So simpel, aber doch genial!

Seit Anbeginn meiner Geocachezeit habe ich Tag täglich das gleiche Problem. Volle Akkus in der linken Tasche leere Akkus in der rechten Tasche … oder war es andersrum? Und warum ist der eine aus der linken Tasche fast leer und der andere noch komplett voll!?

Dieses Problem ergibt sich bei meinem Kameraakku zum Glück nicht, denn hier gibt es eine Schutzkappe auf der eine Markierung ist. Je nachdem wie man die Kappe aufsetzt, sieht man ob der Akku voll oder leer ist. Genau so eine Lösung hätte ich mir auch für meine restlichen Akkus gewünscht.

Beim Durchstöbern von Amazon bin ich dann auf des Rätsels Lösung gestoßen. So simpel, so einfach, so banal! Warum bin ich da nicht schon vorher drauf gekommen!? Eine Akkubox! Jetzt habe ich eine Box auf der steht leer und eine andere auf der steht voll. Endlich sind Verwechselungen ausgeschlossen, denn dadurch habe ich mir schon einige Akkus kaputt gemacht, weil ich fast volle Akkus nochmal zum laden gegeben haben.

Cache Container

Es ist ein ganz klarer Vorteil wenn ein Cachebehälter einen natürlichen “Stealth-Mode” besitzt, so dass der Behälter auch beim Erblicken eines Muggels nicht gleich als Cachecontainer erkannt wird. Tuppernboxen fallen da ganz klar raus, wer eine sieht macht sie auch auf! Filmdosen sind auch nicht gerade der Renner. Schon einige male musste ich die Dose aus dem Müll fischen, weil es ein Muggel für Müll hielt.

Am Wochenende jedoch bin ich jetzt schon das zweite mal auf einen Cachecontainer gestoßen, der die ideale Tarnvorrichtung schon mitbringt! Ein Kabelkasten! Im inneren waren zwei Magnete und der Kabelkasten hing an einem Metallträger. Selbst wenn ein Muggel diesen Kabelkasten sieht, wird er kaum daran rumspielen und schon garnicht als Müll deklarieren. Im inneren haben zwei Filmdosen ohne Probleme platz und das Gehäuse selbst ist auch Wasserdicht.
Nach meinen Erkenntnissen mit diesem Behälter gibt es zwei Schwierigkeitsgrade: Den Deckel gibt es ganz schlicht zum überstülpen der dann einrastet und abdichtet, oder es gibt auch die Möglichkeit ihn mit 4 Schrauben zu fixieren. Das macht es dem Geocacher dann natürlich auch schwieriger ans Logbuch zu kommen. Diese Kabelkästen gibt es bei Amazon schon ab 79 Cent, oder eben beim nächsten Baumarkt.

Kleiner Tipp noch für alle Suchenden: Kabelkäste in die keine Kabel reinführen, sollte man sich etwas genauer anschauen ;-) Und auch Kabelkästen die an Metallträger “geschraubt” sind, scheinen nicht zufällig dort positioniert zu sein.

Gefährliche Geocaches

Im Wald kommt es eher selten vor, in der Stadt dafür aber um so öfter. Anwohner rund um einen Urbanen Geocache beobachten merkwürdige Leute die immer wieder um die gleiche Stelle schleichen und dort irgendwas verstecken. Meistens dauert es dann nicht lange bis diese Anwohner die Polizei rufen um einmal nach dem rechten zu sehen, so bereits auch uns schon geschehen.

So wurde dann aus unserem Geocache schnell mal ein Drogenversteck, in Amerika ist das dann noch krasser und der Cache wird zur Bombe, wo dann auch gleich der komplette Bombentrupp der Polizei anrückt.

Aber was kann man dagegen tun dass nicht gleich die Polizei vor dem Cache steht? Um einer Bombenvermutung entgegen zu wirken bedarf es nicht viel. Unverzichtbar ist ein Geocache Label auf der Außenseite damit man sofort von sieht worum es sich handelt. Weiterhin von Vorteil wären transparente Boxen und keine schwarzen, denn so sieht man auch von außen sofort dass sich innen nichts gefährliches befindet.

Offiziell heißt es ja dass die Polizei über Geocaching bescheid weiß, aber unsere Erfahrungen zeigen dass dies definitiv nicht der Fall ist. Es empfielt sich also bei Caches in der Stadt die zuständige Dienststelle zu informieren dass es in einem Gebiet ein Geocache befindet. Die Polizei nimmt in der Regel dann die Kontaktdaten auf (so war es auch bei uns), damit sie einen Ansprechpartner für diese “Geocachingen-Drogen-Bomben-Fälle” haben.

Was kann man aber machen damit Anwohner erst garnicht auf die Idee kommen die Polizei anzurufen? Eine Möglichkeit wäre natürlich alle Anwohner zu informieren, in kleineren Wohngegenden mag dies vielleicht noch gehen, aber in der Innenstadt von Großstädten ist dies einfach nicht möglich.

Über weitere Ideen und Anregungen zum “entschärfen” von Geocaches bin ich sehr dankbar.