Etrex case modding

Gerade bin ich eher durch Zufall auf eine sehr interessantes und lustiges Bild bei Flickr gestoßen. Die japanische Kinderserie Dōmo-kun ist in Deutschland zwar kaum bis gar nicht bekannt, jedoch hat der ein oder andere sicherlich schon ein Bild von Domokun dem kleinen braunen Monster gesehen.
Aus einem etrex military case und etwas Bastelarbeit ist ein Domokun etrex case mod geworden.

Android, günstige Alternative zu Garmin

Wie bereits vor einiger Zeit geschrieben, spiele ich derzeit mit dem Gedanken mir ein androidfähiges Smartphone zuzulegen, welches sekundär auch zum Geocachen benutzt werden soll. Vom Haupthersteller für Android Phones HTC gibt es auch ein Einsteigergerät names Tattoo und legt mit seinen aktuellen 235 Euro die untere Messlatte für Androidgeräte.

Acer möchte den Einstieg in die Welt von Android nun noch günstiger machen und hat das “Acer Betouch E110″ vorgestellt (leider sind noch keine Informationen auf der offiziellen Acerseite vorhanden). Das Gerät soll Mitte Mai bereits für 160 Euro zu erwerben sein. Der Preisunterschied von 75 Euro zum Tattoo (ohne zusätzlichen Handyvertrag wohlgemerkt) macht den Einstieg in Android immer interessanter.

Leider gibt es noch nicht sehr viele technische Daten zum Betouch E110, aber die ersten Eckdaten entsprechen ziemlich dem Tattoo. So haben beide ein 2,8″ Display mit einer Auflösung von 320×240 Pixel und die üblichen Funknetze wie GPRS, EDGE und HSDPA. Lediglich in der Version von Android unterscheiden sich die beiden Geräte. So ist auf dem Tattoo Android 1.6 installiert und auf dem Betouch E110 das noch ältere Android 1.5. Es gibt für beide bisher keine Upgrade-Möglichkeiten auf das aktuelle 2.1 und wird es wohl voraussichtlich auch nicht geben (ein Problem das bisher übrigens die meisten Android Gräte haben, dass vom Hersteller keine Upgrade nachgereicht werden. Google will in Zukunft versuchen die Upgrade-Abstinenz der Hersteller mit kleinen Updates und Patches über den Appshop zu lösen).

Was das Betouch E110 nun für Geocacher interessant macht ist, dass es (wie auch das Tattoo von HTC) einen  integrierten GPS-Empfänger hat. Wenn es dann irgendwann auch eine offizielle Groundspeak App für Android gibt, wäre das Betouch eine durchaus ernstzunehmende Alternative zu einem Garmin Etrex. Die Preisspanne der ertex-Serie geht derzeit vom günstigsten etrex Venture HC für 137 Euro bis zum etrex Vista HCx für 179 Euro. Somit platziert sich Acer also genau dazwischen und bietet ähnlichen Funktionsumfang + Live-Zugriff auf die Caches dank UTMS und HSDPA.

[via Golem]

Da könnt man schwach werden

Ich verfolge ja immer ganz gespannt die Preisentwicklungen der Garmin GPS-Knüppel bei Amazon. Wenn man bedenkt, dass es das “neue” Oregon zu einem Einführsungspreis von schlappen 400 Euro gab und Amazon es jetzt, ein knappes 3/4 Jahr später, für nur 285 Euro raus haut, grenzt das doch schon fast an Dumpingpreise.
Naja, bei meinem Colorado sieht es aber auch nicht anders aus. Zur Einführung noch locker über 400 Euro hingelegt und ist mittlerweile für 315 Euro zu haben ist.

