shortGPS – Koordinaten in Kurzform

Wer Twitter kennt, der weiß wovon ich rede. Aus platztechnischen Gründen gibt es bei Twitter die ShortURLs, um eine lange Webadresse in eine kurze Webadresse zu kodieren. Macht bei Twitter durchaus Sinn, da man ja bei seinen Postings auf wenige Zeichen begrenzt ist.

Ein neues Projekt, das mir zugetragen wurde nennt sich shortGPS.com und basiert genau auf diesem Prinzip. Wenn man ich z.B. auf Google Maps jemanden Heilbronn zeigen will, dann würde der Link so aussehen: http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=heilbronn&ie=UTF8&z=11&iwloc=A. Sehr lang, sehr umständlich und vor allem nicht zu merken. shortGPS.com macht jetzt nichts anderes als diese Linkwurst in ein kompakteres Format zu pressen und würde dann so aussehen: http://shortgps.com/9v. Das Resultat ist das gleiche, nur eben ein kürzerer Link (und die Variable “9V” lässt sich im Beispiel auch um einiges leichter merken, im Gegensatz zum Googlewurstlink).

Das generieren der ShortURL ist genauso simpel wie das bedienen von Google Maps selbst. Man begebe sich auf shortGPS.com, gibt seinen gewünschten Ort oben in die Suche ein (oder was für Geocacher viel interessanter ist die Koordinate), drückt Enter und schon wird das Ziel auf der Karte angezeigt und man bekommt die ShortURL. Im Link mitgespeichert werden alle benötigten Variablen wie Koordinate/Ort, welche Karte (Karte, Satellit, etc), Zoomstufe und was Google eben sonst noch so braucht.

Wofür sich das jetzt effektiv beim Geocachen einsätzen lässt, hat sich mir zwar noch nicht so ganz erschlossen, aber ich bin mir sicher, dass ich irgendwann in der Situation bin wo ich es sicherlich brauche. Technisch und Optisch ist die Seite gut gemacht und auch das “Endprodukt” kann sich sehen lassen … auch wenn der eigenliche Sinn eher fragwürdig ist, denn Twitter bietet selbst die Funktion dür ShortURLs und für Messenger und Emails isses wurscht wie lang der Link is, da man eh nur drauf klicken muss. Der effektive Mehrnutzen hält sich also noch in Grenzen.

Geocachen mit googles G1?

Wie das iPhone von Apple besitzt auch das Smartphone von Google, das G1, einen eingebauten GPS Empfänger. Die neue Applikation My Tracks macht sich diesen Empfänger zu nutze, um das G1 in ein Navigationsgerät zu verwandeln. (via Golem)
Alles nichts neues und weltbewegendes, aktuelle Karten, Straßenführung um Staus rum, etc. Jedoch stell ich mir auch die Frage ob mit dem G1 und der entsprechenden Applikation auch Geocachen bereits möglich ist. Mit My Tracks dürfte es ja möglich sein (wenn man Koordinaten direkt eingeben kann). Wenn Google cool ist, dann erweitern sie einfach selbst Google Maps um die Funktion, auf installierte GPS Empfänger zugreifen zu können. So könnte man dann auch jedes Notebook mit einem GPS Empfänger zum Navigationsgerät machen.

Eine hauseigene Geocaching Software für das iPhone gibt es ja von Groundspeak schon, wahrscheinlich ist es nur noch eine Frage der zeit, bis es auch eine G1 Version gibt.

TomTom Online-Routenplaner

Google Maps und Live Maps bekommen große Konkurrenz! Der namenhafte Hersteller TomTom für KFZ-GPS-Geräte fährt nun seine eigenen Geschütze auf im Kampf der Online-Routenplaner. Der auf den Name TomTom Route Planer getaufte Online-Routenplaner befindet sich derzeit noch in einer geschlossenen Betaphase, weshalb man sich zwar anmelden kann, aber nur eine Freischaltung bekommt wenn man zur gewünschten Zielgruppe gehört (bei mir leider nicht der Fall).

