Meinungäußerung ohne wenn und aber!
    (nur am Rande: Ich habe bei der Klage gegen Vorratsdatenspeicherung und ELENA mitgemacht und engagiere mich gegen untaugliche Netzsperren bzw. gegen Kriminalisierung von Kindern&Jugendlichen (http://twitter.com/Wanderjugend/status/11302223454). Das Internet ist DER Informationskanal der Zukunft und sollte ohne jegliche Beeinflussung bleiben)

    Dein privater Blog ist und bleibt Dein privater Blog. Er ist in der Blog-Roll und damit eben “weithin sichbar”.

    Meine Bitte: Erst lesen (ggf. Infos einholen und verstehen), dann schreiben.

  11. Sirex [CR] sagt:

    Ich frage mich gerade ersthaft, wer sich hier gerade lächerlicher macht! Mich kotzt diese ganze Diskussion langsam an.

  12. Neheimer sagt:

    Im Grunde genommen ist das Ganze kein Problem. Solange die Wanderorganistionen die OC Caches von Rudeln ablaufen lassen möchte, bleiben die GC Caches doch unbehelligt. Zumindest solange man sie nicht auf beiden Plattformen listet. Und das kann jeder Cacher selbst beeinflussen.

  13. DunkleAura sagt:

    1) Ich konnte aus dem Beitrag nichts negatives ableiten. Ausser man will unbedingt etwas negatives rein interpretieren.

    2) Schrottie ich glaube Du bist der einzige der hier etwas wie Zitat: «Verschwörungstheorien» entdeckt hat.

    3) «Wie man das nun mit Geocaching realisieren will und ob es in Zukunft nur noch DWJ Rudelcacher gibt, stell ich mir doch sehr fragwürdig vor.» Das ist keine Spitze wie Schrottie Zitat: «Warum dann Spitzen auf “DWJ Rudelcacher”?» sagte sondern eine einfache neutrale Frage, das einzige wo man da herauslesen könnte wäre eine gewisse Skepsis einer denkbaren Lösung (Beispiel Szenario: «Gerade fürs Geocaching würde es wohl sicherlich elegantere Möglichkeiten geben als einen autorisierten Guide der einem zu den Caches führt und man nur abwarten muss bis einer im Rudel den Cache findet.») gegenüber.

    4) Lieber Schrottie und Jörg wie Ihr beiden hier gegen den armen JensHN schiesst, ist nicht fair und vollkommen überzogen.
    Warum wollt Ihr jeden Beitrag, unbedingt in eine Art «Bashing» ziehen? Ist das Eure neue Strategie, der feinsten Verwunderung und frage gegenüber zu treten?

    Zum Abschluss gebe ich auch noch ein Stichwort: «Wohlfühlen in der Opferrolle».

    Gruss DunkleAura

  14. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    Lieber DunkleAura,

    da möchte ich zu antworten:

    Zu 1) Mal davon abgesehen, dass es eben schon noch einen Unterschied ausmacht, ob eine einzelne Jugendorganisation oder ein ganzer Dachverband von 57 Wandervereinen eine solche Initiative startet. Vor allem im Kontext, dass es so einige “Schlammwürfe” gegen die DWJ gab.

    Und eben genau die Verwendung von “Schlüsselwörtern” für “Nicht-DWJ-Befürworter” wie z.B. “DWJ Rudelcacher”, die Äußerung zur Fragwürdigkeit oder der Tenor “seht alle her, was die DWJ da wieder macht…”, zeigt, dass der Artikel nicht gerade von Positivem strotzt.

    zu 2) und 3) Naja, ich glaube auch nicht, dass es eine verschworene Gemeinschaft gibt, die fies grinsend den nächsten (Verbal)Angriff plant. Obwohl, wer weiß.. ;-)

    Aber die gebotene Fairness – selbst von Dir ins Feld geführt und gefordert – ist hier im Artikel nicht unbedingt zu entdecken (wie z.B. eben die Verwendung des abwertenden Begriffes “DWJ Rudelcachen”)

    zu 4) Nach der Vielzahl von Aktionen, die – von einigen Wenigen – gegen die DWJ schon gefahren worden sind (zuletzt der Mongolian Clusterfuck, Stichwort Fotohits), ärgert mich schon, dass man sich auch noch nicht mal die MÜHE macht, sich entsprechend _korrekt_ zu informieren oder einfachste Sachverhalte _korrekt_ öffentlich darzustellen.