Da bin ich das ein oder andere mal doch fast schwach geworden, mir das Oregon noch als hübscher Zweitgerät zuzulegen. Wie gut, dass ich es in Berlin im Globetrotter mal antesten konnte, denn das Gerät leidet doch stark unter Feinmotorik-Legastenie. Sehr grob, sehr ungenau, sehr langsam … sehr frustrierend. Aber irgendwie hatte ich es ja schon fast erwartet, dass ein Touchscreen im Outdoorbereich irgendwie schwachsinnig ist und nicht wirklich was taugt. Son echter Kopf mit Druckpunkt is halt schon was tolles (solche Beschwerden habe ich im übrigen auch schon über das iPhone bekommen, denn so ne Displaytastatur mag ja ganz hübsch sein, aber ein Knopf mit Druckpunkt ist halt einfach besser).

Neenee, diese ganzen neuen Schnippesmodelle von Garmin sehn zwar toll aus, aber die Usability fand ich bei den etrex Serien um ein vielfaches besser (auch wenn ich am Anfang doch ne ganze Weile gebraucht hatte, die ich die Navigation und Steuerung der Software verstanden hatte). Von daher ist auf Platz 1 meiner Wunschliste für ein ZWeitgerät eher das etrex mit schlappen 143 Euro.  Ich würde sogar sofort mein Colorado gegen ein etrex tauschen, wenn es mal ein Firmwareupgrade gäbe, dass die etrex auch PocketQueries und Beschreibungen mit Hint anzeigen könnten. Denn ganz ehrlich, das ist die einzige Funktion die ich beim Colorado gut finde. Der Rest ist eher mangelhaft.

Garmin Colorado 300 Test II – Licht

Das Licht des Displays ist kein unwichtiger Faktor, da dieser doch maßgebelich die Lebensdauer der Akkus bestimmt. Rein Knopftechnisch funktioniert es es wie beim etrex Vista, Powerknopf lange drücken für einschalten, warten bis das System hochgefahren ist, Powerknopf kurz drücken um die Helligkeit zu bestimmen.

Während ich beim etrex Vista in Außenbereichen ohne Displaybeleuchtung ohne Probleme arbeiten konnte, ist dies beim Colorado 300 nicht mehr möglich. Bei ausgeschalteter Beleuchtung ist das Display nahezu Schwarz, weshalb man gezwungen ist das Licht anzumachen. Das geht natürlich ganz klar auf die Akkus und somit auf die Lebensdauer.

Das zweite Problem ist die eigentliche Helligkeit. Beim etrex Vista hat es vollkommen gereicht, die Beleuchtung bis maximal 50% hochzufahren um genug zu sehen (100% sind für mein empfinden brutal hell, da kann man das Display schon fast als Notfalltaschenlampe verwenden!). Beim Colorado 300 muss man schon auf 100% hochfahren um was zu sehen und selbst das ist noch ziemlich dunkel und liegt (geschätzt) bei 40%-50% des etrex Vista.
Im direkten Vergleich sieht man es am besten, im rechten Bild (Colorado Links, etrex rechts) ist bei beiden Geräten die Helligkeit auf 100% gestellt. Während man beim Colorado gerade so die Karte erkennt, ist das etrex sogar schon überstrahlt.

Ok, man muss ganz klar sagen, das Display des Colorado 300 ist auch etwa doppelt so groß wie das des etrex Vista. Mir scheint es so als wenn fast für beide Geräte die Gleiche Beleuchtung verwendet wird, aber durch das Doppelt so große Display nur die Hälfte an Leuchtkraft da ist.

Es ist ja jetzt nicht so dass man dadurch Eingeschränkt wäre (außer in der Lebensdauer der Akkus), denn die Helligkeit reicht trotzdem aus, aber für ein Highend-Gerät in der Preisklasse > 400 Euro hätte ich mir durchaus etwas mehr erwartet.

Edit:
Was es jetzt jedoch neu gibt, im Vergleich zum etrex Vista, dass man in den Einstellungen sagen kann nach welcher Zeit das Licht automatisch ausgehen soll. Beim etrex Vista musste man das Licht noch selbst per Power-Knopfdruck ausmachen.