The Logbook Tales

Als Owner gewöhnt man sich ja eigentlich recht schnell daran, dass Logeinträge so minimalistisch wie möglich gehalten werden, dass Statistikcacher auch gern mal nur mit einem Smily oder sogar nur einem Punkt loggen. Da ist es schon eine Rarität, wenn interessante Hintergrundgeschichten zum Cache erzählt werden.
So z.B. einer der letzten Logs in meinem Mystery Cache “Unter dem Friedhof“.

Auswertung: Logbuch-Umfrage

Vor gut einem Monat hatte ich die Umfrage online gestellt, was ihr eigentlich mit den benutzen Logbüchern macht. In 36 Tagen haben 33 Leute teilgenommen. Der erste Teil der Frage war, wie viele Caches man überhaupt besitzt:

1-3 Caches waren 8 Stimmen (entspricht 24%), 4-10 Caches waren 13 Stimmen (39%), 11-25 Caches waren wieder 8 Stimmen (24%), 26-50 war einer (3%), 51-100 Caches auch nur einer (3%) und mit mehr als 100 Caches waren sogar ganze 2 (6%).
Also Powercacher mit mehr als 25 Caches sind wie man sieht eher die Ausnahme, wo hingegen um die 10 Caches zum Standard gehört.

Die zweite Frage war, was mit den Logbüchern gemacht wird wenn sie voll sind. Ergebnis:

3 entsorgen sie direkt (9%), 7 Lesen die Logbücher noch und entsorgen sie dann (21%),  6 gleichen es mit den Onlinelogs ab (18%), ganze 15 sammeln die Logüche, aber ohne Onlineabgleich (45%) und die restlichen 2 machen was ganz anderes (6%).

Das Ergebnis der erste Umfrage hatte ich mir zum Anfang schon fast gedacht, dass der Schnitt der eigenen Geocaches bei etwa 10 Stück liegt. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, dass lediglich 18% das Papierlogbuch auch mit den Onlinelogs abgleichen. Es ist zwar jedem slebst überlassen ob er dies macht oder nich, aber ich hätte hier mit einem größeren Anteil gerechnet.

Vorbild-Cacher

Cachepflege ist Ownersache, diese Diskussion hat im Internet schon ganze Brockausbände gefüllt. In letzter Zeit häufen sich bei mir die Logs, dass das Logbuch voll ist (is ja klar, es kommt nicht eins nach dem anderen sondern gleich alle auf einmal!). Da wir aber derzeit noch im Umzugsstress sind und auch im Büro die Weihnachtszeit ausgebrochen ist, fehlt einfach die nötige Zeit mal eine komplette Rundreise zu machen und alle Logbücher auszutauschen.

Aber Geocacher sind ja ein geselliges Völkchen und helfen sich gegenseitig. Letzte Woche kommt die Email bei mir reingeflattert, in der acey0703 seine Hilfe angeboten hatte das Logbuch in meinem Cache am Hauptbahnhof auszutauschen. Natürlich habe ich dankend dieses Angebot angenommen und möchte mich auch hier nochmal bei ihm für die Cachepflege bedanken!

Zeit zu reagieren

Montags platzt mein Posteingang fast aus allen Nähten, da sich alle F-Logs und DNF-Logs meiner Caches meiner Caches vom Wochenende aufgestaut haben. 1. Mail “Lobuch fast voll”, 2. Mail “Logbuch bald voll, bitte austauschen”, 3. Mail “Logbuch ist voll” …. und die Logs sind alle vom gleichen Tag.

Könnte man “Jugend Forscht” vielleicht mal damit beauftragen eine Möglichkeit zu finden dass Logbücher nicht voll werden? Oder sich selbst auswechseln?

Umfrage: Was macht ihr mit vollen Logbüchern?

