Die Karten sind da!

Zusätzlich zu unserem Hamburg Trip geht es für uns vom 03.07 bis 07.07 Richtung Leipzig. Um genau zu sein auf den Flugplatz in Roitzschjora bei Löbnitz auf das With Full Force Festival.

Die Karten sind vorgestern gekommen, am Montag wurde noch extra ein neues Zelt gekauft und die Equipmentliste steht auch schon. Das einzige was noch fehlt sind Geocaches! Die Gegend liegt etwa 40km nördlich von Leipzig und befindet sich somit nocht nur AM A*** der Welt, sondern mitten drin! Die Cachedichte in einem Umkreis den man noch zu Fuß erreichen könnte geht gegen NULL.

Es kann doch nicht sein, dass von 25.000 Besuchern wir zwei die einzigen Geocacher sind! Oder doch!? Mal sehen, falls mir die Zeit noch reicht, werde ich vielleicht noch einen Mysterycache basteln, den man an unserem Auto loggen kann. Die Schwierigkeit daran ist eben unser Auto unter locker 10.000 anderen zu finden ;-)

Was nicht in einen Cache gehört

In Geocaches findet man ja alles mögliche an Geocaches, angefangen von Ü-Ei Figuren über Zigaretten bis zu (unbenutzten) Tampons .. alles was man eben so in einer Jacken- und Handtasche so finden kann. Wie bei den Dosenfischern im Podcast zu hören war gab es auch schonmal ein Schnäpsle für den Erstfinder.

Beim tauschen sollte man immer bedenken, dass auch Kinder scharf sind auf Tradinggegenstände sind. Da ist Alkohol nicht gerade besonderst passend.
Am Wochenende hatte auch ich eines dieser NoGOs in der Hand, einen China Böller Klasse C. Der Böller war zwar in einer wasserfesten Tüte eingewickelt und mit Kabelbinder fixiert, aber solche Gegenstände werden nicht ohne Grund erst an 18 Jährige ausgehändigt. (Bild leider nur mit Handykamera gemacht, daher etwas unscharf)

Log by try

Log by view ist Ownersache wenn er es in Außnahmefällen erlaubt da ein loggen nicht möglich war, aber  eine Logerlaubnis weil man es versucht hat aber nichts gefunden, finde ich doch etwas dreist. Heute bin ich auf einen Logeintrag gestoßen von einem Cache den ich selbst vor kurzem erst gemacht hatte (ich werde bewusst nicht auf diesen Logeintrag verlinken um keine Person anzuprangern) in dem der letzte Eintrag ähnlich wie folgt lautete “Schöne Location, Cache leider nicht gefunden da er wahrscheinlich verschunden ist. Danke für Logfreigabe”. Es handelt sich im übrigen um einen Traditional Cache der schnell und “relativ” einfach zu erreichen ist.

Ok, Ausnahmen haben die Regel. Auch wir hatten schon einen Multi mit 12 Stationen wo wir am VorFinal die Owner getroffen hatten und uns sagten dass am Final die Box weg ist. Da mag das ja OK sein wenn man es “Found” logt da alle 11 Aufgaben gelöst wurden, aber bei einem Traditional muss man ja nur zu genannten Koordinate mit der Aufgabe “Finde den Cache”. Wenn der Cache nicht gefunden wurde ist in meinem Augen die Aufgabe ganz klar nicht erfüllt und somit kein Found Log!

Ich finde man sollte noch “Log by Klick” einführen. Wer es schafft auf der Google Maps Karte den Cache erfolgreich anzuklicken darf ihn als Found loggen.

Tradingschatz

Geocaches haben ja auch die Assoziation eines Schatzes. Man hat ein Zielgebiet und in dem Sucht man nach der “Schatzkiste” in dem man dann zur Belohnung einen “Schatz” findet, oder zu Neudeutsch “Trading Items”. Jedoch merk man auch als Neuling unter den Geocachern recht schnell dass diese Trading Items in der Regel nur der Inhalt aus Ü-Eiern ist oder was man gerade so in seiner Jacketasche gefunden hat, wie Taschentücher, Feuerzeuge, OBs oder Zigaretten.