    Stichwort Opferrolle: Man kann ja ruhig anderer Meinung sein. Du weißt, dass ich mich sachlichen Diskussionen bisher immer offen gestellt habe.

    Die Fairness sollte dann bitte für alle gelten. Davon habe ich an so eingen Stellen so rein gar nichts bemerkt.

    Warum wird von so manchen alles mögliche gemutmaßt, ohne einfach mal zu fragen “Wie habt ihr Euch das vorgestellt? Lass doch mal hören…”?

    Gerade die Wanderpass-Aktion dürfte für den ein oder anderen ziemlich interessant sein, denn große Krankenkassen gewähren Bonus, wenn regelmäßige Aktivitäten nachgewiesen werden. Und genau diese regelmäßige Aktivität wird derzeit durch einen Pass nachgewiesen. Ob es später mal Kassen geben wird, die auch andere (automatische (GPS-Track) oder konzeptionelle (man kann nicht mogeln)) Lösungen für den Bonus akzeptieren, wird sich zeigen. Lasst uns das doch zusammen entwickeln, da hätte ich nix dagegen…

    Aber fragt doch einfach mal, wir antworten gern.

    LG
    Jörg

    PS: Ich glaube, Jens kann sich schon ganz gut wehren (so von wegen “arm”)…

  15. Schrottie sagt:

    Nein Billy, das ist keine “Strategie”. Und hier wird auch nicht “völlig überzogen und unfair auf JensHN geschossen”. Du hast eben nur scheinbar den Beitrag von JensHN nicht richtig gelesen bzw. hast die falsche Brille dafür auf. In einem klitzekleinen Wort wird Geocaching erwähnt und der Artikel leitet daraus prompt ab, das nun, Zitat: “DWJ eführt seRudelcacher” durch die Lande ziehen. Das IST eine Verschwörungstheorie, auch wenn Du sie nicht sehen willst, da Du ja, aus welchen Gründen auch immer, der DWJ gegenüber feindlich eingestellt bist (eine wirklich korrekte Begründung dafür bist Du ja bis heute noch schuldig).

    Mal kurz erläutert, warum es sich um geführte Wanderungen handeln muss: Die Geschichte hat neben dem Umstand das man ein “Abzeichen” bekommt noch einen weiteren Voreil. Einige Krankenkassen lassen das Wanderabzeichen fürs Bonusheft gelten, dann bestehen die allerdings auf eben den Umstand das die Wanderung geführt stattgefunden hat. Also: Ohne den Druck der Krankenkassen könnte jeder auch für sich wandern, ein Nachweisheft führen und alles wäre schön. Das Geocaching ist in diesem Zusammenhang, wie Jörg ja schon erwähnte, eher ein Zugmittel um auch die lieben kleinen mal von der Playstation wegzulocken.

    Du siehst, die obigen Theorien sind eben nur solche, mit einer klitzekleinen Nachfrage hätte man sich das alles sparen können (und müssen). Übrigens, hier fühlt sich niemand in der Opferrolle wohl, im Gegenteil, es kotzt mich einfach nur an, das immer wieder aus Mücken Elefanten gemacht werden. Da liest jemand etwas, denkt nicht drüber nach, reimt sich irgendeinen Unfug zusammen, schreibt diesen Unfug auf und setzt den Trigger “DWJ” ins Subjekt. Hunderte Besucher aus dem Trollforum garantiert. Besucherfang auf Kosten anderer.

