Geocaching ist auf dem Radar der Politik angekommen

In der Gemeinde Freigericht, in der Nähe von Frankfurt, stellten die Vertreter der CDU bei der letzten Gemeindesitzung einen Untersuchungsantrag ob durch Geocaching eine Umweltzerstörung entsteht. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Wie und warum es nun zu diesem Antrag kam darüber lässt sich wild spekulieren. Doch die Begründung der Umweltzerstörung durch Geocacher ist eines der Hauptargumente der Jägergemeinde, die die Geocacher schon länger aus ihrem Wald vertreiben möchte. Wie viel politisches Eigeninteresse der CDU und wie viel von anderen Interessengruppen beigesteuert wurde bleibt fragwürdig.

Woher auch immer die Idee hinter einem solchen Antrag kommen mag, so zeigt es doch mal wieder eine gewisse Inkompetenz der Politik, sich selbstständig mit Themen auseinander zu setzen. Eine kleine Eigenrecherche hätte schnell gezeigt, dass z.B. Projekte wie “Cache in Trash out” wohl eher gegenteiliges belegen.
Aber wahrscheinlich wollte sich mal wieder nur ein Politiker profilieren und die Meinung seiner privaten Interessensgemeinschaft durchsetzen.

[via Junge Piraten]

Jetzt wirds politisch (offtopic)

Es ist kaum zu übersehen, der Geocaching-Blog hat ein kleines Facelift bekommen. Nicht viel, aber dafür in auffälligen orangenen Farben. (keine Sorge, am 27. werden die Banner wieder verschwinden).
Nachdem unser werter Schäuble uns am Donnerstag in Heilbronn besucht hatte und ich mir interessehalber mal angehört hatte was er so von sich gibt, bin ich zur Erkenntnis gekommen, das ich wohl auch mal ein kleines politisches Statement geben muss. Wer die Zensur des Internets fordert, der hat das Prinzip nicht verstanden!

Für alle die es noch nicht mitbekommen haben oder kein Bock haben:
GEHT WÄHLEN!