Ich kann mein Auto sehen!

Das hört man öfers mal wenn man sich die Satellitenbilder von Google Maps anschaut und diese 5 roten Pixel als sein eigenes Fahrzeug identifizieren kann. Wie heute gestern schon mal angekündigt: Was Google kann Microsoft noch besser! Diese Meinung vertrete ich seit ich die Live Search Bildersuche kenne, denn gegen dieses Handling kackt Google Bildersuche ganz klar ab (ausprobieren und selbst urteilen!)!

Was bei Google Maps noch Mutmaßungen sind, ob diese 5 Pixel das eigene Auto sind, lässt sich bei Microsofts Live Search Maps schon fast am Nummernschild ablesen! Wie Google auch verfügt Live Search Maps über eine Kartenansicht und eine Satellitenbildansicht, was Google jedoch nicht hat, ist in einigen Regionen die Vogelperspektive (Beispiel: Marktplatz Heilbronn, Bundestag Berlin). Einfach in die Karte reinzoomen und in einigen Regionen wird die Schaltfläche “Vogelperspektive” weiß. Die verwendeten Bildern scheinen auch noch relativ neu zu sein, denn während die normalen Satellitenaufnahmen von Heilbronn gut 5 bis 6 Jahre alt sind, ist die Vogelperspektive kein Jahr alt.

Diese neue Perspektive ermöglicht einem natürlich ganz neue Möglichkeiten zur Cachevorbereitung, denn als Beispiel habe ich im Screenshot mal einen meiner eigenen Caches genommen, welches unten links am dem Häuschen mit den Solarpanelen liegt.

Leider sind diese Vogelperspektiven noch nicht überall verfügbar, mir scheint es jedoch als wenn du Süden etwas besser ausgebaut ist als der Norden. Denn so ist es Möglich sich Heilbronn und Stuttgart als Vogelperspektive anzusehen, Schwerin und Hamburg aber (noch) nicht.

Die Welt besteht nicht nur aus Google

Es gibt kaum einen Geocacher der nicht auf Google Maps oder Google Earth zurück greift, denn selbst bei geocaching.com die sie kleinen Google Karten schon verbaut. Jedoch sind die Googler nicht die einzigen die die digitale Welt kostenlos zur Verfügung stellen, denn auch Microsoft bietet es unter dem Name: Virtual Earth an.

Mein zweites Hobby (wie auch von vielen anderen Geocachern) neben dem Dosensuchen ist das Fotografieren beim Geocachen. Was liegt da also näher als die gesammelten GPS Daten mit den gemachten Fotos zu verbinden? Genau, Geotagging, an und für sich nichts neues! Die Tools zum Geotaggen lassen sich in der Regel in zwei Gruppen einteilen: Kostenlos aber nicht brauchbar und brauchbar aber zu teuer.

Microsoft hat am heutigen Tag das neue Update seiner Fotosoftware Pro Photo 2.2 vorgestellt (leider habe ich bisher noch nie was von diesem Programm gehört). Mit dem Update neu dazu gekommen ist das Geotaggen von Bildern, so kann man jetzt seine Fotos mit dem aufgezeichneten Track synchronisieren lassen (Uhrzeit des Fotos ist gleich die Koordinate im Track mit der gleichen Zeit), kann seine Bilder als Routen verbinden und vorallem ganz Wichtig: Man kann sich die Bilder in Virtual Earth anschauen.

Leider habe ich noch keine Zeit gefunden es selbst auszuprobieren, aber die Beschreibungen und die Screenshots bei Golem sehen schon sehr vielversprechend aus für ein kostenloses Tool. Desweiteren habe ich auf der Microsoft Pro Photo Seite gesehen, dass es wohl auch HDR Bilder machen kann … na da freu ich mich doch schon aufs ausprobieren!