Was TomTom jedoch schon über den neuen Dienst verrät klingt vielverpsrechend, denn Funktionen wie Live Traffic Info, Smart Routing und Map Share war bisher nur den Besitzern der TomTom Hardware vorbehalten. Live Traffic Info kennt man bereits von Map24, es werden einem aktuelle Staumeldungen und Behinderungen des Verkehrs in der Karte angezeigt. Was bisher noch kein Online-Routenplaner hat ist das Smart Routing, denn hierfür werden die realistisch gemessenen Geschwindigkeiten der Straßen verwendet (und nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung der Schilder) und dies auch noch Uhrzeitabhängig (Berufs- und Wochenendverkehr). Ein weiteres Feature das ebenfalls noch keiner hat ist die Map Share Fähigkeit, was soviel bedeutet dass die Karten tagesaktuell sind (wenn es Tagessperrungen oder Änderungen an Straßen gibt, wird dies berücksichtigt).

Leider konnte ich vom Routenplaner selbst noch nichts sehen, aber ich hoffe dass ich vielleicht doch irgendwann noch zur Beta zugelassen werde. Die Features jedenfalls klingen schon sehr vielversprechend und der TomTom Route Planer könnte eine ernsthafte Konkurrenz für alle etablierten Online-Routenplaner sein.

Ich kann mein Auto sehen!

Das hört man öfers mal wenn man sich die Satellitenbilder von Google Maps anschaut und diese 5 roten Pixel als sein eigenes Fahrzeug identifizieren kann. Wie heute gestern schon mal angekündigt: Was Google kann Microsoft noch besser! Diese Meinung vertrete ich seit ich die Live Search Bildersuche kenne, denn gegen dieses Handling kackt Google Bildersuche ganz klar ab (ausprobieren und selbst urteilen!)!

Was bei Google Maps noch Mutmaßungen sind, ob diese 5 Pixel das eigene Auto sind, lässt sich bei Microsofts Live Search Maps schon fast am Nummernschild ablesen! Wie Google auch verfügt Live Search Maps über eine Kartenansicht und eine Satellitenbildansicht, was Google jedoch nicht hat, ist in einigen Regionen die Vogelperspektive (Beispiel: Marktplatz Heilbronn, Bundestag Berlin). Einfach in die Karte reinzoomen und in einigen Regionen wird die Schaltfläche “Vogelperspektive” weiß. Die verwendeten Bildern scheinen auch noch relativ neu zu sein, denn während die normalen Satellitenaufnahmen von Heilbronn gut 5 bis 6 Jahre alt sind, ist die Vogelperspektive kein Jahr alt.

Diese neue Perspektive ermöglicht einem natürlich ganz neue Möglichkeiten zur Cachevorbereitung, denn als Beispiel habe ich im Screenshot mal einen meiner eigenen Caches genommen, welches unten links am dem Häuschen mit den Solarpanelen liegt.

Leider sind diese Vogelperspektiven noch nicht überall verfügbar, mir scheint es jedoch als wenn du Süden etwas besser ausgebaut ist als der Norden. Denn so ist es Möglich sich Heilbronn und Stuttgart als Vogelperspektive anzusehen, Schwerin und Hamburg aber (noch) nicht.

Im Detail liegt die Stärke

Immer wenn ich in letzter Zeit mal ein paar Minuten Zeit finde, beschäftige ich mich mit OpenStreetMap, da ich Kartographie ein recht interessantes Thema finde. Um sich bei OSM reinzufinden muss man wirklich einige Wikiseiten lesen, bis man mal die Basics verstanden hat. Bis ich zumm Kartenbastler werde dauert es wohl noch ein bißchen.

Was ich bei der Planung für einen Cache festgestellt habe, dass OSM durchaus eine brauchbare Alternative zu Google Maps ist! Hier ums Eck gibt es ein Tal mitten im Wald, das Köpfertal und dazu der Köpferbach mit passendem See. Was liegt da näher als einen Cache zu legen. Die große Frage ist nun, wie kommt man da hin?

Google Maps war da leider nicht besonders hilfreich, denn nach Google existiert dieses Tal mit Bächle garnicht. Eher aus Witz bin ich dann mal zu OSM um zu schauen wie bei denen das Gebiet erfasst wurde und ich muss sagen ich bin wirklich erstaunt! Am besten sieht man den Unterschied im direkten Vergleich: links Google Maps, rechts OpenStreetMap.

Die OSM Variante ist eindeutig detailreicher und zeigt Wege die es bei Google Maps nicht gibt. Witzigerweise ist genau in der Mitte bei OSM eine Weiß-Rot-Gestrichelte-Linie die (nach meinen bisherigen Abschätzungen, da ich den Cache noch nicht gefunden habe) direkt zum Cache führt. Das sieht fast danach aus, dass ein Geocacher seinen Track aufgezeichnet und hochgeladen hat.

