Geocaching auf dem Android Tablet

Seit einiger Zeit bin ich in dem Besitz eines Dell Streak 7. Wie sich dem Name entnehmen lässt, handelt es sich um ein 7 Zoll Tablet (also größer als ein Smartphone mit normalerweise 4 Zoll, aber kleiner als ein iPad mit 10 Zoll) und somit ein weiteres technisches Spielzeug für die Geocachingjagd. Als Betriebssystem dient Andtroid 3.2. Da Dell bereits das Modell wieder aus dem Sortiment genommen hat, ist wohl leider mit keinem weiteren Updates zu rechnen.

Als Androidneuling ging es natürlich erst einmal an das große Ausprobieren der GeocachingApps. Im Google Play Store, wie dieser seit kurzer Zeit heißt, findet sich aktuell unter dem Suchbegriff “Geocaching” ganze 501 Einträge. Die meisten davon sind mehr schlecht als recht und sind eher eine Art Minitools die z.B. beim Umrechnen und Lösen von Koordinaten helfen. Da das generelle Angebot sehr groß ist, versuche ich zuerst eine brauchbare Lösung im Freewaresegment zu finden, wodurch die offizielle Groundspeak App mit 7 Euro direkt raus fällt.

Was auf den ersten Blick einen viel versprechenden Eindruck macht sind die Apps GeoBeagle, GeoHunter, c:geo, Maverick und Locus. Diese Apps werde ich in den nächsten Wochen und Monaten zusätzlich zum altbekannten Garmin mit auf Tour nehmen und auf Herz und Nieren testen, ob diese eine brauchbare Alternative zu den echten GPS Geräten bieten.

Da mir selbst noch etwas der Überblick bei den Unmengen Apps fehlt, bin ich über jeden Tipp dankbar!

Geocaching.com jetzt ohne Google Maps

Bereits im April letzten Jahres angekündigt und im Oktober umgesetzt, wurde die Einbindung von Google Maps in Webseiten kostenpflichtig. Dies galt jedoch nicht pauschal für alle, sondern nur für Seiten bei denen die Map mehr als 25.000 mal pro Tag aufgerufen wurde. Pro weitere 1.000 Aufrufe sollte eine Lizenzgebühr von 4 USD anfallen.

Laut Aussage von Google sind lediglich 0,35% der Websites davon betroffen die Google Maps verwenden. Eine dieser betroffenen Seiten ist nun geocaching.com, die mit einem täglichen Aufruf von etwa 2.000.000 zu buche schlägt. Dies ergäbe laut der genannten Preise von Google eine Lizenzgebühr von 6.000 Euro … täglich! Um diese zusätzliche finanzielle Belastung nicht an die Geocachinggemeinschaft weiter zu geben (hiervon betroffen alle Premium Mitglieder), hat Groundspeak entschlossen sich von Google Maps zu trennen und stattdessen auf Open Street Map zu setzen.

Das Ergebnis des Kartenwechsels kann auch bereits unter www.geocaching.com/map bewundert werden. Großer Vorteil: Das OSM Kartenmaterial ist vor allem in Ballungsgebieten deutlich detailreicher und zeigt besonders für Geocacher zusätzliche nützliche Trampelpfade an. Großer Nachteil: Es gibt keine Satellitenansicht mehr. Diese konnte vor allem für die Wegfindung sehr hilfreich sein oder den entsprechenden Hinweis geben um welche Häuserecke es sich handelt. Vor allem in Gebieten mit schlechten GPS Empfang waren die Satellitenbilder sehr nützlich.

Einerseits macht die Entscheidung von Google Sinn ein Lizenzmodell für große Anbieter einzuführen, schließlich dient das Kartenmaterial als deutliche Verkaufsförderung der Produkte (z.B. für Immobilien oder Hotels). Andererseits hat sich Google damit auch ins eigene Fleisch geschnitten, da mit Open Street Map ein mittlerweile gleichwertiger und vor allem kostenloser Gegner mit im Ring steht.
Aufgrund der immer weiter wachsenden OSM Community legt das Kartenmaterial täglich an Qualität zu und könnte auf langfristige Sicht Google Maps als Platzhirsch den Rang ablaufen. Genauso auch für Erstlingscacher die ganz ohne GPS Gerät unterwegs sind.

