Auf in den Schwarzwald

Dieses Wochenende geht es für einen Kurzausflug in den Schwarzwald, um genauer zu sein nach Freiburg. Angekündigt sind zwar bis -7°C, aber das GPS-Gerät für den ein oder anderen Cache darf in der Ausrüstung natürlich nicht fehlen. Da die Aufenthaltszeit doch recht kurz ist, bin ich natürlich über jeden Tipp über “Pflichtcaches” in Freiburg dankbar.

Spielerisch an OpenStreetMap mitarbeiten

OpenStreetMap dürfte mittlerweile vielen ein Begriff sein, da es sich immer mehr als brauchbare Konkurrenz zu Google Maps und Bing Maps mausert. Der Grundgedanke Kartenmaterial durch kollektives sammeln von GPS-Daten zu erstellen hat mittlerweile eine bereits sehr detaillierte Regionen entstehen lassen, dennoch nimmt nur ein kleiner Teil der OSM Nutzer am sogenannten mapping teil.

Um mehr Menschen für Mitarbeit an OSM zu gewinnen, greift die Plattform Kort ein spielerisches Prinzip auf. Kort zeigt auf einer OSM Karte Aufgaben an, zu denen bestimmte Fragen beantwortet werden müssen, wie zum Beispiel “Name des Objekts?”, “Welches Tempolimit?” oder “Um welchen Weg-Typ handelt es sich?”. Für dieses Beantworten der Fragen sammelt man Punkte und steigt in einem Ranking auf.
Andere Aufgaben bestehen darin die Antworten der anderen zu bewerten, ob diese richtig sind oder nicht. Hat eine Antwort genügend Bestätigungen erhalten, wird diese in das offizielle OSM Kartenmaterial übernommen.

Besonders für Geocacher ist dieses Spiel interessant, da man den Anfahrts- und Fußweg zum Geocache mit ein paar Kort-Fragen sinnvoll verbringen kann. Mitspielen kann jeder unter der Domain play.kort.ch.
[via Geckos Geocaching]

Produkttest – Mammut Moench Longsleeve

Laut Kalender ist Winter. Das heißt für mich eigentlich, dass vor der Haustür nen Meter Schnee liegt und dass ich mich beim Verlassen der Haustür zum geocachen dick einpacken muss. Leider ist das Wetter aktuell jedoch wenig konstant, letztes Wochenende wurde noch groß vor Blitzeis und Eisregen gewarnt und heute Abend erst meinte der Wettermann vom SWR, dass es diese Woche noch bis zu 18°C geben soll. Bei dem Wetter hilft nur eins: Zwiebellook! Möglichst viele Kleidungsschichten, um sich der wechselnden Wetterlage anpassen zu können.
Fast wie aufs Stichwort erreichte mich eine Anfrage der Bergfreunde.de, ob ich nicht mal wieder etwas im Outdooreinsatz testen möchte. Die Entscheidung fiel nicht schwer und so erreichte mich ein Tag später das neue Mammut Moench Longsleeve.
Wer sich in der Kollektion von Mammut etwas auskennt weiß, dass ihn für stolze 119 Euro kein einfaches Longsleeve erwartet, welches man es aus der eigenen Freizeitbekleidung kennt. Es handelt sich vielmehr um Funktionskleidung für die erste Bekleidungsschicht, oder wie der Fachmann so schön sagt Hightech-Unterwäsche für den Baselayer.