Bei den Rheinlandcachern habe ich neulich gelesen, dass volle Logbücher zur Erinnerung an die Wand gehängt werden. Ich selbst mache das zwar nicht, bin aber auch noch garnicht auf die Idee gekommen dies zu tun (was wohl auch an mangelnden freien Wänden liegt). Wenn ich volle Logbücher einsammle gleiche ich diese in der Regel mit den Online-Logs ab um ein paar “Schummler” wieder zu löschen und entsorge danach die Logstreifen in den Müll.
Was mich jetzt interessiert, was die Allgemeinheit mit ihren Logbüchern macht. Werden die Logbücher überhaupt abgeglichen? Werden gesammelt, gehegt und gepflegt und direkt nach dem einsammeln entsorgt? Zur Umfrage geht es nach dem Klick auf dem Weiter-Button.
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War da, Danke

“TFTC”, “Cache gefunden”, “Danke” … also allein an meinen 5 Caches stelle ich fest dass die Logtexte immer kürzer werden. Ich habe teils sogar das Gefühl dass die Cachebeschreibung nicht mal gelesen wird, sondern nur der Hint. Warum überhaupt noch “Cache gefunden” schreiben? Ergibt sich ja aus dem gelben Smiley, am besten nur noch ein Leerzeichen in das Textfeld.
Wobei, selbst das gibt es ja schon! In manchen Logs steht dann nur noch “D” für Danke.

Warum logt man? Der Sinn des Logeintrags im Logbuch ist klar, mit seinem Autogramm im Logbuch kann man “Beweisen” dass man den Cache auch wirklich gefunden hat.  Der Sinn des Online-Logeintrags ist das Feedback für den Owner. Wie war der Cache? Gab es Probleme? Stimmt was nicht mit dem Cache (z.B. Logbuch voll, kaputt, etc)? Gibt es Fehler in der Ausarbeitung? Wie ist die Cachebeschreibung? Ist der Cache von der Schwierigkeit richtig eingestuft? Wie hat man den Cache gefunden? Hat man dabei vielleicht was interessantes erlebt? All das sind Fragen die man in seinem Logeintrag beantworten kann. Dies gibt dem Owner Feedback wie der Cache ankommt, was man ggf. noch verbessert werden kann und man sieht dass die Suchenden Spass daran hatten (oder eben nicht).

Okok, ich gebs zu, meine Logeinträge sind auch nicht grad die längsten. Jedoch habe ich mir selbst als Faustregel gesetzt: Soviel Aufwand wie sich der Owner mit dem Cache gegeben hat, soviel Aufwand stecke ich auch in meinen Logeintrag. Eine lieblose Filmdose hinter einem Grashalm ohne Cachebeschreibung hat auch wirklich nicht mehr als ein TFTC verdient! Anders jedoch bei aufwändigen Multis die gut ausgearbeitet sind und man am Ende eine schöne große Box bekommt, da spendier ich dem Logeintrag auch gern mal ein Foto.

Log by view

Ich glaube so ziemlich jeden Geocacher ist dies schon passiert: Man kommt an der Cachearea an, sieht sogar schon das Versteck in dem der Cache ist, jedoch kommt man nicht ran da ein Muggel sich direkt davor platziert hat. 1. Problem: Der Muggel erweckt nicht den Anschein in naher Zukunft von diesem Ort zu verschwinden. 2. Problem: Man ist gerade auf einer größeren Runde und hat einfach nicht die Zeit solange zu warten bis der Muggel weg ist. 3. Problem: Die Runde befindet sich vielleicht noch in einer Region in die man sehr selten bis gar nicht mehr kommt. Was tun?

In der ungeschriebenen Bibel der Geocacher verbietet es ganz klar die Moral den Cache als Found zu loggen. Nur wer sein Autogramm in das Logbuch gesetzt hat darf ihn auch online als Found loggen.

Aber was wenn man ihn doch loggen will? Schließlich hat man die angegebene Stelle mit (oder ohne) GPS gefunden und hat sogar das Versteck selbst gesehen, es gab nur technisch keine Möglichkeit an das Logbuch ran zu kommen. Die andere Alternative wäre sich den Cache trotzdem zu holen, mit der Gefahr natürlich das Versteck preiszugeben und der Wahrscheinlichkeit dass es gemuggelt wird.

Da muss ich sagen: Lieber Log by view als geloggt und gemuggelt! Denn wenn der Cache erstmal weg ist haben alle nachfolgenden Cacher die A-Karte und der Owner muss zusehen den Behälter zu ersetzen.