Mimosenwetter

Sowohl dieses als auch letztes Jahr sind wir in eine Art Winter-Geocaching-Lethargie verfallen, die durchaus zu einer Null-Found-Statistik in einigen Monaten geführt hatte. Um dem entgegen zu wirken, hatte ich mich gestern quasi schon gezwungen eine kleine Route zusammen zu stellen mit lockeren 8 Tradis, von denen keiner schwerer war als 2/2, somit also ein leichter Spaziergang. Nunja, das Punktekonto am Ende des Tages: 8 geplante Caches, 5 angegangen, 3 gefunden. Und warum? ES WAR SCHWEINE KALT! Hier im Ländle liegt nicht ein Krümel Schnee, selbst am Himmel war gestern nicht eine einzige Wolke zu sehen und die Sonne lachte vor sich hin … und wir hatten uns trotzdem nach nicht mal einer Stunde den Arsch abgefroren und mit steif gewordenen Fingern die Runde abgebrochen (wir hätten vielleicht doch Handschuhe und Mütze mitnehen sollen). Von wegen Geocaching-Lethargie, lebenserhaltende Selbstschutzmaßnahmen sind das!

Trotz eintretender Leichenstarre hatte ich es trotzdem noch geschafft gelegentlich auf den Auslöser zu drücken:

Wetter von A-Z

Also gestern war das verschickteste Wetter das wir bisher beim Geocachen hatten. Angefangen beim ersten Cache mit Sturm, beim zweiten fing es an zu Regnen, bei drei und 4 brach die Sonne raus und sorgte für einige schöne Panoramaaufnahmen. Beim letzten Cache wurde dann innerhalb von nur 15 Minuten alles weiß geschneit und man konnte kaum noch die Hand vor Augen im Schneesturm sehen.

Ich wusste ja das der Klimawandel für verrücktes Wetter sorgen soll, aber an einem Nachmittag alle 4 Jahreszeiten zu durchleben kam doch etwas überraschend.