Das ist übrigens die große Stärke von OSM im Vergleich zu Google Maps. Jeder Geocacher der seine Tour hochläd, macht es jedem Nachfolgecacher einfacher den Weg zu finden. Bei Google Maps ist es vollkommen egal wieviele Cacher den Weg lang gehen, man muss hoffen dass einer ihrer Kartographen die Wege vervollständigt.

Jetzt muss ich nur noch irgendwie die OSM Karten auf mein Colorado bekommen, aber die neue 4 GB Karte ist bereits bestellt und wird hoffentlich morgen eintreffen!

Ich glaub meine Map spinnt

Also dass meine gc.om GoogleMap nicht so will, wie sie soll ist mir ja schon länger bekannt. Aber so langsam habe ich dass Gefühl dass der “homekoordinaten-Bug” nicht das einzige Problem ist, denn ich habe ein paar Caches auf meiner Ignore List (alle von Anja, schließlich brauch ich keinen Cache suchen den ich selbst mitgelegt hab). Jedoch tauchen die Caches trotzdem auf meiner GoogleMaps Karte auf. Oder soll das vielleicht sogar so sein und ist garkein Fehler bei mir??

Bei gc.com tut sich was

Ich habe mich ja schon die ganze Zeit gewundert, warum Groundspeak für die Cacheübersicht eine Google Maps Karte nimmt und in den einzelnen Cachebeschreibungen aber auf Yahoo Map zurück greift. Da ich selbst aber die Karten in den Beschreibungen nicht nutze ist mir erst gestern aufgefallen, dass sich bei Groundspeak wohl auch jemand diese Frage gestellt hat und auch etwas dagegen getan.
Jedoch wird in der Cachebeschreibung nicht die gewohnte dynamische Google Map sondern die neuen Static Maps, die Google erst seit einigen Wochen zur Verfügung stellt. Sehr praktisch finde ich die Zoomstufenbeschriftung unter dem Bild Street, Neighborhood und City dass man gleich beim ersten Klick den gewünschten Zoom trifft. Two Thumbs up for Groundspeak!

Ebenfalls eine darstellerische Änderung gibt es bei der Gesamtübersichtkarte. In der rechten Liste werden die Caches jetzt auch mit GC-Code angezeigt und deaktivierte Caches werden unübersehbar penetrant Rot markiert. Is praktisch und sieht gut aus … 10 Points for Groundspeak.

Vor einigen Wochen gab in der eigentlichen Karte auch noch eine Änderung. Ab der entsprechenden Zoomstufe sind nicht nur große Straßen wie Autobahnen beschriftet, sondern auch alle Landstraßen. Leider gibt es außerhalb von Brandenburg wohl doch etwas mehr als eine Handvoll Landstraßen, weshalb die Beschriftungen wie L1100, L1111, K2155, K2079 und tausende mehr doch eher stören als nützlich sind. Oder weiß jemand auf anhieb wo die L1100 liegt … im Gegensatz zu Bezeichnungen wie A8, A1 oder A6.

Softwaretest: Geolog

Seit langem gibt es jetzt mal wieder einen Test/Anleitung zu einem Programm dass einem beim Geocaching-Alltag hilft. Heute hat es das Programm Geolog von Fogg. Es ist ein kleines Konsolenbasiertes Tool (also ohne grafische Oberfläche), dass die eigenen Logs von Geocaching.com laden kann um diese dann zu speichern und grafisch in Tabellen oder sogar Google Maps darstellen kann.

Alles lesen >>

Geocaching, wie fange ich an?

Immer wieder fragen mich Freunde was denn dieses Geocaching ist und wie man das macht und noch viel wichtiger was man dazu braucht. Denn schließlich klingt das ja alles hochkompliziert mit diesem GPS und Signale und verschlüsselte Hinweise.

Ich habe da mittlerweile schon meine Standardantworten ausgearbeitet. Jeder der mal ins Geocaching reinschnuppern möchte und es ausprobieren sollte sich etwa 1 – 1,5 Stunden Zeit nehmen und wie folgt vorgehen: Alles lesen >>

Tutorial: Höhenlinien in Google Maps

Google Maps bietet ja von Haus aus schon eine Hand voll Plugins um das Arbeiten mit dem Kartenmaterial zu vereinfachen. Neulich bin ich über ein sehr interessantes Plugin gestoßen, über das ich früher sehr froh gewesen wäre wenn ich es schon gehabt hätte, und zwar kann man damit die Höhenlinien einzeichnen lassen

Alles lesen >>

« Vorherige Berichte