Wie aus der Mücke ein Elefant wurde

Ein Elefant stapft durch den Urwald. Er marschiert seinen Trampelpfad lang den er schon seit Jahren benutzet. Mit seinem Hinterteil drückt er gelegentlich noch ein paar kleine Bäumchen weg, die ihm in den Weg gewachsen sind. Wer protestiert dagegen? Keiner!

Ein paar Geocacher wandern durch den Wald wodurch ein Trampelpfad entsteht. Und schon ist dies eine grausame Zerstörung und schon wird das Waldsterben prophezeit! Hallo!?

Jährlich sterben 12 Mio. Hektar Regendwald und europäische Wald- und Wiesenförster beschweren sich über “Zerstörung” beim Geocachen? Jährlich brennen auf der ganzen Welt hunderte und tausende Hektar Wald ab und Geocacher zerstören die Natur? Da stimmt doch irgendwie die Relation nicht mehr! Der Urmensch stapfte tausende Jahre durch Wald und Wiesen auf der Suche nach Nahrung, und nur weil er jetzt Frischhaltedosen sucht ist das eine Zerstörung?

Man möge mich jetzt bitte nicht falsch verstehen! Ich rede hier von “Geocacher-Gebrauchsspuren” die sich nicht verhindern lassen, wie Trampelwege oder umgeknickte Pflanzen. Es gibt natürlich auch ganz andere Geocacher die mit Hilfe ihres Offroaders aus einem Waldcache einen DriveIn machen. Aber “normale” Spuren eines Geocachers sind das belangloseste was man der Natur “antun” kann.

Aber die Relationen der “Umweltzerstörung” in unseren Regionen stimmen schon lange nicht mehr! Während man bei uns Plaketten einführt um Feinstaub und ähnliches zu verhindern (was man mit bloßem Auge gar nicht sieht), kann man in Peking/Beijing (wo dieses Jahr die Olympischen Spiele ausgetragen werden) froh sein dass man an guten Tagen 100 Meter weit schauen kann!

Neuer Lost Place?

Am Wochenende sind wir über eine Wanderkarte gestolpert auf der im Wald rund um den Schweinsberg ein kleiner Vermerk “ehem. Burg” ist. Da weder ich noch Anja jemals etwas über eine ehemalige Burg in diesem Gebiet gehört hatten, wurde erstmal Tante Google angepöbelt. Leider ergab jedoch auch ein Internetrecherche nicht viel, weder in Wikipedia noch auf der Internetseite der anliegenden Dörfer wird etwas von dieser Burg erwähnt. Das einzige was wir zu tage fördern konnten war ein komischer Fleck bei Google Maps. Wobei sich darauf nicht wirklich erkennen lässt ob es sich hier um Überreste einer Burg oder nur um ein Försterhäuschen handelt. Um diese Frage zu beantworten hilft nur eins, eine Expedition in in die tiefen und dichten Wälder des Schweinsbergs, bewaffnet mit Machete und Insektenspray. Der Rüssel ruft! :-)

Aus Fehlern lernt man, daher waren wir dieses mal vorher so schlau und haben uns alle Caches in der Nähe angesehen. Wobei “Nähe” doch sehr relativ ist, denn der nächste wäre der Schweinsbergturm, den haben wir aber schon und können mir Sicherheit sagen dass der nichts mit einer Burgruine zu tun hat, und alle weiteren Caches sind mehrere Kilometer entfernt.

Man darf also gespannt sein was wir am nächsten Wochenende so alles finden werden … oder auch nicht.

Der kleinste Feind der Geocacher

Nein, dabei handelt es sich nicht um die Zecke sondern noch viel viel kleiner. Viren und Bakterien … oder umgangssprachlich auch nur als “Erkältung” bezeichnet. Seit über einer Woche macht die sich schon bei uns breit, erst hatte ich die ersten Symptome und nun hat es auch Anja richtig erwischt. Die Nase läuft (oder alternativ verstopft), der Hals kratzt und irgendwie zieht man das warme Bett jedem Cache vor. So wie es aussieht wird das nächste Wochenende wohl wie das letzte ohne Caches enden.
… Aber da kommt mir gerade beim Schreiben eine tolle Idee für einen “Erkältungscache”. Sowie ich wieder fit bin werde ich mich sofort an die Umsetzung machen, man darf also gespannt sein ;-)

Der natürliche Feind des Geocachers

Auf Platz 1 der natürlichen Feinde des Geocachers ist ganz klar der Muggel, jedoch dicht gefolgt von kleinen schwarzen Spinnentierchen, auch Zecken genannt. Ich denke die Mehrheit aller Geocacher hat bereits eine Begegnung mit diesen kleine Krabbeltieren. Die Achtfüßer an und für sich sind eigentlich recht harmlos, jedoch sind sie Träger von Krankheiten wie FSME und vor allem in Süddeutschland (Baden Württemberg und Bayern) kann man kaum in den Wald gehen zum Geocachen ohne gleich eines der Biester an der Hose hängen zu haben.

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