Letztes Wochenende jedoch bin ich das erste mal auf einen wirklichen Schatz gestoßen, zumindest in meinen Augen. Im Cache lag eine etwa 10 cm große konkave Glaslinse. Mag vielleicht langweilig klingen, aber wer sich etwas mit Linsen, Licht und Fototechnik auskennt, der weiß dass man damit tolle Sachen machen kann. Daher an dieser Stelle ein Dank an den Unbekannten, der diesen Schatz in den Cache gelegt hat.

Fragestunde bei Tante Google

Gestern gab es mal wieder ein Langzeithoch an Googleanfragen mit den unterschiedlichsten Fragen bzw Suchbegriffen. Ob die Suchenden fündig geworden sind, weiß ich nicht. Jedoch kann ich jetzt im Nachhinein versuchen ein paar davon zu beantworten.

“was gehört in einen cache”
Das ist grundlegend davon abhängig was für ein Cache es ist. In einen Nano Cache passt nicht mehr als ein kleiner Papierschnipsel der als Logbuch dient. In einen Micro gehört ein kleines Logbuch (Streifen, Rolle, MiniBuch, vollkommen egal) und falls möglich vielleicht noch ein kleiner Stift, muss aber nicht sein. Die nächsten Größen Small, Regular und Large unterscheiden sich dann eigentlich nicht mehr. In jedes gehört ein Logbuch (Buch! Nicht Micrologstreifen), es ist zwar nicht vorgeschrieben dass es ein Buch sein muss, jedoch ist es meist sehr enttäuschend wenn man nur einen kleinen Fresszettel zum loggen findet. Desweiteren sollte ein Stift drin sein, Kugeschreiber, Bleistift, vollkommen egal. Bei Bleistiften sollte man noch einen Spitzer beilegen und bei Kulis und Füller hat man immer die Gefahr dass Sie auslaufen.

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Selbstverständlichkeiten

Vor einigen Tagen bekamen wir einen Logeintrag dass der Cache nicht gefunden wurde. Kurz darauf ist Anja zum Cache, nichts gefunden, klarer Fall, gemuggelt! Also wurde schnell ein neuer Behälter gebastelt und sollte letzte Woche wieder angebracht werden. Während Anja den Cachebehälter wieder anbrachte entdeckte ich zufällig an einer anderen Stelle den ursprünglich vermissten Cache und wir hatten auf einmal zwei Behälter in der Hand.

Eigentlich ist es ja selbstverständlich, dass man einen Cache wieder genau dort versteckt wo man ihn auch gefunden hat. Jedoch scheint das wohl nicht ganz so selbstverständlich zu sein wie man annehmen mag, wie man an diesem Beispiel gesehen hat. Leider ist dies kein Einzelfall, dass der Owner seinen eigenen Cache nicht mehr findet, weil ihn andere Geocacher nicht wieder richtig versteckt hatten, denn immer wieder in den Logeinträgen stößt man auf Bitten und Beschwerden von Ownern diesbezüglich.

Daher an dieser Stelle noch eine kleine Bitte/Aufruf an alle Geocacher, egal ob Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi:
Wenn ihr zu Zweit oder in Gruppen unterwegs seid, dann muss der der den Cache gefunden hat ihn auch wieder verstecken, denn nur er weiß sicher wo genau der Cache war. Beim Verstecken dann auch nicht “etwa da” wieder verstecken, sondern “genau da!”.

Dies erspart sowohl dem Owner als auch allen Folgecachern viel Arbeit!

Sowas hört man gern

Am Wochenende war mal wieder etwas Zeit übrig um Heilbronn um einen weiteren Cache zu bereichern. Glücklicherweise haben wir die ultimative Schatzkarte in der es mehr als eine Handvoll Locations gibt die nach einem Cache schreien (nein, keine Tankstellen und auch keine Sühnekreuze die es bei uns mehr als genug gibt).

