Killertour abgeschlossen

Wie bereits angekündigt, waren wir in den letzten Wochen in München, Hamburg und Berlin zu besuch (Ok, für Außendienstmitarbeiter mag das recht unspektakulär sein, aber da wir beide einen Bürosesseljob haben, sind das für uns durchaus weite Entfernungen). Die ideale Möglichkeit also die Geocachingkarte mit ein paar neuen Fähnchen in anderen Bundesländern aufzufüllen. Leider war die Tour aber nicht ansatzweise so erfolgreich, wie ich es erhofft hatte.

Am 21.05 ging es nach München um unseren sporadischen Mitcacher BenniHN vom Flughafen abzuholen. Logischerweise ging es vorher noch in die Innenstadt zum Cachen und wir konnten ganze 5 Caches abstauben.
Am 15.06 ging es nach Berlin, in unseren lang verdienten Urlaub. Dank Unmengen an Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten, wurde nicht ganz so exzessiv gegeogecacht und der Counter schraubte sich um weitere 13 Caches nach oben.

Die letzte Station war Hamburg am 03.07. zusammen mit ebenfalls Geocacher Sangit und Anja. Leider war mir von Anfang an klar, dass ich nicht zu geocachen komme. Denn der Grund meines Hamburgbesuchs waren die Dreharbeiten zum neuen Faderheadvideo. Da die Dreharbeiten von früh Morgens bis spät in die Nacht gingen, brauchte ich an geocachen gar nicht erst denken. Anja vertrieb sich die Zeit mit etwas shoppen in der City und gelangweilt am Set rumsitzen. Quint Essenz, Null gefundene Caches. Aber immerhin ein paar interessante Szenen auf der Reeperbahn gedreht :-)

Cache-Routenplanung

Rückblick: Sommer 2007. Wenn es auf Cachingtour am Wochenende ging, dauerte die Vorbereitung midestens genauso lange wie die Tour selbst. Es mussten Caches rausgesucht werden, alle Beschreibungen und Hints gelesen werden, Google Maps Karten audrucken, Routen einzeichnen. 2 Stunden Vorbereitungszeit waren da keine seltenheit, nur damit man mit einem akribisch ausgearbeiteten Leitzordner auf Toru gehen konnte, denn GPS gabs noch nicht (zumindest bei uns nicht)

Mai 2009. Morgen geht es nach München. Die Google Maps Karte zeigt etwa eine Million potentielle Caches an. Wir haben rund 10 Stunden Zeit geocachen zu gehen. Wo fängt man an? Wo hört man auf? Und was liegt alles dazwischen?? Mittlerweile bin ich zwar Besitzer eines Garmin colorados und eines TomTom XL, was die Routenplanung stark vereinfacht und das Ausdrucken von Cachebeschreibungen erspart, aber trotzdem steh ich wie der Ochs vorm Berg.

Gibt es denn kein Tool, wo ich meine Gewichtsklasse, meinen Bewegungsdrang und die gewünschte Stadt eintrage, damit mir eine perfekte Route mit Caches berechnet wird?

Frustration – Die dunkle Bedrohung

Ich habe mein Versprechen wahr gemacht! Ein paar Stunden hatte ich den neuen Dosen Zeit gegeben sich an ihr neues Versteck zu gewöhnen. Im Schutze der Dunkelheit mit Colorado, Werbegeschenk-Kurbelakku-Taschenlampe (es wird Zeit dass meine P7 kommt!) und Kulli bewaffnet ging es zur Frustrationsbewältigung! Die 7 neuen Caches in Heilbronn, DNF not accepted!

Von den 7 Caches kamen 6 Stück für eine schnelle Nachtrunde in Frage. Um das Ergebnis scho nmal zu verkünden: 5 von 6 gefunden! OLE OLE! Die Frustrationsserie hat ein Ende …. so scheint es zumindest für Außenstehende, doch ein neuer Krieg begonnen hat! Die eigenen Reihen haben sich gegen mich verbündet und ihre Waffen gegen mich erhoben …. oder anders gesagt: Anja hatte alle 5 Caches gefunden, die Nudel! Und mir keine Chance gelassen … obwohl ICH GPS-Gerät und die einzige funktionierende Taschenlampe hatte (bei NACHT!). Geocaching ist KRIEG!