    Ist es denn so schwer sich vorzustellen, das wir auch einfach nur irgendwann einmal unsere Ruhe haben wollen? Und nein, ich bin kein Mitglied in der DWJ (geht ja eh nicht) oder einem ihrer Verbände. Ich bin auch sonst in keinem Verein. Aber ich habe absolut kein Verständnis dafür, das stets und ständig ohne zu hinterfragen als erstes immer nur das Schlimmste angenommen und dann als scheinbare Tatsache verbreitet wird.

    BTW: Wann haben die Schweizer eigentlich ihre vielgepriesene Neutralität aufgegeben? ;)

  16. Schrottie sagt:

    @Jörg: *grml* Hier scheint die Kommentarmoderation aktiviert zu sein, jetzt hat sich die Krankenkassengeschichte überschnitten. Naja, egal, gerade beid iesem Thema ist ja die Gebetsmühle zuweilen notwendig… ;)

  17. JensHN sagt:

    Ehrlich gesagt wusste ich bis gestern nicht mal, dass es da wohl so drastische Unterschiede gibt zwischen DWJ, DWV und DAV. Da ich selbst in keinem vertreten bin, sind für mich alle einfach als “Wanderverein” zusammengefasst und abgestempelt.

    Statt sich über Syntax, Wortwahl und Recherche nun weiter künstlich aufzuregen, so würde ich dieses kontraproduktive Zepter gern ablegen und mache dass was gefordert wurde: Nachfrage. Schließlich stehen meine genannten Kritiken immer noch offen und unbeantwortet im Raum.

    Wie stellt sich die DWV / DWJ (wer auch immer) eine Umsetzung des Geocachings im Zusammenhang mit dem Deutschen Wanderabzeichen vor? Soll es ausschließlich Touren mit Guides geben, oder soll es in absehbarer Zukunft auch eine technische Umsetzung geben (z.B. Trackaufzeichung, spezielle Multicaches, etc.)?
    Gibt es bereits Zahlen und/oder Informationen zu Geocacheveranstaltungen (= Touren mit Guide)?
    Wer sollen diese Guides sein? Speziell ausgebildete Vereinsmitglieder, angeworbene Geocacher oder möglicherweise sogar eine Kooperation mit Groundspeak um die Touren von Reviewern führen zu lassen?
    Ebenfalls interessant zu erfahren wäre, wie so eine Tour aussieht (oder wie es sich die DWJ/DWV vorstellt so eine Tour umzusetzen). Wird der Gruppensport gefördert in dem man sogenannte “Ruddelcacher” auf die Geocaches loslässt, oder gibt es ein vorher bestimmtes Gebiet mit vorgegebenen Caches in dem sich jeder selbst auf die Suche macht, um eine die unterschiedlichen Sucherkompetenzen der einzelnen Geocacher einzugehen?

    Diese Fragen mal offen in den Raum gestellt um eine etwas produktivere Diskussion anzuregen. Für alle Kritiker, diese Fragen sind weder negativ noch als Vorwurf gemeint und ergeben sich allein aus dem im Artikel genannten Presseartikel.

    BTW: Kommentare werden direkt angezeigt, ohne Freigabe meinerseits. Wessen Kommentar nicht angezeigt wird, ist wahrscheinlich im Spamfilter gelandet und wird dann von mir (meist noch am gleichen Tag) wieder raus gefischt.

  18. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    Hallo Jens,

    zu Deinen Fragen, die gern beantworten möchte:

    Eines vorweg, um die Bewertung der folgenden Infos besser einordnen zu können:
    Der Anteil von Geocaching-Aktivitäten im Vergleich zu sonstigen Aktivitäten von unseren Wandervereinen („unsere“ = 57 Wandervereine, die im Dachverband „Deutscher Wanderverband“ zusammengeschlossen sind) ist _verschwindend_ gering. (Sucht selbst, wenn ihr mir nicht glaubt).