Zuerst mal zu den technischen Facts des farbigen Schmuckstücks: Es besteht zu 66% aus Polyamid, 24% Polyester und 10% Elastan, ist in den Größen S bis XXL, sowie jeweils in 4 unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich und wiegt in der mittleren Größe leichte 203 Gramm. Auf der Vorderseite ist ein halbhoher Reißverschluß, welche etwa bis zur Mitte der Brust reicht.
Gefertigt ist das Fleece aus Polartec Power Stretch Pro Gewebe, welches auch bei vielen großen und namenhaften Bekleidungsherstellern wie Marmot, North Face oder Moutain Hardware im Einsatz ist. Die fein gewebte isolierende Kusntstoffgewebe der Außenseite ist windabweisend und abriebfest, während die Innenseite etwas gröber gewebt ist und sich dadurch weicher anfühlt, was für einen optimalen Feuchtigkeitstransport sorgt.
Auch in der XXL Verison die mir vorliegt ist das Longsleeve sehr körpernah geschnitten, ohne dabei aber als eng oder spannend empfunden zu werden. Dies soll vor allem bei sportlichen Aktivitäten wie Klettern oder Laufen für eine gewisse Kompression sorgen.
Sehr positiv ist mir die Hautfreundlichkeit aufgefallen. Dies zeigt sich vor allem daran, dass alle Übergänge sauber und mehrfach vernäht sind, damit keine kratzigen harten Kanten entstehen. Dies merkt man besonders im Bereich des Reißverschluss, da dieser von Natur aus immer sehr hart und kratzig ist und eher untypisch für Unterwäsche ist. Wie der Selbstversuch zeigte, wurde auch der “Barttest” erfolgreich bestanden, denn nichts Schlimmeres als scheuern am Hals oder gar ziehen an den Haaren.

Die Kernkompetenzen des Longsleeve zeigen sich besonders bei großer körperlicher Anstrengung und tiefen Temperaturen. Wichtig ist es, dass das Longsleeve so körpernah wie möglich getragen wird. Dank des hohen Stretchanteils passt es sich genau an und ist trotzdem bequem zu tragen.
Das Polartec Power Stretch Gewebe dient einerseits als Isolationsmaterial, damit der Körper nicht auskühlt, andererseits hat es einen hervorragendes Feuchtigkeitsmanagment, dass man bei hoher körperlicher Anstrengung nicht im eigenen Saft steht.
Sehr angenehm war auch der tiefe Reißverschluss, welcher für eine zusätzliche Luftzirkulation sorgt. Dank des Kunststoffgewebes war das Longsleeve bereits wenige Minuten nach dem Waschen wieder trocken.

Das Fazit ist wie üblich bei Mammut Artikel: Wer bereit ist ein paar Euronen mehr für seine Bekleidung auszugeben, erhält bei Mammut Spitzenqualität auf höchstem Niveau. Nach meinen bisherigen Erfahrungen haben ausnahmslos alle Mammutartikel eine sehr hohe Lebensdauer, was die Kosten somit auf die Zeit amortisiert.
Im Geocachingbereich bietet sich das Fleece vor allem im Winter für die T5- Kletterchaches an, da erst in der Kombination von Kälte und körperlicher Anstrengung die Stärken des Longsleeves zu tragen kommen.

USB-Sticks für den Outdoorbereich

Als platzsparendes Speichermedium, das heute auch immer mehr Kapazität bietet, sind USB-Sticks die meistgenutzte Möglichkeit, um Daten offline von A nach B zu transportieren. Sie sind praktisch und werden immer schneller, jedoch ist hierbei auch die Zuverlässigkeit wichtig. Denn wer möchte schon die Urlaubsfotos, für die auf der Speicherkarte kein Platz mehr war oder die Hausarbeit für die Uni verlieren, weil der Stick plötzlich nicht mehr funktioniert. Häufig ist dabei nicht nur das mehrfache Beschreiben des Flash-Speichers das Problem, sondern der schnelle Verschleiß des Materials im Alltag. Selbst mit einer Schutzschicht versiegelte Kontakte können korrodieren, wenn sie täglich im Einsatz sind. Am Schlüsselbund ist ein USB-Stick zwar immer griffbereit, wird dafür aber leichter beschädigt. Eine besondere Belastung stellen Wind und Wetter dar. Vor diesem Problem steht der Nutzer vor allem bei Ausflügen und auf Reisen, denn auch da möchte man heute seine Daten griffbereit haben.