Dieses mal war es eine alte KZ Gedenkstelle im Stadtteil Neckargartach. Eine Stelle von der ich noch nie gehört hatte, geschweige denn gesehen. Hingefahren, für cachetauglich befunden und auch gleich einen platziert. Bei dem Cache KZ – Neckargartach geht es nicht um die besonderst tolle Micro-Filmdose sondern um die Location. Ein wunderschöner Ort, mitten im Nichts und eine sehr bewegende Geschichte.

Schön zu lesen ist dann immer wenn in den ersten Logs Sätze stehen wie dieser:

 … Obwohl ich seit vielen Jahren am Ort wohne, blieb mir diese Gedenkstätte bis heute verborgen. Wieder etwas dazu gelernt. …

Google sorgt für Muggel

Bei uns in der Nähe gibt es einen Berg der nennt sich Schweinsberg. Auf diesem Berg gibt es einen Aussichtsturm der sich Schweinsbergturm nennt (wie unerwartet). Bei Google Maps wollte ich interessehalber mal nachschauen ob dieser Turm auch aus der Vogelperspektive mitten im Wald zu sehen ist. Um so erstaunter war ich als bei der Suche bei Google Maps nach “Scheinsbergturm” mir nicht nur der Ort des Turms angezeigt wurde sondern auch noch der passende Geocache!

Google gibt einem hier sämtliche Informationen von Schwierigkeit, Größe, Art, etc zur Hand die man benötigt um diesen Cache zu finden. Verwiesen wird hier zwar auf Opencaching.de jedoch ist der Cache auch in Geocaching.com gelistet. Noch einfacher kann man es Muggels natürlich nicht machen!

Judenfriedhof Heilbronn Sontheim

Vor einiger Zeit kam Anja mit einer Stadtkarte von Heilbronn an, dessen Sinn sich mir nicht sofort erschloss da ich in Heilbronn eigentlich so ziemlich jede Straße kenne und Abkürzungen kenne die kein Navi anzeigt. Die Karte jedoch sollte nicht zur Navigation helfen sondern zeigte auch alle Sehenswürdigkeiten und historische Orte. Einer davon war der Judenfriedhof in Sontheim den ich selbst auch noch nicht kannte.

Letzten Sonntag hatten wir dann diesen Ort mal aufgesucht in der Hoffnung einen schönen Platz für einen Geocache zu finden (den wir vorab schon einmal vorbereitet hatten). Das Resultat unserer kleinen Sonntagstour kann nun hier bestaunt werden.

Wie unbeliebt sind Micros?

Garnicht! Zumindest wenn ich mir ein paar statistische Zahlen zu unseren Caches anschaue. Besonderst aufgefallen ist mir dies bei zwei Caches die beide relativ Nahe bei einander liegen und unterschiedlicher nicht sein könnten!

Kaudenwald.  Eine mittelgroße Lock&Lock Dose mit richtigen Buch, Stift und Tradeitems. Der Cache befindet sich direkt am Waldrand, ein nettes Versteck und nicht nur in den Wald geworfen, es gibt einen großen ausgewiesenen Parkplatz, Entfernung vom Auto zum Cache etwa 350 Meter, benötigte Zeit maximal 15 Minuten. Absolut kindergeeignet da sich am Parkplatz sogar ein großer Waldspielplatz befindet. Viele schöne Waldwege für ausgiebige Gassirunden. Eben ein richtig klassischer Traditional Geocache. Alter 50 Tage, 27 Founds, macht 0,54 fpd (Founds per Day).

Nur wenige Kilometer weiter Spritpreise-Aral Tankstelle Ilsfeld. Eine Filmdose mit Micrologstreifen an einem Verkehrsschild an einer Tankstelle. Alter 57 Tage, 58 Founds, macht 1,01 fpd!

Beide Caches liegen nahe an einer Autobahnausfahrt, beide sind etwa gleich alt und liegen nur wenige Kilometer auseinander, somit also locker auf einer Tour zusammen machbar. Dennoch hat der Tankstellenmicro fast doppelt so viele Founds wie die klassische Dose im Wald, und das obwohl es so viele Negativstimmen gegen Micros und langweilige Serien (wie Tankstellen) gibt. Somit zeigt die Statistik genau das Gegenteil von aktuellen Diskussionen.

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