    Angeboten werden in den ca. 3.000 Ortsgruppen bundesweit zum allergrößten Teil „klassische“ Wanderungen z.B. am Wochenende, Stundentouren, Tagestouren, Mehrtagestouren, Familientouren (also auch ein paar Aktivitäten eingebaut, die Kindern unterwegs Spass macht), z.T. NordicWalking, im Winter ein wenig Langlauf oder Schneeschuhwandern.

    Leider haben wir nicht den unmittelbaren Kontakt (bzw. Rückkanal aus) zu den vielen Ortsgruppen in der doch sehr heterogenen Struktur unseres Verbandes. 57 Wandervereine, die teilweise selbst „Verbände“ sind, die wiederum Zweigvereine haben, dann kommt die Ebene Ortsgruppen.

    Daher gibt es keine genauen Zahlen.

    Googlet selbst nach den Angeboten der Ortsgruppen und ihr werdet eine verschwindend geringe Anzahl von Geocaching-Angeboten finden. Wenn, dann im Bereich Jugendgruppen.

    Fakt ist jedoch: Jetzt erst im Moment startet der Wander-Pass und das Deutsche Wanderabzeichen mit seinen Vorteilen im Bereich gesundheitliche Prävention (u.a. Bonus bei manchen Krankenkassen). Der Pass und das Angebot dazu muss sich im Verband erst „multiplizieren“, weiterverteilen, es entstehen nach und nach spezielle Wanderangebote in den Ortsgruppen.

    Die Alterstrukturen der Wandervereine sind aus ihrer Historie heraus eher älter. Und diese Personengruppe fängt jetzt nicht an, hunderte Geocaching-Wandertouren zu vorhandenen Dosen zum Wanderpass-Abstempeln zu initiieren!

    Nach meiner Schätzung werden vereinzelt nicht so konservativ eingestellte Ortsgruppen – neben Langlauf und Schneeschuhwandern im Winter – eben auch eine „Harry-Potter-Familienwanderung“ oder – und jetzt kommt’s – „Geocaching“-Wanderung anbieten.

    Da man ja mit dem Angebot zum einen Angebote im Bereich gesundheitliche Prävention anbieten will, zum anderen aber gern auch das Angebot der eigenen Ortsgruppe präsentieren möchte (z.B. kulturelle Ausflüge oder Fahrten, Mehrtageswanderungen, Feste usw.), versucht man eben auch, etwas jüngere Zielgruppen zu erreichen. Und wenn dann einzelne Angebote im Bereich Geocaching liegen (vermutlich eh im Bereich Familienwanderungen), sehe ich da jetzt keine Gefahr für „das Geocaching“™.

    Allein, um ein (pädagogisch betrachtet) schönes Erlebnis zu „initiieren“, empfehle ich unseren Leuten sowieso, eigene Dosen zu legen. Da weiß man nämlich, dass sie da sind, wenn ich mit 8-10 Leuten anwandere.

    Die Teilnahmen an den Wanderungen bestätigt dann der (umfangreich mit 80 Stunden ausgebildete) Wanderführer im Wanderpass. Ist die erforderliche Leistung nachgewiesen, reicht der Versicherte den Pass bei der eigenen Krankenkasse ein (und erhält den Bonus).

    Und wenn dann jemand Spass am Geocaching selbst findet, dann kauft er sich nen Gerät und geht (mit seinen Kindern?) selbst geocachen. Thats it.

    Elektronische Nachweise sind absolute Zukunftsmusik. Wer soll denn bei der Krankenkasse überprüfen, ob ich mir die Wandertour/Geocaching-Tour nicht am TOP50-Programm selbst zusammengeklickt hab, oder gleich die Trackaufzeichnung des Nachbarn kopiert hab?

    Also keine Sorge.