So haben sich findige Hersteller eine ganz neue Kategorie von USB-Sticks ausgedacht: die Outdoor Flash Drives. Solche Sticks sollen dem Kunden die Sicherheit seiner Daten bieten, auch wenn täglicher Gebrauch und Umwelteinflüsse wie Nässe und Temperaturschwankungen eine Rolle spielen. Dies stellt eine ganz neue Herausforderung für die Qualität der Materialien dar. Denn es ist nicht schwer, einen Stick herzustellen, der unter Laborbedingungen, also normalem Luftdruck und 25°C Raumtemperatur perfekt funktioniert. Sobald die Umwelt aber ins Spiel kommt, sieht das anders aus. Bei Nässe etwa können metallische Komponenten leichter oxidieren. Hitze hingegen erhöht den Widerstand in elektronischen Bauelementen und lässt sie so schneller altern. Kunststoff wird spröde, der Stick kann zerbrechen.

Das sind nur einige Beispiele, wie erhöhte Anforderungen an solch ein Speichermedium zustande kommen können. Aber wie sieht die Umsetzung nun konkret aus?

Verschiedene Firmen setzen auf verschiedene Produkte. Die Sparte der Outdoor-Sticks beginnt bei einfachen USB-Stick Modellen, die für den täglichen Gebrauch als Anhänger am Schlüsselbund geeignet sind, und reicht bis zu dick gepanzerten Alleskönnern, die man zum Klettersteig mitnehmen kann. Die schlichten Schlüsselanhängermodelle sind meist aus metallischen Materialien von erhöhter Steifigkeit, um Zerbrechen zu verhindern. Dazu wird versucht, die Kontakte zu schützen, etwa durch spezielle Beschichtung oder auch durch eine flexible Hülle aus Gummi.

Eine Stufe belastbarer sind wasserfeste USB-Sticks. Hier gibt es verschiedene Ansätze, den Speicher resistent gegen Nässe zu machen. Vollständig abgeschlossene Sticks, die aussehen, wie aus einem Stück hergestellt, sind eine Möglichkeit. Hier kann die Passform jedoch Probleme machen, da die Bauweise oft zur Folge hat, dass diese Sticks unter hoher Spannung im USB-Slot sitzen. Man sollte dies deshalb vor dem Kauf testen oder die Maße überprüfen.
Eine andere Möglichkeit sind komplett gummierte Sticks. Diese haben Schutzvorrichtungen aus Gummi, etwa eine flexible Kappe, die das Eindringen von Spritzwasser verhindern sollen. Hier sollte man genau auf die Beschreibung des Herstellers achten, denn die Aussage, dass ein Stick einen bestimmten Wasserdruck verträgt, heißt keinesfalls, dass dieser zum Tauchen geeignet ist oder einen schweren Sturm mit durchnässter Jackentasche mitmacht. In jedem Fall aber sorgt die Verwendung einer breiten Gummihülle für erhöhte Stoßfestigkeit, sodass es dem Stick nicht nur nichts ausmachen soll, in der Pfütze zu landen, sondern auch nach Begegnung mit einem Wanderstiefel will dieser noch funktionsfähig sein.

Viele Outdoormodelle bieten über den Schutz vor Wind und Wetter hinaus noch kleine Extras, welche die Nutzerfreundlichkeit verbessern. Dazu gehören ausreißfeste Ösen für Bänder, sodass man den Stick umhängen kann oder die Befestigung der Kappe am Stick, damit auch diese nicht verloren geht. Eine große Auswahl an USB-Sticks und dessen Zubehör finden Sie bei www.cec-promotions.de

Fazit:
Durch die Verwendung von Materialien wie Gummi, Metallen und hochwertigen Kontakten sowie hitzeresistenter Elektronik ist es möglich, USB-Sticks nicht nur alltagstauglicher zu machen, sondern auch für den Gebrauch bei Wind und Wetter zu optimieren.

Marmot Softshell im Test

Pünktlich zum Nordseeurlaub hat mich kurzfristig noch ein Softshell Testmuster der Bergfreunde erreicht. Dieses kam wie gerufen, denn nach meinen Vorkenntnissen sollte die steife Priese an der See doch sehr wechselfreudig sein (um dies vorweg zu nehmen, alle meine Wettervorurteile hatten sich bestätigt). Somit durfte sich kurzentschlossen noch die Marmot ROM Softshelljacke zum Reisegepäck dazu gesellen.

