Zurück aus Oberstdorf

Der ein oder andere hat es sicherlich schon bemerkt, dass wir längst aus dem Allgäuurlaub in Oberstdorf zurück sind. Obwohl dort im Zimmer zwar Internet vorhanden war, konnte ich nach den anstrengenden Tagestouren Abends keine Muse mehr finden meine Erlebnisse auch noch Medial im Blog aufzubereiten. Lediglich Anja hatte für einen Artikel die Muse gebissen.

Der Fotoordner zählt über 1.000 neue Fotos, der Cachecounter ist um 7 Zähler weiter gewandert, wovon nun einer der Höchste Cache ist, einer der südlichste und zusätzlich einer noch in Österreich (Kleinwalsertal lässt grüßen).

Leider hat mich die Arbeit schnell wieder gefunden, weshalb ich hoffentlich nachträglich noch einiges an Material hier im Blog aufarbeiten kann.

Touris, Touris und noch mehr Touris

Zwar wusste ich das wir in einer Touristen Hochburg gelandet sind, aber das es dann doch so offensichtlich wird hätte ich nun auch wieder nicht gedacht. Oberstdorf ist jeder Mann ein Brgriff und so scheint es, das auch ganz Deutschland, NEIN, ganz Europa hier ist.

Am meisten mekert man das immer wenn man in Menschenmassen steht oder geht. Mein bestes Beispiel war: die Bergbahn fahrt auf das Fellhorn!
Es ist ja nicht so das man genügend Platz hätte in der Bahn ( um genau zu sein für 100 Personen, lassen aber nur 80 rein), man schupst sich, drängelt den vor sich stehenden auf die Seite das man am Fenster stehen kann,geht mit den schon ausgefahrenen Wanderstöcke (im Tal?) in die Bahn und stochert den anderen Passanten in die Waden. Das beste kommt noch: In feinster Mundart den Bergbahnangestellten, der einfach nur seine arbeit machen will und die Menschen sicher auf den Berg fahren soll, wird noch von den Wundern der Technik erklärt…. als ob er es nicht selber wüsste.

Oben angekommen begrüßt die Sonne einem mit ihren strahlen und der RUN auf den Gipfel beginnnt.
Vorbei an Kinderwagen, Flipp-flopp Mandys und Rollatoren kann man wenn man den richtigen Augenblick findet, doch ein Bild vom Gipfelkreuz und einen selbst erhaschen.
Die Aussicht entschädigt alles und die genervten Gedanken verfliegen wenn man dann zu Ruhe kommt.

Es hat sich aber richtig gelohnt!

Urlaubsplanung Teil 2, der Gipfelcache

So, der Countdown läuft. Heute in einer Woche geht es ab in die Alpen, nach Oberstdorf. in der Zwischenzeit habe ich mich auch etwa mit den lokalen Caches auseinander gesetzt. Ich habe gemerkt, dass man doch schnell dazu neigt das Gelände zu unterschätzen! Was auf den Karten alles so Kindergarten aussieht und auch in der schönen 3D Ansicht von Google Earth noch leicht aussieht, ist in Wirklichkeit nichts für Anfänger … also für uns.

Nicht unweit von der Nebelhorn Spitze ist ein Cache für den man über ein Klettersteig muss. Auf den Fotos sieht dies eigentlich ganz leicht aus und sowohl Leiter als auch Geländer sind in den Fels geschlagen. Die Entfernung von der Gipfelstation (die mit der Seilbahn erreicht wird) bis zum Cache sind nur 600 Meter, also eigentlich easy going. Lediglich die Einstufung des Geländes mit 4,5 Sterne hat mich doch etwas gewundert. Aber schließlich bedeuten ja erst 5 Sterne dass man eine Spezialausrüstung braucht … und nicht 4,5!

Wie es der Zufall will, kam am nächsten Tag im Fernsehe eine Doku über das Nebelhorn und den Klettersteig Richtung großer Daumen (sprich, der Weg zum Cache). Nunja, nach 10 Minuten war der Entschluss gefasst, dass der Cache wohl doch nichts für uns Flachlandschwaben ist und wir doch lieber Kühe streicheln gehen!

Der Gipfelkreuz-Cache am Nebelhorn muss aber auf jeden Fall dran glauben! Auf den Logfotos sind immer wieder Kinder drauf, dann sollten wir das doch auch schaffen. Um es jedoch nicht zuuu einfach zu machen, habe ich mich entschieden nur bis eine Station unter den Gipfel zu fahren und den letzten Rest hoch zu laufen. Ein Grund dafür ist natürlich der Lost Place Cache, welcher sich genau auf diesem Weg befindet. Am Gipfel wird dann noch schnell der Nano eingeammelt und auf dem Fußweg von der Spitze bis runter nach Oberstdorf sind dann noch 3 weitere Caches fällig. Geschätzte Zeit für die Wanderung (inkl. Caches) liegt bei 3-4 Stunden und sollte doch eigentlich auch für uns Couch-Potatoes machbar sein und als Belohnung gibt es 5 neue Caches für die Statistik, wovon einer sowohl der südlichste, als auch der höchste ist.