    Mal ganz Platt und ein wenig überspitzt formuliert ;-) : „Ihr Geocacher seid mit Euren Dosen nicht so was wichtiges oder besonderes, als dass da jetzt irgendwer mal eben eine bundesweite Gesundheitspräventionsmaßnahme aufstülpen kann.“
    (Scherz beiseite)

    Nein wirklich, nur, weil das Wort Geocaching im Kontext „draußen rum laufen“ und DWJ auftaucht, kommen da teilweise echt krasse Theorien auf. Leute, schaltet mal einen Gang runter. Nicht gleich reflexartig lostippen!

    Es geht um EINE von vielen Möglichkeiten, Menschen (Kinder) zum Laufen zu motivieren, damit sie gesund bleiben.

    Und Groundspeak lacht sich vermutlich nen Ast, wenn die das hier gemutmaßte („Touren von Reviewern“) lesen würden…

    Herzliche Grüße
    Jörg

  19. geomarc sagt:

    Wie stellt sich die Gauleitung/Führer des DJW immer nun die Führung beim geocaching vor? Wer den Begriff in seiner Pressemitteilung benutzt sollte sich doch vorher Gedanken machen wie er versprochene Maßnahmen durchführen will, oder? Es sein den der Begriff Geocaching wuurde nur zu reinen Markertingzwecken benutzt. das wiederum bedeutet für mich als Geocacher das die vereinigung des DJW absolut kein intresse am Geocachen als solches hat sondern das ganze nur als reine Marketingmaßnahme sieht.

    Ich bitte daher den Führer der DWJ (Jörg?) hier genau offenzulegen wie ich den Wanderpass mittels Geocaching erlangen kann. Oder eben zuzugeben das es z.Zt. nicht möglich ist und der begriff nur zu merketingzwecken missbraucht wurde.

  20. Schrottie sagt:

    @geomarc: Herzlichen Glückwunsch! Mit Deiner Wortwahl (Gauleitung/Führer) hast Du nicht nur absolut ins Klo gegriffen, sondern Dich durch die grandiose Erfüllung von Godwin’s Law als Diskussionspartner vollständig disqualifiziert. Und das schon direkt bei der ersten Wortmeldung. Respekt!

  21. geomarc sagt:

    dann bin ich ja edlich auf dem richtigen Niveau gelandet. Fehlt nach der gegenseitigen beleidgung nur noch die Benatwortung der Frage!

  22. geomarc sagt:

    Schrottie, was hat du eigentlich mit dem DJW zu tun, können die sich nicht mehr selber verteidigen? Meine Frage war an den Verband gestellt und nicht an Opencaching.

  23. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    Hallo geomarc.

    hm, ich glaube, Du hast meinen Beitrag und/oder die Pressemitteilung des DWV nicht richtig gelesen oder nicht verstanden.

    Ich sehe mich jetzt nicht mehr veranlasst, _noch_ mehr darüber zu schreiben.

    Wie wir (DWJ) mit “Geocaching” (bzw. auch den Portalen gc.de und oc.de) zusammenhängen, ist im geoclub.de und auch bei ksmichel.de und auch bei bischiweb-online.de hinlänglich nachzulesen (Suchmaschine benutzen).

    Zu Deiner Art der Ansprache meiner Person oder Organisation brauche ich – glaube ich – kein Wort mehr zu verlieren.
    Jeder disqualifiziert sich selbst so gut er kann.

    ohne Gruß
    Jörg

  24. JensHN sagt:

    @ Jörg: Ich formuliere die Frage geomarc mal etwas um:
    Das Thema Geocaching scheint bei DWJ/DWV also noch eher ein kleines Randthema zu sein. Gibt es Ideen/Pläne das Thema Geocachign weiter zu pushen und auszubauen (z.B. Events, geführte Touren, Aufklären, spezielle Kletterkurse, etc.), um daraus möglicherweise auch einen weiteren Hauptpfeiler des Vereins zu machen? Oder soll Geocaching auch weiterhin ein Randthema bleiben, das wie bereits geschrieben ein paar Kinder mehr vom Fernseher in die Natur locken soll?