Und noch schokierender: Die Cyberberrys (die ZWEI Landkreise weiter wohnen), haben sogar noch nen FTF gemacht! Und das sogar noch vor unserem Local No.1 FTF Hunter PU44! (der immerhin bei 7 von 8 Caches FTF hatte)

Frustration – Der DNF schlägt zurück

Kann es sein, dass man Geocachen verlernen kann? Kann es sein, dass es sich proportional umgekehrt zum Fahrradfahren verhält … je länger man es macht, desto schlechter wird man!? Heute hatte ich mal wieder so einige Momente, in denen das Colorado vor meinem geistigen Auge bereits eine elliptische Flugbahn mit anschließenden Aufschlag an der nächsten Häuserwand beschrieben hatte. Zum Glück hatte dann aber doch der Verstand gegen die Frustration gesiegt … aber es war echt knapp!

Angegangen sind wir 9 Caches (6 mussten ja nur gefunden werden), gleich vor weg, davon hatten wir 4 gefunden. Das Verhältnis mag ja ganz akzeptabel sein wenn man 5/5er Klettercaches und Difficulty 5 Masterbrain-Mysteries macht, aber doch nicht bei 1/1er Tradis die sonst Kinder machen!
Der Auftakt machte ein eigentlich recht simpler 2/1er Mystery, (GC1K5GV) dessen Lösung sich mir zwar schnell erschloss, dennoch konnte der Cache sich hartnäckig vor uns verstecken. Da ich diese Niederlage aber schon vor dem Auftakt unserer Frustrationstour ahnte, war das zweite Ziel auf der Karte ein Tradi bei dem man nur ein Foto machen musste. Supi, Fotografieren, wenigstens das kann ich (noch)! :-)
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Vorsatz-Erfüllung

9 Caches in 6 Tagen, eigentlich nichts besonderes, aber bei der schweine Kälte zurzeit kostet es jedes mal aufs neue Überwindung das warme Heim gegen den kalten Wald für ein paar Stunden zu tauschen. Nichts desto trotz kann ich meinen Vorsatz für dieses Jahr bisher einhalten, mal schauen wie lange noch.

Irgendwie muss ich jetzt nur noch teschnischen Schnick-Schnack finden um den Fortschritt (falls denn wirklich einen gibt) auch messen zu könne. Ob dieser Bauchgurt von Garmin wohl was taugt? Zum Wii Fit Board hatte ich gestern einen Interessanten Kundenkommentar gefunden (letztes Bild mit der Notiz mit der Maus drüber gehen), dass er es doch tatsächlich  innerhalb von 3 Monaten geschafft hat von 83 kg auf 71 kg zu kommen und das allein mit dem Wii Fit Board. Ich denke zwar nicht dass das Ding wirklich was bringt, aber ich liebe so grafische Statistiken :-) allein das wären mir schon die 90 Euro für das Ding wert.

Hier noch ein paar Fotoimpressionen unserer Schnee-Caching-Runden:

Auf Tour mit Team Swips

Um uns aus unserer Geocaching-Winter-Lethargie wieder zu befreien, hatten wir uns mit dem Swips aufgerafft mal alle neuen Caches in Heilbronn abzugrasen, welche sich in den letzten Wochen im Nahgebiet breit gemacht hatten. Unsere Tour führte über alle Hoch- und Tiefbunker, den Krankenhauspark, die Sternwarte und noch einige andere interessante Punkte in Heilbronn.

Ein lustiger Nachmittag mit Team swips, 9 gefundene Caches und eine endlich wieder leere Geocache-Karte!
Hier noch ein paar Foto-Impressionen des Tages:


Beelitz für Arme

Letztes Wochenende war ich ganz erstaunt, dass es im Nachbardorf Erlenbach/Binswangen ganze 4 Caches auf einem Haufen gab die wir noch nicht gemacht hatten … und das bei einer Entfernung von gerade mal 5 km. Somit stand das Reiseziel für die wöchentliche Geocachingtour auch schon fest!