Marmot, klingt zwar ähnlich wie der bekannte Schweizer Outdoorspezialist Mammut, haben aber nichts miteinander zu tun. Während die Schweizer Mammuts ihre Kernkompetenzen im Klettersport haben, sind die kalifornischen “Murmeltiere” Spezialist für allgemeine Outdoorbekleidung.

Im wesentlichen besteht die Marmot ROM Softshell aus zwei Kernkomponenten. Dies ist zum einem das GORE Windstopper ® Gewebe für die Außenseite und ein partielles feines Fleece als Futtermaterial für die Innenseite. Wie man es von GORE Geweben bereits gewohnt ist, sorgt dieses mit einem speziellen Membran für eine sehr atmungsaktive Schicht die aber nach außen wind- und wasserabweisend ist. Bei dem GORE Windstopper ® Gewebe liegt der Schwerpunkt jedoch mehr bei wind- als bei wasserabweisend.

Die Softshell Jacke wirkt im ersten Moment etwas groß geschnitten, wenn man sie aber mit einem Fleece kombiniert sitzt diese wieder passgenau am Körper. Außen befinden sich zwei große Seitentaschen und jeweils innen und außen nochmals eine Brusttasche. Alle Taschen können mit einem Reißverschluss geschlossen werden. Ein etwas merkwürdiges Feature ist der Gummizug, bei dem ich mir nicht sicher bin ob dies wirklich ein Feature ist, oder von mir nur falsch interpretiert wurde. Im unteren Saum der Jacke befindet sich wie üblich ein Gummizug, um die Jacke nach unten zu schließen, damit kein Wind rein pfeift. Die Enden dieses Gummizugs sind jedoch nicht wie gewöhnlich vernäht, sondern liegen als offene Enden in den Außentasche (jedoch mit einem Spanner vor dem herausrutschen gesichert).
Man kann die Jacke nun unten zuziehen, indem man einfach innen in den Taschen an den Enden des Gummizugs zieht. Ob dies jetzt aber irgendwelche Vorteile bringt, oder überhaupt ein Feature ist, bleibt fragwürdig.

Die allgemeine Verarbeitung der Jacke ist sehr gut. Alle Stellen sind sauber vernäht und es gibt keine losen Fäden. Dem Gewebe sind 10% Elasthan beigemischt, weshalb es auch unter Belastung immer etwas nachgibt ohne an den Nahtstellen gleich zu reißen.

Im Urlaubstest zeigte sich die Softshell als idealer Begleiter. Denn bereits nach wenigen Tagen zwischen Bremen und Helgoland war klar dass Sonnenschein am Morgen nicht zwingend heißt, dass es weder warm oder trocken werden muss. Somit wurden das Mammut Fleece und die Marmot Softshell zum dauerhaften Begleiter. Dank der schlanken Bauform passen beide problemlos in einen Tagesrucksack.

Sobald es etwas kühler wurde, wurde das Fleece als Wärmedämmung übergezogen. Sobald dann noch Wind oder Regen dazu kam, wurde als dritte Bekleidungsschicht die Softshell übergeworfen. Bei warmer Umgebung aber starkem Wind durfte dann nur die Softshell herhalten, da sie selbst keine wärmenden Eigenschaften besitzt, sondern als reiner Windstopper funktioniert.

Mit Sportpolo, Fleece und Softshell ließen sich alle Wetterschwankungen von 15 – 30°C und Sonnenschein bis Sturmböe perfekt ausgleichen … naja, bis auf den Sonnenbrand, den gab es gratis dazu.

Geocaching auf dem Android Tablet

Seit einiger Zeit bin ich in dem Besitz eines Dell Streak 7. Wie sich dem Name entnehmen lässt, handelt es sich um ein 7 Zoll Tablet (also größer als ein Smartphone mit normalerweise 4 Zoll, aber kleiner als ein iPad mit 10 Zoll) und somit ein weiteres technisches Spielzeug für die Geocachingjagd. Als Betriebssystem dient Andtroid 3.2. Da Dell bereits das Modell wieder aus dem Sortiment genommen hat, ist wohl leider mit keinem weiteren Updates zu rechnen.

