Da könnt man schwach werden

Ich verfolge ja immer ganz gespannt die Preisentwicklungen der Garmin GPS-Knüppel bei Amazon. Wenn man bedenkt, dass es das “neue” Oregon zu einem Einführsungspreis von schlappen 400 Euro gab und Amazon es jetzt, ein knappes 3/4 Jahr später, für nur 285 Euro raus haut, grenzt das doch schon fast an Dumpingpreise.
Naja, bei meinem Colorado sieht es aber auch nicht anders aus. Zur Einführung noch locker über 400 Euro hingelegt und ist mittlerweile für 315 Euro zu haben ist.

Da bin ich das ein oder andere mal doch fast schwach geworden, mir das Oregon noch als hübscher Zweitgerät zuzulegen. Wie gut, dass ich es in Berlin im Globetrotter mal antesten konnte, denn das Gerät leidet doch stark unter Feinmotorik-Legastenie. Sehr grob, sehr ungenau, sehr langsam … sehr frustrierend. Aber irgendwie hatte ich es ja schon fast erwartet, dass ein Touchscreen im Outdoorbereich irgendwie schwachsinnig ist und nicht wirklich was taugt. Son echter Kopf mit Druckpunkt is halt schon was tolles (solche Beschwerden habe ich im übrigen auch schon über das iPhone bekommen, denn so ne Displaytastatur mag ja ganz hübsch sein, aber ein Knopf mit Druckpunkt ist halt einfach besser).

Neenee, diese ganzen neuen Schnippesmodelle von Garmin sehn zwar toll aus, aber die Usability fand ich bei den etrex Serien um ein vielfaches besser (auch wenn ich am Anfang doch ne ganze Weile gebraucht hatte, die ich die Navigation und Steuerung der Software verstanden hatte). Von daher ist auf Platz 1 meiner Wunschliste für ein ZWeitgerät eher das etrex mit schlappen 143 Euro.  Ich würde sogar sofort mein Colorado gegen ein etrex tauschen, wenn es mal ein Firmwareupgrade gäbe, dass die etrex auch PocketQueries und Beschreibungen mit Hint anzeigen könnten. Denn ganz ehrlich, das ist die einzige Funktion die ich beim Colorado gut finde. Der Rest ist eher mangelhaft.