gezwitscher

Laaange hatte es gedauert, bis sich auch mir der Trend des virtuellen gezwitschert erschlossen hat. “Was interessiert mich, wann eine mir unbekannte Person aufs Klo geht und welchen Farbton sein Stuhlgang hatte?”. So auch nach wie vor meine Grundeinstellung zu Twitter, welche auch von Studien gestützt wird (40% Twitter Kommunikation ist sinnloses Geschwätz).

Jedoch fängt die Geschichte durchaus an Sinn zu machen, wenn man mal ein paar interessante Profile und Personen findet, die auch interessante Sachen schreiben, bzw eher auf interessante Webinhalte verlinken. So waren vor allem die Tweets rund um die Piratenpartei während des Wahlkmapfs ganz interessant, da des öfteren mal auf Missstände bei den anderen Parteien hingewiesen wurde.
Es gibt auch mehr als eine Hand voll an Geocaching Tweets … jedoch konnte ich da noch keinen wirklich interessanten finden. Denn die meisten Tweets sind nichts anderes als die Blogheadlindes mit Link (aber waozu habe ich einen RSS Reader!?)

Auf jedenfall, quint essenz, bin ich jetzt auch bei Twitter zu finden unter dem Nick JensHN. Wobei der Informationsgehalt und die Tweetfrequenz eher gering ist, da ich eher lese als schreibe.

shortGPS – Koordinaten in Kurzform

Wer Twitter kennt, der weiß wovon ich rede. Aus platztechnischen Gründen gibt es bei Twitter die ShortURLs, um eine lange Webadresse in eine kurze Webadresse zu kodieren. Macht bei Twitter durchaus Sinn, da man ja bei seinen Postings auf wenige Zeichen begrenzt ist.

Ein neues Projekt, das mir zugetragen wurde nennt sich shortGPS.com und basiert genau auf diesem Prinzip. Wenn man ich z.B. auf Google Maps jemanden Heilbronn zeigen will, dann würde der Link so aussehen: http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=heilbronn&ie=UTF8&z=11&iwloc=A. Sehr lang, sehr umständlich und vor allem nicht zu merken. shortGPS.com macht jetzt nichts anderes als diese Linkwurst in ein kompakteres Format zu pressen und würde dann so aussehen: http://shortgps.com/9v. Das Resultat ist das gleiche, nur eben ein kürzerer Link (und die Variable “9V” lässt sich im Beispiel auch um einiges leichter merken, im Gegensatz zum Googlewurstlink).

Das generieren der ShortURL ist genauso simpel wie das bedienen von Google Maps selbst. Man begebe sich auf shortGPS.com, gibt seinen gewünschten Ort oben in die Suche ein (oder was für Geocacher viel interessanter ist die Koordinate), drückt Enter und schon wird das Ziel auf der Karte angezeigt und man bekommt die ShortURL. Im Link mitgespeichert werden alle benötigten Variablen wie Koordinate/Ort, welche Karte (Karte, Satellit, etc), Zoomstufe und was Google eben sonst noch so braucht.

Wofür sich das jetzt effektiv beim Geocachen einsätzen lässt, hat sich mir zwar noch nicht so ganz erschlossen, aber ich bin mir sicher, dass ich irgendwann in der Situation bin wo ich es sicherlich brauche. Technisch und Optisch ist die Seite gut gemacht und auch das “Endprodukt” kann sich sehen lassen … auch wenn der eigenliche Sinn eher fragwürdig ist, denn Twitter bietet selbst die Funktion dür ShortURLs und für Messenger und Emails isses wurscht wie lang der Link is, da man eh nur drauf klicken muss. Der effektive Mehrnutzen hält sich also noch in Grenzen.