Als Androidneuling ging es natürlich erst einmal an das große Ausprobieren der GeocachingApps. Im Google Play Store, wie dieser seit kurzer Zeit heißt, findet sich aktuell unter dem Suchbegriff “Geocaching” ganze 501 Einträge. Die meisten davon sind mehr schlecht als recht und sind eher eine Art Minitools die z.B. beim Umrechnen und Lösen von Koordinaten helfen. Da das generelle Angebot sehr groß ist, versuche ich zuerst eine brauchbare Lösung im Freewaresegment zu finden, wodurch die offizielle Groundspeak App mit 7 Euro direkt raus fällt.

Was auf den ersten Blick einen viel versprechenden Eindruck macht sind die Apps GeoBeagle, GeoHunter, c:geo, Maverick und Locus. Diese Apps werde ich in den nächsten Wochen und Monaten zusätzlich zum altbekannten Garmin mit auf Tour nehmen und auf Herz und Nieren testen, ob diese eine brauchbare Alternative zu den echten GPS Geräten bieten.

Da mir selbst noch etwas der Überblick bei den Unmengen Apps fehlt, bin ich über jeden Tipp dankbar!

800 auf Hochsee

Statistisch signifikant auffällig sind die Fundorte unserer 100er Meilensteine. 100 in Heilbronn, 300 in Hamburg (oh man, ist der Besuch schon so lang her?), 400 in Frankfurt, 500 in Berlin. Der nächste große Meilenstein der Statistik ist die große 800 zu der noch ganze 15 Zähler fehlen. Wie es der Zufall will, geht es Anfang August nach Bremerhaven, mit Abstechnern nach Bremen und Helgoland. Somit springt es einem also regelrecht engegen die Nummer 800 auf Deutschlands einzigster Hochseeinsel Helgoland zu loggen.

Sollte die 4 stündige Schifffahrt ohne größere Speiaktionen überwunden sein, geht es hoffentlich erfolreich ans Inselcachen. Die recht große Anzahl an Caches lässt auf einen Erfolg hoffen. Für uns wären dies dann auch die ersten Funde auf einer Deutschen Insel. Generell sieht der hohe Norden noch sehr leer aus in usnerer Statistik.
Die größere Schwierigkeit wird eher sein die verbleibenden 15 Caches nicht auf der 8 Stündigen Autobahnfahrt nicht an den unmengen an Leitplankenchaches zu verbraten.

Geocaches automatisch durch Berührung loggen

Im Zeitalter von Smartphone-Geocacher könnte nun vielleicht auch bald das klassische Logbuch aus Papier ausgedient haben. Der Smartphonehersteller Samsung hat schon seit einiger Zeit NFC-fähige (Near Field Communication) Geräte im Sortiment. Diese Technik ermöglicht einen Informationsaustausch auf eine kurze Distanz von 4 cm. Einer der Hauptideen dieser Technik ist das bargeldlose bezahlen durch auflegen des Geldbeutels.
Neu von Samsung sind jetzt sogenannte Tectiles. Ein Aufkleber der einen programmierbaren NFC Chip enthält. Diese Chips sollen mit geringen Aufwand für den eigenen Gebrauch programmiert werden. Wird ein NFC-fähiges Smartphone an diesen Aufkleber gehalten, werden dadurch die einprogrammierten Standardaktionen ausgeführt.

Technikbegeisterte Geocacher könnten darin also einen zusätzlichen Nutzen für den eigenen Cache erkennen. So könnte zum Beispiel durch das Berühren des Smartphones mit der Geocachedose automatische die Logseite zum Geocache aufgerufen werden. Dies könnte vor allem in großen und vollen Innenstädten interessant sein, da (so meine letzten Erfahrungen) man fast nur auf volle Nanocaches trifft. Die Zeiten der vollen und zerfledderten Logzettel wäre vorbei.
Da kein direkter Kontakt mit Chip und Smartphone nötig ist, könnte das Auffinden ebenfalls in die Geocachsuche integriert werden, indem dieser verdeckt angebracht wird und ein definierter Bereich mit Smartphone abgesucht werden muss.
Ebenfalls würden sich solche NFC-Chips für die Zwischenstationen eines Multis anbieten, indem man die neue Koordinate angezeigt bekommt, oder man wird auf eine bestimmte Internetseite mit einem Rätsel zur nächsten Koordinate geführt.