    Gebt ihr an eure 57 Vereine/Verbände zusätzliche Informationen oder Hilfestellungen aus um das Thema Geocaching voran zu treiben, oder wartet ihr allein auf Eigeninitiativen der einzelnen Gruppen?

  25. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    Hi Jens,

    “noch” in Deiner Frage suggeriert, das wir (DWV mit seinen Wandervereinen) später anders agieren würden…

    Konkret: Ich (als DWJ) kann natürlich nicht für alle 57 Wandervereine bundesweit sprechen.

    Ich gebe aber gern meine Einschätzung ab:
    Es wird auf die nächsten Jahre (!) hinaus ein Randthema bleiben.

    Geocaching ist Geocaching (=das weltweite Spiel, jeder kann es machen oder sein lassen), Wandern ist wandern (es gibt viele Formen des Wandern http://www.wanderjugend.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Junges+Wandern). Geocaching kann man – als eine von vielen Möglichkeiten (ich wiederhole mich) zur Motivierung einsetzen.

    Ich wage die Prognose, dass ein paar (40-50?) von ca. 3.000 Ortsgruppen bundesweit Spass und Gefallen am Spiel Geocaching finden werden und sich _daraus_ ein paar Enthusiasten aus diesen Ortsgruppen ordentlich ins Geocaching “reinhängen”.

    Ein paar weitere Ortsgruppen werden sporadisch Geocaching anbieten (vermutlich dann mit eigener Infrastruktur, weil “erfolgreicher” beim Finden) und bekommen so auch mal ein paar andere Wanderinteressierte zu sehen. Und das wirds dann auch schon gewesen sein.
    (Aber meine Kristallkugel ist grad in Reparatur ;-) ).

    Erstaunlich finde ich, dass allen ernstes die Frage gestellt wird (also die _erfolgreiche_ Möglichkeit in Betracht gezogen wird), dass Geocaching ein “Hauptpfeiler” von Wandervereinen werden könnte. (Ich muss kurz mal ablachen gehen, komme gleich wieder…) Na wenn ihr meint…

    Bitte informiert Euch mal über Wandervereine (viel Wandern, Kulturarbeit, Heimat- und Brauchtumspflege uvm.).
    (http://www.wanderjugend.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Mitgliedsvereine)

    Zu Infos rausgeben: Ja, wir haben eine 24-Seitige Infobroschüre entwickelt, in der man das Thema nachlesen kann. U.a. steht da auch ne Menge über Naturschutz drin und wie man die _Methode_ Geocaching (also eigene Dosen benutzen) in der Kinder- und Jugendbildung einsetzen kann (http://www.wanderjugend.de/conpresso/_rubric/index.php?rubric=Shop Schutzgebühr 2 Euro, genug Geld also um die Welteherrschaft… ach nein ;-) )

    Wenn uns eine Gruppierung aus unserem Verband anruft und um Hilfestellung bittet, geben wir Tipps und Hinweise. Die meisten holen sich die Broschüre (gibt es für nachgewiese Mitgliedschaft in einem der 57 Wandervereine kostenfrei) und kommen gut damit klar.

    Ich würde jetzt aber keine weiteren Fragen mehr beantworten wollen, eine Menge Zeit investiere ich in dieses (zwar nicht unwichtige) Randthema (teilweise in immer den gleichen wiederkehrenden Diskussionen), ich hab aber den Schreibtisch voll mit ganz viel anderem, was auch erledigt werden muss. Bisher habe ich mir die Zeit genommen, jetzt muss anderes vorrangig behandelt werden, ich bitte um Euer Verständnis.