Nur wo muss man lang laufen? Die Goolge Maps Karten sind da leider nicht sehr aufschlussreich. Die Route sollte jedoch viel bewandert sein und sicherlich irgendwo im Internet dokumentiert sein. Und schau da, was wäre die Welt nur ohne Geocacher! durch den Umweg über GPSies bin ich dann bei den Geoacher-Kollegen vom Longroad Blog gelandet, die (fast) die gleiche Strecke gewandert sind und mit GPS Track dokumentiert haben (an dieser Stelle ein kleines Dankeschön)! Somit wird also nur noch der fertige Track aufs GPS gezogen und nachgewandert! Es lebe die Technik!

Urlaubsplanung, Teil 1.1

Nachdem es schon seit ein paar Tagen fest steht, dass nach Obersdorf zum Wandern geht, ging es am Wochenende natürlich direkt zum lokalen Outdoorausstatter Larca in Schorndorf (der nächste brauchbare Globetrotter wäre erst in Köln und mit 320 km eindeutig zu weit weg), schließlich mangelte es uns dann noch ein einigen Grundausrüstungsgegenständen. Nunja, jetzt bin ich zwar um Wanderstöcke etwas Outdoorbekleidung reicher, dafür aber auch um fast 300 Euro ärmer. aber waaarum gibt es keine Wanderhose für mein Format von Hintern??? Hoffen wir mal dass Amazon was brauchbares hat, ansonsten darf ich in Unterhose aufs Nebelhorn … wobei, hätt auch was :-)

Urlaubsplanung, Teil 1

Auch dieses Jahr geht es wieder primär zum Geocachen in den Urlaub. Ursprünglich hatten wir uns dieses Jahr nach Berlin und Hamburg nun den Ruhrpott, bzw. hauptsächlich Köln als neues Pilgerziel rausgesucht. Nachdem der Urlaub jedoch recht kurzfristig auf Mitte Juli geplant wurde (wo ja quasi nichts los ist) und die Wunschhostels in Köln alle schon ausgebucht waren, haben wir uns kurzerhand für ein anderes Ziel entschieden. Und zwar genau für die Gegenrichtung. Es geeeht … *Trommelwirbel* … in die schönen Deutschen Alpen nach Oberstdorf.

Die Köln Reisebücher sind nun in der Ecke gelandet und wurden durch Wanderkarten in Oberstdorf ersetzt. Ziel für die Statistik: Ein neuer südlichster Cache (Was bei Oberstdorf nicht schwer fallen dürfte, da es die südlichste Stadt in Deutschland kurz vor der Österreichischen Grenze ist) und der höchste Cache. Beide Ziele werden in einem Cache vereint und zwar im Cache ganz oben am Gipfelkreuz des Nebelhorns mit 2.200 Meter. Na hoffen wir mal dass unsere Kondition das mitmacht, schließlich will ich die Strecke von Oberstdorf bis zum Nebelhorn komplett durchlaufen … ok, wir haben uns eher darauf geeinigt, dass wir mit der Seilbahn bis zur letzten Station vor der Spitze fahren, die letzten 1.200 Meter (aber immer noch 300 Höhenmeter) erklimmen und dafür komplett von der Spitze  bis ins Tal zurück wandern.

Mich beschleicht die Angst, dass ich nach diesem Bergwanderungs-Mountainbike-Kanu-Urlaub erst mal eine Woche Urlaub brauch, weil ich den mächtigsten Muskelkater habe den ich je hatte. We will see, stay tuned!

Geocachign als Urlaubstrend (n-tv)

Mal wieder ein Geocachignartikel bei n-tv: Geocaching als Urlaubstrand

Kommt es mir nur so vor oder verwurstet n-tv alle paar Monate den gleichen Artikel?
An dieser Stelle noch ein Gruß an Jörg vom DWJ, welcher natürlich in keinem Geocachingartikel fehlen darf ;-)

Arbeiten Sie hier?

“Frühstück Buffet mit Bio-Produkten für 4 Euro”, so klang es zumindest noch im Januar als ich das Hostel gebucht hatte. Heute Morgen waren es dann mittlerweile 4,80 Euro geworden und die “Bio-Produkten” bestanden aus Lyoner, Salmi, Käse und Toast. Naja, was soll man auch groß für den Preis erwarten. Wir müssen und wohl doch wieder eine lokale Back Factory suchen, bei der wir brunchen können.