Wie gut dass ich meine City Navigator Karten auf dem GPS hatte, denn das Dorf hat mehr verwinkelte Gassen als Little Italy! Unsere Tour führte von offenen Marktplatz über verwinkelte Gassen bis raus in die Weinreben wo wir eine schöne Sicht über Heilbronn bekommen hatten.

Nur ein Steinwurf entfernt ist das Örtchen Weinsberg mit der eigenen psychiatrischen Anstalt namens Weisenhof und gleichnamigen Cache. Da Anja diesen Cache schon länger machen wollte sind wir auch noch auf eine kleine Runde in die Anstalt gegangen. Viele Gebäude, eine riesige Grünanlage und so gar ein Streichelzoo bei dem auch der Cache zu finden war.

Der Cache war zwar schnell gefunden aber irgendwie wollten uns die süssen kleinen Ziegen, Enten, Gänse und Hasen einfach nicht gehen lassen.

Linktipp: Liska PNY Tour

Vor einigen Tagen hatte mir Googlereader einen neuen Blog für den Reader vorgeschlagen. Auf der ersten Blick ein ganz normaler Geocachingblog, wie so viele andere. Ein Blog von ein paar Geocachern die mit ihren Monster-Jeeps ganze Berge besteigen.

Seit dem 1. Oktober sind die Beiträge jedoch besonders interessant. Denn die Blogschreiber sind mit ihren Jeeps auf Paris – New York Tour (was auch schon RTL und einige Radiosender auf die Matte gerufen hat). Gestern ging es in Paris los und nun wird einmal um die Welt nach New York gefahren. Die Bilder sind bisher einfach nur genial und auch diese Live-Erfahrungsberichte sind sehr interessant.

Daher eine absolute Leseempfehlung der Liska.de Blog!

Auf nach Stuttgart!

Unser Hauptziel ist es, in jeder Landeshauptstadt wenigstens einen gefundenen Cache zu haben. Berlin haben wir letztes Jahr leider verpennt brauchbare Cacheinformationen dabei zu haben, Mainz war schon erfolgreicher und somit Rheinlandpfalz abgehackt, der 30 Minuten Aufenthalt in Wiesbaden war leider nicht von erfolg gekrönt und Hessen somit auch noch offen, zu guter letzt noch Hamburg was aber erst im August ansteht.

Doch warum in die Ferne schweifen, Stuttgart liegt mit knapp 40 km direkt vor der Haustür! Also hieß es letztes Wochenende Sachen packen und ab nach Stuttgart!

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Hamburg, Planungsphase II

Das Zimmer und der Flug sind gebucht, Anja studiert schon die Reiseführer, damit wir auch keine Sehenswürdigkeit verpassen und für mich ist es an der Reihe die Caches für Hamburg vorzubereiten.

Dank Colorado sind wir ja jetzt nicht mehr darauf angewiesen jeden Cache auszudrucken, sonst müssten wir in Hamburg jeder mit 4 Leitzordner unterm Arm rumlaufen. Und dank Premiumupgrade kann ich jetzt auch PocketQuerys erstellen und muss so nicht mehr jeden Cache einzeln aufs GPS laden. Meine Vorbereitungszeit für Caches beschränkt sich so also auf wenige Minuten, was früher durchaus mehrere Stunden waren mit ausdrucken und GPS füttern.

Da wir die meiste Zeit auf Sightseening-Tour sein werden, haben wir leider nicht besonderst viel Zeit um uns an einem Cache längere Zeit zu verkünsteln. Wir werden wohl eher mit Reiseführer durch Hamburg wandern und wenn das GPS meint dass ein Cache nicht unweit ist, werden wir den mitnehmen. Spezifikationen für die Pocket Queries: Traditional Caches die nicht schwerer als 3 Sterne sind und auch nicht mehr als 3 Geländesterne haben in einem Radius von gerademal 10km. Nunja, Ergebnis: 500 Caches, und das auch nur weil in eine PQ nicht mehr als 500 erlaubt sind!

Ich glaube wir könnten die 10 Tage alleine damit füllen alle einfachen Tradis zu finden!

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