Der Wechsel von Groundspeak zum OSM Kartenmaterial ist eine win-win Situation für beide. Denn Geocacher sind durch Ihre GPS Geräte der ideale Nachschub an neuem Kartenmaterial in abgelegeneren Gebieten für OSM. Vielleicht kommt es früher oder später sogar noch zur Kooperation zwischen Groundspeak und OSM, dass zum loggen nicht nur die Fieldnotes eingereicht werden sondern gleich der ganze GPS Track.

Geocaching ist auf dem Radar der Politik angekommen

In der Gemeinde Freigericht, in der Nähe von Frankfurt, stellten die Vertreter der CDU bei der letzten Gemeindesitzung einen Untersuchungsantrag ob durch Geocaching eine Umweltzerstörung entsteht. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt.

Wie und warum es nun zu diesem Antrag kam darüber lässt sich wild spekulieren. Doch die Begründung der Umweltzerstörung durch Geocacher ist eines der Hauptargumente der Jägergemeinde, die die Geocacher schon länger aus ihrem Wald vertreiben möchte. Wie viel politisches Eigeninteresse der CDU und wie viel von anderen Interessengruppen beigesteuert wurde bleibt fragwürdig.

Woher auch immer die Idee hinter einem solchen Antrag kommen mag, so zeigt es doch mal wieder eine gewisse Inkompetenz der Politik, sich selbstständig mit Themen auseinander zu setzen. Eine kleine Eigenrecherche hätte schnell gezeigt, dass z.B. Projekte wie “Cache in Trash out” wohl eher gegenteiliges belegen.
Aber wahrscheinlich wollte sich mal wieder nur ein Politiker profilieren und die Meinung seiner privaten Interessensgemeinschaft durchsetzen.

[via Junge Piraten]

Eilmeldung: Fake, 1&1 Geocaching ist nicht von 1&1 (Edit)

Wie gerade von Andreas Müller vom Social Media Team von 1&1 über Twitter verkündet wurde, handelt es sich bei “1&1Geocaching” um kein offizielles Angebot von 1&1. Wer dahinter steckt und mit welchem Ziel wird gerade geprüft.

Die genannte Domain http://www.na-media.de/www/geocaching.1und1.de/ zu diesem Projekt scheint ebenfalls ein Fake zu sein, da eine korrekte Anmeldung nicht möglich war. Mittlerweile ist die Seite wieder offline. Merkwürdig an dieser Domain, dass sich nicht direkt über die 1un1 domain läuft, sondern über die Agentur-Domain von SocialSoftwareSolutions na media in Berlin.

Ein Kommentar von 1&1 Geocaching zum aktuellen Geschehen lässt an seiner Echtheit zweifeln, da 1und1 selbst laut aktuellem Tweet nichts von einer Geocachingaktion weiß. Die genannte Domain http://geocaching.1und1.de/ läuft auf einen Fehler und ist somit auch nicht existent.

Edit 28.05.2010 17:17
Mittlerweile wurde auch die Facebookgruppe wieder gelöscht. Da es aber bereits Freitagabend und somit Feierabend bei 1&1 ist, kann man wohl von offizieller Stelle mit keinem Statement mehr bis Montag rechnen.
Auf jeden Fall kann man sagen, so schnell wie die Facebookgruppe und die Internetseite aufgetaucht waren, genauso schnell waren diese auch wieder weg.

1&1 Geocaching

Gestern bin ich zufällig bei Facebook über die Gruppe “1&1 Geocaching” gestolpert, das ist die Company bei der Herr Marcel Davis einem persönlich die Fritzbox im Keller anschließt. Leider sind die Informationen hierzu noch recht dünn, bzw. beschränken sich diese sogar auf einen einzigen Promotiontext:

Beim 1&1 Geocaching steht der Spaß an erster Stelle, aber jeder Cache beinhaltet auch eine technische Herausforderung. Es richtet sich speziell an Softwareentwickler, Systemadmins und andere Technisch-Versierte. Beim Suchen der Caches ist nämlich Köpfchen gefragt, um einen Hinweis oder eine Koordinate zu erhalten. Sie müssen Aufgaben lösen, Codes entschlüsseln oder einfach mal um die Ecke denken – …oder schauen! Sie können auch Teams gründen und mit Freunden oder Kommilitonen auf die Suche gehen.
Jeder gefundene Cache erhöht Ihre Chancen auf viele wertvolle Sachpreise (z.B: iPod Nano 8GB oder Kinogutscheine) und eine Teilnahme bei der 1&1 Cacher-Party im September. Sollten Sie mehr als fünf Caches finden, bekommen Sie darüber hinaus noch eine Privatführung durch das 1&1 Rechenzentrum.