Aktuell bietet Samsung das 5er-Pack Tectiles in den USA für umgerechnet etwa 12 Euro an.
Man darf also gespannt sein, ab wann es die ersten NFC-fähigen Geocaches gibt.

[via Golem]

Geocaching.com jetzt ohne Google Maps

Bereits im April letzten Jahres angekündigt und im Oktober umgesetzt, wurde die Einbindung von Google Maps in Webseiten kostenpflichtig. Dies galt jedoch nicht pauschal für alle, sondern nur für Seiten bei denen die Map mehr als 25.000 mal pro Tag aufgerufen wurde. Pro weitere 1.000 Aufrufe sollte eine Lizenzgebühr von 4 USD anfallen.

Laut Aussage von Google sind lediglich 0,35% der Websites davon betroffen die Google Maps verwenden. Eine dieser betroffenen Seiten ist nun geocaching.com, die mit einem täglichen Aufruf von etwa 2.000.000 zu buche schlägt. Dies ergäbe laut der genannten Preise von Google eine Lizenzgebühr von 6.000 Euro … täglich! Um diese zusätzliche finanzielle Belastung nicht an die Geocachinggemeinschaft weiter zu geben (hiervon betroffen alle Premium Mitglieder), hat Groundspeak entschlossen sich von Google Maps zu trennen und stattdessen auf Open Street Map zu setzen.

Das Ergebnis des Kartenwechsels kann auch bereits unter www.geocaching.com/map bewundert werden. Großer Vorteil: Das OSM Kartenmaterial ist vor allem in Ballungsgebieten deutlich detailreicher und zeigt besonders für Geocacher zusätzliche nützliche Trampelpfade an. Großer Nachteil: Es gibt keine Satellitenansicht mehr. Diese konnte vor allem für die Wegfindung sehr hilfreich sein oder den entsprechenden Hinweis geben um welche Häuserecke es sich handelt. Vor allem in Gebieten mit schlechten GPS Empfang waren die Satellitenbilder sehr nützlich.

Einerseits macht die Entscheidung von Google Sinn ein Lizenzmodell für große Anbieter einzuführen, schließlich dient das Kartenmaterial als deutliche Verkaufsförderung der Produkte (z.B. für Immobilien oder Hotels). Andererseits hat sich Google damit auch ins eigene Fleisch geschnitten, da mit Open Street Map ein mittlerweile gleichwertiger und vor allem kostenloser Gegner mit im Ring steht.
Aufgrund der immer weiter wachsenden OSM Community legt das Kartenmaterial täglich an Qualität zu und könnte auf langfristige Sicht Google Maps als Platzhirsch den Rang ablaufen. Genauso auch für Erstlingscacher die ganz ohne GPS Gerät unterwegs sind.

Der Wechsel von Groundspeak zum OSM Kartenmaterial ist eine win-win Situation für beide. Denn Geocacher sind durch Ihre GPS Geräte der ideale Nachschub an neuem Kartenmaterial in abgelegeneren Gebieten für OSM. Vielleicht kommt es früher oder später sogar noch zur Kooperation zwischen Groundspeak und OSM, dass zum loggen nicht nur die Fieldnotes eingereicht werden sondern gleich der ganze GPS Track.

Was ist aus den Anticachern geworden?

Mittlerweile ist es nun fast zwei Monate her, dass die anonyme Anticacher Fraktion in einem Onlinelog des Geocaches GCRW0R eine große Opening Aktion angekündigt hat. Leider habe ich aber seit dem nichts mehr von den Anticachern gehört.

Hat vielleicht jemand noch irgendwelche mysterösen Logeinträge oder Nachrichten der Anticacher bekommen, oder ist auch diese Aktion in viel warmer Luft verpufft?

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