Hosen für dicke Hintern, Urlaubsplanung 1.2

Man mag es kaum glauben, aber ich bin in der tat fündig geworden! Wie bereits in Urlaubsplanung 1.1 angekündigt bin ich auf der Suche nach passenden Outdoorhosen, in die ich auch meinen zarten Hintern bekomme. Die Auswahl an “wirklichen” Wanderhosen war bei Amazon doch etwas begrenzt und auch ein Besuch im lokalen Outdoor-Ausstatter Larca brachte kein wirklich brauchbares Resultat. Denn wenn es doch mal Hosen in 56+ gabt, dann sahen diese doch eher bescheiden aus.

Fündig bin ich nun bei outdoor-renner.de geworden. Wie jeder normale Outdoorshop die klassische Auswahl an Rucksäcke, Wanderschuhe und Campingbedarf wie Zelte und Schlafsäcke. Für mich aber ausschlaggebend war die Kategorie “Bekleidung in Übergrößen” und da eben der Punkt Hosen, denn auch wenn ich auf das Nebelhorn wie eine junges Geiß hoppeln werde, so habe ich lange noch nicht deren Maße.

Als digital Native bin ich natürlich mit dem Internet und Webshops vertraut und ohne großes Zögern eine Bestellung bei Outdoor Renner platziert (leider bekomme ich es immer wieder bei der älteren Verwandtschaft mit, dass Onlinebestellungen wohl doch noch was “besonderes” sind). Auch hier der von mir gern verteilte Pluspunkt für Paypal-Zahlung! Die Lieferzeit liegt mit 2 Tagen im angegebenen Zeitfenster von 2-3 Tagen (ok, die Bestellung wurde von mir auch erst Abends aufgegeben). Als kleines Geschenk lag der Sendung dann noch ein kleiner Flaschenöffner als Schlüsselanhänger bei und ebenfalls ein dicker Katalog mit Hotels für den Wanderurlaub. Von mir also zwei Daumen hoch an den Outdoor Renner Shop!

Große Pflaster für kleine Auas

Das Wetter der letzten zwei Wochen hat regelrecht zum Geocachen eingeladen. Also Team Swips eingepackt und ab zur Weibertreu in Weinsberg. Noch vor Beginn der Tour hat es Holidayfunclub geschafft Ihr Knie so elegant in die Klappmechanik meines Autositzes zu rammen, dass wir nun die erste Verletzte mit blutendem Knie beim Geocachen verzeichnen konnten. Wie gut dass wir noch am Auto waren, denn so war der Verbandskasten nicht weit.

Eine Woche später stand eine Wanderung in Oberstdorf und der Breitachklamm an. Nach der Erkenntnis des Vorwochenendes, dass ein Erste-Hilfe-Koffer klare Vorteile hat aber definitiv zu groß ist um ihn überall hin mitzunehmen musste also eine andere Lösung her. Irgendwas kleineres, leichters und vor allem Wasserdicht.

Über bergfreunde.de bin ich dann auf eine große Auswahl an Erste-Hilfe-Taschen für den Outdooreinsatz gestoßen. In einer Preisspanne von 13 – 45 Euro findet man Hilfe für so ziemlich jedes Wehwehchen auf das man Unterwegs stoßen kann. Da ich gerne Alternativen zu Amazon ausprobiere, habe ich mir von Deuter (die mir bereits von etlichen Rucksäcken bekannt waren) das First Aid Kit Dry M in einer mittleren Preiskategorie von 30 Euro ausgesucht um mal wieder einen neuen Shop zu testen.

Zum Shop selbst von bergfreunde.de two-thumbs-up! Einfacher und übersichtlicher Bestellvorgang. Ich selbst bin immer großer Fan, wenn ich mit Paypal zahlen kann und die Versandzeit (angegeben 1-2 Tage) in einem Tag realisiert wird (und auf Hermes verzichtet wird!).

Das First Aid Kit von Deuter ist echt top! Von der Größe passt es perfekt in eine Seitentasche des Tagesrucksacks und enthält die wichtigsten Sachen die man auf Tour braucht: Mullbinde, Kompresse, Pflasterrolle, Schere, Rettungsdecke, Gummihandschuhe und noch ein paar andere Kleinigkeiten wie z.B. eine Pfeife. Das Einzige was ich selbst noch dazu gesteckt hatte, war ein Spongebob-Pflaster für die besonders großen Auas!

Was leider nicht so gut ist, sich jedoch mit der Funktionalität beißt, ist das Auspacken. Es werden erst zwei Verschlüsse geöffnet, die Tasche ausgerollt, das Kit rausgezogen, ein weiterer Verschluss geöffnet und dann ausgeklappt (und für die Innentasche noch ein Reißverschluss geöffnet) um an die benötigten Materialien ran zu kommen (hinzu kommt dann noch die Zeit für das eigentliche Auspacken der Hilfsmittel). Aufgrund dieser ganzen Mechanismen ist die Tasche zwar absolut Wasserfest, jedoch ist man bei einem „schnellen“ Bedarf eine Weile mit dem Auspacken beschäftigt. Von daher, etwa schnell oder trocken.