Erstes Ausflugsziel für Heute war der Globetrotter Laden. Denn nach Hamburg und Frankfurt musste sich auch Berlin unter Beweis stellen (ich meine auch, dass der Berliner Store als Flächengrößter angegeben wird, mag mich da aber auch irren, dass der Kölner ein paar Meter größer is).
Der Laden ist lang, der Laden ist sehr lang, und am Ende der Durststrecke erwartet einen ein Kanubecken und eine Kletterwand. Mitten drin gibt es dann auch mal wieder die berühmte Kältekammer, welche leider aus war (die Berliner scheinen generell ziemlich zu frieren. Viele laufen in dicken Jacken rum und schauen uns komisch in unseren Shirts an). Meine Persönlichkeit scheint im Globi ja schon eine gewisse Fachkompetenz auszustraheln (vielleicht sollte ich auch nicht ständig in Outdoorklamotten rumrennen), denn ganze drei mal wurde ich von Kunden angesprochen, ob ich denn dort arbeite und ob ich weiterhelfen könnte. Bei den GPS Geräten musste ich natürlich mal das “neue” Oregon ausprobieren (Fazit durchgefallen, das Touchscreen ist grauenhaft), als mich ein Kunde angesprochen hatte warum denn das 60 CSx nicht ausgestellt sei. Ich verwies ihn dann aufs 60 CS und klärte ihn über die minimalen Unterschiede auf. Er bedanke sich sich dann bei mir für die nette Beratung, aber seine Frage ob ich denn dort überhaupt arbeite musste ich verneinen. Sein Gesicht warf einige fragende Züge auf, wahrscheinlich hat er sich dann gedacht, dass ich dann wohl direkt von Garmin sei, oder so. Ich sparte mir weitere erklärende Worte und machte mich wieder übers Oregon her.

Zum Mittagessen ging es dann zum KaDWe … zumindest hatten wir das vor, denn kurz vorher hatten wir uns beim Schlemmermeyer was rausgelassen. By the Way, Fast-Food-Fazit: Döner = 1, Currywurst = 0, Fleischküchle (ach halt, hier heißt das Frikadelle) = 1.

Heute Abend geht es dann noch zu ein paar Caches in der Gegend und relativ Früh ins Bett, da Morgen die Museumsinsel dran glauben muss!

Welcome to Berlin

Stuttgart Airport, 10:15 Uhr, die Frisur sitzt. Berlin Tegel, 11:10 Uhr, die Frisur sitzt immer noch. Welcome to Berlin, Willkommen im Urlaub! Nach einem etwas ruckeligen Flug sind wir gerade in unser Hostel direkt am Alexanderplatz eingezogen und ich stelle erstaunt fest, dass es kostenloses Internet gibt. Da ergeben sich natürlich auf einmal vollkommen neue Möglichkeiten der Geocaching-Urlaubs-Berichtserstattung.

Ich dachte eigentlich, dass das 3 m² Zimmer in Hamburg schon sehr klein war, mit einem Bett und einem Schrank. Jedoch stelle ich fest, dass es auch kleiner geht. Hier in Berlin sind es nur 2 m² mit einem Bett und einer Gaderobe an der Wand. Who cares!? Mitten drin statt nur dabei.

Jetzt noch ne Stunde aufs Ohr hauen und dann geht es auf Erkundungstour mit dem GPS-Gerät und die Caches im nahen Umkreis einsammeln. Der Erste ist im übrigen 7,5 Meter von der Hosteleingangstür entfernt. Ahoihoi! Bis später!

Wir sind wieder da

So, endlich wieder im Ländle! Nach knapp 7 Stunden Rückfahrt erwarten mich jetzt 48 private Mails, 193 Geschäftmails, 553 RSS Einträge, 583 gemachte Fotos zur Nachbearbeitung und ganze 0 (NULL!) Caches zum loggen. Wie gut dass Wochenende ist!

Reinhold Messner Cache

Morgenfrüh, 7 Uhr geht es ab in den Süden. Aber nicht in die Sonne, sondern in den Schnee. Es geht für eine Woche nach Reinswald in Italien (Südtirol). Bei über 2.120 Höhenmetern, liegt dort oft bis Mai noch meterhoch Schnee. Für mich mich ist es mein erster Winterurlaub, daher habe ich gleich gesagt, dass ich mich lieber am Schlitten festhalte, für Anja hingegen ist es ein Ausflug von vielen nach Reinswald und wird auf ihren Skibrettern die Piste runter sauen.

Aus Sicht eines Geocacher befinden wir uns quasi im Nirvana! Im Umkreis von 10 km gibt es EINEN Tradi Cache, der auch noch auf dem Gipfel eines Berges liegt, dessen weg nur im Sommer passierbar ist. Also ICH würde diese abenteuerliche Route ja trotzdem zum Cache Latzfonser-Kreuz machen, aber Anja hat gleich abgewunken und meinte, dass Ihre Eltern schon öfters diese Route gegangen sind … im Sommer, und dass man es im Winter vergessen kann. Zumindest deckt sich dass mit den letzten Log, da die letzten Geocacher 100 Meter vorm abbrechen mussten wegen Schneetreiben (die Fotos sehen vielversprechend aus).

Meine einzige Geocachinghoffnung liegt auf dem Weg von Heilbronn nach Reinswald, denn die Route führt uns erst nach München und dann weiter über Insbruck nach Italien. Hoffentlich können wir ein paar Raststättencaches abgreifen und schaffen es auch in Österreich und Italen ein Fähnchen in die Karte stecken zu dürfen.

Ich lass mich auf jedenfall überraschen und heute in einer Woche kann man hier das Resultat sehen/lesen :-)

« Vorherige Berichte