Veranstaltungstermine oder Websites mit mehr Informationen werden leider nicht genannt. Von daher darf jetzt munter spekuliert werden, was da für eine Aktion dahinter steht. Da man sich “die Chance an der Teilnahme” bei der 1&1 Cacher-Party erst erabeiten muss, gehe ich mal davon aus, dass es sich wohl um keinen normalen öffentlichen Event handelt. Ebenfalls gehe ich auch mal stark davon aus, dass es sich um spezielle von 1&1 gelegt Caches handelt, denn mehr als 5 Caches finden ist nun wirklich keine Herausforderung.

Geocachign als Urlaubstrend (n-tv)

Mal wieder ein Geocachignartikel bei n-tv: Geocaching als Urlaubstrand

Kommt es mir nur so vor oder verwurstet n-tv alle paar Monate den gleichen Artikel?
An dieser Stelle noch ein Gruß an Jörg vom DWJ, welcher natürlich in keinem Geocachingartikel fehlen darf ;-)

Klasse statt Masse

Na also, langsam wird es wieder! Nach 6 Wochen Abstinenz erholt sich unsere Geocachingstatistik wieder etwas. So langsam steigt die Freude wieder am geocachen und auch die Übersichtsseite der letzten 30 Tage füllt sich Stück für Stück.

Da gute an so einer langen Pause, es gibt wieder Caches im nahen Umfeld für die man nicht weit fahren muss. So muss man nicht mal mehr das Auto anschmeißen, sondern kann direkt von der Haustür aus hingehen.

Weitere Änderung, Klasse statt Masse. So haben wir in den letzten Woche nicht gezielt nach Gebiete gesucht, die eine möglichst hohe Cachedichte haben, sondern suchen eher nach qualitiativ hochwertigen Caches. So ist dann am Sonntagsspaziergang oft nur ein Cache auf der Runde, dafür ist diese dann 10 km lang. Die angesammelten Kilos auf der Hüfte werden freuen :-)

Hoffen wir mal, dass die neue Motivation noch eine Weile anhält, bevor die Winterdepression beginnt und wir Weicheier zu verfroren sind um raus zu gehen.

Geocaching Kinderbuch von Manuel Andrack

Neben dem bekanntesten Promi-Geocacher Bernhard Hoëcker und seinem Buch “Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers” hat nun ein weiterer “Promi” zum Geocachen gefunden und ein Buch darüber geschrieben. Der ehemalige Sidekick von Harlald Schmidt Manuel Andrack hat bisher schon mehrere Bücher über das Wandern verfasst und hat nun seit einigen Tagen sein neustes Werk “2 mit Grips und GPS” veröffentlicht und eine dazugehörige Website mit weiteren Informationen und Caches für Kinder (OpenCaching).

Das Buch richtet sich ganz klar an Junge Geocacher, seeehr Junge Geocacher, bzw. die die es noch werden wollen (sollen). Die Rezensionen klingen recht vielversprechend (für ein Kinderbuch), auch wenn zwischen “bösen Stadtmenschen” und den “lieben Naturfreunde” unterschieden wird.
Mit 13 Euro und 176 Seiten ist es auch nicht unbedingt das günstigste ABC-Schützen-Buch.
(via Team Lazybone)

Geocaching mit dem G1

Dank eines kleinen Tipps in den Kommentaren zu meinem Google G1 Beitrag bin ich auf die kostenlose Geocaching-Software GeoBeagle gestoßen. Da es auf der Androidplattform basiert, ist es natürlich für das Google G1 Handy konzipiert, sollte sich aber (rein theoretisch) auf jedem anderen Androidsystem ebenfalls nutzen lassen. Da ich weder über ein G1 noch über ein andere Androidfähiges Gerät verfügen, bleibt mir der direkte Test des Progamms vorenthalten. Jedoch sehen die Features und die Screenshots bereits sehr vielversprechend aus.
Wer ein G1 hat kann es ja mal antesten und gern ein Kommentar dazu hinterlassen.

Wie es zum dpa Artikel über Geocaching kam

Hier ein Statement von Schnitzel, der zusammen mit der Höhenrettung zum Projekt Cave Event geladen hatte: Das project cave und die dpa

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