Kundensupport

Es geht doch! So schwer ist es doch nicht! Warum können das nicht alle? … Wovon ich rede? Kundensupport! Am 22.12 hatte ich ein Buch für Anja zu Weihnachten bei Amazon bestellt, jedoch war ich schon darauf eingestellt dass das Buch wohl nicht mehr rechtzeitig bis Weihnachten ankommt. Diese Vermutung war jedoch nur zum Teil richtig, denn Amazon hat es tatsächlich noch geschafft das Buch am 22. Abends raus zu schicken (was unter anderem daran lag dass ich Amazon Prime habe) … rechtzeitig angekommen ist das Buch aber trotzdem nicht. Post sei Dank!

Mittlerweile sind nun doch schon einige Tage vergangen … vom Buch aber immer noch keine Spur. Laut Tracking Nummer war der Bote zwar da, hat das Buch aber im Depot zur Abholung abgegeben. Doof nur dass er irgendwie vergessen hat mir dies mit einem Abholzettel auch mitzuteilen. Zum Glück war die Postdame so freundlich mir auch ohne Abholschein weiterzuhelfen, leider aber ohne Erfolg, kein Paket da. Und nun?

Hotline DHL (grob zusammen gefasst): “Wir haben keine Ahnung wo Ihr Paket ist …Ich kann zwar einen Nachforschungsantragt stellen, das kann aber ne Weile Dauern … ja, ich kann auch eine Beschwerde aufnehmen, das bringt aber nichts”. Wie nett dass man bereits am Telefon darauf hingewiesen wird dass eine Beschwerde nichts bringt, kann man sich die Zeit gleich sparen.
Wenig später, Hotline Amazon: “Ja, da gebe ich Ihnen Recht, das Paket hätte schon längst da sein sollen. Wir stellen einen Nachforschungsantrag, damit Sie aber nicht noch länger warten müssen (zumal es ja nicht sicher ist ob das Paket auch auftaucht) schicke ich Ihnen einfach ein zweites raus. Falls das andere doch unerwartet bei Ihnen auftaucht, schicken Sie einfach eines der Bücher zurück”.

Wie cool sind die denn drauf? Bei jedem anderen Händler hätte man sich wahrscheinlich noch wochenlang rumärgern müssen, zumal der Fehler ganz klar bei DHL liegt … Amazon schickt einfach ein neues Buch. Da sieht man doch wieder dass es doch noch Shops gibt die was von Kundensupport verstehen! Von der Inkompetenz der Post müssen wir jedoch nicht weiter reden, ich denke da hat jeder schon seine Erfahrungen gemacht.

… Im übrigen, meine P7 ist immer noch nicht da. Ob ich da vielleicht auch ne zweite bekomm :-)

Geocaching-Blogs als Vertriebsweg

Vor einigen Tagen bekam ich eine Email von einem Onlineshop, der eine neue Onlineplattform zum Vertrieb von Rucksäcken online gestallt hat. Ich wurde gebeten mir doch mal den Shop anzuschauen und darüber im Blog zu berichten, ich würde auch einen Gutschein bekommen falls ich einen Probeauftrag platzieren wollte, besonders Empfehlenswert seien wohl die Deuter Rucksäcke.

Leider fand ich weder Artikel, noch Shop, noch das Angebot an sich nicht besonders interessant und somit auch nicht Empfehlenswert für den Blog. Bei dieser Mail scheint es sich wohl um ein recht großes Rundschreiben an Geocaching-Blogs gehandelt zu haben, denn heute habe ich im Archandha´s Blog einen Artikel über genau diesen Shop gefunden mit dem Hinweis auf die besonders Empfehlenswerten Deuterrucksäcke.

Daher mal die große Frage an alle anderen Blogbetreiber: Wer hat denn noch alles diese Email von einem gewissen Center für Rücksäcke bekommen?

BTW:
Ich finde Deuter Rucksäcke total überteuert, wie es der Shop aufs neue bewiesen hat. Denn ich hatte vor über einem Jahr beim meinem Local-Outdoor-Dealer einen 65 + 10 Liter Rucksack  für 114 Euro erworben, welchen Orginal aussieht wie der Deuter Rucksack (welcher 230 euro gekostet hatte) und der auch die gleichen Features bietet (außer dass nicht Deuter drauf stand, sondern eben mein Local-Outdoor-Dealer). Genau diesen Rucksack (von Deuter) gibt es auch im besagten Center für Rucksäcke und kostet dort stolze 199 Euro.
Also auch hier lohnt es sich nicht dem Markenwahn zu verfallen und Preise gut zu vergleichen!