    Viele Grüße
    Jörg

  26. JensHN sagt:

    @ Jörg: Ich weiß leider nicht, was du an “Geocaching als einer der Hauptpfeiler” so lustig findest. Z.B. Groundspeak ist ein ganzes Wirtschaftskonzept basierend auf dem Thema Geocaching. Wer sich also ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will, kann durchaus einiges auf die Beine stellen und (siehe Groundspeak und viele andere Internetshops) damit durchaus gutes Geld verdienen.
    So denke ich (und hoffe in gewisser weise auch), dass auch die DWJ nach neuen und aktuellen Themen/Sportarten (wie z.B. auch schon das erwähnte Harry-Potter Wandern) sucht und versucht in diesem Themengebieten auch stark zu werden.

    So kenne ich z.B. das Sprichwort aus dem Bildungswesen “Wer stehen bleibt stirbt”, jeder sollte nach Weiterentwicklung streben und nicht einfach da stehen bleiben wo er gerade ist. Es ist ja schön dass nach neuen Themen für die DWJ gesucht wird, wie eben z.B. Geocaching und Harry Potter, aber ob es reicht diese Themen nur halbherzig anzupacken, nur um eventuell 5 Kinder mehr aus Ihrem Sofa zu locken, lasse ich mal offen im Raum stehen.

    Ok, die Geocaching-Community ist (verhältnismäßig) groß und vor allem Wortstark (Foren, Blogs, etc). In diesem Themengebiet als Verein Fuß zu fassen ist sicherlich mehr als schwer (bis unmöglich), aber möglicherweise ist genau diese “halbherzige Herangehensweise” (dies ist kein Vorwurf, sondern lediglich das Erscheinen nach außen) ein Grund dafür, dass die DWJ auf viel Widerspruch in der Community stößt. Eine möglicherweise offenere, aktivere und vor allem attraktivere Herangehensweise an dieses Thema (z.B. durch Organisation von Events / Mega-Events oder eben Kletterkurse für T5 Caches [Ideen gäbe es da viele]) würde auf mehr Zuspruch in der Community stoßen und somit für mehr Akzeptanz gegenüber der DWJ sorgen.

    Stattdessen (so erscheint es nach außen), wird das Thema Geocaching zwar von der DWJ fleißig mitgeschleift als “eines von vielen Möglichkeiten” (daher wahrscheinlich auch der Vorwurf des “Marketingzwecks” von geomarc), verweist dann aber auf die Vereine und Verbände die sich mit dem Thema quasi gar nicht auseinandersetzen (Zitat “Ein paar weitere Ortsgruppen werden sporadisch Geocaching anbieten”). Dies hat ein bißchen was von Lockangeboten im Baumarkt, es wird zwar gern als eine von vielen Möglichkeiten angegeben, aber wirkliche Angebote gibt es dazu trotzdem nicht.
    Und gerade dieses mitschleifen des Themas ohne es wirklich zu behandeln sorgte, und das wird es auch in Zukunft tun, für viel Reibung in der aktiven Geocaching-Community.

    Dies soll jetzt keine direkte Kritik sein, sondern einfach nur wiedergeben wie sich die DWJ für mich (und möglicherweise auch auf einige andere in der Geocaching-Community) darstellt und wirkt.

    Ich danke dir aber soweit fürs Zeit nehmen und das beantworten der Fragen. Zumindest ich bin jetzt um einiges aufgeklärter bzgl. DWJ.

    @geomarc: Ich hoffe dass deine Fragen mit dem letzten Post von Jörg beantwortet sind ;-)

  27. Jörg (DWJ_Bund) sagt:

    Hi Jens

    so, Abendessen intus, Mail von Dir gesehen, kurz noch was dazu:

    “Hauptpfeiler Geocaching und _Wandervereine_” ist für mich als Kenner des Verbandes absolut nicht vorstellbar. Aus Sicht (Wirtschaftsunternehmen) Groundspeak ist das was anderes.

    Neue Themengebiete versuchen wir immer zu identifizieren, “Stillstand ist Rückschritt”.

    Halbherzig: Nein, bitte lies den Geoclub.de (Suchfunktion “DWJ_Bund”), um über unsere (DWJ, nicht DWV) Motivation im Bilde zu sein. Unser Ziel war nie (und wird es nicht sein), Mega-Events o.ä. zu initiieren. Dazu müsste unsere Basis (=3.000 Ortsgruppen) ein überwiegendes Interesse am Geocaching haben, das ist absolut nicht der Fall.

    Mitschleifen: Wenn – aus unserer Sicht – Geocaching eine “Form von Wandern ist” (besser eine Motivationsform), dann hat das nichts mit “mitschleifen” zu tun.

    Wäre es “der Community”(tm) Recht, wenn der DWV sich so intensiv ins Geocaching (eben mit Events usw.) einbringen würde? Sicher nicht. Genau dann kämen eben die Vorwürfe, das der Verband sich Geocaching “einverleiben” würde.

    So, jetzt kommt Tochter ins Bett ;-)

    Viele Grüße
    Jörg

  28. geomarc sagt:

    ich zitiere mal aus dem PDF des deutschen Wanderverbandes, der auch die deutsche Wanderjugend angehört:

    Der Deutsche Wanderverband (DWV) und seine Mitgliedsvereine fördern das
    Wandern in seinen unterschiedlichen Facetten. Von daher können im
    Wander-Fitness-Pass neben klassischen geführten Wanderungen auch
    Angebote wie Nordic Walking, Geocaching, Gesundheitswanderungen,
    Familienwanderungen und bis zu drei Mal auch Skilanglauf, Schneeschuhund
    Radwanderungen eingetragen werden. Gewertet werden nur die
    Angebote der Mitgliedsvereine im DWV. Eine weitere Voraussetzung ist,
    dass diese Aktivitäten von Wanderführern und Gruppenleitern begleitet
    werden, die von den Wandervereinen dazu autorisiert sind.

    Hier wird beschrieben das man das Wanderabzeichen erlangen kann in dem man geführte Geocaching Touren macht. Da diese Touren von Wanderführern und Gruppenleitern begleitet
    werden müssen stellt sich die Frage: wer macht sowas, wo kann ich diese geführten Touren buchen oder Teilnehmen, wer nimmt den Gruppenführern eine Prüfung ab das sie Geocaching beherrschen. Irgendjemand muss ja in den vereinen als Gruppenleiter da sein der diese Touren anbietet.

    Und nur das war meine Frage. Wie stellt sich der Verband dies vor? Oder wurde darüber eben noch gar nicht nachgedacht (was ich vermute) und der Begriff geocaching nur als Zugmittel eingesetzt.

    Übrigens werden beim ADAC die Gebietsleiter Gauleiter genannt … scheinbar ist es dort ok und Führer … gut, jedem den Schuh den er sich anzieht.

    Ich lege Wert darauf das das Hobby Geocaching für mich weder Verein noch Verband braucht um das Hobby auszuüben und jeder der meint sich in diese Rolle zu drängen ist mir von Natur aus suspekt und ich bin gegen ihn. Daher meine doch deutliche Abneigung gegen die DWJ und damit auch Opencaching gegenüber. Das vielleicht zur Erklärung für mein verhalten. Ich greife hier keine personen an sondern nur die Organisationen die sie vertreten und die mein Hobby mit ihrem Verhalten in meinen Augen mit zerstören.

  29. -jha- sagt:

    Ich finde ja die Diskussion ganz länglich. Aber was ist nun mit der eigentlichen Frage des Blogposts, wie man sich das Plaketten-Ercachen vorstellen darf.
    Gibt es jemanden, der das beantworten kann? Vielleicht gibt’s ja irgendwo weiterführende Informationen auf den Webseiten einer der angesprochenen Körperschaften.

Hinterlasse eine Antwort